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Seit gestern haben sich die Fallzahlen von Corona-Infizierten in Hamburg verdoppelt. Foto: Wild Media
Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Hamburg fest im Griff. Foto: Wild Media
Pandemie

Corona Newsticker: Seit gestern 458 Neuinfektionen

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Von Eimsbütteler Nachrichten

In eigener Sache: Wir wollen so gut wie möglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Dafür haben wir u.a. einen kostenlosen Newsticker für euch eingerichtet. Doch auch uns stellt die Corona-Krise vor finanzielle Herausforderungen. Über Eimsbüttel+ könnt ihr zum Fortbestand unseres journalistischen Angebots beitragen.


  • Seit gestern 458 Neuinfektionen 
  • 67.132 Corona-Fälle in Hamburg insgesamt – 1.423 Tote
  • Hausärzte beginnen zu impfen
  • Hamburg stellt Nachtfahrten von Bus und Bahn ein
  • Bundesregierung beschließt einheitliche „Notbremse“
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Seit gestern 458 Neuinfektionen

15. April, 12:35 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 458 Neuinfektionen. Das sind 48 weniger als am vergangenen Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 67.132 Fälle gemeldet. Davon gelten 57.600 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken- Stand heute: 147,4.

Aktuell befinden sich 312 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 106 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.026 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.018 Menschen ihre Erstimpfung und acht die Zweite. Insgesamt haben 17,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung.

Das RKI meldet seit gestern zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.423 Menschen verstorben.

Rückgang von Corona-Fällen in Schulen

15. April, 10:53 Uhr: Die Anzahl von positiven Corona-Schnelltests sei zuletzt leicht fallend. Das gab der Sprecher der Schulbehörde, Peter Albrecht, gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten bekannt. 

Seit der Einführung der flächendeckenden Schnelltests in den Klassenräumen seien 532.000 Schnelltests durchgeführt worden. 613 Tests waren positiv – eine Quote von 0,1 %. Der Anteil der infizierten Schüler sei leicht fallend, so Albrecht. 

Bei den Schulbeschäftigten habe sich die Quote halbiert, da bereits viele geimpft wurden. 18 Schulklassen befinden sich aktuell in Quarantäne. Einzig die Elbinselschule in Wilhelmsburg ist aktuell präventiv geschlossen. Laut Medienberichten sollen dort morgen Massentests durchgeführt werden.

Seit gestern 479 Neuinfektionen

14. April, 12:36 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 479 Neuinfektionen. Das sind 173 mehr als am letzten Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 66.674 Fälle gemeldet. Davon gelten 57.200 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gestiegen – Stand heute: 150.

Aktuell befinden sich 316 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 104 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.165 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.162 Menschen ihre Erstimpfung und drei die Zweite. Insgesamt haben 16,8 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.421 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind neun mehr als gestern. 

Hamburger Bezirke: Inzidenz in Eimsbüttel weiter am niedrigsten

14. April, 11:17 Uhr: Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 86,9  bleibt Eimsbüttel wie in den Vorwochen der Hamburger Bezirk mit dem geringsten Wert. In der Vorwoche lag dieser noch bei 94,4. Gleichzeitig ist Eimsbüttel der einzige Bezirk unter der 100er-Marke. Laut Sozialbehörde haben sich dort 232 Person in der Woche vom 5. April bis zum 12. April mit Covid-19 infiziert. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls gesunken: Von 149,7 auf aktuell 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Inzidenzen in Hamburg-Nord und Altona gehen zurück. In Hamburg-Nord sinkt der Wert deutlich von 128,7 auf aktuell 100,1. Vergangene Woche kamen 315 Neuinfektionen dazu. In Altona sinkt die Inzidenz mit 350 Neuinfektionen von 134,1 auf 127,2.

Entgegen dem Hamburger Trend wachsen die Zahlen der Neuinfektionen in Bergedorf und Wandsbek. Um zehn Punkte steigt die Inzidenz in Bergedorf auf 152,8. In der vergangenen Woche wurden 199 Infektionen gemeldet. In Wandsbek steigt die Inzidenz noch deutlicher: Mit 674 Neuinfektionen liegen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen in der vergangenen Woche bei 152,8 statt 137,2.

Mit 280 Neuinfektionen sinkt die Inzidenz in Harburg auf 165,3. Letzte Woche lag der Wert noch bei 198,3. Schlusslicht im Bezirksranking bleibt Hamburg-Mitte mit einer Inzidenz von 218,9. Die 660 Neuinfektionen lassen die Inzidenz um 18 Punkte sinken.

Testpflicht für Unternehmen kommt

13. April, 17:00 Uhr: Unternehmen sind künftig dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern Corona-Schnelltests zur Verfügung zu stellen, wenn diese nicht im Home-Office arbeiten. Das geht aus einem Bericht von Spiegel Online hervor. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, das ein Schnelltest pro Woche verpflichtend sei- in Ausnahmefällen zwei Tests pro Mitarbeiter. Eine Pflicht, die Tests auch durchzuführen, gibt es nicht.

Auch beim ETV in der Bundesstraße werden Schnelltests angeboten.
Beim ETV in der Bundesstraße werden Schnelltests angeboten.

“Notbremse”: Bundesregierung beschließt einheitliche Corona-Maßnahmen

13. April, 16:54 Uhr: Die Bundesregierung hat heute Vormittag im Kabinett das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Das gab Bundeskanzlerin Merkel heute Mittag in einer Pressekonferenz bekannt. Damit soll die Regel für eine “Notbremse” gesetzlich verpflichtend sein, wenn die Inzidenz in Regionen den Wert 100 übersteigt. Konkret wird es dann strengere Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren geben, Geschäften müssen schließen . 

Das Gesetz soll die Unstimmigkeiten der verschiedenen Bundesländer beheben. Zuletzt waren keine Einigungen möglich. In über 300 Landkreisen ist die Inzidenz aktuell höher als 100 – in 50 sogar über 200. Das Gesetz muss im nächsten Schritt noch durch Beratungen und Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat, bevor die Maßnahmen in Kraft treten.

Für Hamburg wird sich durch die neue “Notbremse” nicht viel ändern. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher heute Mittag in der Landespressekonferenz bekannt. Die Änderungen im Infektionsschutzgesetz gleichen den Maßnahmen in Hamburg. Er sei “sehr einverstanden mit dem Gesetzesentwurf.” Hamburg werde die aktuellen Maßnahmen inklusive Ausgangsbeschränkungen über den 18. April hinaus verlängern. Sobald das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt, übernimmt Hamburg die Regeln in seiner Verordnung.

Seit gestern 269 Neuinfektionen

13. April, 12:03 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 269 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 66.195 Fälle gemeldet. Davon gelten 56.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 140,9 Neuinfektionen.

Aktuell befinden sich 321 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 113 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.627 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.041 Menschen ihre Erstimpfung und 586 die Zweite. Insgesamt haben 16,2 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.412 Menschen verstorben.

Tschentscher verteidigt Ausgangssperre

13. April, 11:29 Uhr: Trotz steigender Sieben-Tage-Inzidenz verteidigt Bürgermeister Peter Tschentscher die Ausgangssperre. Gegenüber NDR 90,3 begründet er die steigenden Zahlen mit vermehrten Treffen an Ostern: “Man kann nicht erwarten, dass es sich über Nacht bemerkbar macht. Die endgültige Wirkung zeigt sich erst im Laufe von sagen wir mal zwei Wochen”, so der Bürgermeister. Die Ausgangssperre gilt seit Karfreitag. Gestern stieg die Inzidenz in Hamburg auf 142,7. Vergangenen Freitag lag der Wert noch bei 131. 

Tschentscher verwies dabei auf die Zahlen im Umland, die noch stärker steigen würden: “Um uns herum sind die Infektionszahlen sprunghaft angestiegen.” In Hamburg würden die Zahlen nicht so stark steigen. Zuletzt äußerten Aerosolforschern Kritik an der Ausgangssperre. Die Gefahr vor Ansteckungen lauere vor allem im Innenbereich, hieß es in einem Brief an die Bundesregierung.

