Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Jungbulle Kanja ist laut Obduktion an einem Elefanten-Herpes-Virus gestorben. Foto: Lutz Schnier
Jungbulle Kanja ist laut Obduktion an einem Elefanten-Herpes-Virus gestorben. Foto: Lutz Schnier
Elefanten

Kanjas Todesursache geklärt

Die Obduktion des toten Jungbullen hat ergeben, dass Kanja an einem Elefanten-Herpes-Virus gestorben ist. Zur Sicherheit wird nun die gesamte Herde engmaschig überwacht.

Von Robin Eberhardt

Der 2-jährige Elefantenbulle Kanja ist am Elefanten-Herpes-Virus EEHV 1 (Elephant Endotheliotropic Herpes Virus) gestorben. Das ist das erste Ergebnis der vorgenommenen Obduktion. Weitergehende Untersuchungen werden noch den genauen Typus klären.

Herde wird überwacht

Herpesviren bei Elefanten sind vor allem für Jungtiere zwischen einem und sieben Jahren gefährlich. Das hochgradig aggressive Virus kann in den unterschiedlichsten Organen der Tiere sitzen. Wenn die Krankheit ausbricht, werden innerhalb kürzester Zeit die inneren Organe derart vom Virus geschädigt, dass das Herz- Kreislaufsystem der Tiere zusammenbricht und sie tot umfallen.

Der Jungbulle Kanja ist gestern überraschend verstorben. Foto: Fiona Kleinert

Elefantenbulle Kanja überraschend gestorben

Der junge Elefantenbulle Kanja ist gestern Nachmittag unerwartet tot zusammengebrochen. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären.

„Wie Kanja von dem Virus befallen werden konnte, muss noch geklärt werden“, sagte eine Sprecherin des Tierparks. Die größte Sorge des Tierparks gilt jetzt dem Schutz der anderen Tiere. Die gesamte Herde wird nun engmaschig überwacht und auf das Virus getestet.

Virus weltweit verbreitet

Dieser Virus ist weltweit bei Elefanten verbreitet. Bei Asiatischen Elefanten haben Wissenschaftler drei verschiedene Virustypen festgestellt: EEHV 1, 4 und 5. Afrikanische Elefanten sind Träger der EEHV-Typen 2, 3, 6 und 7. Viele Tiere sind nur Träger der Viren, ohne selbst zu erkranken.

Wenn das Virus aktiv wird, schädigt es den Organismus so rasant, dass jede Hilfe zu spät kommt. Erkrankungsfälle sind sowohl im asiatischen als auch im afrikanischen Freiland bekannt. Seit 1988 sind in europäischen Zoos etwa 30 Tiere an Herpes gestorben. Wie viele Tiere im Freiland an Herpes sterben ist nicht bekannt.

Fotostrecke:

Erster Ausflug für Elefantenbaby ‚Brausepaul‘

Die Elefantenfamilie aus dem Tierpark Hagenbeck läuft gemeinsam mit dem neuen Mitglied raus. Foto: Margarita Ilieva
Begleitet von Tierpfleger Christian Wenzel, werden die Rüsseltiere in das Außengehege ausgeführt. Foto: Margarita Ilieva
Der kleine Brausepaul schreitet mutig voran neben Mutter Shila. Foto: Margarita Ilieva
Die ersten Sonnenstrahlen fallen auf das kleine Tierbaby. Foto: Margarita Ilieva

Eimsbüttel+

Weiterlesen

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Am Informatikum der Uni Hamburg sollen massiv Studienplätze und Professuren gestrichen werden. Mitarbeitende und Studierende sind besorgt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Eimsbüttel ist in der letzten Woche auf unter 50 gesunken – der niedrigste Wert unter den Hamburger Bezirken.

Croissants, Eclairs und Tartes: Agnès Brinker hat sich mit ihren französischen Bäckereien einen Lebenstraum erfüllt. Im Eppendorfer Weg eröffnet sie nun einen dritten Standort.

-

Hoheluftchaussee 95
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

Stromtarif-Banner

Gratis für 1 Jahr

Lese ein Jahr gratis Eimsbüttel+ beim Wechsel zu Eimsbüttel Strom.*

*Nur für Neukunden Wechseln und Prämie sichern