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fullscreen Projekt “GreenSAM”: Nachhaltige Mobilität für Senioren
Mit "GreenSAM" soll die Akzeptanz für eine grüne Mobilität bei Senioren weiter gesteigert werden. Foto: Karoline Gebhardt

Mobilität

Projekt “GreenSAM”: Nachhaltige Mobilität für Senioren

Wie kann für Senioren eine bessere nachhaltige Mobilität geschaffen werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das internationale Projekt “GreenSAM” (Green Silver Age Mobility). Der Bezirk Eimsbüttel hat die Federführung für das Projekt übernommen und ist Ausrichter des Start-Workshops am 18. und 19. März.

schedule Lesezeit ca. 1 min.

Mitte März trifft sich am Grindelberg ein Zusammenschluss aus lokalen Verwaltungen europäischer Städte aus dem Ostseeraum, um Ideen für eine verbesserte nachhaltige Mobilität für Senioren auszutauschen.

“Wir freuen uns auf innovative Ideen aus anderen Teilen Europas”, berichtet Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. Zu Gast hätte der Bezirk Akteure aus Skandinavien, dem Baltikum und Polen geladen. Dazu kämen Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen, so Gätgens.

Nachhaltige Mobilitätsangebote

Ältere Menschen nutzen häufig das Auto als Fortbewegungsmittel. “Green Silver Age Mobility” (GreenSAM) möchte die Akzeptanz für grüne Mobilität steigern. Hierzu gehört beispielsweise das Bilden von Fahrgemeinschaften. Das Projekt bietet die Möglichkeit, gesammeltes Wissen auf internationaler Ebene auszutauschen. Zudem erarbeiten die Projektpartner, wie Senioren besser beteiligt und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

Der Bezirk Eimsbüttel hat die führende Rolle übernommen und ist darüber hinaus Organisator des Start-Workshops Mitte März. Dazugehörige Partner aus Hamburg sind die Universität, die Senatskanzlei und das Seniorenbüro. “Länderübergreifend soll in konkreten und umsetzbaren Praxisbeispielen erarbeitet werden, wie Ältere eingebunden werden können, damit innovative und urbane Mobilität breiter angenommen wird”, stellt der Bezirksamtsleiter fest.

Projekt läuft bis 2021

“GreenSAM” wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Die Laufzeit ist bis zum Jahr 2021 datiert. Der Bezirk erwartet neue Impulse für die eigene Arbeit, so erhoffe man sich beispielsweise Anreize für neue Formen der Bürgerbeteiligung und für das Mobilitätsmanagement.

“Für uns als wachsender Bezirk sind gute Mobilität sowie gute Beteiligung und Partizipation der Menschen entscheidende Aufgaben”, so Kay Gätgens. Der Bezirk freue sich darauf, von und mit anderen Verwaltungen aus anderen Nationen zu lernen.

Anna Korf
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