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Eimsbuettel Gluehwein Symbolfoto
Die Bezirksämter Hamburg-Nord und Altona haben den Verkauf von Glühwein verboten. Symbolfoto: Vanessa Leitschuh
Corona

Hamburg: Glühweinverbot bald auch in Eimsbüttel [UPDATE]

Die Bezirksämter Altona und Hamburg-Nord haben es vorgemacht. Jetzt soll ganz Hamburg dem Glühweinverbot folgen.

Von Julia Haas

Dass Weihnachtsmärkte keine Voraussetzung dafür sind, Glühwein zu trinken, haben die vergangenen Tage gezeigt: Kioske, Bars und Restaurants haben ihr Angebot Corona-bedingt um das weihnachtliche Heißgetränk to go ergänzt und stießen damit auf Anklang. Die Bezirksämter Altona und Hamburg-Nord setzten dem Verkauf nun ein Ende. In Eimsbüttel ist der Ausschank von Glühwein noch erlaubt – das soll sich ändern.

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Glühwein to go in Eimsbüttel

Obwohl das Bezirksamt Eimsbüttel nach Angaben von Sprecher Kay Becker aktuell kein Verbot plant, könnte bald eine stadtweite Glühwein-Regel auch Eimsbüttel betreffen. Senatssprecher Marcel Schweitzer teilte in einer Pressekonferenz am Mittag mit, dass der Senat die Maßnahmen bereits beschlossen habe. Momentan prüfe die Sozialbehörde, wann und wie eine entsprechende Verordnung umzusetzen sei. Mit näheren Erkenntnissen rechnet Schweitzer morgen.

Bisher zeichneten sich in Eimsbüttel keine „Menschenansammlungen aufgrund des Außerhausverkaufs von Alkohol“ ab, so Becker. Das könnte sich jedoch ändern. Durch das Glühweinverbot in den benachbarten Bezirken Altona und Hamburg-Nord steigt womöglich die Nachfrage in Eimsbüttel. Zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants bieten Glühwein zum Mitnehmen an.

Menschen versammeln sich um Verkaufsstellen

In den Bezirken Hamburg-Nord und Altona gilt das Glühweinverbot seit heute in ausgewählten Gebieten – darunter die Max-Brauer-Allee in Ottensen, die Sternschanze und der Mühlenkamp in Winterhude. Von 16 bis 18 Uhr ist es Kiosken, Tankstellen, Bars, Gastättenbetrieben sowie dem Einzelhandel untersagt, alkoholische Heißgetränke zu verkaufen.

Grund für die Maßnahme sei, dass sich immer wieder Menschen mit Glühwein um die Verkaufsstellen der To-Go-Angebote versammelt hatten, so die Pressestelle des Senats. Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln seien dabei teilweise missachtet worden.

Update vom 8. Dezember, 17:40 Uhr: Der Hamburger Senat verbietet ab Mittwoch die Abgabe und den Verkauf alkoholischer Getränke zum direkten Verzehr. Das gab die Pressestelle des Senats in einer Pressemitteilung bekannt.


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