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Bürgermeister Peter Tschentscher gedenkt der Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 an den neu aufgestellten Gedenktafeln auf einem Granitstein. Foto: Senatskanzlei Hamburg
Bürgermeister Peter Tschentscher erinnert an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Senatskanzlei Hamburg
Gedenkfeier

Gedenktafeln für die Opfer des 11. Septembers enthüllt

Am ehemaligen US-Generalkonsulat am Alsterufer erinnern nun zwei Gedenktafeln an die Terroranschläge von 2001.

Von Teresa Runge

Vor dem ehemaligen US-Generalkonsulat am Alsterufer erinnern seit Kurzem zwei Gedenktafeln an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Sie sind ein Geschenk der Stadt Hamburg an die Vereinigten Staaten. Bisher wurden sie im US-Generalkonsulat aufbewahrt. Mit der feierlichen Enthüllung am Donnerstag sind sie nun auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Tafeln sind in deutscher und englischer Sprache beschriftet und auf einem Granitstein angebracht. Ursprünglich hatte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher die Tafeln zum 20. Jahrestag der Anschläge übergeben. Jetzt wird an ihrem Aufstellungsort unter einem japanischen Schnurbaum ein neuer Ort des Gedenkens geschaffen. Die Enthüllung am Donnerstag wurde von Reden des Bürgermeisters Peter Tschentscher, des derzeitigen US-Generalkonsuls Jason Chue und des Vorstands der Living-Hotels-Gruppe, Lars Dünker, begleitet.

Gedenken im öffentlichen Raum

Nach den Anschlägen im Jahr 2001 war das US-Generalkonsulat für viele Hamburgerinnen und Hamburger ein Ort des Gedenkens. Vor dem Gebäude wurden Blumen und Andenken an die Opfer niedergelegt.

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Ein Granitstein mit zwei Gedenktafeln steht vor dem ehemaligen US-Generalkonsulat am Alsterufer und erinnert an die Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Senatskanzlei Hamburg
Ein Granitstein mit zwei Gedenktafeln steht vor dem ehemaligen US-Generalkonsulat am Alsterufer und erinnert an die Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Senatskanzlei Hamburg

Die Tafeln auf dem Stein sollen laut Senatskanzlei zum Verweilen einladen. Die Passanten Christian (56) und Claudia (52) erinnern sich daran, dass sie 2001 gerade bei der Arbeit waren, als sie von den Anschlägen erfuhren. Sie finden es gut, dass es jetzt einen öffentlichen Gedenkplatz für die Opfer gibt.

Am eigentlichen Platz des Gedenksteins finden derzeit noch Bauarbeiten statt. Bis zum Abschluss der Arbeiten steht der Stein daher etwas abseits vom ehemaligen Konsulat. Voraussichtlich im Herbst kann der Gedenkstein versetzt werden, so Kay Becker, Pressesprecher des Bezirksamts Eimsbüttel.

Ein Ort des Gedenkens

Das US-Generalkonsulat ist ein fester Bestandteil Hamburgs. Seit über 230 Jahren ist es ein Zeichen für die transatlantische Beziehung. Heute leben über 3.800 Amerikaner im Hamburger Großraum. Zahlreiche schulische und universitäre Austauschprogramme verbinden beide Länder.

Mitte 2022 ist das US-Generalkonsulat in neue Räumlichkeiten in der HafenCity gezogen. Das ehemalige, denkmalgeschützte Gebäude am Alsterufer wird in ein Hotel der Living-Hotels-Gruppe mit dem Namen „The Jefferson“ umgewandelt. Die Gedenktafeln sind Teil der Umgestaltung und wurden vom Künstler Markus Lohmann entworfen.


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