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Der Eimsbütteler Park "Am Weiher" war für mehrere Stunden gesperrt. Foto: Ellen Schuttrich
Feuerwehr, Notarzt und Polizei mussten am Samstag zu einem mehrstündigen Einsatz im Eimsbütteler Park "Am Weiher" anrücken. Foto: Ellen Schuttrich
Weltkriegsfund

Zünder am Weiher gesprengt

Weltkriegsfund in einer Garage am Weiher: Der Kampfmittelräumdienst hat vergangenen Samstag einen Zünder im Eimsbütteler Park gesprengt.

Von Gesche Pelters

Bei einer Haushaltsauflösung an der Straße Am Weiher haben Angehörige eines im Oktober verstorbenen Rentners einen gefährlichen Fund gemacht. Beim Entrümpeln der Garage fanden sie vergangenen Samstag den Zünder einer Flak-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Angehörigen alarmierten die Feuerwehr.

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Instabil und hochgefährlich

Laut Feuerwehr Hamburg stellten die Einsatzkräfte vor Ort fest, dass der Zünder „instabil und hochgefährlich“ sei. Da der Transport zu gefährlich gewesen wäre, sollte der Zünder im nahegelegenen Park „Am Weiher“ gesprengt werden. Die Einsatzkräfte sperrten den Park gegen 17 Uhr komplett ab.

„Durch die lange Lagerungszeit von über 70 Jahren kann es zu einer Zersetzung kommen, sodass eine gewisse Gefahr besteht“, erklärte Pressesprecher Wesselli von der Feuerwehr Hamburg.

Notarzt und Rettungswagen standen während der Sprengung am Parkeingang bereit, auch die deutsche Flugsicherung wurde verständigt. Gegen 18:20 Uhr konnte der Kampfmittelräumdienst die kontrollierte Sprengung durchführen und Entwarnung geben.

Vor dem Parkeingang stehen die Einsatzwagen bereit. Foto: Ellen Schuttrich
Vor dem Parkeingang stehen die Einsatzwagen bereit. Foto: Ellen Schuttrich

Zur Frage, wie der Zünder so lange unentdeckt bleiben konnte, gab die Feuerwehr Hamburg keine Auskunft. Pressesprecher Wesselli sprach von einer „Sammelleidenschaft mancher Menschen für Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges“.

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