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Fabian Lemke, ein Spieler des HEBC, bereitet sich auf ein Spiel gegen den BVB vor. Foto: Sarah Jaskulski
Fabian Lemke, ein Spieler des HEBC, bereitet sich auf ein Spiel gegen den BVB vor. Foto: Sarah Jaskulski
DFB-Pokal

„Der HEBC ist eine riesengroße Familie“

Der HEBC-Spieler Fabian Lemke spricht über das wohl größte Spiel in der Geschichte seines Vereins: Im DFB-Pokal treten die Eimsbütteler gegen den BVB an.

Von Alexis Milne

Der Hamburg Eimsbütteler Ballsport Club (HEBC) steht vor dem wohl wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte. Nachdem die erste Herrenmannschaft im Mai den Hamburger Landespokal gewonnen hat, tritt sie am 1. September beim DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (BVB) an.

Wir haben mit dem HEBC-Spieler Fabian Lemke über das Landespokalspiel gesprochen – und über die wachsende Aufregung vor dem BVB-Spiel.

Der HEBC als Familienverein

Eimsbütteler Nachrichten: Seit wann bist du beim HEBC?

Fabian Lemke: Ich bin seit 2016 im Herrenbereich. Ich habe hier aber schon mit sechs Jahren angefangen, das war 2004. Fußball bedeutet für mich viel, für meine ganze Familie. Mein Opa und mein Vater haben schon immer Fußball geschaut und gespielt, meine Mutter hat auch im HEBC gespielt und mein Bruder genauso. Es war immer ein großer Teil meines Lebens.

Ich kenne die Leute schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Wir sind wie eine riesengroße Familie.

Der Sieg beim Hamburger Landespokal

Wie blickst du auf das Spiel zum Landespokal zurück?

Es war unglaublich, dass wir es ins Pokalspiel geschafft haben. Wir sind zwei, drei Jahre davor im Viertelfinale gescheitert. Da haben wir schon geträumt, dass wir doch mal ins Finale kommen. Diese Saison war dann alles perfekt. Wir hatten vielleicht auch nicht die aller schwierigsten Gegner. Im Finale war es ein Erlebnis, vor so vielen Menschen zu spielen.

Die Aufregung war davor schon riesig – jetzt gegen Dortmund ist sie natürlich nochmal umso größer. Aber auf dem Platz war es wie bei jedem anderen Spiel auch, ich war voll im Fokus. Hier und da habe ich die Fans gehört und konnte das genießen.

Im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund

Wie hat sich der Sieg für dich angefühlt?

Ich konnte nicht realisieren, dass wir gewonnen haben. Jetzt, wo wir gegen Dortmund spielen, das wohl größte Spiel des Vereins, wird so langsam klar, was wir erreicht haben. Den Sieg haben wir lange im Clubheim gefeiert. Ein paar Bänke sind da kaputtgegangen.

Wie bereitest du dich auf das Spiel gegen den BVB vor?

Es ist gerade schwierig, sich auf die anderen Spiele zu konzentrieren und nicht nur an das Spiel gegen Dortmund zu denken. Wir sind jetzt in der neuen Saison. Ich trainiere aber nicht unbedingt mehr als sonst. Ich nehme es eher entspannt.

Die Chance für den HEBC

Was wünschst du dir für das Spiel?

Ich hoffe, dass wir im Spiel lange die Null halten können, dass es nicht nach fünf Minuten 2-0 für Dortmund steht. Wir wollen es lange spannend halten.

Wenn ich träumen dürfte, dann kommen wir irgendwie ins Elfmeterschießen.

Und was erhoffst du dir für den Verein?

Ich hoffe, dass das Spiel dem Verein Stabilität gibt, dass wir Gelder und Reichweite bekommen, damit sich der Verein langfristig gut aufstellen kann. Wir haben gerade einen Kunstrasen- und einen Grandplatz. Vielleicht können wir das neu bauen.


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