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Produzent Jakob Claussen und Regisseur Alain Gsponer. Rechts Abaton Geschäftsführer Matthias Elwardt. Foto: Tiago Costa

Kinderscharen erobern das Kino

In diesem Jahr findet die SchulKinoWoche zum sechsten Mal statt und hat mit 19.000 Anmeldungen einen neuen Rekord erreicht. Die Eröffnung am Montag im Abaton-Kino hat bereits einen Vorgeschmack darauf gegeben.

Von Ghasal Falaki

Die Erstaufführung  „Das kleine Gespenst“, als Verfilmung des 1966 erschienenen Kinderbuchs von Otfried Preußler, sorgte nach dem Film für Applaus bei den ca. 230 Schülern aus 15 Klassen. Nach dem Film waren der Produzent Jakob Claussen und der Regisseur Alain Gsponer- mit einer kleinen Bahnverspätung- zu Besuch, um die Fragen der Kinder zu beantworten. Auf die Frage, wie den Kindern der Film gefallen habe, gab es Zugaberufe der vielen begeisterten Kinder.

Film als Lernprozess

Die  SchulKinoWochen stellen eine Film- und Medienerziehung für Schüler dar.  In über 200 Vorstellungen werden alle Altersgruppen von der Vorschule bis zum 11. Jahrgang fündig. Neben Filmen werden zusätzlich Lehrerfortbildungen, Filmgespräche, Workshops und Filmseminare angeboten. Die Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Themenschwerpunkt Inklusion, Rechtsextremismus und Nationalsozialismus im Film.

Es ist ein Filmbildungsangebot der Vision Kino, das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck steht. Unter der Beteiligung der Kultusministerien öffnen die Kinos ihre Tore für das etablierte Projekt. Die Veranstaltungen werden als offizielle Unterrichtszeit anerkannt.

Kinobesuch und Gespräch

Produzent Jakob Claussen reicht sein Mikrofon einer neugierigen Schülerin. Foto: Tiago Costa
Produzent Jakob Claussen reicht sein Mikrofon einer neugierigen Schülerin. Foto: Tiago Costa

Das Programm ist so gestaltet, dass jedem Jahrgang Filme empfohlen werden. Das Programm bietet neben dem Filmplott auch einen Überblick über die Themenschwerpunkte. Zudem wird kostenloses Begleitmaterial bereit gestellt, das den Schülern einen vertiefenden Umgang mit dem Medium Film vermitteln soll.

Außerdem werden zu zahlreichen Filmen Gäste erwartet, die sich den Fragen der Schüler stellen. Auch bei der Auftaktveranstaltung ragten ununterbrochen Arme hoch. Die Kinder stellten Fragen über den Drehort und die Dreharbeiten. Sie wollten aber auch wissen, wo denn der Regisseur wohne.

Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich. Das Programm der SchulKinoWoche finden Sie hier…

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