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Horst Oberquelle vor seinen Schätzen. Foto: Fabian Hennig
Horst Oberquelle vor seinen Schätzen. Foto: Fabian Hennig
Magazin #5

Zurück in die Zukunft

2016 war das Jahr der technischen Jubiläen: Der Computer wurde 75 Jahre alt, das Smartphone feierte seinen 20. Geburtstag und Apple konnte auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken. Drei historische Komponenten, die eine maßgebliche Rolle in der Digitalisierung gespielt haben. Im Computermuseum im Informatikum der Universität Hamburg können Besucher einen Blick in die Vergangenheit werfen.

Von Anna Gröhn

„Man muss Steve Jobs bei der Geschichte des Computers mitdenken“, sagt Horst Oberquelle. Seit gut drei Jahren führt der pensionierte Informatik-Professor das Computermuseum im Informatikum der Universität Hamburg in Eimsbüttel. Im Keller von Haus C im Raum C-015 lagern gut 900 Rechner, Komponenten und Peripheriegeräte: Vom Lochkartenstanzer über den Commodore 64 bis zum Macintosh. Es sind jene Geräte, die den Grundstein für unser heutiges technologisches Selbstverständnis legten. „Die Bedienung ist heute so einfach geworden“, sagt Oberquelle. „Die Geräte sind nicht mehr nur für Spezialisten, sondern für jeden gebrauchstauglich.“ Das war nicht immer so.

Durch den Kellerflur führt eine Stahltür in den Raum C-015. Auf langen Holztischen und Metallregalen reihen sich die Gerätschaften aus 40 Jahren Computergeschichte. Eines der ältesten Geräte ist die Junker Morsetaste M.T., ein etwa handgroßer, khakifarbener Kasten, mit nur einer einzigen schwarzen Taste. „Das hat mit Computer zwar noch nichts zu tun, aber mit Datenübertragung“, betont Oberquelle. 1931 produziert, gehört die Junker zu den ältesten Morsetasten der Welt. Sie kam wohl noch in der Bundeswehr zum Einsatz. Heute wird sie nur noch im Amateurfunkbereich eingesetzt. Die Junker Morsetaste gehört zu den sogenannten „Firsts“, wie der Informatikprofessor erklärt, den ersten ihrer Art.

Eines dieser Firsts liegt schwer in der Hand: Das Motorola International 3200 wiegt etwa 500 Gramm und war im Jahr 1992 eines der ersten Mobiltelefone, bei denen die gesamte für das Telefonieren notwendige Technik im Handapparat integriert wurde. „Ein richtiger Klopper, der damals 3.000 D-Mark kostete“, scherzt Horst Oberquelle. Zum Vergleich: Heute wiegt ein Smartphone im Durchschnitt etwa 130 Gramm und kostet, je nach Hersteller, durchschnittlich knapp 280 Euro. Tendenz fallend.

Du willst wissen, wie es weitergeht? In unserem Magazin #5 kannst du die ganze Geschichte lesen. Erhältlich ist das Magazin seit 27. Oktober am Kiosk oder gleich hier online.

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