Tschentscher-Notbremse-Lockdown
Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (Symbolbild) Foto: Staatskanzlei Hamburg

Hausärzte warten auf Impfstoff

13. April, 11:02 Uhr: Hamburger Hausarztpraxen müssen vorerst mit weniger Impfdosen als bisher auskommen. Laut  einem Bericht des NDR schrieb die Kassenärztliche Vereinigung an die Praxen, dass es vorerst keinen Impfstoff mehr geben werde. Aktuell können die Ärzte zwischen 16 bis 42 Dosen bestellen, eine Garantie für eine Lieferung gebe es nicht. Ärzte können bei Bedarf von der Impfreihenfolge abweichen, wenn Impfdosen verfallen würden oder Personen nicht erreicht werden.

 Das Hamburger Impfzentrum ist dagegen voll ausgelastet. Seit Ostern werden pro Tag über 7.000 Menschen geimpft. Die Impfquote bei den Erstimpfungen liegt in Hamburg bei 15,7 % – 5,7 % erhielten bereits die zweite Impfung.

Experten kritisieren Hamburgs Corona-Maßnahmen

12. April, 17:16 Uhr: In einem Brief an die Bundesregierung kritisieren führende Aerosolforscher die aktuellen Corona-Maßnahmen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. “Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert”, heißt es in dem Brief. In Innenräumen sei die Ansteckung auch mit Abstand höher, wenn der Raum schlecht belüftet sei, so die Experten. Kontraproduktiv seien alle Debatten über Maßnahmen, die Kontakte im Freien beschränken. Clusterinfektion habe es bisher nur in Innenräumen gegeben. Auch mit den Hamburger Ausgangsbeschränkungen könne man die privaten Treffen ohne Maske und Abstand nicht verhindern. Die Experten empfehlen eine Reihe von Maßnahmen in Innenräumen: Private Treffen so kurz wie möglich halten, häufiges Stoß- und Querlüften, effektive Masken in Räumen, Raumluftreiniger und Luftfilter installieren. Unter den Unterzeichnern des Briefes war der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung Christof Asbach.

Modellversuch in Hamburger Kitas

12. April, 17:02 Uhr: Ab heute findet in 19 Hamburger Kitas ein vierwöchiger Modellversuch zur Schnelltestung von kleinen Kindern statt. Das gab die Sozialbehörde gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten bekannt. Unter anderem nehmen die Elbkita in der Brahmsallee und die Bewegungskita Eimsbüttel teil. Von dem Versuch erwarte man Erkenntnisse, ob und wie gut eine Testung mit Kleinkindern klappt. Zudem hofft man auf einer Erhöhung des Schutzes von Kinder und Eltern, damit ein regulärer Kitabetrieb wieder aufgenommen werden kann. In den Modellkitas sollen die Eltern ihr Kind jeden Montag und Mittwoch vor dem Besuch der Kita testen, oder ihr Kind bei der Selbsttestung beaufsichtigen. Die Teilnahme sei freiwillig, so die Sozialbehörde. Ist ein Schnelltest positiv, müsse ein PCR-Test folgen. Pro Kind erhalten die Familien zehn kostenlose Testkits. Insgesamt stellt die Behörde 37.400 Schnelltests für das Projekt zur Verfügung. Mit den Ersten Ergebnissen rechnet die Sozialbehörde im Mai, eine Gesamtauswertung soll im Juni erfolgen.

Hamburg will “Luca-App” einsetzen

12. April, 16:43 Uhr: Die Stadt Hamburg hat eine Lizenz für die “Luca-App” erworben. Das gab der Senat in einer Pressemitteilung bekannt. In der App können Nutzer ihre Kontaktdaten hinterlegen und sich so mit einem QR-Code registrieren, um bestimmte Orte betreten zu können. “Luca” speichert anonym Begegnungen und kann im Falle einer positiven Corona-Infektion den Gesundheitsämtern bei der Kontaktverfolgung helfen. Neben den Kontaktdaten übergibt die App auch die Aufenthaltsorte der letzten 14 Tage. 

Die Daten sind mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Nur Gesundheitsämter sind dazu berechtigt, Kontaktdaten von den Nutzern oder Gastgebern anzufordern. Die App würde bei einer Rückverfolgung der Infektionsketten erhebliche Zeit sparen, da bisher Kontaktdaten nur schriftlich überliefert wurden, heißt es in der Pressemeldung. Hamburg möchte nun die Voraussetzungen schaffen, sodass Gesundheitsämter die App als Kontaktverfolgung nutzen können. 

Kritik gibt es bei der Umsetzung der Kontaktverfolgung: Befürchtet wird eine Überlastung der Gesundheitsämter. “Was sollen die Gesundheitsämter mit so einem Datenwust anfangen?”, sagte die Bundestagsabgeordnete und Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg gegenüber der ARD. Es kam ebenfalls auch schon zum Missbrauch der App, indem QR-Codes in sozialen Medien veröffentlicht wurden und sich so tausende Menschen in fremde Lokalitäten registriert haben. Das ging aus mehreren Medienberichten hervor. Für die Gesundheitsämter bedeutet das noch mehr Arbeit, da diese “Trolle” auch im System auftauchen. 

838 Neuinfektionen am Wochenende – heute 309

12. April, 12:37 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 838 Neuinfektionen – heute sind es 309. Das sind 54 mehr als noch vor einer Woche. 

Seit Beginn der Pandemie wurden 65.926 Fälle bestätigt. Davon gelten 56.400 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 142,7. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 131.

Aktuell befinden sich 297 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 105 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.145 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.421 Menschen ihre Erstimpfung und 724 die Zweite. Insgesamt haben 15,7 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,7 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.412 Menschen verstorben. 

Hamburg weitet Impfkampagne aus

12. April, 10:33 Uhr: Ab sofort können Personen ab 70 Jahren sowie die vollständige Prioritätsgruppe zwei einen Impftermin vereinbaren. Das gab die Sozialbehörde auf ihrer Webseite bekannt. Von nun an sind auch Vorerkrankte mit schweren Krankheitsverläufen und Kontaktpersonen von schwangeren Personen für eine Impfung berechtigt – das sind die gesamten Prioritätsgruppen 1 und 2. Bei den Altersgruppen wurde am Wochenende bereits die Grenze von 75- auf 73 Jahre gesenkt – nun sogar auf 70-Jahre. “Wir sind in einem Wettlauf, Impfen gegen die Virus-Infektionen”, sagte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Hamburg sei zuletzt mit dem Impfen gut vorangekommen, es stünden zur Zeit mehr Impfdosen zur Verfügung. Laut NDR soll es diese Woche 26.000 zusätzliche Impftermine geben, nächste Woche sogar 35.000.

Erfolgreicher Impfstart in den Praxen

9. April, 16:25 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg meldet einen reibungslosen Start der Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen. Am Mittwoch seien 3.500 und gestern 5.500 Impfungen durchgeführt worden, so der Vorsitzende Walter Plassmann. Er sei zuversichtlich, bis Samstag alle Impfdosen einsetzen zu können. Für kommende Woche sollen die Praxen nochmal die gleiche Menge an Impfstoff erhalten. Die Impfungen könne man nur so zügig durchgeführen, weil die Priorisierungsvorgaben eingehalten werden: “Der Impfprozess ist schon mit Bürokratie vollgestopft, da kann ein Arzt nicht noch große Diskussionen um Impfberechtigungen führen”, so Plassmann.

