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A7-Abfahrt Schnelsen-Nord. Foto: Anja von Bihl
A7, Symbolbild. Foto: Anja von Bihl
A7-Deckel

In Schnelsen wird länger gebaut

Die Bauarbeiten am Schnelsener A7-Deckel werden nicht wie beabsichtigt im März 2018 beendet sein, sondern sich bis in die Mitte des Jahres ziehen. Auf der Stellinger Baustelle läuft dagegen alles nach Plan.

Von Julia Dziuba

Mit dem Bau des 890 Meter langen Autobahntunnels nördlich der Kieler Straße werde wie vorgesehen Ende April begonnen, erklärt Richard Lemloh von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI). Auf der Baustelle am Schnelsener Deckel südlich der Anschlussstelle Schnelsen-Nord seien dagegen andere Verhältnisse im Baugrund festgestellt worden als erwartet, sagt Christian Merl, Pressesprecher der für diesen Bauabschnitt verantwortlichen Via Solutions Nord. Es müsse nun tiefer „gegründet“ und anderes Baumaterial verwendet werden. Durch die erneute Überprüfung der Berechnungen und Planungen komme es bei der Fertigstellung des 560 Meter langen Tunnels zu einer zeitlichen Verschiebung um voraussichtlich neun Wochen.

Keine Verzögerungen im Gesamtablauf

Insgesamt würden die Bauarbeiten an der A7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm planmäßig Ende 2018 beendet sein, erklärt die BWVI in einer Pressemitteilung vergangenen Donnerstag. „Es ist übliche Vorgehensweise bei derartigen Großprojekten, dass Optimierungen des Bauablaufs und auch Veränderungen in einem stetigen Prozess stattfinden. Für die Autofahrer ändert sich dadurch nichts“, so der Vekehrskoordinator für den Ausbau der A7 in Hamburg und Schleswig-Holstein Gerhard Fuchs. Er widersprach damit Medienberichten von letzter Woche, die eine Verlängerung der Bauarbeiten um ein Jahr auf 2018 angekündigt hatten.

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