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Umgefallene Birke in der Hartwig-Hesse-Straße. Foto: Doris Ahrncke
"Xavier"

Sturmtief „Xavier“: 150.000 Euro für Aufräumarbeiten in Eimsbüttel

Vor drei Wochen traf der Sturm „Xavier“ auf Deutschland und auch auf Eimsbüttel. Nun erst sind gravierendsten Schäden im Bezirk Eimsbüttel beseitigt. Das Bezirksamt beziffert die Kosten auf rund 150.000 Euro.

Von Fabian Hennig

Nachdem Sturmtief „Xavier“ vor drei Wochen den Norden Deutschlands lahmgelegt hatte, sind die stärksten Schäden im Bezirk Eimsbüttel beseitigt. Bis Ende nächster Woche sollen die Aufräumarbeiten abgeschlossen sein.

Orkanartige Böen fegten am 06. Oktober über das gesamte Stadtgebiet. Äste flogen durch die Gegend, Bäume wurden entwurzelt. Auch in Eimsbüttel gab es deshalb zahlreiche Blaulichteinsätze.

Aufräumarbeiten noch bis nächste Woche

„Umgestürzte Bäume sägen, Bäume fällen, Wege freiräumen, Gefahrenstellen absichern“, fasst Thomas Pröwrock, Leiter Management des öffentlichen Raums, die Arbeiten der vergangenen Wochen zusammen. Eigene Mitarbeiter und beauftragte Firmen sind in diesen Tagen noch mit den letzten Aufräumarbeiten beschäftigt. Pröwrock geht davon aus, dass die Arbeiten Ende kommender Woche beendet sein werden.

„Der Bedarf an Hebammen ist deutlich höher“

Obwohl 2016 das Hebammenwesen zum deutschen Unesco-Kulturerbe gekürt wurde, ist der Beruf in einer Krise. Immer weniger Frauen wollen als Hebamme arbeiten. Die Eimsbütteler Nachrichten haben mit den Gründerinnen einer neuen Hebammenpraxis in Eimsbüttel über die Herausforderungen ihres Berufes gesprochen.

Der regennasse Untergrund und das die Bäume schwer machende Laub waren die wesentlichen Ursachen dafür, dass der Sturm so große Schäden anrichten konnte. Und die stehen jetzt fest: 111 Parkbäume und 46 Straßenbäume fielen oder mussten gefällt werden. Hinzu kommen hunderte herausgebrochene Äste aus den Baumkronen und 70 Kubikmeter Holz von umgestürzten Bäumen im Niendorfer Gehege.

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150.000 Euro für Beseitigung

Laut Behörde war der gesamte Bezirk mehr oder minder stark betroffen, besonders schwer traf es jedoch den Stadtteil Niendorf. Die größten Schäden gab es in den Straßen Hainholz, Keltenweg und Märkerweg.

Weiden, Birken, Eichen, Pappeln und Linden waren dabei die Baumarten, die besonders häufig gekippt sind. Thomas Pröwrock vom Bezirksamt Eimsbüttel beziffert die Kosten allein für die Aufräumarbeiten auf 150.000 Euro.

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