Ministerpräsidentenkonferenz abgesagt

9. April, 15:48 Uhr: Am kommenden Montag, den 12. April hätte die nächste Ministerpräsidentenkonferenz stattfinden sollen. Diese wurde heute abgesagt. Das bestätigte stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in der Bundespressekonferenz. Es sei auch kein neuer Termin für die nächste Woche geplant. Stattdessen will Bundeskanzlerin Angela Merkel das Infektionsschutzgesetz verschärfen, um wieder bundesweit einheitliche Regelungen zu schaffen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Die Notbremsregelung soll so eine gesetzliche Regelung werden. Demnach entscheidet künftig der Bund ab einer Inzidenz von 100, dass strengere Regeln in Kraft treten. Bund und Länder einigten sich darauf, schon am Dienstag das Gesetz durch das Kabinett zu bringen, so Demmer.

Seit gestern 447 Neuinfektionen

9. April, 12:27 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 447 Neuinfektionen. Das sind 36 weniger als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie wurden 64.779 Fälle gemeldet. Davon gelten 55.500 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 131. Am vergangenen Freitag lag der Wert noch bei 160,1.

Aktuell befinden sich 290 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.015 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.084 Menschen ihre Erstimpfungen und 931 bereits die Zweite. Insgesamt haben 14,4 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,6 % die Zweitimpfung.

Bürgerschaft streitet über Ausgangsbeschränkung

9. April, 11:07 Uhr: Die Hamburger Bürgerschaft hat gestern über die aktuellen Corona-Maßnahmen und die Ausgangsbeschränkung debattiert. Dabei verteidigten die Fraktionen der SPD und Grünen sowie die CDU-Fraktion die Ausgangsbeschränkungen. Fraktionschef der SPD, Dirk Kienscherf warnte vor den steigenden Zahlen auf den Intensivstationen: “Deutschland droht ein Kollaps in der Intensivmedizin und wir alle sind gehalten, diesen Kollaps durch entschiedenes Gegensteuern zu verhindern.” Die Grünen fordern einheitliche Regeln in Deutschland. Fraktionschef Dominik Lorenzen appelliert an die Länderchefs, härtere Maßnahmen einzuleiten. Auch die CDU unterstützt die aktuelle Ausgangssperre. Zusätzlich fordert Fraktionschef Dennis Thering, die nötige Infrastruktur zu schaffen, falls mehr Impfstoff zur Verfügung steht. “Im Saarland gibt es bereits ein 24-Stunden-Impfzentrum. Genau so etwas brauchen wir in Hamburg auch”, so Thering weiter.

FDP, die Linke und AfD lehnten die Ausgangsbeschränkungen grundsätzlich ab. Die Linke möchte die Unternehmen in die Pflicht nehmen. “Ein drastischer und unverhältnismäßiger Eingriff” nannte Fraktionschefin Sabine Boeddinghaus die Beschränkungen. Die AfD-Fraktion lehnt die Corona-Maßnahmen komplett ab. Mit der Ausgangsbeschränkung “erleben wir in Hamburg den brutalsten Grundrechtseingriff, den es in dieser Stadt überhaupt gegeben hat”, so Fraktionschef Dirk Nockemann.

Seit gestern 506 Neuinfektionen

8. April, 12:10 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 506 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 64.332 Fälle gemeldet. Davon gelten 55.200 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 132,8.

Aktuell befinden sich 304 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet seit gestern sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.404 Menschen verstorben.

Arbeitgeber können Bescheinigung über Schnelltests vergeben

7. April, 17:16 Uhr: Hamburger Unternehmen können für ihre Mitarbeiter Schnelltest-Bescheinigungen ausstellen. Das gab der Senat am Mittag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Tests müssen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben stattfinden und haben eine Gültigkeit von 12 Stunden. Eine solche Bescheinigung habe dann die gleiche Wirkung wie ein Schnelltest in einem Testzentrum. Damit sind bestimmte Dienstleistungen wie ein Friseurbesuch möglich. 

Aushändigen können die Bescheinigungen nur betriebliche Testbeauftragte, die in der Durchführung der Tests geschult sind und der Gesundheitsbehörde gemeldet wurden. Diese Person muss ebenfalls während der Durchführung des Tests anwesend sein. Mitarbeitern stehen an ihrem Arbeitsplatz bereits jetzt zwei Schnelltests pro Woche zu. Noch besteht aber keine Pflicht für Arbeitgeber, diese Regelung umzusetzen.

Schulsenator Rabe: “Abiturprüfungen finden statt!”

7. April, 14:25 Uhr: Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe lehnt den Vorschlag der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) ab, die Abiturprüfungen ausfallen zu lassen. Das bestätigte Pressesprecher Peter Albrecht gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Der Vorschlag der GEW sei nicht zu Ende gedacht: “Ohne ordentliche Abiturprüfungen müssen die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen und Karriere jahrelang Nachteile befürchten”, so der Schulsenator. Im Vorfeld hatte sich die GEW gegen Abiturprüfungen ausgesprochen, falls die Corona-Lage sich in der Prüfungsphase dramatisch verschlimmern sollte. Die Prüfungen seien sicher, da Schulen und Schulbehörden bereits ein Sicherheitskonzept entwickelt haben. Alle Schüler sollen vor der Prüfung auch einen Schnelltest machen. “Es gibt keinen vernünftigen Grund, jetzt die Prüfungen abzusagen”, so Rabe.

306 Neuinfektionen seit gestern

7. April, 12:20 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 306 Neuinfektionen. Das sind 284 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 63.826 Fälle gemeldet. Davon gelten 54.800 als genesen. 

Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz auf 134,7. Gestern lag der Wert noch bei 149,6.

Corona Newsticker
Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf den Wert 134,7. Foto: hamburg.de

Aktuell befinden sich 305 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.293 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 5.717 Menschen ihre Erstimpfung – 1.576 bereits die zweite. Insgesamt haben 13,1 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,5 % die Zweitimpfung. 

Seit gestern wurde kein Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 1.398 Menschen in Hamburg verstorben.

Eimsbüttel weiterhin mit niedrigster Inzidenz

7. April, 10:32 Uhr: Mit einem Wert von 94,4 bleibt Eimsbüttel mit Abstand der Bezirk mit geringster Inzidenz. In der Vorwoche lag der Inzident noch bei 95,9. Gleichzeitig ist Eimsbüttel der einzige Bezirk unter der 100er-Marke. Laut Sozialbehörde haben sich 252 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg sinkt der Wert ebenfalls: von 153,7 auf aktuell 149,7.

Die Inzidenzen in Hamburg-Nord und Altona steigen entgegen dem Trend. In Hamburg-Nord wächst der Wert leicht von 128,4 auf aktuell 128,7. Vergangene Woche kamen 405 Neuinfektionen dazu. In Altona steigt die Inzidenz deutlich mit 369 Neuinfektionen von 128,4 auf 134,1.

Dahinter liegt der Bezirk Wandsbek mit einem Wert von 142,6. Die 605 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um fünf Punkte sinken. In Bergedorf fällt die Inzidenz noch deutlicher: Mit 185 Neuinfektionen liegen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen bei 142 statt 164,3.

Mit 336 Infektionen sinkt die Inzidenz in Harburg wieder unter der 200er-Marke auf 198,3. Schlusslicht im Bezirksranking bleibt Hamburg-Mitte mit einer Inzidenz von 236,78. In der letzten Woche wurden dort 714 Neuinfektionen gemeldet.

Hamburg stellt Nachtfahrten von Bus und Bahn ein

6. April, 17:34 Uhr: Ab der Nacht von Donnerstag, den 8. April auf Freitag, den 9. April stellt der HVV die Nachtfahrten von Bussen und Bahnen ein. Das verkündete der Senat am Nachmittag in einer Pressemitteilung. Menschen, die aus beruflichen oder anderen triftigen Gründen auf öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht angewiesen sind, können mit gültigen HVV-Tickets Fahrzeuge von MOIA oder ioki Hamburg kostenfrei nutzen. Das Angebot gilt von 0 bis 6 Uhr. Fahrgäste ohne HVV-Fahrschein müssen regulär für die Fahrt bezahlen. Auch Taxifahrten sind für HVV-Nutzer zu vergünstigten Konditionen möglich. Mit gültigem Ticket kostet eine Fahrt bis 8 Kilomete 4 Euro, alle Fahrten darüber 8 Euro. 

