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Die Sportplätze an der Hagenbeckstraße sollen mit Hilfe der Bundesmittel saniert werden. Foto: SPD Eimsbüttel

Sport

Millionenförderung für die Sportanlage Hagenbeckstraße

Die Sportanlage in der Hagenbeckstraße gilt schon lange als sanierungsbedürftig. Nun dürfen sich Sportler und Vereine über eine Millionenförderung des Bundes freuen.

schedule Lesezeit ca. 2 min.

Rund 1,24 Millionen Euro werden für die Sanierung der Sportflächen auf der Bezirkssportanlage an der Hagenbeckstraße vom Bund bereitgestellt. Die Sportanlage an der Grenze zwischen Stellingen und Lokstedt ist eine der größten Breitensportanlagen in ganz Hamburg. Daher verfolgt der Bezirk Eimsbüttel schon seit längerer Zeit die Entwicklung eines Gesamtkonzepts.

Förderung kommt von Bund und Hamburg

Die Förderung ist Teil des Bundesprogramms “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur”, das am Mittwochnachmittag vom Haushaltssausschuss beschlossen wurde. Insgesamt fördert der Bund sechs Hamburger Stadtteilprojekte mit 13,8 Millionen Euro. Die Hamburger Bundestagsabgeordneten Niels Annen (SPD), Johannes Kahrs (SPD) sowie Rüdiger Kruse (CDU) hatten sich auf Bundesebene für die Mittelzuwendung eingesetzt. 

Die Stadt Hamburg steuert zu den vom Bund beschlossenen 1,24 Millionen weitere 1,5 Millionen Euro zu. Sie hatte im Rahmen der Bewerbung um die Bundesmittel die nötige Co-Finanzierung für die Realisierung der anstehenden Maßnahmen zugesagt. Insgesamt stehen der Sportanlage an der Hagenbeckstraße also 2,74 Millionen Euro für die Sanierung zur Verfügung. 

“Sportanlage wichtiges soziales Zentrum in Eimsbüttel”

„Die Sportanlage bildet mit diversen Sportflächen, vereinseigenen Sportanlagen und der Kunsteis- und Radrennbahn ein sportliches und ein wichtiges soziales Zentrum im Bezirk Eimsbüttel. Daher freue ich mich sehr, dass wir über Mittel aus dem Bundessanierungsprogramm einen großen Beitrag leisten können, um die Modernisierung der Großspielfelder auf der Sportanlage voranzubringen“, so Annen in einer Mitteilung an die Eimsbütteler Nachrichten. 

CDU-Abgeordneter Rüdiger Kruse äußerte sich zu der Förderung wie folgt: “Hamburg und Eimsbüttel sind im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gut vertreten. Auch bei diesem Bundesprogramm konnte ich als Mitglied des Haushaltsausschusses zusammen mit Kollege Kahrs wieder einige Punkte nach Hause holen: rund 14 Millionen Euro gehen nach Hamburg – davon alleine etwa 1,2 Millionen Euro für den Sportpark Hagenbeckstraße. Sehen wir nun zu, dass das Geld auch zügig zum Einsatz kommt und verbaut wird.”

Welche Modernisierungen sind geplant?

Mit der Förderung soll die Modernisierung der Großspielfelder ermöglicht werden. So ist geplant, zwei Grandplätze und ein Naturrasenspielfeld in Kunststoffrasenspielfelder umzuwandeln. Außerdem sind die Erneuerung der Flutlichtanlage und der Nebenflächen zwischen den Spielfeldern vorgesehen.

Im weiteren Entwicklungsprozess plant der Bezirk Eimsbüttel, die Sportanlage besser in den “Stadtpark Eimsbüttel” einzubinden und das gesamte Wohnumfeld zu fördern. So sollen neben dem Vereinssport auch Orte für den unorganisierten Freizeitsport geschaffen und die Bedürfnisse der umliegenden Schulen sowie der Ausgleich zwischen Sport, Wohnungen, öffentlichen Parkanlagen und den Kleingärten berücksichtigt werden. 

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