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Ausbildung

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Fast 600 Geflüchtete haben im letzten Jahr in Hamburg den Einstieg ins Berufsleben oder auf eine weiterführende Schule geschafft. Darunter auch der 21-jährige Dlovan Osey, der nun eine Ausbildung in einem Eimsbütteler Elektrobetrieb macht. Bildungssenator Ties Rabe hat ihn in seinem Ausbildungsbetrieb besucht.

Ob der potenzielle Auszubildende der „Glaserei Struckmann“ in Deutschland bleiben darf, um seine Ausbildung anzutreten, ist noch immer unklar. Grund dafür sind die fehlenden Papiere des 21-Jährigen. Das Ehepaar Struckmann setzt nun alles daran, diese ausfindig zu machen und das Bleiberecht zu erwirken.

Nachdem die Glaserei Struckmann einen geeigneten Auszubildenden gefunden hatte, droht diesem nun die Abschiebung. Trotz des unterschriebenen Ausbildungsvertrags ist bislang unklar, ob der Ägypter in Deutschland bleiben darf.

Im Sommer beginnt das neue Ausbildungsjahr 2018. Die Ausbildungsbereitschaft ist groß: viele Betriebe suchen noch geeignete Auszubildene. Seit mehreren Jahren haben es Handwerksbetriebe schwer, ihre Stellen zu besetzen.

Am Dienstagabend wurde im Börsensaal der Handelskammer der Eimsbütteler Maximilian Gallasch zum „Azubi des Jahres 2016“ gekürt. Der 23-Jährige macht im Hotel Grand Elysée in Rotherbaum eine Ausbildung zum Hotelfachmann. Bei der Veranstaltung waren rund 600 Gäste.

Geflüchtete Jugendliche haben in Hamburg die Möglichkeit, in Schule und Betrieb gleichzeitig zu lernen und arbeiten. Eine Kooperation zwischen berufsbildenden Schulen und Hamburgs Betrieben macht dies möglich: Die Kombination soll nicht nur den Berufseinstieg, sondern auch das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern.

Schule für Flüchtlinge
ZEA, IVK und MvA

Minderjährige Flüchtlinge müssen laut Schulgesetz eine Schule besuchen. Die Bereitstellung von Unterricht aber ist kompliziert und erfordert die Abkehr vom üblichen Prozedere. In Eimsbüttel stößt das System an seine Grenzen.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude in der Bundesstraße 58 wird seit Mitte der 1930er-Jahre als Berufsschule genutzt. Nun ist geplant, die William-Lindley-Schule nach Wilhelmsburg zu verlagern.

Ausbildung in Eimsbüttel
„Wer ausbildet, hat Verantwortung.“

Das Café Veronika gibt es seit dem 26. Januar noch einmal in klein im Hamburg-Haus am Doormansweg. Die Produktionsschule Eimsbüttel bietet in dem Café Jugendlichen eine Ausbildung an, die es in anderen Betrieben schwer haben.

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