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In Eimsbüttel ist der erste Omikron-Fall angekommen. Foto: Mika Springer
Foto: Mika Springer
Corona

Erster Omikron-Fall in Eimsbüttel

Eine ungeimpfte Person hat sich mit der Virusvariante Omikron infiziert. Jetzt müssen auch Vorschüler Masken tragen. Was der Corona-Fall noch für Folgen hat.

Von Christian Litz

Omikron, die neue Variante des Covid-19-Virus, ist in Eimsbüttel angekommen. Damit hat das veränderte Virus, das als besonders gefährlich gilt, weil es ansteckender ist als bisherige Varianten, Hamburg erreicht. Der Fall war auf der Landespressekonferenz am Dienstag bekannt geworden. Das Besondere: Die infizierte Peron aus Eimsbüttel ist keine Reiserückkehrerin oder kein Reiserückkehrer.

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Person mit Omikron ist ungeimpft

Das Geschlecht der infizierten Person wurde nicht genannt. Dass er oder sie nicht von einer Reise zurückgekommen ist, könnte bedeuten, dass sie oder er sich in Eimsbüttel infiziert hat. Es also mindestens noch jemanden in Eimsbüttel gibt, der Omikron-positiv und infektiös ist.

Die Behörden teilten mit, dass sie weitere Verdachtsfälle hätten und derzeit das Umfeld der infizierten Person aufklären und versuchen, den Infektionsweg nachzuverfolgen.

In der Woche vor dem vergangenen Montag wurden in Eimsbüttel 544 neue Corona-Infektionen bekannt. Eine davon ist der Omikron-Fall. Damit sind in Eimsbüttel bisher 12.751 Corona-Infektionen bekannt geworden in der Pandemie, die in Deutschland im Januar 2020 begann.

Infizierte Person kein Reiserückkehrer

In Schleswig-Holstein gibt es laut Medienberichten mindestens drei Omikron-Fälle. Dabei handelt es sich aber um Reiserückkehrer aus Namibia. Die Omikron-Variante ist zuerst in Namibias Nachbarland Südafrika aufgetaucht. Noch ist nicht bekannt, ob Omikron für schlimmere Verläufe von Corona-Erkrankungen als bisher sorgt. Klar ist aber, dass die Variante infektiöser ist, also die Infektion viel leichter verbreitet.

Laut Aussagen von Wissenschaftlern und Politikern helfe eine vollständige Impfung gegen schwere Verläufe der Erkrankung. Jedoch sind infizierte Menschen, auch wenn sie nicht schwer erkranken, infektiös und können das Virus verbreiten.

Neue Maßnahme: Masken für Vorschulkinder

Die Hamburger Ärztekammer fordert den Senat auf, in dieser Lage schärfere Corona-Maßnahmen anzuordnen. Allerdings sollten Schulen nicht geschlossen werden, weil sie für die „psychische Gesundheit“ der Schülerinnen und Schüler „unabdingbar“ seien.

Ab kommendem Montag gelten an Schulen zusätzliche Maßnahmen: Auch Vorschulkinder müssen dann Maske tragen und werden auf das Corona-Virus getestet. So steht es in einem Brief, den Schulen in Eimsbüttel von der Schulbehörde bekamen.

Zahl der Tests an Schulen wieder erhöht

Die Häufigkeit der Tests an Schulen wird erhöht: Bis Januar sollen Schüler dreimal pro Woche getestet werden. Das ist wieder so oft wie in den ersten zwei Wochen nach den Herbstferien. Hinzu kommt, dass an den drei Schultagen vor Weihnachten die Schüler jeden Tag getestet werden. Genauso an den ersten drei Tagen nach den Weihnachtsferien. Inzwischen öffnen in Eimsbüttel wieder neue Testcenter, nachdem im Sommer die meisten geschlossen wurden.

Die Inzidenz in Hamburg hat am Dienstag 244,2 erreicht. Es gab in der ganzen Stadt 614 Neuinfektionen. Die Zahl für Eimsbüttel ist nicht bekannt, nur, dass es in der Vorwoche im Bezirk 544 neue Fälle erkannt wurden. Zurzeit liegen 69 Corona-Infizierte auf Intensivstationen in Krankenhäusern.

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