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Eimsbüttel gedenkt der NS-Opfer

Eimsbüttel erinnert sich. Zum ersten Mal findet im Bezirk der Monat des Gedenkens an die Opfer des NS-Regimes statt. Was so alles auf dem Programm steht.

Von Tanja Schreiner

Einen ganzen Monat lang – von April bis zum 25. Mai – organisieren Schulen, Kultureinrichtungen, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen verschiedene Projekte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. In ganz Eimsbüttel, von Schnelsen im Norden bis Harvestehude-Rotherbaum im Süden, finden mehr als 40 Veranstaltungen und Aktionen statt. Darunter sind Stolperstein-Putzaktionen, Theaterstücke sowie Rundfahrten zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands.

Einige Programmpunkte

Die Flucht vor den Nazis hat ihnen das Leben gerettet, beide sind Anfang der 50er Jahre zurückgekehrt und in ihrer Heimat politisch aktiv geworden. Unter dem Titel “…richtig verstanden hat man das erst nach der Rückkehr!“ sprechen die Zeitzeugen Arie Goral und Steffi Wittenberg am 8. Mai über ihre Zeit im Exil in Palästina und in Uruguay.

Von der behüteten Kindheit in Eppendorf, der Deportation ins Ghetto Theresienstadt und in das KZ Auschwitz, von der Befreiung in Mauthausen bis zur Emigration nach New York. Am 12. Mai zeigt das Thalia Theater das Stück „Das ist Esther“ – eine jüdische Geschichte aus Hamburg und New York.

Auf dem Platz der Bücherverbrennung am Kaiser-Friedrich-Ufer wird am 15. Mai aus den vor 81 Jahren von den Nazis dort verbrannten Büchern vorgelesen. Die Besucher können dort sowohl selbst aus den Büchern vorlesen, als auch nur zuhören. Eröffnet wird die Lesung von Esther Bejarano, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück.

Mehr Informationen zum Monat des Gedenkens gibt es hier…

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