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Werner Eix im Gespräch. Foto: Nele Deutschmann
Malerei

Eimsbüttels Impressionist: Der Maler Werner Eix

Eimsbüttel hat auch Kunst zu bieten. In Eidelstedt lebt und arbeitet der Maler Werner Eix. Die Eimsbütteler Nachrichten haben ihn zum Gespräch getroffen.

Von Nele Deutschmann

Schon früh hat Werner Eix mit der Malerei begonnen. 1948 in Leer geboren, wuchs der Ostfriese unter den Einflüssen des ebenfalls zeichnenden Vaters auf. Seine Jugend verbrachte er in Leer und Bückeburg.

Auch an seinen heutigen Arbeiten lässt sich dieser Einfluss erkennen: Die norddeutsche Küstenlandschaft mit ihrer herben Schönheit und die Landschaft des Schaumburger Landes prägten und faszinierten Eix.

Über Umwege zur Kunst

Den Weg zum Berufskünstler schlug er jedoch nicht ein, sondern studierte zunächst Betriebswirtschaft. Trotzdem bildete er sich privat stets weiter und betrieb die Kunst nebenbei – bis zu seiner Pensionierung. Der Austritt aus dem Berufsalltag scheint eine Art Befreiungsschlag für ihn gewesen zu sein. Heute widmet er sich ganz seiner Kunst, ohne sich um den kommerziellen Aspekt sorgen zu müssen.

Inspirationen

Inspirationen findet Eix vor allem in den Landschaften Skandinaviens, Schottlands oder denen der USA (Ostküste) und Kanadas. Er sei sehr anglophil, erzählt der 70-Jährige. Die raue Landschaft aber auch die farblich intensiven Bilder dortiger Malerinnen und Maler, wie beispielsweise Jennifer McChristian, Karen Winters, Judith Anderson und Roger Dale, beeinflussen ihn. Aber auch von den französischen Impressionisten wie Monet, Manet oder Pissarro fühle er sich inspiriert.

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Seinen Mal- und Zeichenstil bezeichnet er selbst als realistisch-impressionistisch. Auf einer realistischen Stilbasis versucht er, Lichteffekte und Schattenpartien impressionistisch herauszuarbeiten – in der Öl-und Acrylmalerei besonders mit Hilfe der Spachteltechnik, um einen besonders plastischen, dreidimensionalen Eindruck entstehen zu lassen.

Ausstellungen

Vier bis fünf Mal im Jahr stellt Werner Eix seine Werke auf Ausstellungen aus. Vor allem die Berliner Kunstszene mit all ihren Freiheiten gefällt ihm. In Hamburg gebe es für kleine Künstler weniger Entfaltungsmöglichkeiten, daher kommt es hier kaum zu Ausstellungen. „Hamburg ist da oft sehr abgehoben“, erzählt Eix. Jährlich stellt er jedoch im Bückeburger Schloss, im Fort Arte in Leer und im Kunstzentrum Coldam aus.

Eix blättert durch Zeichnungen. Foto: Nele Deutschmann

Auch viele Auftragsarbeiten gehen bei Eix ein. Porträts oder Haustiere sind beliebte Motive. Sieben bis acht Tage arbeitet der Künstler an jeder Arbeit. Momentan werkelt er an einer Allee und blickt auf die kommenden Wintermonate, die er meist mit Zeichnen verbringt. Nur eines hat er noch nicht gemalt: Eimsbüttel.

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