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fullscreen Giftiger Skorpion bei der Polizei abgegeben
Ein Bild des Skorpions, der letztes Jahr eine Frau in einem Hotel in Hamburg gestochen hat. Foto: Feuerwehr Hamburg

Kurioser Fund

Giftiger Skorpion bei der Polizei abgegeben

Da schauten die Polizeibeamten an der Troplowitzstraße ein wenig verdutzt, als Anfang Februar ein Costa-Rica-Urlauber einen Skorpion abgeben wollte. Der mindergiftige Skorpion hatte sich in die Reisetasche des Mannes geschmuggelt.

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Nachdem der Urlauber eine Woche auf sein Gepäck aus Costa Rica gewartet hatte, bemerkte er beim Öffnen des lang ersehnten Gepäckstückes einen überraschenden Fluggast darin. Der Centruroides Margaritatus, auch bekannt als Rindenskorpion, hatte sich in das Gepäckstück geschmuggelt und auf die Reise nach Deutschland begeben.

Tierschutzverein sucht ein Zuhause

Der Besitzer des Koffers machte sich daraufhin eine Woche lang auf die Suche nach einem Zuhause für seinen neuen Mitbewohner. Er wurde zumindest übergangsweise fündig an im Polizeikommissariat 23 in der Troplowitzstraße.

Hier wurde der Skorpion durch die Beamten zunächst mit dem Nötigsten versorgt und in Obhut genommen. Inzwischen kümmert sich der Tierschutzverein und sucht ein dauerhaftes und etwas geräumigeres Zuhause für den Rindenskorpion.

Vorfall in St. Georg im letzten Jahr

In Deutschland kommt es immer mal wieder vor, dass Urlauber unbewusst Skorpione und andere Insekten mit in ihre Heimat transportieren. Erst letztes Jahr wurde in einem Hotel im Stadtteil St. Georg eine Frau durch einen Skorpion gestochen.

Nach Aussage gegenüber den Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg wollte die Frau ihre Schuhe anziehen und spürte einen Widerstand und kurz darauf einen stechenden Schmerz. Als sie den Schuh ausschüttelte, kam ein Skorpion zum Vorschein.

Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Notfallkrankenhaus zur Behandlung und Beobachtung gebracht. Bei dem etwa 4 Zentimeter langen Skorpion unbekannter Herkunft handelte es sich offenbar um einen Sandskorpion der in Nord- und Mittelamerika vorkommt und dessen hochgiftiger Stich, je nach Giftmenge, sogar tödlich enden kann. Wie dieser in das Hotel gelangen konnte, wurde nicht abschließend geklärt.

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