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Die Osterstraße soll Schauplatz eines Straßenmusikfestivals werden. Foto: Henning Angerer
Die Osterstraße soll Schauplatz eines Straßenmusikfestivals werden. Foto: Henning Angerer
Kulturveranstaltung

Ein Straßenmusikfest für die Osterstraße?

Die Grünen wollen in der Osterstraße ein Straßenmusikfestival umsetzen. Viele Fragen sind aber noch offen.

Von Valentin Hillinger

Memphis, Brisbane, Berlin: In diesen Metropolen gibt es bereits große Straßenmusikfestivals. Die Grünen Eimsbüttel können sich das auch in Eimsbüttel vorstellen. 

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In einem Antrag in der Bezirksversammlung fordern sie die Verwaltung auf, zu prüfen, ob und wie ein solches Fest umzusetzen wäre. Als Schauplatz haben sie die Osterstraße im Blick.

Straßenmusikfestival: Vereine sollen mitgestalten

Wie das Straßenmusikfest konkret aussehen und wann es stattfinden könnte, ist aber noch offen. Fraktionsvorsitzender Ali Mir Agha hält die Sommermonate für geeignet, kann sich aber auch eine Kombination mit dem Weihnachtsmarkt vorstellen. 

Außerdem wünscht er sich, in die Planung verschiedene Vereine aus dem Viertel mit einzubeziehen. Der Osterstraße e.V., der EimsV und das Kreativhaus seien als Partner im Gespräch, so Mir Agha.

Idee bereits vor Corona aufgekommen

Til Bernstein vom Osterstraße e.V. hält das Straßenmusikfest für eine gute Idee. Der Vorschlag sei bereits vor der Pandemie aufgekommen. Dass die Grünen das Thema jetzt aufgreifen, kam für ihn überraschend.

Was genau geplant ist, weiß auch Bernstein nicht. Den Vorschlag findet er trotzdem gut: „Alles, was Kultur ist und nicht nur dem Kommerz dient, finden wir toll“, so Bernstein. Welche Rolle der Verein, der auch das Osterstraßenfest ausrichtet, übernehmen könnte, steht bislang nicht fest.

Neue Großveranstaltung für Eimsbüttel?

Wäre das Musikfest ein zweites Osterstraßenfest? Den Vergleich findet Mir Agha nicht zutreffend. Anstatt einer Großveranstaltung schwebt dem Bezirkspolitiker ein niedrigschwelliges Kulturfestival vor. Straßenmusikerinnen und Musiker sollen an verschiedenen Standorten auf der Osterstraße „normal akustisch“ Musik machen und abends in Bars und Clubs in Eimsbüttel auftreten. Besucherinnen und Besucher können über Aushänge oder digitale Infos erfahren, wo ihre Lieblingskünstler zu sehen sind.

Laut Antrag soll das Programm auch Familien und Kinder im Blick haben. Mit dem Festival wolle man ein inklusives und barrierefreies Angebot schaffen, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Osterstraße geeignet?

Die Osterstraße hält Ali Mir Agha für den richtigen Standort: Nach dem Umbau seien die Voraussetzungen für Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum gegeben. 

Die CDU und die Linke unterstützten das Vorhaben – mit Vorbehalten. „Wir sind grundsätzlich nicht gegen Straßenfeste“, so Jutta Höflich von der CDU. Doch die Prüfung müsse ergebnisoffen geschehen. Sie könne sich auch andere Standorte vorstellen.

Die Linken sehen das ähnlich. Die Nebenstraßen rund um die Osterstraße sollen in die Prüfung miteinbezogen werden, erklärt Fraktionsvorsitzender Mikey Kleinert auf Nachfrage.

Bezirksversammlung berät über Straßenmusikfest

Für den kulturpolitischen Sprecher der SPD, Ernst Christian Schütt, stellt sich die Frage, wer das Fest ausrichtet. „Das Bezirksamt ist kein Eventplanner“, sagt er auf Nachfrage der Eimsbütteler Nachrichten. Man müsse einen Partner vor Ort finden, der das Fest organisiert.

Ob das Straßenmusikfestival in Eimsbüttel kommt, ist noch unklar. Der Antrag liegt derzeit in der Bezirksversammlung im Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport zur Vorberatung. Dieser tagt am 13. Juni.


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