Politik

Frauenrechte
MUT-Projekt: “Wahlergebnisse sind beunruhigend”

Das MUT-Projekt veranstaltete vor der Bundestagswahl zusammen mit dem Abaton-Kino eine Sondervorstellung des Films “Die göttliche Ordnung”, um an die Wahlrechte für Migrannten zu erinnern. Nun sind eine Woche später die Wahlergebnisse da. Was halten die Veranstalter von den Wahlergebnissen?

Stadtentwicklung
Bürgerhaus Eidelstedt wird saniert

Das Bürgerhaus Eidelstedt wird umfangreich um- und ausgebaut, Kostenpunkt: 3,3 Millionen Euro. 1,9 Millionen steuert der Bund bei. Das vorgegebene Ziel für das RISE-geförderte Gebiet Eidelstedt-Mitte ist es, das Stadtzentrum für eine stark wachsende Bevölkerung fit zu machen. Nachdem eine Jury im Sommer den Zuschuss des Bundes zu den Baukosten beschlossen hatte, wurde nun die offizielle Urkunde von Bundesbauministerin Barbara Hendricks übergeben.

Kameras in Eimsbüttel
Wie weit darf Überwachung gehen?

Über die Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird viel diskutiert. Vor allem viele private Ladenbesitzer nutzen Kameras – die Rechtsgrundlage ist dabei vielen nicht bewusst: Wo wird beobachtet und wer darf das überhaupt? Eine Bestandsaufnahme.

Umbau der Osterstraße
“Es fehlt an Fingerspitzengefühl”

Verkehrschaos, Lieferprobleme und ungesicherte Baulöcher: Ende Juni hat es am “Langen Tisch” Gespräche zwischen Gewerbetreibenden und der Behörde über die Baustelle an der Osterstraße gegeben. Ladenbesitzer berichteten von massiven Einnahmeverlusten und forderten größere Rücksichtnahme. Im direkten Gespräch zwischen Bauleitung und Ladenbesitzern konnten jedoch viele Fragen geklärt werden.

Steinmeier in Eimsbüttel
“Schwierige Zeiten liegen vor uns”

Mehr als 250 Hamburger haben am Montagabend Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Fragen zur Entwicklungspolitik gestellt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU beherrschte das Treffen im Eimsbütteler Rudolf-Steiner-Haus.

Bezirksamt
Beschlossene Sache

Ob Flüchtlingsunterkunft oder Isebek-Zaun: Dass die Sommerpause kurz bevor steht, hat man der gelassenen Stimmung im Ferdinand-Streb-Saal im Bezirksamt deutlich angemerkt. Trotz strittiger Themen herrschte zwischen den Parteien bei der Hauptausschusssitzung im Juni Einigkeit.

Durchreiseplatz aufgelöst
Kein Platz mehr für Roma und Sinti

Roma und Sinti sind auf Campingplätzen selten willkommen. Deswegen betreibt der Verein Rom und Cinti Union (RCU) den sogenannten Durchreiseplatz in der Schnackenburgallee. Doch das ist jetzt vorbei. Bis Oktober muss die Union den Platz neben der Autobahn räumen. Ein Bericht über Vertreibung, Hilfsbereitschaft und Rassismus.

Schule für Flüchtlinge
ZEA, IVK und MvA

Minderjährige Flüchtlinge müssen laut Schulgesetz eine Schule besuchen. Die Bereitstellung von Unterricht aber ist kompliziert und erfordert die Abkehr vom üblichen Prozedere. In Eimsbüttel stößt das System an seine Grenzen.

Finding Places
Eine Flüchtlingsunterkunft an der Osterstraße?

Wo in Eimsbüttel soll die nächste Flüchtlingsunterkunft entstehen? Vielleicht an der Osterstraße oder doch lieber in Uni-Nähe? Das CityScienceLab der HafenCity Universität lädt Interessierte dazu ein, auf einer virtuellen Hamburg-Karte Standortvorschläge zu liefern. Am 30. Mai fand der erste Workshop zu Eimsbüttel statt.

