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Gedenken

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Nachdem Bäume am NS-Mahnmal am Kaiser-Friedrich-Ufer ohne frühzeitige Kommunikation gefällt wurden, hat das Bezirksamt nun bekannt gegeben: Die Bäume werden im Herbst nachgepflanzt.

In Eimsbüttel findet zum dreizehnten Mal der „Monat des Gedenkens” für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die „Omas gegen Rechts” beteiligen sich zum dritten Mal mit einer Stolperstein-Putzaktion.

Ende Februar hat das Bezirksamt am Kaiser-Friedrich-Ufer Bäume fällen lassen. Diese waren jedoch Teil eines NS-Mahnmals. Die Initiatoren des Gedenkortes möchten nun mit der Behörde ins Gespräch kommen.

An einem Supermarkt in Hoheluft wird an einen obdachlosen Mann erinnert. Nach Angaben der Sozialbehörde sind in diesem Januar 13 obdachlose Menschen verstorben.

Während der Novemberpogrome 1938 zerstörten Nationalsozialisten jüdische Einrichtungen und griffen Jüdinnen und Juden an. Am Sonntag findet im Grindel eine Erinnerungsveranstaltung statt.

Auf dem Campus der Universität Hamburg wurde eine Gedenktafel enthüllt. Sie erinnert an eine Protestaktion gegen veraltete Uni-Strukturen.

Am ehemaligen US-Generalkonsulat am Alsterufer erinnern nun zwei Gedenktafeln an die Terroranschläge von 2001.

80 Zimmer sollen im Luxushotel an der Alster entstehen. Im Keller könnte eine Gedenkstätte an die Gräueltaten der Nationalsozialisten erinnern. So weit sind die Pläne für das ehemalige US-Konsulat.

Momentan läuft der Monat des Gedenkens. Die Omas gegen Rechts setzen sich dafür ein, dass in Eimsbüttel Stolpersteine geputzt werden.

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