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Das "SomeDimSum" hat seit Mitte September in der Weidenallee geöffnet. Foto: Phillip Holländer
Das "SomeDimSum" hat seit Mitte September in der Weidenallee geöffnet. Foto: Phillip Holländer
Neueröffnung

Fass dir ein Dim Sum

In der Weidenallee hat Eimsbüttels erstes Dim Sum Restaurant eröffnet. Mit den asiatischen Teigtaschen und kleinen Tellergerichten bringt das “SomeDimSum” die kantonesische Küche Chinas in den Bezirk.

Von Phillip Holländer

Ob gebraten oder gedämpft, seit Mitte September gibt es bei Benjamin Heine in der Weidenalle 60 die kleinen, asiatischen Dumplings mit verschiedenen Füllungen – serviert werden die mundgerechten Delikatessen in traditionellen Bambuskörben. “Viele der Kunden kennen Dim Sum von Reisen durch Asien, für manche ist es aber auch Neuland”, beschreibt Heine die ersten positiven Reaktionen. Dim Sum heißt wörtlich übersetzt „Das Herz berühren“ – daher der Slogan des Restaurants “Fass dir ein Herz”.

Foto: Phillip Holländer

Schweiz ankert in Hamburg

Ab Oktober kommt die Schweiz nach Eimsbüttel: Dann öffnet das Schweiz Ahoi in Hoheluft-West. Käsespezialitäten wie Fondue oder Raclette stehen dabei im Vordergrund - alles aus der Schweiz.

SomeDimSum: Das erste eigene Restaurant

An der Grenze von Sternschanze und Eimsbüttel erhofft sich der Jungunternehmer das perfekte Publikum. Hippe Leute aus der Schanze und Familien mit höherer Kaufkraft aus Eimsbüttel seien eine gute Basis, erklärt Heine den Entschluss sein erstes Restaurant an der Christuskirche zu eröffnen. Er selbst ist gelernter Koch und habe schon unter Sternekoch Kevin Fehling in Travemünde und im Le Canard Noveau in Hamburg gearbeitet. Nun möchte er auf eigenen Beinen stehen und sieht in den Dim Sum eine Marktlücke.

SomeDimSum Betreiber Benjamin Heine hat sein erstes Restaurant eröffnet. Foto: Phillip Holländer
SomeDimSum Betreiber Benjamin Heine hat sein erstes Restaurant eröffnet. Foto: Phillip Holländer

Das Märchen von Uncle He

Auf der Facebook-Seite werden auch über ein Restaurant-Maskottchen abenteuerliche Geschichte erzählt. Dort wird von dem Angsthase “Uncle He” berichtet, der auf der Suche nach seiner großen Liebe tausend Abenteuer erlebt hat. Ohne Sauerstoff mit einem klapprigen Moped über den Himalaya oder der Kampf mit Zwillingsalligatoren in der Südsee – Uncle He habe nichts aufgehalten. Auf Nachfrage gibt Heine dann zu: “Uncle He gibt es nicht, das haben wir uns ausgedacht, damit wir etwas zu erzählen haben”. Er selbst sei aber viel durch Asien gereist und habe in Australien gelebt, daher komme die Vorliebe zur asiatischen Küche.

Tradition trifft auf Moderne: Das „SomeDimSum“ lockt mit einer abwechslungsreichen Einrichtung

Eine "sagenumwobene" Tür: Auf dem Weg zu den Toiletten ragt die verschlossene Pforte zu Uncle He aus der Wand. Was sich wirklich hinter der Tür verbirgt, wollte Heine nicht sagen. Foto: Phillip Holländer
Eine Fotowand "belegt" die eindrucksvollen Abenteuer von "Uncle He". Foto: Phillip Holländer
Modernes Design im Essbereich des Restaurants. Foto: Phillip Holländer
Und auch die typischen asiatischen Lampions dürfen nicht fehlen. Foto: Phillip Holländer

Große Pläne

Heines Lieblings-Dumplings im „SomeDimSu“ sind Teriyaki Beef (in der Karte steht dazu: “Zaubert ein japanisches Lächeln auf deine Lippen”) und das Tellergericht “Oma He’s Schweinebauch” (laut Karte das “Familienrezept aus der ehrwürdigen Kaiserzeit”). Aber auch die vegetarischen und veganen Gerichte kämen bei den Kunden gut an, freut sich Heine. Weil der Andrang so hoch sei, hätten sie mittags schon schließen müssen. “Wir haben das nicht mehr geschafft, das liegt aber auch an der jungen Personalstruktur”. Sein langfristiges Ziel: Dass sich das Konzept als Franchise durchsetzt und mehr Läden in Hamburg eröffnet werden können. Bleibt abzuwarten, welche Abenteuer Uncle He bis dahin noch erleben wird.

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