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Eisbahn Stellingen
Foto: Alicia Wischhusen
Sport

Was geschieht mit der Eishalle Stellingen?

Die Eishalle Stellingen ist Teil der Sportanlage Hagenbeckstraße. Die große Sportanlage bietet diversen Sportarten und -vereinen Möglichkeiten zur Entfaltung. Dennoch ist sie vor allem eins: stark sanierungsbedürftig.

Von Nele Deutschmann

Die Sportanlage Hagenbeckstraße ist eine der größten Breitensportanlagen in ganz Hamburg. In den Stadtteilen Lokstedt und Stellingen gelegen, ist sie gut an den ÖPNV angeschlossen und wird daher von rund 10 Sportvereinen genutzt. Dennoch gibt die starke Sanierungsbedürftigkeit Anlass zur Sorge. Das betrifft vor allem das Dach der Eishalle – aber auch die Tennenbeläge der Spielfelder, die technischen Anlagen und Wegeverbindungen.

Sportanlage zukunftsfähig machen

Die 100.000 qm große Fläche soll deshalb zukunftsfähig gemacht werden. Das „Entwicklungskonzept für die Sportanlage Hagenbeckstraße“ wird derzeit gemeinsam vom Bezirksamt Eimsbüttel, dem Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau und einem beauftragten, externen Planungsteam erstellt, so das Bezirksamt Eimsbüttel. Finanziert wird es über den Masterplan „Active City“.

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Das Elefantenbaby kam an Heiligabend als Weihnachtsüberraschung auf die Welt. Nun sucht der Tierpark Hagenbeck nach einem Namen für den kleinen Dickhäuter. Noch bis Donnerstag kann abgestimmt werden.

Hamburg soll in Bewegung kommen: Bereits 2016 hat der Senat den Masterplan „Active City“ zum Ausbau der Sportinfrastruktur beschlossen. Ziel der Stadt war es damals, „moderne und aktivierende Veranstaltungsformate“ zu entwickeln, um einen aktiven Lebensstil zu unterstützen.

Im Sommer Radrennbahn – im Winter Eisbahn

Die Kunsteis- bzw. Radrennbahn ist nach Ansicht der Behörde für Inneres und Sport neben ihrer Bedeutung für den Vereinssport auch ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur in Eimsbüttel. Im Sommer wird sie als Roll- und Radrennbahn genutzt.

Im Sommer wird die Bahn als Radrennbahn genutzt. Foto: Radrennbahn Stellingen

Von Oktober bis März ist die Anlage ausschließlich für den Eissport nutzbar. Diverse Eishockey-Mannschaften trainieren dort regelmäßig. Neben Zeiten für den Schulsport ist die Halle dazu an sechs Tagen in der Woche jeweils für zwei bis drei Laufzeiten für private Schlittschuhläufer geöffnet. Das Angebot haben zuletzt mehr als 50.000 Besucher in der Saison genutzt – Tendenz steigend.

Marodes Dach

Bereits in der Vergangenheit berichteten die Eimsbütteler Nachrichten, dass die Stadt die Anlage mit ihrem 1994 erbauten Membrandach immer wieder instand setzen musste. 2015 fielen beispielsweise allein für die Inspektion, Reinigung und Reparatur des Dachs Kosten in Höhe von fast 100.000 Euro an. Hinzu kamen 2016 Sanierungsarbeiten im Funktionsgebäude. Kosten: ebenfalls 100.000 Euro.

Vorschläge für den Eimsbütteler Bürgerpreis 2019

Jedes Jahr vergibt die Bezirksversammlung Eimsbüttel den Bürgerpreis für herausragendes ehrenamtliches Engagement. Bis zum 8. Februar können Vorschläge für den Preisträger des Bürgerpreises 2019 eingereicht werden.

Daher stehen nun umfangreiche Sanierungen an. Laut Masterplan können die Kosten für einen Umbau auf insgesamt 2,5 bis 3,5 Millionen Euro geschätzt werden. Eine Option, um die Zukunftsfähigkeit der Anlage sicherzustellen, wäre, die komplette Zeltdachmembran zu ersetzen. Auch ein Abriss wird derzeit noch geprüft. Am Ende bleibt die Entscheidung eine Kostenfrage.

Laut Bezirksamt sollen jedoch nicht nur die Kunsteis- und Radrennbahn, sondern alle Sportfreizeitanlagen, die Sportfunktionsgebäude und auch die Wege- und Nebenflächen sowie die vereinseigenen Sportanlagen betrachtet und Entwicklungsperspektiven für sie aufgezeigt werden.

Umfangreiche Sanierungen

Das Landessportamt und der Hamburger Sportbund sind in die Planungen mit eingebunden und auch die ortsansässigen Sportvereine und -verbände sind durch ein Beteiligungsverfahren im Dezember letzten Jahres einbezogen worden. Das Entwicklungskonzept soll voraussichtlich im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden.

Chlorgas im Kaifu-Bad

Großeinsatz der Feuerwehr im Bäderland: In der Nacht auf Dienstag ist Chlorgas im Kaifu-Schwimmbad in Eimsbüttel ausgetreten.

„Ohne das abschließende Ergebnis des Entwicklungskonzepts vorwegzunehmen, ist absehbar, dass es eine Umwandlung von drei Großspielfeldern auf der Anlage in Kunststoffrasenspielfelder geben wird und die Erneuerung der Funktionsgebäude für diese. Auch neue Angebote für den nicht organisierten Sport sind vorgesehen“, so Kay Becker, Pressesprecher des Bezirksamts Eimsbüttel.

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