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Vena Steinkönig und Valentin Broer führen neben "Momo Ramen" jetzt auch "Momo Buns". Foto: Sophia Kleiner
Vena Steinkönig und Valentin Broer betreiben neben "Momo Ramen" jetzt auch "Momo Buns". Foto: Sophia Kleiner
Neueröffnung

Momo Buns: Burgerladen mit Asian Streetfood eröffnet in Eimsbüttel

Nach „Momo Ramen“ steigen Valentin Broer und Vena Steinkönig nun ins Burger Business ein: Sie kombinieren die New Yorker mit der asiatischen Küche. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, wie sie am liebsten essen.

Von Sophia Kleiner
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Letztes Jahr waren Valentin Broer und Vena Steinkönig in New York und eröffneten einen Pop-up-Laden für Ramen. In New York hätten sie aber nicht nur gekocht, sondern auch viel gegessen, erzählt Broer. Darunter viele Speisen, die sie gerne im Momo Ramen, ihrem ersten gemeinsamen Restaurant angeboten hätten. Das würde aber die Küche überlasten: „Wir wollten die Qualität der Ramen nicht gefährden, wenn wir noch mehr Gerichte auf die Karte packen“, erklärt Broer. Damit war für sie klar: Sie machen einen neuen Laden auf.

Wenige Monate später liegen Momo Ramen und Momo Buns direkt nebeneinander in der Margaretenstraße 58. Beide Läden sind gegen Nachmittag gut besucht. Die Wände des Momo Buns zieren Katzen, japanische Schriftzeichen und Muster des Graffiti-Künstlers Dash. Von ihm komme bereits die Geisha im Momo Ramen, erzählt Steinkönig. Sie hätten Dash für die Gestaltung ihres neuen Ladens wieder aus Paris einfliegen lassen. Dort arbeitet er als Tattoo-Künstler.

"Momo Buns" liegt direkt neben "Momo Ramen". Foto: Sophia Kleiner
Tattoo-Künstler Dash ist für die bunten Kunstwerke verantwortlich. Foto: Sophia Kleiner

Crunchy, asiatische Burger

Burgerläden gibt es in Hamburg bereits einige, Momo Buns setzt aber auf eine besondere Zubereitung: „Fast alle Burgerläden nehmen für die Basic Patties 160 Gramm oder 180 Gramm Fleisch. Sie sind also ziemlich dick“, erklärt Broer. In New York hätten sie sogenannte Smashed Patties gegessen. Die Köche drücken 80 Gramm Fleisch auf einer Grillplatte platt, bis es unten eine „crunchy“ Kruste bekommt. Dann kommt der Käse über das Fleisch. Dies wiederholen sie und stapeln die beiden Patties übereinander. Anstelle eines Pattys, das medium gegart wird, sind so zwei knackige Scheiben im Burger. „Das finden wir ganz geil“, meint Broer.

In New York beeinflussen die verschiedenen Nationalitäten die amerikanische Küche, erklärt Steinkönig. „Sie spielen dort viel mit Geschmäckern.“ Das sei in Deutschland noch nicht so ausgeprägt, hier werde eher strikt getrennt. Broer und Steinkönig haben im Momo Buns verschiedene Geschmacksrichtungen kombiniert, die sie selbst gerne essen: „Wir lieben die japanische, koreanische und thailändische Küche“, sagt Broer.

  • Der "Momo Bun". Foto: Sophia Kleiner
  • Bowls und Burger im Momo Ramen. Foto: Sophia Kleiner
  • "Ich habe Hunger" auf Japanisch. Foto: Sophia Kleiner

Ihr „Signature Burger“ ist der „Momo Burger“ mit Asian Slaw. Der Kohlsalat wird mit Sojasoße und Essig mariniert, für den „Crunch“ kommen Zwiebeln darauf. Wer gesünder lebt, kann sich Rice Bowls oder andere Gerichte, die nicht aus der Fritteuse kommen, bestellen. Auch für Vegetarier und Veganer gebe es verschiedene Gerichte auf der Karte, bald sogar noch mehr, meint Broer.

Ein Mix aus der eigenen Lieblingsküche

Broer ist ein Autodidakt, er hat sich das Kochen selbst beigebracht und die Gerichte für Momo Ramen und Momo Buns kreiert. In ihnen stecken ein bisschen New York, ein bisschen asiatische Küche und natürlich Broer und Steinkönig. Beiden ist die Leidenschaft für gutes Essen anzumerken: „Wir haben ein starkes Interesse an Essen“, sagt Steinkönig. „Ich habe Hunger“, steht in japanischen Schriftzeichen an einer Wand.

Dass beide Läden direkt nebeneinander liegen, ist kein Zufall. Broer hat im jetzigen Momo Buns drei Jahre den Burgerladen Helden & Co geführt. Die Grundstruktur sei schon da gewesen, aber die Gestaltung und das Konzept hätten sie verändert, sagt Broer. Das höre aber nie auf: „Auch jetzt arbeiten wir sowohl im Momo Ramen als auch im Momo Buns durchgehend an unserer Karte.“

Essen im „family style“

Wenn ein Gast Broer und Steinkönig fragt, was sie empfehlen, lautet die Antwort: „Bestellt zusammen eine Platte und dann können sich alle von allem nehmen, teilen und überall probieren“, sagt Broer. Dann stehen verschiedene Vorspeisen, eine Rice Bowl, ein Salat und ein Burger auf dem Tisch: „Das ist Asian family style“, meint Broer. „Ist doch viel spannender, wenn du viele Kleinigkeiten essen kannst“, sagt Steinkönig. Zuhause würden sie nur noch so essen: Alles komme in die Mitte und alle teilen.

Momo Buns, Margaretenstraße 58

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