Konkret entfallen ab Donnerstagnacht die Nachtlinienbusse, also alle 600er-Busse. Von 00:30 Uhr bis 4:30 Uhr entfallen auch die Busse der Ganztagslinien, sowie die U- und S-Bahnen am Wochenende. Die einzige Ausnahmen ist die Verbindung von Stade nach Neugraben, die regulär weiterfährt. Unter der Woche gilt für U- und S-Bahnen das Regelangebot, auch im Regionalverkehr gibt es vorerst keine Einschränkungen. 

Diese sowie alle anderen Corona-Maßnahmen gelten vorerst bis zum 18. April.

Polizei zieht positive Bilanz zu den Ausgangsbeschränkungen

6.April, 15:51 Uhr: Von einem ruhigen Osterwochenende berichteten Innensenator Andy Grote und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer in der heutigen Landespressekonferenz. “Hinter uns liegt das ruhigste Osterfest das Hamburg seit vielen Jahren erlebt hat”, so Grote. Insgesamt 970 Ordnungswidrigkeiten gegen die Eindämmungsverordnung wurden festgestellt. Bei 440 blieb es bei einer mündlichen Verwarnungen. Die meisten Verstöße richteten sich gegen die Maskenpflicht. Bezüglich der Ausgangssperren meldet die Polizei 200 Ordnungswidrigkeiten. Einigen sei noch nicht genau klar gewesen, ab wann welche Maßnahmen und Ausnahmen gelten, so Grote. 

Insgesamt habe es eine hohe Akzeptanz für die Maßnahmen gegeben, nur vereinzelt gab es Widerstand. Geholfen habe das Wetter, welches nicht zum Rausgehen animierte. Bei wärmeren Temperaturen könnte die Lage schwieriger werden, so der Polizeipräsident Mayer. 

Außerdem berichtete der Innensenator, dass das Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die Ausgangsbeschränkungen zurückgewiesen hat. Damit ist die Ausgangsbeschränkung rechtlich zulässig.

Hausärzte beginnen zu Impfen

6. April, 12:31 Uhr: Ab dieser Woche können die Hausärzte mit den Corona-Impfungen beginnen. Das meldete die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung. “Wenn der Impfstoff in der angekündigten Menge geliefert wird, kommen wir damit rasch dem ‚Turn-around’ näher”, sagte der Vorsitzende Walter Plassmann. Bis Mittwoch sollen die die Impfdosen an die Praxen geliefert werden. Die Hausärzte informieren ihre Patienten, sobald Termine zur Verfügung stehen. 

Das Hamburger Testzentrums konnte am Wochenende erstmals die volle Kapazität ausschöpfen und verbuchte neue Rekorde: Seit Karfreitag habe es täglich über 6.000 Impfungen pro Tag gegeben, 6.600 Menschen sind es am Sonntag gewesen. Auslöser für die steigenden Zahlen ist, dass alle Menschen über 75 Jahre eine Einladung zum Impfen erhielten. Die meisten seien mit AstraZeneca geimpft und der Impfstoff “ist nahezu ausnahmslos gut vertragen worden”, so Plassmann.

Seit gestern 303 Neuinfektionen

6. April, 12:28 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 303 Neuinfektionen. Das sind 24 weniger als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie wurden 63.520 Fälle gemeldet. Davon gelten 54.500 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 149,6.

Aktuell befinden sich 259 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 6.312 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.774 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.538 bereits die Zweite. Insgesamt haben 12,8 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,4 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.398 Menschen verstorben.

Schüler wollen Abiturprüfungen

6. April, 11:32 Uhr: Gestern sprach sich die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft dafür aus, die Abiturprüfungen durchzuführen. Das hat die Gewerkschaft auf ihrer Webseite bekannt gegeben. Sollte es während der Prüfungsphase aber wieder zu einer hohen Inzidenzrate kommen, sollen die Abiturprüfungen in Präsenzform für dieses Jahr ausfallen. Dann sollen nur die bisherigen Noten der Schüler ins Zeugnis eingehen.

Von diesem Vorschlag hält die SchülerInnenkammer Hamburg nichts. Der Landesvorsitzende Henry Behrens sagte gegenüber NDR 90,3: “Die Prüfungen sind das letzte bisschen Vergleichbarkeit, was wir zwischen Nicht-Corona- und Corona-Jahrgängen noch haben”. Schulen und Behörden haben schon ein gutes Hygienekonzept erarbeitet, die gute Bedingungen für ein Abitur ermögliche, so Behrens weiter.

Pandemie verhindert Grippewelle

5. April, 17:26 Uhr: In diesem Jahr gab es praktisch keine Grippesaison, berichtet die Gesundheitsbehörde gegenüber dem NDR. Sechs Grippefälle verzeichnete die Behörde seit Jahresbeginn bis mitte März. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 3.300 Menschen. In der letzten Grippesaison verzeichnete Hamburg noch elf Todesfälle, in diesem Jahr war es nur noch eine verstorbene Person. 

669 Neuinfektionen am Wochenende – heute 255

5. April, 12:39 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 669 Neuinfektionen – heute sind es 255. Vor einer Woche waren es noch 360. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 63.216 bestätigte Fälle. Davon gelten 54.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 150,9 Neuinfektionen. Vor dem Wochenende lag der Inzident noch bei 160,1.

Aktuell befinden sich 259 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Für vergangenen Freitag wurden 6.125 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.298 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.827 bereits die Zweite. Insgesamt haben 12 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,1 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet über das Wochenende vier neue Todesfälle. Seit gestern gab es keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Damit sind seit Beginn der Pandemie 1.397 Menschen verstorben.

Rekord im Impfzentrum

5. April, 11:04 Uhr: Über Ostern kam das Impfzentrum in Hamburg deutlich voran. Am Karfreitag haben 6.006 Hamburger eine Corona-Impfung bekommen. So viele wie an keinem Tag vorher, berichtet der NDR. Zur Zeit sind alle 75-Jährigen aus Hamburg impfberechtigt und es seien auch noch Termine frei. „Deshalb fordere ich alle über 75-Jährigen auf: Greifen Sie jetzt zum Telefon und buchen Sie die Termine, damit Sie möglichst schnell geschützt sind“, sagte der Chef des Impfzentrums, Dirk Heinrich. Wer berechtigt ist, kann online oder beim Arztruf 116 117 einen Termin vereinbaren.

Kaum Verstöße gegen Ausgangssperre

5. April, 10:59 Uhr: Die seit Karfreitag geltenden Ausgangssperren wurden von den Hamburgern eingehalten. Das meldete die Polizei gegenüber mehreren Medien. In der ersten Nacht gab es keine Auffälligkeiten und es hat nur wenige Ordnungswidrigkeiten gegeben, berichtet die dpa. Auch in der zweiten Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Die Mopo berichtet von 200 Ordnungswidrigkeiten am gestrigen Tag, am Abend seien die Straßen aber wieder wie leer gewesen. Zu Osterfeuern soll es nur im privaten Bereich gekommen. Die Polizei war das ganze Osterwochenende über verstärkt im Einsatz und sprach von einem überwiegend ruhigen Wochenende.

“Die Ausgangssperre war sehr wirksam”, kommentierte Erster Bürgermeister Peter Tschentscher die Ausgangssperre im Hamburg Journal. Die Ausgangssperre soll so lange anhalten, bis die Inzidenz in Hamburg wieder unter 100 liegt. Weiter fordert der Bürgermeister, “das wir synchron in ganz Deutschland Maßnahmen einführen”. Der aktuelle “Flickenteppich” führe zu mehr Mobilität und Verwirrung in der Bevölkerung.

Impfzentren an Ostern ausgelastet

2. April, 12:52 Uhr: Über die Ostertage werden täglich zusätzliche Impftermine frei. Das meldete die Sozialbehörde gegenüber dem NDR. Pro Tag werde mit 6.000 bis 7.000 Impfungen gerechnet. Ab sofort erhalten die 78- und 79-Jährigen eine Einladung zum Impfen. Bis zur ersten Aprilhälfte sollen alle Hamburger über 75 Jahre einen Termin haben. 

