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Die Eimsbütteler FDP-Fraktion will prüfen alles, wie es um den Zivilschutz im Bezirk steht. Archivbild: Eimsbütteler Nachrichten
Der Bunker in der Methfesselstraße ist inzwischen einem Wohngebäude gewichen. Archivbild: Eimsbütteler Nachrichten
Schutzräume

Wie steht es um den Eimsbütteler Zivilschutz?

Die Eimsbütteler FDP-Fraktion möchte prüfen lassen, wie es um den Zivilschutz im Bezirk steht. Über die Hintergründe des Antrags.

Von Alexis Milne

Die veränderte internationale Sicherheitslage erfordert nicht nur, die nationale Verteidigungsfähigkeit zu verbessern, sondern auch Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung zu überprüfen und auszubauen. So schreibt es die FDP-Fraktion der Bezirksversammlung Eimsbüttel in einem heute veröffentlichten Antrag.

Demnach fokussiere sich die Stadtplanung auf den Bau neuer Wohnungen, die dazugehörige Infrastruktur werde hingegen kaum bedacht. Schulen, Kitas, Straßenführungen und der Zivilschutz blieben außen vor.

Muss der Zivilschutz ausgebaut werden?

Es sei bekannt, dass der Bezirk aktuell über keine effektiven Schutzeinrichtungen verfüge, sagt Fraktionsvorsitzender Benjamin Schwanke. Es sei „geradezu fahrlässig“, den Zivilschutz bei der Stadtplanung künftig nicht zu berücksichtigen.

Der FDP-Antrag soll in der nächsten Bezirksversammlung, am 26. Juni, zur Abstimmung gebracht werden. Die Fraktion fordert darin, mögliche Schutzräume von der Bezirksamtsleitung prüfen und gegebenenfalls wiederherstellen zu lassen. Zudem solle das Bezirksamt den Bedarf an Schutzräumen in Eimsbüttel prüfen und den Zivilschutz bei Bauvorhaben miteinbeziehen.


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