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Carina Dreher, Inhaberin des "Mia Mio". Foto: Alicia Wischhusen

Neueröffnung

“Mia Mio”: Nachfolger von “Die Pampi”

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Cafés “Die Pampi” hat vor einigen Wochen das Café “Mia Mio” eröffnet. Der Wechsel kam für eine der Parteien nicht ganz freiwillig. 

schedule Lesezeit ca. 2 min.

Zwölf Jahre lang war Die Pampi eine Anlaufstelle für Jung und Alt im Hellkamp 70. Dann wurde der Mietvertrag des portugiesischen Cafés nicht verlängert und der Inhaber Michael Dörries musste Ende Februar den Gastronomiebetrieb schließen. Dörries trennte sich sehr ungern von seinem “Baby”, wo auch der Concept Store seinen Anfang nahm. Mittlerweile gibt es zwar noch drei Die Pampi Stores, das Café aber ist Geschichte.

In den Räumlichkeiten des Die Pampi-Cafés hat nun ein neues Café eröffnet: das Mia Mio. Inhaberin ist Carina Dreher, die 22-jährige Tochter des Vermieters der Immobilie im Hellkamp. Zu den genauen Umständen des Wechsels wollte sie sich nicht äußern. “Damit habe ich nichts zu tun”, so Dreher.

Selbstgemachtes bei Mia Mio

Nach der Übernahme bekamen die Räume des Cafés im Zuge einer Renovierung einen neuen Anstrich und neues Mobiliar. Aus Türkis wurde zartes Rosa. Das Café erscheint in neuem Antlitz mit skandinavischem Touch. Angeboten werden selbstgemachte Backwaren von Kuchen bis Pizza. Zu den Besonderheiten zähle der Streuselkuchen mit Pflaumen und Kirschen nach Omas Rezept.

Die junge Besitzerin möchte eine "kleine Ruheoase" schaffen. Foto: Sahra Vittinghoff
Die junge Besitzerin möchte eine “kleine Ruheoase” schaffen. Foto: Sahra Vittinghoff

Studentin und Unternehmerin

Dreher ist Studentin für Immobilienwirtschaft und führt das Café in Teilzeit. Circa zwölf bis zwanzig Stunden sei sie pro Woche im Café tätig. Unterstützt wird sie durch ein Team. Das sei schon während der Renovierungsarbeiten Gold wert gewesen, erzählt Dreher.

Studentin und Unternehmerin gleichzeitig – das sei nicht einfach, so die 22-Jährige. Die Anfangsinvestitionen habe sie mit der Unterstützung ihrer Familie stemmen können. Jetzt müsse man erst mal viel Zeit und Arbeit reinstecken, bis die Selbständigkeit fruchten kann.

“Wir sollten alle etwas mutiger sein”

Trotzdem ist Dreher glücklich, ihren Wunsch nach einem eigenen Café schon jetzt realisiert zu haben. “Wir sollten alle etwas mutiger sein”, sagt die junge Inhaberin. “Der Beruf ist nicht nur zum Geld verdienen, sondern soll auch glücklich machen.” Sie würde nicht irgendwann zurückblicken wollen und ihre Versäumnisse bereuen. Denn zu einem erfüllten Leben gehöre auch immer etwas Risiko.

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