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Was wird aus dem Hinterhof? Foto: Ada von der Decken

Gartenstreit: Noch keine Antwort

Ende Januar haben die Eimsbütteler Nachrichten über den Streit zwischen einer Mietergemeinschaft und der Hausverwaltung Mentor berichtet. Teile der Hinterhofgärten wurden zerstört, die Mieter kaum informiert und auch sonst gab es wenig Dialog. Bislang hat sich noch nicht viel bewegt.

Von Nora Helbling

Viel öffentliche Unterstützung haben die Mieter der Hausgemeinschaft Clasing-, Schwencke-, Selliusstraße und Hellkamp mittlerweile im Gartenstreit bekommen. Der Naturschutzrat Hamburg unterstützt „das Engagement für die gestalteten grünen Oasen“. Auch der Bezirksverband der Linken hat „mit Empörung die Vorgänge im Innenhof der Hausgemeinschaft zur Kenntnis genommen“ und spricht sich solidarisch mit der Hausgemeinschaft aus. Die Grünen halten in einem Brief an die Mieter fest, dass der „Anblick von grauem Kies niemals dieselbe Freude und Erholung mit sich bringen kann, wie der von grünen Ranken und blühenden Blumen“. Sie versprechen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, damit die Qualität der Eimsbütteler Hinterhofgärten erhalten bleibt. Zudem hat auch die SPD am Dienstag einen Unterstützerbrief an die Mieter verfasst. Sie appellieren an den Vermieter, den Dialog mit den Mietern aufzunehmen und „gemeinsam eine Wiederbegrünung der Hinterhoffläche anzugehen und die Interessen der AnwohnerInnen zu berücksichtigen.“

Keine Reaktion von Seiten der Hausverwaltung

Und wie reagiert die Hausverwaltung? Die hüllt sich weiter in Schweigen. „Von der Treuhandgesellschaft Mentor haben wir, nach den Presseartikeln, nichts gehört noch zu lesen bekommen“ stellt Mieterin Tanja Gwiasda fest. Auch auf weitere Gesprächsangebote von Seiten der Mieter ist die Firma bislang nicht eingegangen.

Ein bekanntes Phänomen

Eve Raatschen, Juristin und Sprecherin von „Mieter helfen Mietern“, kennt diese Szenarien. „Das sind Dinge, die oft passieren, Mieter werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Rechtliche Schritte zu gehen und den Vermietern die Stirn zu bieten, das machen nicht viele, es erfordert Energie.“ Sie vermutet, dass die Vermieter darauf spekulieren, dass die Mieter sich nicht mehr weiter wehren.

In diesem Fall haben die Mieter bereits im Januar eine einstweilige Verfügung beantragt, der zunächst stattgegeben wurde. Allerdings hat die Firma Mentor daraufhin Widerspruch eingelegt, Ende März wird die Anhörung sein. Der Naturschutzrat Hamburg hat in seinem Schreiben zuletzt noch eine Bitte an die Mieter formuliert: „Geben Sie nicht auf.“

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