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Foto: Niklas Rademacher
Unterkunft in Eimsbüttel

Erste Flüchtlinge ziehen zur Schmiedekoppel

Die ersten 350 Flüchtlinge sind in die Erstaufnahme in Niendorf eingezogen. Eigentlich war der Bezug bereits für März 2016 geplant. Auch die Größe der Einrichtung weicht vom ursprünglichen Plan ab.

Von Gast

Am Mittwoch sind die erstenFlüchtlinge in die Unterbringung an der Schmiedekoppel in Niendorf eingezogen. 350 Menschen finden im Containerdorf eine neue Bleibe. Sie waren bislang in einer ehemaligen Tennishalle an der Papenreye.

Die Bauarbeiten vor Ort laufen unterdessen weiter. Mit der Eröffnung plante der Betreiber ASB (Arbeiter Samariter Bund) bereits im März, nun wird mit der Fertigstellung der gesamten Unterkunft erst im August gerechnet. Insgesamt werden 550 Plätze für Geflohene im Containerdorf entstehen. Auf der gegenüberliegenden Wiese baut ASB Holzhäuser, in denen weitere 400 Flüchtlinge wohnen werden.

Weniger Flüchtlinge

Dieses Jahr sind deutlich weniger Geflohene in Hamburg registriert worden als noch 2015. Aufgrund der zurückgehenden Zahlen werden weit weniger Menschen an der Schmiedekoppel untergebracht: Der Betreiber rechnete ursprünglich mit 1.800 Geflüchteten. Die Unterkunft bietet nun Platz für 950 Menschen. Auch andere Standorte in der Hansestadt sind von den sinkenden Flüchtlingszahlen betroffen. Waren es im Januar dieses Jahres noch rund 2300 Flüchtlinge, wurden im Juni knapp 450 Menschen Hamburg zugeteilt, wie der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) mitteilte. In den Folgeunterkünften, in die die Geflüchteten spätestens nach sechs Monaten umziehen sollen, habe es Ende Juni rund 22.900 Plätze gegeben.

Weitere Informationen zu Flüchtlingsunterkünften und Hilfsangeboten.

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