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13-Jähriger gesteht Brandstiftung

Nach dem verheerenden Feuer in der Eimsbütteler Straße ist am Freitagabend ein 13 Jahre alter Junge unter dem Verdacht der Brandstiftung gefasst worden. Das bestätigten Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstagmittag.

Von Anja von Bihl
Der versiegelte Ort des Brandanschlags. Foto: Till Heinsohn
Der versiegelte Ort des Brandanschlags. Foto: Till Heinsohn

Der Verdächtige habe gegenüber der Sonderkommission der Kriminalpolizei die Tat eingeräumt, hieß es weiter. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gebe es nicht.

Mutmaßlicher Brandstifter strafunmündig

Es handelt sich demnach um einen noch strafunmündigen Jungen, der Mitglied der Jugendfeuerwehr Hamburg sei. Weitere Auskünfte wurden aus Gründen des Sozialdatenschutzes nicht gegeben. In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, der Junge sei erst 13 Jahre alt. Laut Polizei wird er zunächst in einer Einrichtung für Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.
Auf die Spur gekommen war die Soko dem Minderjährigen durch Videoaufnahmen aus Überwachungskameras und insbesondere durch die Aussage einer Zeugin. Die Ermittlungen dauern an.

Trauer um die Opfer

Am Mittwoch waren bei dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft eine 33-jährige Mutter aus Pakistan und ihre beiden 6 und 7 Jahre alten Söhne ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Bewohner erlitten Rauchvergiftungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Vermutlich war im Treppenhaus ein Kinderwagen angezündet worden.

    Fast 1000 Menschen beteiligten sich an dem stillen Trauerzug. Foto: Tim Eckhardt  Seither drückten Anwohner und viele Hamburger mit Blumen, Kerzen und einer Andacht ihre Betroffenheit über das Schicksal der Opfer aus.  Stiller Trauermarsch zum Unglücksort  An der Sternschanze kamen am Samstagmittag knapp 1.000 Menschen zusammen und zogen in einem Trauermarsch zum Ort der Tragödie in der Eimsbütteler Straße. Christiane Schneider, flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft, hatte den Trauerzug angemeldet. "Es ist furchtbar, was vorgefallen ist", sagte Schneider gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Am Unglücksort in der Eimsbütteler Straße drückten die Teilnehmer ihre Anteilnahme durch fünf Schweigeminuten aus.  Eindrücke von dem Trauermarsch (Fotos: Tim Eckhardt)
Fast 1000 Menschen beteiligten sich an dem stillen Trauerzug. Foto: Tim Eckhardt

Seither drückten Anwohner und viele Hamburger mit Blumen, Kerzen und einer Andacht ihre Betroffenheit über das Schicksal der Opfer aus.

Stiller Trauermarsch zum Unglücksort

An der Sternschanze kamen am Samstagmittag knapp 1.000 Menschen zusammen und zogen in einem Trauermarsch zum Ort der Tragödie. Christiane Schneider, flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft, hatte den Trauerzug angemeldet. „Es ist furchtbar, was vorgefallen ist“, sagte Schneider gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Am Unglücksort in der Eimsbütteler Straße drückten die Teilnehmer ihre Anteilnahme durch fünf Schweigeminuten aus.

Eindrücke von dem Trauermarsch (Fotos: Tim Eckhardt)

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