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Nächste Woche düsen die Kinder aus Eimsbüttel über den Schnee. Foto: Maria Alm
Stadtteilschule Stellingen

Skireise dank Hilfe von Verein

Bergluft, Sonnenstrahlen, eisige Kälte – die Klasse 7c der Stadtteilschule Stellingen wird in wenigen Tagen zu einer Skiklassenfahrt aufbrechen. Möglich macht dies die Skischule St.Pauli. Weniger als 350 € pro Nase kostet die außergewöhnliche Klassenfahrt.

Von Karoline Gebhardt

Schnee, Sport und Spaß – all das erwartet die Siebtklässler der Stadtteilschule Stellingen Mitte Januar, wenn es heißt: Abfahrt zu einer achttägigen Klassenreise nach Österreich. Dank des Vereins Skischule St.Pauli bleibt die Reise für die Schüler bezahlbar.

Die Skischule St.Pauli ist seit Mai 2016 ein eingetragener Verein. Malte Völlmecke, Andreas „Lupo“ Wolf, Martin Winkelmann und Askan Deutsch packte das Bestreben, das Skifahren in Hamburg zu beleben. Vor allem Chancengleichheit stehe bei ihnen im Vordergrund, denn Skireisen seien bekanntlich mit hohen Kosten verbunden, so der Sportwart Martin Winkelmann. Daher sei es vor allem für Familien schwierig oder gar unmöglich, einen Urlaub auf Brettern zu unternehmen. So ist die Idee entstanden, die schon lange in den Köpfen der vier Skiliebhabern kreiste: „Wir wollten ein Angebot entwickeln, das den hohen Preisen entgegenwirkt und das den Kindern Skifahren ermöglicht, die sonst nicht in den Schnee fahren könnten“.

Bezahlbarer Schneespaß

Da die Kinder von einem der Mitglieder der Skischule an der Stadtteilschule Stellingen zur Schule gehen, kam die Idee auf, dort eine Klassenreise zu organisieren. Vom 14. bis zum 21. Januar können sich die Kinder der 7c in Maria Alm im Salzburger Land in Österreich sportlich vergnügen. Aufgrund der Partnerschaft der Skischule St.Pauli mit Maria Alm konnte für die Siebtklässler eine bezahlbare Reise realisiert werden: Der Preis pro Schüler liegt bei 350 € und enthält Unterkunft, Skipass, Skikurse, Anreise und Verpflegung. Für die Kinder, die Probleme haben die 350€ aufzubringen, ist eine Finanzierung über die Schulbehörde möglich. Die Höhe des Preises liege nach Angaben der Schulbehörde genau im Rahmen der Vorgaben über die Finanzierung für bedürftige Kinder.

Auch in Zukunft möchte sich die Skischule St.Pauli um weitere Kooperationen bemühen. Vor allem das Interesse an der Zusammenarbeit mit Schulen sei groß, um noch mehr Kindern eine ähnliche Erfahrung bieten zu können.

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