AstraZeneca wird nur noch bei Personen über 60 Jahren verimpft. Alle anderen erhalten den Biontech- oder Pfizer-Impfstoff. Auswählen kann man seinen Impfstoff nicht. Zuletzt kam es nach der Aussetzung von AstraZeneca zu mehr Verunsicherung. Der Impfstoff habe aber vor allem bei älteren Menschen eine gute Wirkung, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Sie bestätigte gegenüber dem Hamburg Journal, dass in letzter Zeit vermehrt Personen nicht zu Impfterminen erschienen sind.

Seit gestern 483 Neuinfektionen

2. April, 12:18 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 483 Neuinfektionen. Das sind 60 weniger als am letzten Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 62.292 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.600 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 160,1.

Aktuell befinden sich 281 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.393 Menschen verstorben.

Protest gegen Ausgangsbeschränkungen

2. April, 12:06 Uhr: Gestern Abend kam es in St. Pauli zu Protesten gegen die ab heute geltenden Ausgangsbeschränkungen. Das berichten mehrere Medien. Etwa 250 Menschen nahmen an der Demonstration teil, angemeldet waren nur 50. Sie forderten einen konsequenten Lockdown statt eine Ausgangsbeschränkung, berichtete der NDR. Für die Folgen der Pandemie sollen laut den Demonstranten die Wohlhabenden aufkommen. Es kam zu vereinzelten Sachbeschädigungen und Zusammenstößen mit der Polizei.

Was ist an Ostern erlaubt?

2. April, 10:49 Uhr: Hier findet ihr alle geltenden Regeln über Ostern und eine Übersicht über Corona-Testzentren in Eimsbüttel.

Maskenpflicht für Jogger bleibt

1. April, 17:43 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht bestätigte heute die Maskenpflicht für Jogger an Elbe, Alster und im Jenischpark. Die Pflicht gilt nur am Wochenende von 10 Uhr bis 18 Uhr. Im Vorfeld hatte das Verwaltungsgericht die Kläger von der Maskenpflicht entbunden. Die Stadt Hamburg ging daraufhin in Berufung – erfolgreich. Das Gericht geht davon aus, dass eine Ansteckung mit dem Covid-19-Virus auch im freien möglich ist. An Orten mit hohem Personenaufkommen sei eine Maskenpflicht deswegen angebracht.

Corona-Party an der Alster aufgelöst

1. April, 14:10 Uhr: Hunderte Jugendliche feierten gestern Abend eine große Party auf den Alsterwiesen in Harvestehude. Das gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. Im Vorfeld hatten sich mehrere Anwohner wegen zu lauter Musik beschwert. Die Polizei hat etwa 500 junge Menschen vorgefunden, die gegen die Maßnahmen verstoßen haben. Diese bewarfen die anrückenden Polizisten mit Flaschen und beschädigten zwei Streifenwagen. Immer wieder sollen die Feiernden versuchten haben, sich zu gruppieren. Erst gegen 22:30 Uhr verließen die Feiernden freiwillig das Alstervorland. Noch in der gleichen Nacht hat die Polizei weitere kleine Verstöße in Hamburg gemeldet.

Seit gestern 541 Neuinfektionen

1. April, 12:17 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 541 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 61.809 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 163,3 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 128,6.

Aktuell befinden sich 277 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 89 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 5.741 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.419 Menschen ihre Erstimpfung und 1.322 die Zweite. Insgesamt haben 11,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern. 

Ab Freitag Ausgangssperre in Hamburg

31. März, 18:06 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher stellte am frühen Nachmittag die neuen Corona-Maßnahmen vor. Unter anderem wird es ab Karfreitag eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr geben.

590 Neuinfektionen seit gestern

31. März, 12:30 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 590 Neuinfektionen. Das sind 190 mehr als am letzten Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 61.268 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.200 als genesen. 

Somit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 163,7.

Aktuell befinden sich 288 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 94 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Verfassungsschutz beobachtet Verschwörungsideologen 

31. März, 10:27 Uhr: In der gestrigen Landespressekonferenz stellte Innensenator Andy Grote den Verfassungsschutzbericht 2020 vor. Demnach werden die Gruppierungen “Querdenken 40” und “Hamburg steht auf” als Verdachtsfall eingestuft und beobachtet. Diese Gruppen haben sich aus Kritik an den Corona-Maßnahmen gebildet. Von Teilen der Szene werde der demokratische Staat, seine Repräsentanten und Institutionen abgelehnt, so Grote. Es gehe nicht vorrangig um die Teilnehmer der Gruppen, sondern um die Organisatoren. Diese Verdachtsfälle radikalisieren sich immer weiter, so Verfassungsschutzchef Torsten Voß.

AstraZeneca nur noch ab 60 Jahren

31. März, 9:46 Uhr: Der AstraZeneca-Impfstoff soll künftig nur noch an Personen ab 60 Jahren verimpft werden. Jüngere können auf eigene Verantwortung den Impfstoff nutzen. Das gaben gestern Abend Bundeskanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn auf einer Pressekonferenz bekannt. Im Vorfeld hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) einen neuen Entwurf zum Covid-19-Impfplan vorgelegt. 

Demnach empfiehlt die STIKO den Impfstoff von AstraZeneca für Personen über 60 Jahren zu verwenden. Unterhalb dieser Altersgrenze ist der Einsatz des Impfstoffes “nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich”, heißt es im Beschluss.

Personen unter 60 Jahren, die bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen haben, dürfen selbst entscheiden, ob die Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff stattfinden soll. Dazu will die STIKO noch eine gesonderte Empfehlung abgeben. Von nun an können die Bundesländer auch die 60- bis 69-Jährigen in die Impfkampagne mit aufnehmen, heißt es im Beschluss der Bundesregierung.

UKE-Mediziner Kluge für harten Lockdown

30. März, 14:44 Uhr: Die aktuellen Maßnahmen können die steigenden Infektionszahlen nicht reduzieren, sagt Stefan Kluge. Gegenüber dem Hamburg Journal hat sich der Leiter für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gestern Abend für einen harten Lockdown ausgesprochen. Kontakte müssen noch mehr eingeschränkt werden, um die dritte Welle abzuschwächen.

Das UKE behandle zur Zeit 24 Covid-19-Intensivpatienten im Alter von 17 bis 79 Jahren, so Kluge. Immer mehr Jüngere stecken sich an. Grund dafür sei die britische Virusvariante, die “deutlich gefährlicher” sei. Für die nächsten Wochen befürchtet er noch mehr Intensivpatienten.

Aktuell stimmt sich der Senat über neue Corona-Maßnahmen ab. Thema sei unter anderem eine Ausgangsbeschränkung, so der Senatssprecher Marcel Schweitzer heute Mittag auf der Landespressekonferenz. Die neuen Regeln sollen schon ab Ostern gelten. Morgen um 14 Uhr wird Erster Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz die beschlossenen Maßnahmen bekanntgeben.

Seit gestern 328 Neuinfektionen

30. März, 13:06 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 328 Neuinfektionen. Das sind 31 mehr als am letzten Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 60.678 Fälle gemeldet. Davon gelten 52.900 als genesen. 

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner steigt auf 153,7.

Aktuell befinden sich 285 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 92 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 5.124 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.276 Menschen ihre Erstimpfung und 848 die Zweite. Insgesamt haben 11,9 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Seit gestern gab es in Hamburg keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.372 Menschen verstorben.

Hamburgs Bürgermeister wollen strengere Regeln

29. März, 15:08 Uhr: “Wir brauchen einheitliche Regelungen zu Einzelhandel, Sport, Gastronomie, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen”, so Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gegenüber dem NDR. Seit Wochen beharrt er auf einheitliche strengere Corona-Maßnahmen in Deutschland. Die verschiedenen Regelungen in den Ländern seien ein “Flickenteppich”. Es könne bald zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen, warnte Tschentscher. 

Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank gehen die Maßnahmen ebenfalls nicht weit genug. Ein kurzer aber harter Lockdown wäre richtig, sagte sie gegenüber dem Hamburg Journal. “Wir brauchen einmal das Herunterfahren des gesamten Lebens, damit wir nicht noch über Wochen und Monate die Situation haben, die viele belastet. Und dann muss auch alles auf den Tisch”, so Fegebank. Die Grundidee der Osterruhe sei richtig gewesen. Auch sie kritisiert die Uneinigkeit zwischen den Bundesländern. Es sei wichtig, die Bürger durch verschiedene Maßnahmen nicht “kirre” zu machen.

Neue Corona-Regeln ab heute

29. März, 12:54 Uhr: Der Hamburger Senat hat gestern die neuen Corona-Maßnahmen veröffentlicht. Zu den bisherigen Regeln kommt das Tragen von medizinischen Masken in Autos dazu, wenn die Insassen aus verschiedenen Haushalten stammen. Fahrer müssen keine Masken tragen.

Das bisher stadtweite Alkoholkonsumverbot gilt nur noch für bestimmte Gebiete. Diese sind unter anderem im Bereich der Reeperbahn, in Teilen der Sternschanze, am Hansaplatz, an Binnen- und Außenalster, im Jenischpark und auf dem Alma-Wartenberg-Platz. 

Weiter bleibt die Kontaktbeschränkung vom selben Haushalt und maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt bestehen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Die meisten Läden bleiben geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte, die dem täglichen Bedarf dienen wie Buch- und Blumenläden. 

Weiterhin lässt der Senat Modellprojekte zur Öffnung des öffentliches Lebens zu. Unabhängig der Sieben-Tage-Inzidenz soll es Öffnungen geben, die an ein strenges Testkonzept gebunden sind. Geplant ist ein Versuch der Sportbehörde, bei dem ein bis zwei Vereine ihr normales Sportprogramm anbieten können. Vereinsmitglieder mit einem dokumentierten negativen Schnelltest können so ihren Sport im Verein ausüben.

739 Neuinfektionen am Wochenende – heute 360

29. März, 12:50 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 739 Neuinfektionen – heute sind es 360 . 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 60.350 bestätigte Fälle. Davon gelten 52.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 152,1 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 115,2.

Aktuell befinden sich 274 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 86 auf der Intensivstation. 

Für den vergangenen Freitag wurden 5.749 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.688 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.061 bereits die Zweite. Insgesamt haben 11,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet über das Wochenende drei neue Todesfälle. Seit gestern gab es keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.372 Menschen verstorben.

Corona-Selbsttests an den Schulen gestartet

29. März, 12:30 Uhr: Der Senat meldete am letzten Freitag, wie viele Hamburger Schüler in der vergangenen Woche Selbsttests durchgeführt haben. Von rund 95.000 Schülern haben 84 Prozent einen freiwilligen Corona-Test absolviert. “Das Ziel ist, dass perspektivisch deutlich über 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler jede Woche an den Selbsttests in der Schule teilnehmen”, so der Bildungssenator Ties Rabe. 

370 der insgesamt 430 Schulen in Hamburg hatten in der letzten Woche Präsenzunterricht. Insgesamt gab es 111 positive Schnelltest-Ergebnisse, weitere 18 beim Schulpersonal. 

Zukünftig soll das Schulpersonal dreimal, Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden. Weitere 1,4 Millionen Schnelltests sollen bald geliefert werden, damit dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Hamburg: Hunderte Schüler in Quarantäne

26. März, 16:27 Uhr: Diese Woche wurden in Hamburg 137 Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 15 Schulbeschäftigte seien infiziert, meldete die Schulbehörde heute Mittag in einem Newsletter. 429 Schüler und 47 Schulbeschäftigte wurden vorerst in Quarantäne geschickt. Über Schulschließungen gab es keine Informationen.

Zur Zeit sind insgesamt elf Kitas Corona-bedingt geschlossen. Das bestätigte die Sozialbehörde Hamburg gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Eine Kindertagesstätte in Eimsbüttel ist von der Schließung betroffen.

Seit gestern 543 Neuinfektionen

26. März, 12:40 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 543 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 59.251 Fälle gemeldet. Davon gelten 52.100 als genesen. 

Damit steigt der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner auf 136,1. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 108,6.

Aktuell befinden sich 252 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 86 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 4.750 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 3.475 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.275 bereits die Zweite. Insgesamt haben 10,1 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,6 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.369 Menschen verstorben.

Neue Gruppen zur Impfung zugelassen

26. März, 10:19 Uhr: Ab sofort sollen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen geimpft werden. Das gab die Sozialbehörde gestern in eine Pressemitteilung bekannt. Damit können pflegebedürftige Personen ab 70 Jahren bis zu zwei Pfleger aus ihrem Umfeld bestimmen, die geimpft werden können. Als pflegebedürftig gelten Menschen, die an einer Vorerkrankung nach der Impfverordnung leiden oder in ihrem Zuhause gepflegt werden müssen. Die zu pflegenden Personen stellen für die Kontaktpersonen ein unterschriebenes Formular aus. Zusätzlich muss ein Nachweis zum Pflege- oder Betreuungsgrad vorgelegt werden.

Das Personal von Heilmittelerbringern soll ebenfalls geimpft werden. Dazu gehören Ergo-, Physio- und Ernährungstherapeuten, Podologen und Praxispersonal. Die Kammern und Arbeitgeber informieren über Termine, so die Sozialbehörde.

Als nächstes werde die Gruppe der 75- bis 80- Jährigen für eine Impfung vorbereitet. Ab Anfang April sollen sie kontaktiert werden.

Neuinfektionen steigen auf 549

25. März, 12:09 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 549 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es noch 389. Insgesamt wurden 58.708 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 51.900 als genesen.

Damit steigt der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner auf 128,6.

Aktuell werden 253 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 86 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.364 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Drive-in Tests am Flughafen

25. März, 10:06 Uhr: Ab dem 1. April bietet der Flughafen Hamburg einen Drive-in für Corona-Tests an. Mit einer Voranmeldung können sich Autofahrer aus dem Auto heraus testen lassen. Bisher wurden im Flughafen nur kostenpflichtige PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Antikörpertests angeboten. Ab Ostern kommen kostenlose Schnelltests dazu. Zusätzlich öffnet ein weiteres Terminal, da über die Feiertage mit mehr Testungen gerechnet wird.

Tschentscher: Osterruhe war nicht vorbereitet

25. März, 9:55 Uhr: Gestern Nachmittag äußerte sich Hamburgs Erster Bürgermeister zu der Entscheidung, die Osterruhe wieder zurückzunehmen. “Dieser Beschluss war ein Fehler, den wir alle gemeinsam gemacht haben”, sagte er in seinem Statement. Am Vormittag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Ministerpräsidenten über ihre Entscheidung informiert.

Gescheitert ist die Osterruhe an der komplexen Umsetzung. Es sei in der kurzen Zeit kein rechtlicher Rahmen gefunden worden, um die Ruhetage umzusetzen können. Tschentscher bittet die Hamburger, die Ruhetage über Ostern freiwillig umzusetzen. “Wir müssen es in den nächsten Wochen hinbekommen, die dritte Welle zu brechen”, so der Erste Bürgermeister. Alle anderen Maßnahmen sollen bestehen bleiben.

Doch keine Ruhetage über Ostern

24. März, 12:48 Uhr: Die beschlossene Osterruhe wird es doch nicht geben. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittag in einem Statement bekannt. Am Vormittag hatte sie die Ministerpräsidenten über ihre Entscheidung informiert. “Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler”, so die Bundeskanzlerin. Grund sei die juristische Umsetzung der Osterruhe, die nach der Ministerpräsidentenkonferenz nicht geklärt wurde und sich in den letzten 24 Stunden als schwierig erwies. Alle anderen beschlossenen Maßnahmen sollen bestehen bleiben.

