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Hamburg Eimsbuettel Café Leev. Foto: Monika Dzialas
Die Kacheln aus den 1920er Jahren zieren den Tresenbereich des Ladens. Foto: Monika Dzialas
Neueröffnung

Café Leev: regional, nachhaltig und mit Liebe

Anfang Juni eröffnete im Eppendorfer Weg das Café Leev. Die Besitzerin Ezo bietet darin regionale und selbstgemachte Spezialitäten an.

Von Monika Dzialas

Seit Anfang Juni ist der Eppendorfer Weg um eine gastronomische Adresse reicher, denn das „Café Leev“ öffnete nach zwei Monaten Renovierungsarbeiten seine Türen. Die Inhaberin Ezo begrüßt ihre Gäste hinter einem Tresen aus grünen Kacheln und hat stets eine Antwort auf Fragen zu ihrem Angebot parat.

Von der Managerin zur Gastronomin

Nach dem Management-Studium und einem Job im Marketing, stellte sie fest, in diesem Bereich nicht das große Glück finden zu können. Durch gelegentliche Aushilfsarbeiten im Café ihrer Tante konnte sie schon früh Erfahrungen im gastronomischen Bereich machen und das Konzept eines eigenen Ladens reifte heran. Die passenden Räumlichkeiten dafür fand sie schließlich mithilfe ihrer Mutter in einem ehemaligen italienischen Antipasti-Bistro in unmittelbarer Nähe zur Hoheluftchaussee.

Egal ob für 10 oder 200 Gäste - Nurgüls große Leidenschaft ist das Kochen und sie bringt gerne Gerichte aus ihrer Heimat nach Eimsbüttel. Foto: Margarita Ilieva

Neuer Mittagstisch im „Café Büchner“ in der Lenzsiedlung

Im "Café Büchner" wird jeden Dienstag "Nurgüls Mittagstisch" angeboten. Durch das nachbarschaftliche Projekt fördert die Lenzsiedlung e.V. den Austausch unter den Anwohnern.

Besonders betont Ezo die Unterstützung durch ihre Familie. Derzeit steht sie täglich von morgens acht Uhr bis abends 21 Uhr alleine im Café und kümmert sich um ihre Gäste, doch sie ist sehr dankbar für die helfende Hände ihrer Liebsten, die für sie die frischen Zutaten auf dem Markt einkaufen gehen.

Regional und frisch

Eines ihrer Leitmotive ist die Regionalität der Produkte. In diesem Zusammenhang bezieht sie ihre Rohstoffe von bekannten Hamburger Unternehmen und nutzt die Milch vom Reitbrooker Milchhof für lokalen Elbgold-Kaffee.

Behörde prüft Tempo 30 im Eppendorfer Weg

Wie schnell Verkehrsbeschlüsse umgesetzt werden können, sieht man am Dieselfahrverbot in Hamburg. Dass es auch langsamer geht, zeigt das Beispiel Tempo 30 vor Kitas im Eppendorfer Weg. 

Mit der Teeauswahl unterstützt sie außerdem die lokalen Teemischungen von Samova. Auch beim Einkauf der Zutaten achtet sie auf die ausschließliche Verwendung von saisonalen Lebensmitteln. Somit variiert das Angebot der Speisen, da sie sich an den aktuellen Marktauslagen orientiert.

Nachhaltig und müllfrei

Neben dem regionalen Charakter steht das Café Leev für Nachhaltigkeit. Diesbezüglich verwendet Ezo kompostierbare To-go-Becher und verkauft überdies eigene Mehrwegbecher aus Bambus.

Zudem versucht sie bei der Herstellung der zahlreichen Snacks und Häppchen auf Plastik und überflüssigen Müll zu verzichten.

Genuss von Herzen

Als dritte Säule ihres Ladenkonzeptes hebt die Inhaberin hervor, dass „alles hausgemacht und mit Liebe“ zubereitet wird. Sie empfiehlt vor allem ihren Apfel-Mandelkuchen: „Ich finde den so lecker, weil der einfach einen klassischen Kuchenteig mit etwas Süßem aus den Äpfeln und dazu etwas Nussiges hat.“

Hamburg Eimsbuettel Café Leev. Foto: Monika Dzialas
Ein gefüllter Tresen mit selbstgemachten Spezialitäten. Foto: Monika Dzialas

Viel Gefühl steckt auch im Namen des Lokals, der einerseits etwas mit Hamburg zu tun haben und andererseits den femininen Stil unterstreichen sollte. Diese Ansprüche vereinten sich für die Betreiberin am besten in der plattdeutschen Übersetzung für Liebe:

„Leev ist das Kosewort für das, was man liebt.“

In der Anfangszeit ist Ezo die Nähe zu den Gästen und deren Wünschen sehr wichtig, weshalb sie auf Aushilfen verzichtet und die Öffnungszeiten an ihre Kunden anpasst. Vor allem im Sommer kann im Café auch abends bis 21 Uhr Wein probiert werden. Ab August soll es darüber hinaus Aktionsabende geben, bei denen Rot- und Weißweine mit saisonalen Speisen serviert werden.

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