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Interactive Squash im Sportwerk Foto: Maximilian Neumann
Die Bundesligaspieler Bart Wijnhoven und Lennard Hinrichs auf dem neuen Interactive-Squash-Court. Foto: Maximilian Neumann
Sport

Interactive Squash im Sportwerk

Sport und Technologie in einem Spiel vereint – Interactive Squash macht es möglich. Das "Hamburger Sportwerk" bietet als eine der ersten Anlagen in Deutschland die Möglichkeit, diesen neuen Trend auszuprobieren. Besonders Kinder und Jugendliche sollen somit an den Sport herangeführt werden.

Von Maximilian Neumann

Die Sportart Squash erfuhr in den 1970er Jahren einen Boom und erfreute sich über viele Jahre großer Beliebtheit. Der Rückschlagsport, bei dem man in einem Court versucht, den Ball mit einem Schläger möglichst so an die Wand zu spielen, dass der Gegner ihn nicht mehr erreicht, hat in Deutschland mittlerweile fast zwei Millionen aktive Spieler.

Seit Jahren nimmt die Zahl der Spieler jedoch stetig ab. Das „Hamburger Sportwerk“ aus Eimsbüttel hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Squashsport wieder populär zu machen und neue Perspektiven zu schaffen.

Squash-Court wird zum interaktiven Spielfeld

Vor einer Woche wurde auf einem der insgesamt 15 Courts im „Sportwerk“ das neue Interactive-Squash-System installiert. Ein riesiger Beamer, der über dem Spielfeld installiert wurde, verwandelt die 4,57 Meter hohe und 6,40 Meter breite Frontwand in einen überdimensionalen Touchscreen.

Der Sportplatz am Steinwiesenweg, auf dem der HFC Falke trainiert, ist wegen fehlender Beleuchtung nur bedingt Wintertauglich. Foto: HFC Falke

HFC Falke auf Sportplatzsuche

Als der HFC Falke mit seiner 1. Mannschaft in der Saison 2015/16 erstmalig am Ligabetrieb teilnahm, konnte das Team noch am Sportplatzring trainieren. Auf dem Areal werden mittlerweile Wohnungen gebaut und der HFC musste an den Steinwiesenweg umziehen. Dort ist aber ein Training kaum möglich, das Flutlicht ist nicht hell genug.

Mehrere Sensoren sorgen beim „I-Squash“ dafür, dass jederzeit erkannt wird, wie viele Spieler sich gerade auf dem Court befinden und wer gerade den Ball gespielt hat. Die ausgeklügelte Technik, die den normalen Squash-Court seit neuestem enorm aufwertet, wurde in München entwickelt. Da das System noch recht neu auf dem Markt ist, werden die Spiele stetig verbessert und erweitert.

Spielspaß steht im Vordergrund

Vom Anfänger bis zum Bundesligaspieler können sich im Eimsbütteler „Sportwerk“ nun alle Interessierten in verschiedenen Spielmodi messen. Dabei steht vor allem der Spaß im Vordergrund, erklärt Bart Wijnhoven, Initiator und Squashtrainer im Sportwerk:

„Die Idee hinter Interactive Squash ist es, Kinder und Jugendliche, die heutzutage tagtäglich am Handy oder Tablet sitzen, für den Sport zu begeistern“, so Wijnhoven.

Anstatt zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und Spiele wie „Candy Crush“ auf dem Smartphone zu spielen, können Schüler und Studierende sich hier auf dem Squash-Court mit ihren Freunden messen. Durch den hohen Spaßfaktor kann man beim Interactive Squash schnell vergessen, dass man gerade einen schweißtreibenden Sport treibt.

Mit einer App können ambitionierte Spieler sofort sehen, wie Freunde, Familienmitglieder und andere Spieler weltweit abgeschnitten haben und sich gegenseitig mit neuen Rekorden herausfordern.

Die Spieler haben die Wahl

Für nur fünf Euro können interessierte Kinder und Jugendliche auf dem neuen Squash-Court über 45 Minuten lang verschiedene Spiele ausprobieren. Neben dem sogenannten „Game-Mode“, bei dem man sich entscheiden kann, ob man mit dem Squashball lieber kleine Monster treffen, Fische jagen und Schätze sammeln oder eine Runde Dart spielen möchte, können ambitionierte Spieler den „Trainings-Modus“ nutzen, um ihre Ausdauer und Technik zu verbessern.

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