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„Isch bin drin.“

Am 15. Februar hat Hamburg die neue Bürgerschaft gewählt. Im Plenarsaal sitzen künftig zehn Kandidaten aus den Eimsbütteler Wahlkreislisten. Wir zeigen euch, wer die Wähler für sich überzeugen konnte.

Von Lena Schnüpke

„Nun kann nichts mehr passieren: ich habe mein Mandat wieder geholt!“, twitterte Stefanie von Berg von den Grünen nachdem klar war, dass sie als eine von drei Kandidaten der Grünen in die Hamburger Bürgerschaft einzieht. Anna Gallina ist ebenfalls dabei genauso wie Till Steffen. Der Kandidat aus dem Wahlkreis Rotherbaum/Harvestehude/Eimsbüttel-Ost kommentierte seinen Einzug in die Bürgerschaft über Twitter mit einem schlichten „Isch bin drin“. Über die Wahlkreislisten rutschen insgesamt 71 Abgeordnete in das Landesparlament. Zehn davon kommen aus den Eimsbütteler Wahlkreisen fünf, sechs und sieben.

Freud und Leid

Wie bereits berichtet, liegt die SPD nicht nur in ganz Hamburg, sondern auch in Eimsbüttel klar vorne. Aus dem Bezirk ziehen für die SPD Uwe Giffei und Marc Schemmel neu in das Rathaus ein. Sie werden von Martina Koeppen und Monika Schaal unterstützt, die wiedergewählt wurden. Bei der Partei ist die Freude über den Wahlsieg groß. Auf Facebook bedankt sie sich bei allen Kandidaten.

Anders sieht die Lage bei der CDU aus. Hundert Prozent zufrieden ist Carsten Ovens, Kandidat aus Lokstedt/Niendorf/Schnelsen, mit dem Ergebnis der Wahl nicht. „Auch wenn das Gesamtergebnis schmerzt, freue ich mich über 26.760 Stimmen und die Arbeit in der Hamburger Bürgerschaft“, verkündert er über Twitter. Von den insgesamt 87 Bewerbern der Eimsbütteler Wahlkreislisten konnten sich drei Kandidaten der CDU durchsetzen. Neben Ovens haben es Michael Westenberger und Philipp Heißner auf einen der 121 Sitze im Plenarsaal geschafft.

Abgesehen von der Wahlkreisliste werden 50 Abgeordnete über die Landesliste in die Bürgerschaft gewählt. Auf diesem Weg hat es beispielsweise auch Hendrikje Blandow-Schlegel von der SPD ins Rathaus geschafft. Sie ist in Eimsbüttel für ihre Arbeit im Vorstand des Vereins Flüchtlingshilfe Harvestehude bekannt, der die Unterstützung für die Menschen in der geplanten Unterkunft Sophienterasse organisiert.

Erst am 2. März steht endgültig fest, welche Partei welchen Abgeordneten für die Bürgerschaft stellt. An diesem Tag konstituiert sich das Landesparlament.

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