Seit gestern 400 Neuinfektionen

24. März, 12:16 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 400 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 58.159 Fälle gemeldet. Davon gelten 51.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 120,2 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 100,9.

Corona Inzidenz Ticker
Die Sieben-Tage-Inzidenz übersteigt den Wert 120. Foto: hamburg.de

Aktuell befinden sich 242 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 84 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.358 Menschen verstorben.

Eimsbüttel bleibt Bezirk mit der niedrigsten Inzidenz

24. März, 10:46 Uhr: Mit einem Wert von 82,3 bleibt Eimsbüttel mit Abstand der Bezirk mit geringster Inzidenz. In der Vorwoche lagen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen allerdings noch bei 55,8. Laut Sozialbehörde haben sich 220 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg steigt der Wert ebenfalls deutlich an: von 90,9 auf aktuell 119,8.

Auch in Hamburg-Nord und Altona steigen die Inzidenzwerte. Altona macht einen Satz von 72,7 auf 96,6. 266 Neuinfektionen kamen in der letzten Woche dazu. In Hamburg-Nord steigt die Inzidenz von 61,4 auf 98,2.

Dahinter liegt der Bezirk Bergedorf mit einem Wert von 100,5. Die 131 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um drei Punkte steigen. Mit 486 Neuinfektionen wachsen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen in Wandsbek von 74,4 auf 110,2. 

Harburg ist der einzige Bezirk in der letzten Woche, der sinkende Zahlen zu vermeldet. Die Inzidenz sinkt von 180,6 auf 163,4. Schlusslicht im Ranking ist Hamburg-Mitte mit einem Wert von 165,1. In der letzten Woche wurden 498 Neuinfektionen gemeldet.

Brasilianische Mutation in Hamburg

24. März, 10:24 Uhr: Die brasilianische Corona-Variante B.1.1.28 wurde in dieser Woche das erste Mal in Hamburg nachgewiesen. Ein weiterer Fall steht unter Verdacht, so die Sozialbehörde im gestrigen Corona-Briefing. Diese Mutationen soll laut RKI ansteckender sein als das normale Virus. Die südafrikanische Mutation ist ebenfalls in Hamburg angekommen und wurde in einem Fall nachgewiesen, 16 weitere Infektionen werden geprüft. 

Die britische Corona-Variante wurde schon länger in Hamburg nachgewiesen und breitet sich weiter aus. 92 Fälle wurden in der vergangenen Woche gemeldet. Insgesamt verzeichnet die Behörde 337 Fälle mit der britischen Mutation. In weiteren 2.346 Fällen liegt ein Verdacht vor.

Tschentscher: “Fünf Tage lang Ruhe in Deutschland”

23. März, 15:29 Uhr: Neue Maßnahmen für Hamburg: Das teilten Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank heute Mittag in der Landespressekonferenz mit vor. Zu den gestrigen Beschlüssen kommt eine Maskenpflicht in Fahrzeugen dazu, wenn sich mehrere Haushalte im selben PKW befinden. Die strenge Kontaktbeschränkung bleibt bestehen: Ein Haushalt kann maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen.

Für die Ostertage brauche es jetzt ein starkes Abbremsen der dritten Welle. “Wir wollen 5 Tage lang Ruhe haben in Deutschland”, so Tschentscher. Die beiden zusätzlichen Ruhetage am Gründonnerstag und Karsamstag sollen wie Feiertage angesehen werden. Am Karsamstag wird der Lebensmittelhandel im engeren Sinne geöffnet sein. Ausgangsbeschränkungen schlossen beide Bürgermeister aus.

Tschentscher erhofft sich für die Zukunft Öffnungen durch die neue Teststrategie. Die Schnelltests im Einzelhandel und die in den über 80 Testzentren in Hamburg können dazu beitragen, das Virus wieder unter Kontrolle zu bringen. Mit flächendeckenden Tests sei es vielleicht möglich, Großveranstaltungen wie Konzerte mit guten Gewissen durchführen zu können. Für April sind weitere Impfdosen angekündigt und Tschentscher rechnet bald mit über 7.000 Impfungen pro Tag. “Wir sind nicht zu langsam mit dem Impfen. Wir haben zu wenig Impfstoff”, so Tschentscher.

Seit gestern 297 Neuinfektionen

23. März, 12:36 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 297 Neuinfektionen. Insgesamt wurden 57.759 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 51.400 als genesen.

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner steigt weiter auf 119,8. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 90,9.

Aktuell werden 237 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 83 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.355 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Harter Lockdown über Ostern

23. März, 12:13 Uhr: In der gestrigen Nacht gaben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer die neuen Corona-Maßnahmen bekannt: Der Lockdown gilt bis zum 18. April und das Osterwochenende wird verlängert. Gründonnerstag und Karsamstag werden in diesem Jahr bundesweite Ruhetage sein. Lediglich am Karsamstag dürfen Lebensmittelgeschäfte öffnen. Tschentscher hofft auf einen “richtig starken Bremseffekt”, wie er auf der anschließenden Pressekonferenz sagte. 

Ausgangsbeschränkungen gibt es nicht, können aber in Regionen eingeführt werden, in denen der Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 100 steigt. Kirchen und Religionsgemeinschaften werden gebeten, über Ostern nur Online-Angebote anzubieten. 

Die Kontaktbeschränkungen sind auf einen weiteren Hausstand beschränkt, aber maximal fünf Personen. In Hamburg gilt zur Zeit die Regeln von maximal einer weiteren Personen aus einem anderen Hausstand. Bis Freitag will der Senat Hamburg beschließen, wie und welche Maßnahmen aus der Ministerpräsidentenkonferenz umgesetzt werden.

Urlaub in Deutschland wird über Ostern nicht möglich sein. Dafür hatten vor dem Gipfel mehrere Bundesländer geworben. Nach Auslandsaufenthalten soll es nun eine Test- und Quarantänepflicht geben. Airlines sollen möglichst noch vor der Rückreise die Passagiere testen.

Unternehmen sollen weiterhin sicherstellen, dass die Mitarbeiter aus dem Home-Office arbeiten. Ist das nicht möglich, sollen die Angestellten mindestens einmal in der Woche getestet werden. Schulen und Kitas bleiben vorerst geöffnet. 

Am 12. April ist die nächste Zusammenkunft der Kanzlerin und Ministerpräsidenten geplant.

Schulen starten mit flächendeckenden Corona-Schnelltests

22. März, 12:33 Uhr: Ab heute beginnen alle Hamburger Schulen mit Schüler-Selbsttests. Das gab Schulsenator Ties Rabe am letzten Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Insgesamt seien 480.000 Selbsttests an die Schulen ausgeliefert worden. Alle Schüler im Präsenzunterricht sollen sich damit einmal in der Woche, das Schulpersonal dreimal pro Woche testen lassen.

Dieses Konzept wurde in der letzten Woche bereits getestet und habe gute Ergebnisse geliefert. „Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass dieser große Schritt hin zu mehr Sicherheit an den Schulen gelingen wird“, so Rabe. „Unsere Testkapazitäten reichen aus, um dieses Verfahren auch in den nächsten Wochen sicherzustellen.“

Die Schnelltests seien unkompliziert und schnell in der Anwendung. Im Vorfeld hatte die Schulbehörde ausführliches Infomaterial und Testpakete an die Familien der Schüler geschickt. Das Feedback in den Schulen sei durchweg positiv gewesen, heißt es in der Pressemitteilung.

506 Neuinfektionen am Wochenende – heute 290

22. März, 12:16 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 506 Neuinfektionen – heute sind es 290. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 57.462 bestätigte Fälle. Davon gelten 51.200 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 115,2 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 90,6.

Aktuell befinden sich 241 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 90 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.349 Menschen verstorben.

