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Auch am Schlump führt der Protestzug vorbei. Foto: Niklas Heiden
Protestzug am Donnerstag

OSZE-Demo bleibt friedlich

Rund 1300 Teilnehmer haben am Donnerstag gegen das OSZE-Treffen in Hamburg protestiert. Nach Angaben der Polizei verliefen die Proteste weitgehend friedlich.

Von Matthias Berger

Die Demonstrationen gegen das OSZE-Treffen formierte sich nach Angaben der Polizei gegen 18 Uhr an der Feldstraße. Rund 1300 Demonstranten starteten um 18.50 Uhr ihren Marsch Richtung Schanzenviertel. Auf ihren Bannern protestierten die Demonstranten gegen die „Kriegstreiber von OSZE und G20“ und gegen „Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus“. Mit einem Großaufgebot begleitete die Polizei die Kundgebung, auch Wasserwerfer standen für den Fall einer Eskalation bereit.

Wasserwerfer kommen nicht zum Einsatz

Zum Einsatz kamen die Wasserwerfer indes nicht. Größere Zwischenfälle blieben aus, nur in Höhe der „Roten Flora“ warf einer der Demonstranten einen Böller in Richtung der Polizeikräfte.

Vom Schulterblatt marschierten die Demonstranten über die Altonaer Straße und den Kleinen Schäferkamp zum Schlump. Über die Bundesstraße ging es weiter über die Edmund-Siemers-Allee bis zum Dammtordamm. Die dortige Kundgebung beendete der Veranstalter auf Anraten der Polizei nach 15 Minuten. Gegen 20.30 Uhr löste sich die Versammlung „zügig“ auf, heißt es im Polizeibericht.

Während der Demonstration kam es den Angaben zufolge zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Protest gegen OSZE-Treffen

Eimsbüttel und das OSZE-Treffen

Während des OSZE-Gipfel kommt es im gesamten Stadtgebiet zu Verkehrsbehinderungen. Der ADFC rät zum Umstieg auf das Fahrrad und fordert für den G20-Gipfel im kommenden Jahr kostenlosen öffentlichen Nahverkehr für alle. Auch in Eimsbüttel sind ganze Straßen gesperrt und die U3 hält nicht an allen Stationen. Im Vorfeld der Außenministerkonferenz kam es zu einem Farbbeutel-Anschlag auf die Wohnung des Eimsbütteler Bundestagsabgeordneten Niels Annen. Er ist außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und wird in einem Bekennerschreiben für die deutsche Außenpolitik mit verantwortlich gemacht.

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