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"Heiß auf zweite Liga" in den Kammerspielen. Foto: Anja von Bihl.
Theater

Hamburger Kammerspiele: HSV-Abstieg als Theaterstück

Nach der Sommerpause wird es sportlich in den Hamburger Kammerspielen. Das renommierte Privattheater feiert im September die Uraufführung einer Komödie um den HSV.

Von Nele Deutschmann

Eine Nachricht, bei der Fußballfreunden das Herz aufgeht: Am 24. September feiert ein Stück in den Kammerspielen Premiere, das Fußballgeschichte auf die Bühne bringt. Unter dem Arbeitstitel „Heiß auf zweite Liga“ wird zurzeit noch an der Produktion gefeilt.

Während es für viele Fans eine Tragödie bedeutete, wird das Stück um den erstmaligen Abstieg des Vereins aus der ersten Liga als Komödie inszeniert. Das Publikum soll auf eine turbulente Reise zwischen Misswirtschaft, Intrigen und Vereinsmeierei mitgenommen werden.

Caya Momm ist in diesem Jahr zu Hamburgs Amateurfußballerin des Jahres nominiert. Foto: Christina Rech

Kick it like Caya

Jahre lang hat Caya Momm mit in der Jungenmannschaft trainiert und bereitete sich so intensiv auf die Spiele in der Nationalmannschaft vor. In diesem Jahr wurde die Eimsbüttelerin zu Hamburgs Amateurfußballerin des Jahres nominiert.

Autor Jörg Menke-Peitzmeyer bearbeitet derzeit noch die finale Stückfassung, die sich im Laufe der Proben noch weiter entwickeln wird. Auch die Schauspieler stehen noch in Verhandlung. Feststeht bislang, dass Ann-Catrin Sudhoff mit von der Partie sein wird.

Gemeinsame Vergangenheit

Am Hamburger Rothenbaum, nicht weit von den Hamburger Kammerspielen entfernt, begann die Geschichte des Hamburger Sportvereins. Mit dem zwischen 1994 und 1997 abgerissenen Rothenbaum-Stadion und seiner Geschäftsstelle an der Rothenbaumchaussee hatte der Verein jahrzehntelang seine Heimat gleich um die Ecke.

Privattheatertage eröffneten mit „Ghetto“

Am 19. Juni haben die 7. Privattheatertage Eröffnung gefeiert. Mit der Wahl des Stückes "Ghetto" von Joshua Sobol als Eröffnungsinszenierung setzte das Festival ein starkes Zeichen.

Auch das Theater in der Hartungstraße selbst sind eng mit der Geschichte des HSV verbunden. Der seit 1994 geschäftsführende Gesellschafter und seit 2014 alleiniger Inhaber des Theaters, Jürgen Hunke, war zwischen 1990 bis 1992 HSV-Präsident. Da bietet sich die ungewöhnliche Verknüpfung aus Theater und Fußball natürlich an.

Renommierter Regisseur

Mit Gil Mehmert (53) hat Intendant Axel Schneider einen renommierten Regisseur gewonnen. Mehmert inszenierte an den Kammerspielen beispielsweise schon „Der Ghetto Swinger“, ein berührendes Stück um das Leben Coco Schumanns. Auch mit Themen rund um den Fußball kennt er sich aus: Im Theater an der Elbe brachte er das Musical „Das Wunder von Bern“ auf die Bühne.

Verwandter Inhalt

Nach Erfolgen in den achtziger Jahren hat “Ich bin nicht Rappaport” am Donnerstag in den Hamburger Kammerspielen Premiere gefeiert und gezeigt, wie zeitlos das Thema des Stücks ist. Die Geschichte einer Parkbekanntschaft sorgte für zahlreiche Lacher und auch etwas Sentimentalität.

Die Hamburger Kammerspiele haben am Donnerstag die neue Spielzeit eröffnet. Die Inszenierung „Was man von hier aus sehen kann“ nach dem Roman von Mariana Leky machte den Auftakt. Ein Abend mit eigenwilligen Charakteren in einem Dorfidyll im Westerland und ein Okapi als Todesbote.

Am 28. April hat die rasante Komödie „Nein zum Geld!“ in den Hamburger Kammerspielen Premiere gefeiert. Der neue künstlerische Leiter des kleinen Privattheaters, Sewan Latchinian, inszenierte das Stück der Autorin Flavia Coste.

Nach „Momo Ramen“ steigen Valentin Broer und Vena Steinkönig nun ins Burger Business ein: Sie kombinieren die New Yorker mit der asiatischen Küche. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, wie sie am liebsten essen.

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