Grüne Eimsbüttel
Volker Bulla ist tot

Trauer in der Bezirkspolitik: Volker Bulla, Abgerodneter der Bezirksversammlung und Fraktionsvorsitzender der Grünen in Eimsbüttel, ist am vergangenen Freitag verstorben.

Neubau der Universität
Grundsteinlegung am Geomatikum

Im Zuge der Modernisierung der Universität Hamburg investiert die Stadt in neue Gebäude für den Campus an der Bundesstraße. Mit der Grundsteinlegung zum “Haus der Erde” wurden die Baumaßnahmen am Donnerstag feierlich eröffnet. Der krönende Abschluss der Veranstaltung ging dann aber ziemlich schief.

Große Bahnstraße
Es geht auch anders

Bei Informationsabenden zu geplanten Flüchtlingsunterkünften kommt es oft zu lautstarkem Protest aus dem Publikum. Bei der Veranstaltung zur Unterkunft an der Großen Bahnstraße ging es ausnahmweise deutlich konstruktiver zu.

Wohnungen in Eidelstedt
Weniger Flüchtlinge am Hörgensweg

Anwohner und Bürgerinitiativen kritisieren den Bau von Wohnungen für Flüchtlinge am Hörgensweg. Am 28. April entschied die Bezirksversammlung, den Forderungen entgegenzukommen und die Anzahl der geplanten Wohnungen zu reduzieren. Zufrieden ist damit nur Rot-Grün-Rot.

Zaun-Streit
Obdachlose am Isebekkanal unerwünscht

Streit um einen Zaun am Isebekufer. Das Bezirksamt Eimsbüttel erklärt den Isebekkanal zur Grün- und Erholungsanlage. Infolgedessen müssen Obdachlose und Boote vom Kanalufer verschwinden. In der Bezirksversammlung zeigt man sich uneins über die Maßnahme, Obdachlose mit einem Zaun auszusperren.

"Hamburg Integriert"
Mit einer Stimme sprechen

Am vergangenen Donnerstag traf sich der Verein Hamburg Integriert mit zahlreichen Gruppen aus der Flüchtlingshilfe, um ein gemeinsames Netzwerk zu gründen. Inhaltliche und organisatorische Fragen blieben lange Streitpunkt. Am Ende haben die Beteiligten trotzdem etwas geschafft.

Bürgerinitiative Eidelstedt
“Wir sind die, die sich für Flüchtlinge einsetzen.”

In Eidelstedt sollen am Duvenacker Wohnungen für Flüchtlinge entstehen. Eine Siedlung für 600 Menschen ist geplant. Anwohner stören sich an dem Bauprojekt und haben gemeinsam mit anderen Initiativen ein Bürgerbegehren gegen Großunterkünfte gestartet. Gegen Flüchtlinge sei der Protest jedoch nicht gerichtet. Daniela Bohnet, Sprecherin der Interessengemeinschaft Duvenacker, spricht mit uns über die Motive ihrer Gruppe.

Flüchtlinge nach Lokstedt
Neue Unterkunft in der Kollaustraße

Sie wird Lokstedts fünfte Wohneinrichtung für Flüchtlinge: die geplante Folgeunterkunft in der Kollaustraße 15. Gegen die neuen Bewohner in der Nachbarschaft äußert sich am vergangenen Mittwochabend in der Aula des Gymnasiums Corveystraße niemand. Die Besucher haben hauptsächlich Fragen zu einer möglichen Beeinträchtigung ihrer Wohnqualität durch die Flüchtlingsunterkunft.

Tag des Baums
Kahle Fällliste

Hamburg definiert sich als “grüne Stadt”. Für gefällte Bäume müssen in der Regel neue gepflanzt oder Geld gezahlt werden. In der Fällsaison 2015/16 wurden in Eimsbüttel jedoch mehr Bäume gefällt als nachgepflanzt. Die Fällliste des Bezirksamts gibt dieses Minus nicht wieder.

Pilotprojekt
Rosa Müllsäcke suchen Kommunikator

Mithilfe eines Pilotprojekts in Eimsbüttel will die Stadtreinigung das Problem der herumliegenden rosa Müllsäcke lösen. Das Vorhaben schreitet jedoch nur langsam voran, unter anderem weil ein Kommunikator fehlt.

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