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fullscreen Ein Kapitel schließt sich: Die Buchhandlung “Lesesaal” macht zu
Die Buchhandlung "Lesesaal" schließt zum Ende des nächsten Monats. Foto: Jannika Grimm

Schließung

Ein Kapitel schließt sich: Die Buchhandlung “Lesesaal” macht zu

Die Buchhandlung “Lesesaal” schließt aus wirtschaftlichen Gründen seine Türen. Die Inhaberin Stephanie Krawehl hofft in einem neuen Laden auf mehr Laufkundschaft.

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Manchmal ist es Zeit ein altes Buch zu schließen: Ende Februar wird die Buchhandlung “Lesesaal” in der Lappenbergsallee von Eimsbüttel wegziehen.

Am 21. Februar ist der letzte Tag, an dem die Buchhandlung geöffnet sein wird. Die Inhaberin Stephanie Krawehl betont, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen das Buchgeschäft aufgeben muss. Die Stammkundschaft war nicht ausreichend, um den Laden zu halten.

“Ich musste hier schließen, es gibt zu wenig Laufkundschaft”, erklärt die Buchhändlerin den Eimsbütteler Nachrichten.

Neueröffnung an anderer Stelle

Die Inhaberin wird einen neuen Laden eröffnen, jedoch nicht in Eimsbüttel.

“Ich hätte sowieso zumachen müssen”, erklärt Krawehl. “Es war nur durch Zufall, dass ich etwas Neues gefunden habe.”

Wo genau sie den neuen Laden eröffnet, kann sie allerdings erst Ende Januar sagen. Auch was als nächstes in die Lappenbergsallee 36 einziehen wird, ist noch unklar.

“Ich weiß nicht, was mit der Ladenfläche passieren wird. Die Besichtigungen laufen jedenfalls noch”, sagt Krawehl.

Umsätze auf Buchmarkt rückläufig

Buchhandlungen haben es in Zeiten des Onlinehandels nicht nur in Eimsbüttel schwer. Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sind die Umsätze 2017 am gesamten Buchmarkt zum Vorjahr um zwei Prozent gesunken. Käufe in lokalen Buchhandlungen gingen um drei Prozent zurück.

Nicht nur der Onlinehandel oder E-Book-Angebote machen den Buchhandlungen das Leben schwer. Auch soziale Medien konkurrieren mit dem klassischen Buch. Sie beanspruchen die Zeit, welche sonst eher zum Lesen genutzt wurde. Statt ein Buch zur Hand zu nehmen, werden Facebook und Co gecheckt.

Eine gesunkene Kundenfrequenz in den Innenstädten lässt, laut Börsenverein, auch die Buchkäufe in den Geschäften sinken. Dabei sind gerade Einzelhandelsgeschäfte wie Buchhandlungen wichtig für eine belebte Innenstadt.

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