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Nothilfe in der Corona-Krise: Hamburg unterstützt Unternehmen. Foto: SofieLayla Thal
Pandemie

Corona-Schutzschirm: Hamburg schnürt Hilfspaket für Unternehmen

Hilfe für Corona-geschädigte Unternehmen: Die Stadt hat heute einen ersten Entwurf für ein Maßnahmenpaket vorgestellt.

Von Vanessa Leitschuh

HINWEIS: Verfolge die aktuellen Entwicklungen zu COVID-19 in unserem Corona-Newsticker für Eimsbüttel.


Selbstständige und Kleinunternehmer sind von den Folgen der Corona-Krise besonders betroffen. Die Stadt Hamburg hat nun reagiert: Mit einem Hilfspaket soll „schnelle und unbürokratische Hilfe für Unternehmen“ erfolgen, heißt es in einer Mitteilung des Senats.

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Finanzsenator Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Carsten Brosda haben heute das Zehn-Punkte-Programm vorgestellt. Der „Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ soll das Hilfspaket der Bundesregierung ergänzen.

Besonders kleine und mittlere Betriebe, Freiberufler, private Betreiber kultureller Einrichtungen sowie den Hamburger Sport möchte der Senat damit unterstützen.

Soforthilfe für Selbstständige und Unternehmen

Zentraler Punkt ist die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) des Senats. Ein Programm für Betroffene der Allgemeinverfügungen in Hamburg.

Mit diesem können Solo-Selbstständige einen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro bekommen. Unternehmen können je nach Mitarbeiterzahl Zuschüsse zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro beantragen. Das Antragsverfahren soll voraussichtlich in der nächsten Woche starten.

Hilfen der Förderbank

Auch die Förderprogramme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) werden erweitert. Dafür werden zwei Kreditprogramme aufgesetzt: Kleine und mittlere Unternehmen sollen ein Kreditvolumen von bis zu 250.000 Euro erhalten. Für Kulturinstitutionen und Sportvereine soll ein neues Fördermodul dringend notwendige Betriebsmittel ausweisen.

Steuerliche Hilfen durch Corona-Erlass

Auch steuerliche Hilfen sind angedacht: So bietet die Steuerverwaltung zinslose Stundungen und die Senkung von Vorauszahlungen. Der sogenannte „Corona-Erlass“ soll unmittelbar in Kraft treten.

Hotlines und Postfach für Unternehmen:

Die Finanzbehörde hat für Fragen zu dem Schutzschirm ein Postfach eingerichtet: schutzschirmcorona@fb.hamburg.de

Außerdem hat die Stadt Hotlines für Unternehmen eingerichtet:

Industrie: +49 40 42 84 13 637 unternehmenshilfen.industrie@bwvi.hamburg.de

Hafen, Schifffahrt und Logistik: +49 40 42 84 13 512 unternehmenshilfen.logistik@bwvi.hamburg.de

Einzelhandel: +49 40 42 84 11 648 unternehmenshilfen.einzelhandel@bwvi.hamburg.de

KMU: +49 40 42 84 11 497
unternehmenshilfen.kmu@hamburg.de

Gastronomie, Hotel, Tourismus: +49 40 42 84 11 367 unternehmenshilfen.tourismus@bwvi.hamburg.de

Agrar: +49 40 42 84 13 542
unternehmenshilfen.agrar@bwvi.hamburg.de

Weiterhin bestehen die bereits bekannten Hotlinenummern: +49 40 42 84 11 497 sowie +49 40 42 84 11 648.

Die Hotlines sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

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