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Annika Mollenhauer trainiert zweimal wöchentlich die Mädchenmannschaft des Grün-Weiß Eimsbüttel. Foto: Magdalena Gärtner
Fußball für Mädchen

Helden des Viertels: Annika Mollenhauer

Mit Begeisterung trainiert Annika Mollenhauer beim Sportverein Grün-Weiß Eimsbüttel die Mädchenmannschaft – ehrenamtlich.

Von Magdalena Gärtner

25 Mädchen zwischen viereinhalb und acht Jahren wuseln über den Fußballplatz– zweimal pro Woche findet das Training der Mädchen vom Sportverein Grün-Weiß Eimsbüttel (GWE) statt, unter der Leitung von Annika Mollenhauer.

Hauptberuflich Erzieherin, hat die 24-Jährige auch in ihrer Freizeit Spaß daran, Kinder für ihr Hobby zu begeistern. Sie selbst spielt seit vielen Jahren Fußball und empfindet es als selbstverständlich, auch an Wochenenden für ihre Mannschaft am Start zu sein. Seit sieben Jahren tut sie dies ehrenamtlich. Eine Heldin sei sie deshalb nicht, für sie sind die Menschen Helden, die sie unterstützen. Die Menschen, die ihr ermöglichen, Kindern eine Freude zu machen.

Seit mehr als einem Jahr kommen immer freitags Flüchtlingskinder dazu. Eine Freundin, die in Flüchtlingsunterkünften ehrenamtlich tätig war, gab den Anstoß. Sie suchte eine Beschäftigungsmöglichkeit für die Kinder und viele Vereine lehnten ab. Der GWE nicht.

Spielerisch führt Annika Mollenhauer an den Umgang mit dem Ball heran. Foto: Magdalena Gärtner
Spielerisch führt Annika Mollenhauer an den Umgang mit dem Ball heran. Foto: Magdalena Gärtner

„Das sind doch einfach nur Mädchen, die Fußball spielen wollen.“

„Das sind doch einfach nur Mädchen, die Fußball spielen wollen“, kommentiert Mollenhauer. Die Kinder kommen aus Wohnunterkünften am Lohkoppelweg und Grandweg. Im Moment sind es sechs Mädchen, zu Beginn kamen teilweise um die zwanzig, berichtet Mollenhauer. Sie mache keine Unterschiede und auch die Kommunikation funktioniere gut. Nur mit den Eltern sei es manchmal schwierig, wenn es ums Organisatorische gehe, aber da würden auch die Betreuer in den Unterkünften oder andere Eltern helfen.

Manchmal seien die Mädels abgelenkt, zum Beispiel wenn Babyfrösche über den Fußballplatz hüpften, berichtet Mollenhauer lächelnd. Deutlich wird, dass hier vor allem die Freude an Bewegung und der Gemeinschaft im Vordergrund steht. Das Geld würde Mollenhauer in Minitore für die Mädels investieren.

Alle Kandidaten findet ihr in der Übersicht. Ab dem 10. Oktober könnt ihr auf unserer Facebook-Seite abstimmen, wer euer “Held des Viertels 2016” wird.

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