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Die Pop-Up-Bikelane in der Hallerstraße hat sich in der Testphase bewährt. Foto: Lukas Görlitz
Die Pop-Up-Bikelane in der Hallerstraße hat sich in der einjährigen Testphase bewährt. Foto: Lukas Görlitz
Mobilitätswende

Pop-Up-Bikelane in der Hallerstraße soll bleiben

Die Pop-Up-Bikelane in der Hallerstraße soll im Frühjahr 2023 verstetigt werden. Das gab die Hamburger Verkehrsbehörde bekannt.

Von Valentin Hillinger

Die im Mai 2022 eröffnete Pop-Up-Bikelane in der Hallerstraße bleibt. Nach einer einjährigen Testphase steht für die Verkehrsbehörde fest: Die Fahrradstraße zwischen Außenalster und Grindelberg hat überwiegend positive Auswirkungen auf den Verkehr. Im Frühjahr 2023 soll sie verstetigt werden.

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Komfort und Sicherheit

Der Staatsrat der Verkehrsbehörde, Martin Bill (B90/Die Grünen), zeigt sich mit der rund 600 Meter langen Fahrradstraße zufrieden: „Sie bietet den vielen Studentinnen und Studenten, Ausflügler:innen sowie Alltagsradler:innen und Bewohner:innen auf einer Breite von 2,50 Metern mehr Komfort und Sicherheit zum Radfahren sowie eine gute Anbindung an das umliegende Radverkehrsnetz.“

Nicht nur Fahrradfahrende profitieren von dem Verkehrsprojekt, wie ein Abschlussbericht der Verkehrsbehörde zeigt. Auch Fußgänger haben durch die neu eingerichtete Bikelane mehr Platz. Der Fahrradverkehr, der früher häufig auf den Gehweg ausgewichen war, hat sich fast vollständig auf die Straße verlagert.

Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Die zu Beginn geäußerten Befürchtungen des ADAC sind laut dem Bericht nicht eingetreten. Der Autofahrerverband hatte im Hamburger Abendblatt vor vermehrten Staus und Verkehrsproblemen gewarnt.

Die Ergebnisse zeigen nun, dass sich der Fahrradstreifen nicht negativ auf den Autoverkehr ausgewirkt hat. Stattdessen geht der Senat davon aus, dass die Trennung von Auto- und Fahrradverkehr Konfliktsituationen vermieden und die Sicherheit erhöht hat.

Mehr Radfahrende durch Pop-Up-Bikelane

Eine nicht repräsentative Online-Umfrage des LSBG ergab zudem, dass 82 Prozent der Befragten die Pop-Up-Lane als „gut“ oder „sehr gut“ bewertete. 76 Prozent fühlten sich auf dem Fahrstreifen „sicher“ oder „sehr sicher“.

Die Strecke ist ein wichtiger Bestandteil des Hamburger Fahrradnetzes. Waren vor dem Verkehrsprojekt laut Angaben des Senats täglich rund 3.000 Radler auf der Hallerstraße unterwegs, soll sich die Anzahl in der Testphase um 20 bis 30 Prozent gesteigert haben.

Mit der Verstetigung der Fahrradwege will der Hamburger Senat das Fahrradfahren in der Hansestadt attraktiver machen. Die Pop-Up Lanes sind Teil der Mobilitätswende, die Verkehrssenator Anjes Tjarks (B90/Die Grünen) anstrebt. Auch die Fahrradstraßen in der Max-Brauer-Allee, Beim Schlump und in der Hafencity sind bereits oder werden noch verstetigt.

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