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Gedenken

Ein Eimsbütteler Park erinnert künftig an die Gründerin der Hamburger Tafel: Annemarie Dose. Neben dem Park in Rotherbaum werden noch zwei weitere Flächen nach engagierten Frauen aus Hamburg benannt.

Von Eimsbüttel aus wurden hunderte von Juden ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Unweit des ehemaligen Sammelpunkts an der ehemaligen Volksschule Schanzenstraße wird heute Abend in einer Kundgebung an sie erinnert.

Der Hamburger Senat benennt einen Kreisverkehr und eine Parkanlage im Grindelviertel nach Arie Goral und Paul Abraham. Die Flächen erinnern damit an zwei Verfolgte des Nationalsozialismus.

In der Nähe der Universität wurden am Freitag drei neue Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig verlegt. Gedacht wird drei Frauen, die während des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden.

"Hamburger Frauenbiografien"
Eine App schreibt Frauengeschichte

Die Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg hat eine App, die über „Hamburger Frauenbiografien“ aufklärt, entwickelt. Dadurch soll ein Blick hinter die geschichtlichen Kulissen geworfen werden und dem Wirken von Frauen gedacht werden.

Im Gedenken an verstorbene Obdachlose im letzten Jahr wird in der St. Bonifatius Kirche am nächsten Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden. Dafür werden bei der Diakonie für Wohnungslose bis Samstag Namen gesammelt, um von den – oft anonym – Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Erinnerungskultur
Die Erinnerung wach halten

Der „Grindel leuchtet“! Jedes Jahr gedenken die Anwohner im Grindelviertel der Opfer der Reichspogromnacht vor 79 Jahren. An vielen Stolpersteinen brennen heute ab 16:30 Uhr kleine Lichter.

Esther Bejarano und Erna de Vries sind zwei Überlebende des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. 71 Jahre nach ihrer Befreiung sind sie nach Eimsbüttel gekommen, um gegen das Vergessen zu kämpfen.

Am 15. Mai 1933 wurden am Isebekkanal von Hamburger Studenten Bücher verbrannt. 1985 wurde im Rahmen dessen ein Mahnmal geschaffen, an dem der Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“ maßgeblich beteiligt war. Seit 2001 finden an dem Ort nun Marathonlesungen statt, an denen jeder teilnehmen kann.

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