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Die Fahrradortungsapp der Firma Velocate. Foto: Fabian Hennig
Fahrradortung

#Fahrradklaukarte: Mit GPS gegen Fahrraddiebe

Fahrradbesitzer, die detektivisch veranlagt sind, sollten sich auf jeden Fall eines zulegen: einen GPS-Tracker. Im Falle eines Diebstahls kann das Fahrrad mittels Ortung wiedergefunden werden.

Von Fabian Hennig

Wer nach einem Fahrraddiebstahl selbst aktiv werden möchte, um es wiederzufinden, dem bleiben zwei Möglichkeiten: entweder die Suche auf Online-Portalen und Flohmärkten oder ein am Fahrrad angebrachter GPS-Tracker.

Doch während die Nachforschung im Internet mehr die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist, bietet die Ortung eine weitaus größere Chance, das Fahrrad wiederzubekommen. Diese Sender sind zwar nicht ganz billig, verschaffen einem aber zudem ein größeres Sicherheitsgefühl.

Unübersichtlicher Markt an GPS-Trackern

Hat der Fahrradbesitzer den Sender an seinem Drahtesel befestigt, sendet dieser im Falle eines Diebstahls den Standort an eine App auf dem Smartphone. Neben dem eigentlichen technischen Gerät wird deswegen noch eine SIM-Karte benötigt, bei der meist monatliche Kosten anfallen und die bei einigen Anbietern fest verbaut ist. Je nach Gerät liegen diese dann zwischen 3 und 6 Euro. Bei einigen Herstellern kann man selbst eine SIM-Karte mit Prepaid- oder Datenvertrag besorgen.

#Fahrradklaukarte: Den finanziellen Schaden richtig abwenden

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Generell ist der Markt an GPS-Sendern unübersichtlich. Jedoch Marken, deren Namen in der Medienberichterstattung öfters auftauchen, sind „Velocate“, „Incutex“, „Rexbike“ und „SaR-Mini“. Während die meisten dieser Geräte kleine, eckige Kästchen sind, die am Fahrrad versteckt werden, bietet der „Velocate vclone“ ein alltägliches Äußeres. In einem Serienrücklicht der Firma Büchel, das selbst viel verkauft wird, ist der Sender getarnt und wird vom Dynamo mit Strom versorgt. Im Kaufpreis ist bereits die Servicegebühr für ein Jahr Ortung enthalten, jedes weitere Jahr kostet 39 Euro.

Aber auch Nachteile

Wer sich einen GPS-Sender zulegen möchte, sollte darauf achten, wie hoch die monatlichen Gebühren für die Ortung sind, wie lang die Akkulaufzeit ist und welche Services der Hersteller anbietet. Einige Firmen beraten den Kunden, an welchen Stellen am Fahrrad der Sender angebracht werden kann. Wegen der Stromversorgung eignen sich besonders Pedelecs für GPS-Sender.

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Hat der Fahrradbesitzer das richtige Gerät für sich gefunden, heißt das leider noch nicht, dass er sein Fahrrad im Falle eines Diebstahls wiederbekommt. Entweder entdecken die Diebe die Sender oder die Fahrräder stehen an Orten, zum Beispiel Keller oder Garage, an denen der Sender keinen Empfang hat. Auch in Mehrfamilienhäusern kann es schwierig werden, den genauen Ort des Fahrrads zu bestimmen. Für diese Situation sollte der Sender eine Nahortung per Bluetooth besitzen.

Wurde das geklaute Fahrrad gefunden, sollte man eines beachten: Von jeglicher Selbstjustiz – ob nun über GPS-Ortung oder einem Zufallsfund des eigenen Fahrrads bei einer Online-Börse – rät die Polizei natürlich ab. In diesen Fällen sollte die Polizei verständigt werden, um die Täter überführen zu können und sich keiner Gefahr auszusetzen.

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