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Verkaufsoffener Sonntag in der Osterstraße Foto: Karoline Gebhardt
Der Verkehr durch die Osterstraße kann in einem weiteren Abschnitt bald wieder fließen. Foto: Karoline Gebhardt
Osterstraßenumbau

Osterstraße: Verkehr kann wieder fließen

Die ersten drei Teilabschnitte des Osterstraßenumbaus sind nach einigen Verzögerungen mittlerweile fertiggestellt. Nun soll ab Februar auch stadtauswärts der Verkehr wieder fließen. Allerdings nur bis zur Schwenckstraße.

Von Ida Wittenberg

Wie der Osterstraßenverein mitteilt, wird die Osterstraße am 3. Februar für den Verkehr stadtauswärts freigegeben. Bis zur Schwenckstraße können die Fahrzeuge dann wieder in beide Richtungen fahren. Auch die Umleitungen und die Ersatzhaltestellen der Linie 4 sollen aufgehoben werden. Allerdings bleibt der Abschnitt zwischen Schwenckestraße und Methfesselstraße vorerst eine Einbahnstraße. Hier haben die Bauarbeiten erst begonnen. Wann der letzte Abschnitt fertig wird, ist offen.

Die Buslinie 4 fährt dann wieder die Haltestellen Schulweg, vor der Eichen-Apotheke und Osterstraße an. Wegen des Neubaus kurz vor der Kreuzung Schulweg bleibt die Haltestelle der Nachtbuslinie 603 weiterhin ersatzweise an der Haltestelle der Linie 4 vor der HASPA an der Kreuzung Schulweg.

Voraussichtlich wird ab dem 6. Februar auch die Emilienstraße wieder in beide Richtungen für den Verkehr freigegeben. Die Einbahnstraßenregelung zwischen Osterstraße und Henriettenstraße soll dann ebenfalls aufgehoben werden.

Der Osterstraßenumbau in der Kritik

Bis heute ist der Umbau nicht ganz unumstritten. Mehr als 100 Parkplätze sind durch den Umbau weggefallen und sorgen besonders bei Gewerbetreibern, Anwohnern und Kunden für Unmut. Die LINKE befürchtet im Zuge des Umbaus zudem Mietpreissteigerungen und die Verdrängung angestammter Ladengeschäfte.

Verständnis für die Kritik der Geschäftsinhaber am Umbau haben durchweg alle Politiker. “Bauarbeiten sind immer schlecht für umliegende Geschäfte”, sagt Anne Schum, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Eimsbütteler SPD und Sprecherin des Kerngebietsausschusses. Die zwischenzeitlichen Schließungen seien jedoch nicht nur der Baustelle zuzuschreiben, betont Schum. Es seien Geschäfte betroffen gewesen, die bereits vor Baubeginn in einer wirtschaftlichen Krise gesteckt hätten. Außerdem bestehe die Möglichkeit für alle Geschäftsinhaber, einen Antrag auf Erstattung bei Umsatzausfällen beim Bezirksamt einzureichen.

Zuletzt hatte es erneut Diskussionen um die Parksituation an der Osterstraße gegeben. Das Parken auf den Verkehrsinseln hatte das Bezirksamt durch das Aufstellen von Parkpollern aus Plastik jedoch schnell unterbunden.

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