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Symbolfoto: Anja von Bihl
Doppelter Drogenfund

Marihuana-Geruch führt Polizei auf heiße Spur

Am vergangenen Dienstag- und Mittwochabend nahm die Polizei zwei mutmaßliche Rauschgifthändler in Eimsbüttel fest. Marihuana-Geruch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses führte die Ermittler zur Wohnung der Verdächtigen. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten nicht nur Drogen, sondern auch Waffen und Bargeld.

Von Fiona Kleinert

Das betreffende Wohnhaus besuchte die Polizei eigentlich in Verbindung mit einem anderen Drogendelikt, wie uns ein Sprecher am Telefon mitteilt. Vor Ort bemerkten die Beamten jedoch den besagten Marihuana-Geruch im Treppenhaus, der ihre Aufmerksamkeit auf eine weitere Wohnung lenkte. Dort fanden sie den Mieter und einen weiteren 34-jährigen Mann vor. Die Polizisten schickten einen Drogenspürhund in die Wohnung und stießen dadurch auf 52 Gramm Marihuana und zwölf Gramm Haschisch.

Der Unterschied: Marihuana besteht aus getrockneten, zerriebenen Blättern, Stängeln und Blüten des indischen Hanfs; Haschisch wird hingegen aus dem Blütenharz einer ebenfalls indischen Hanfsorte gewonnen.

Neben dem Rauschgift beschlagnahmte die Polizei zwei Baseballschläger, einen Teleskopschlagstock, eine Eisenkette und eine Schreckschusswaffe. Im Anschluss durchsuchten die Beamten – nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft – auch die beiden Wohnungen des zweiten Mannes ebenfalls in Eimsbüttel und in Stellingen. Der Pressemitteilung der Polizei zufolge, fanden die Beamten hier 200 Gramm Marihuana, 50 Gramm Haschisch, drei Schreckschusswaffen und 3.000 Euro. Die Ermittler vermuten, dass das Geld aus dem Drogenhandel stammt.

Der Mieter der letzteren beiden Wohnungen kam zunächst mit auf die Wache, wurde dann jedoch mangels Haftgründen entlassen. Der Mitverdächtige hingegen kam vor den Haftrichter.

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