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Till Steffen nimmt Blumen nach der Wahl zum Direktkandidaten entgegen.
Till Steffen nimmt Blumen nach der Wahl entgegen. Foto: Henning Angerer
Bundestagswahl 2021

Grüne wählen Till Steffen zum Direktkandidaten

Die Grünen haben den ehemaligen Justizsenator Steffen zum Direktkandidaten für Eimsbüttel gewählt. Er will bei der Bundestagswahl 2021 in den Bundestag einziehen.

Von Alana Tongers

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung hat der Eimsbütteler Kreisverband der Grünen Till Steffen zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021 nominiert. Das hat die Partei in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Der 47-jährige Jurist setzte sich mit 65,7 Prozent der Stimmen gegen seine vier Mitbewerber durch.

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Keine weibliche Bewerberin

Neben Steffen stellten sich am Sonntagabend in der Turnhalle Brehmweg auch Christopher Brandt, Boris Tackmann sowie die beiden Bezirksabgeordneten Sebastian Dorsch und Jan Koriath vor rund hundert anwesenden Mitgliedern zur Wahl. Eine Frau war – trotz grünem Einsatz für Gleichberechtigung und Quote für die Landesliste – nicht angetreten.

Kampf gegen „Hate Speech“

Till Steffen zeigte sich dankbar für die Unterstützung aus dem Kreisverband: „Gemeinsam werden wir in den nächsten Wochen und Monaten alles daran setzen, diesen Wahlkreis zu gewinnen“, kündigte er in einer Pressemitteilung an. Glückwünsche zur Wahl gab es auf Twitter unter anderem von der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank.

In seinem Bewerbungsschreiben hat Steffen versprochen, sich gegen „Hate Speech“ im Internet einzusetzen. Ein Herzensthema sei außerdem der „Kampf für Demokratie und Rechtsstaat“. Im Falle einer Wahl zum Mitglied des Bundestags wolle er ein eigenes Wahlkreisbüro im Bezirk eröffnen, um den Kontakt zur Bezirkspolitik zu halten.

Wahlkampf gegen Annen und Kruse?

Bei der nächsten Bundestagswahl wird sich Steffen voraussichtlich gegen Niels Annen von der SPD und Rüdiger Kruse von der CDU durchsetzen müssen. Annen hatte 2017 das Direktmandat für Eimsbüttel mit rund 31 Prozent der Erststimmen gewonnen – die damalige Grüne Kandidatin Anna Gallina konnte nur rund 15 Prozent der Stimmen verbuchen. Kruse war über Platz zwei der Landesliste seiner Partei in den Bundestag eingezogen.

Till Steffen war von 2008 bis 2010 und von 2015 bis 2020 Hamburger Justizsenator. Im Juni hatte Parteikollegin Gallina das Amt übernommen – Steffen hatte angekündigt, sich auf ein Bundestagsmandat zu bewerben.

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