Tschentscher fordert strengere Regeln

22. März, 11:12 Uhr: Vor der Ministerpräsidentenkonferenz am heutigen Nachmittag fordert Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher neue Regeln für den Bund. Weiter appellierte er gestern im Impfzentrum an die Hamburger, möglichst das Reisen über die Feiertage zu unterlassen. 

Lockerungen an Ostern soll es schon gar nicht geben. Stattdessen plädiert Tschentscher dafür, dass andere Regionen, die wie Hamburg die Marke 100 in der Inzidenz überschritten haben, ebenfalls die Notbremse ziehen. Die Regeln der letzten Ministerpräsidentenkonferenz sollen konsequent umgesetzt werden.

Statt Lockerungen an Ostern möchte Tschentscher den Reiseverkehr in Deutschland begrenzen. Auch das Reisen nach Mallorca oder in andere Länder soll so gut es geht eingegrenzt werden. Die Gefahr vor Neuinfektionen sei dabei viel zu hoch.

Trotz der schwierigen Lage machte Tschentscher den Hamburgern Mut: „Wir haben nur noch wenige Wochen, vielleicht Monate, in denen wir diszipliniert sein müssen.“ Im nächsten Quartal rechnet der Senat mit mehr Impfstoff-Lieferungen.

Erster Bürgermeister hilft im Corona-Impfzentrum

22. März, 10:13 Uhr: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher half gestern im Impfzentrum in den Messehallen mit. Der gelernte Arzt bereitete bei seinem Besuch die Spritzen vor, mit denen die Patienten geimpft werden. „Für heute ist die Botschaft, dass hier wirklich alle sehr gut organisiert ist. Hier bleibt nichts liegen“, sagte Tschentscher gegenüber der Presse. 

Aktuell liegt die Quote der Erstimpfungen in mit 9,1 % über dem Bundesdurchschnitt (8,7). 4,2% der Hamburger haben bereits die Zweitimpfung hinter sich.

Laut Tschentscher sollen in dieser Woche Schwerpunktpraxen die ersten Impfungen durchführen. Nach Ostern sollen Apotheken Hausärzte mit dem Impfstoff beliefern.

Mit Blick auf Ostern sprach sich Tschentscher für “kontaktarmen Urlaub im eigenen Land” aus. Es soll keine Lockerungen für die Feiertage geben.

Corona-Notbremse tritt ab morgen in Kraft

19. März, 14:17 Uhr: Ab morgen tritt die angekündigte Notbremse in Kraft. Das gab Erster Bürgermeister Peter Tschentscher heute Vormittag bei einer Pressekonferenz bekannt. Zudem werde ab heute wieder mit AstraZeneca geimpft.

Neuinfektionen steigen auf 400

19. März, 14:17 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 400 Neuinfektionen. Insgesamt wurden 56.666 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.600 als genesen.

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 108,6. In drei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigt er nun den Wert 100. 

Aktuell werden 243 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 89 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.342 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind drei mehr als gestern.

Drei Kitas geschlossen wegen Corona-Fällen

19. März, 11:24 Uhr: Derzeit sind in Hamburg drei Kindertagesstätten wegen Corona-Fällen geschlossen, berichtet der Sprecher der Sozialbehörde Martin Helfrich gegenüber der dpa. Drei weitere Kitas seien geschlossen, weil coronabedingt kein ausreichendes Personal vorhanden sei.

Bisher wurde noch keine Hamburger Schule wegen zu vielen positiven Corona-Tests geschlossen. Es gäbe auch keine einzelnen Klassen, die in Quarantäne sind, so Helfrich.

Masken vom Bund können nicht genutzt werden

19. März, 10:47 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde untersagt die Nutzung von 300.000 Corona-Schutzmasken, die vom Bund zur Verfügung gestellt worden sind. Das geht aus mehreren Medienberichten in den letzten Tagen hervor. Grund seien die unzureichenden Qualitätsstandards der KN95-Masken, heißt es aus der Behörde. 

Vorerst sollen die Schüler weiterhin Masken tragen, die von der Schulbehörde geliefert wurden. So verteilte diese erst vor Kurzem 300.000 OP-Masken an die Schulen, sodass der entstandene Schaden laut Schulbehörde nicht so groß sei.

Inzidenzwert weiterhin über 100

18. März, 12:23 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 389 Neuinfektionen. Das sind 86 mehr als heute vor einer Woche. Insgesamt wurden 56.266 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.200 als genesen.

Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz auf 105,4. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 80,6. In zwei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigt er nun 100. 

Aktuell befinden sich 250 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 92 auf der Intensivstation. 

Für heute meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.337 Menschen gestorben.

Experten fordern neue Impfstrategie

18. März, 11:39 Uhr: Der Leiter des Hamburger Impfzentrum Dr. Dirk Heinrich sieht eine Gefahr in den Infektionszahlen der jungen Menschen, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel. Heinrich fordert eine neue Impfstrategie, wonach hauptsächlich die älteren Menschen den AstraZeneca-Impfstoff bekommen sollen, sobald dieser wieder zugelassen wird.

Der Biontech-Impfstoff könne laut neuen Studien eine Virusübertragung verhindern. Deswegen möchte Heinrich Biontech an die 20-40 jährigen impfen, weil in dieser Altersgruppen die meisten Neuinfektionen liegen. Für Menschen über 70 soll dagegen nur AstraZeneca eingesetzt werden, da der Impfstoff zu 100 % vor dem Virus schütze. „AstraZeneca ist der Impfstoff, der für die ältere Bevölkerung der geeignetste ist“, so Heinrich. Er gehe davon aus, dass der Impfstoff bald wieder zugelassen werde.

Auch SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach ist ähnlicher Meinung wie Heinrich: „Wenn der Astra-Impfstoff jetzt an Jüngere ginge, wäre das falsch“, so Lauterbach auf Twitter. Gestern gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, dass sie weiterhin die Fortsetzung mit AstraZeneca empfehle. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA wird in den kommenden Tagen eine Empfehlung abgeben, ob der Impfstoff wieder verabreicht werden sollte.

Tierpark Hagenbeck bleibt geschlossen

18. März, 10:43 Uhr: Die geplante Eröffnung des Tierparks Hagenbeck findet vorerst nicht statt. Das teilte der Tierpark gestern auf Website mit. Auch das Tropen-Aquarium bleibt zu. Grund sei die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie.

Seit einigen Tagen steigt der Inzidenzwert wieder in Hamburg, gestern lag der Wert über 100. Bleibt die Inzidenz bis Freitag über diesem Wert, wird der Senat alle Lockerungen zurücknehmen. Das kündigte der Senat bereits am Dienstag bei der Landespressekonferenz mit.

Kein Osterfeuer in Hamburg

18. März, 9:55 Uhr: Aufgrund der hohen Fallzahlen sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Osterfeuer verboten. Dies teilte der Senat gestern in einer Pressemitteilung mit. Die Gefahr vor Neuansteckungen bei Menschenansammlungen sei zu groß.

Weiterhin erlaubt sind private Osterfeuer auf privatem Grundstück. Dabei müssen die aktuell geltenden Kontaktregelungen eingehalten werden.

Inzidenzwert in Hamburg wieder über 100

17. März, 12:23 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde für Hamburg 393 Neuinfektionen. Das sind 190 mehr als vor einer Woche. Insgesamt wurden 55.877 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.200 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner damit 100,9 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 78,7.

Aktuell werden 260 Patienten stationär behandelt. 97 davon sind in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.337 Menschen verstorben.

7-Tages-Inzidenz in Eimsbüttel steigt an

17. März, 10:51 Uhr: Mit einem Wert von 55,8 bleibt Eimsbüttel weiterhin der Bezirk mit der geringsten Inzidenz. In der Vorwoche lagen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen allerdings noch bei 50,9. Laut der Sozialbehörde haben sich 149 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg steigt der Wert deutlich an: Von 80,5 auf aktuell 90,9.

Hamburg-Nord und Altona liegen im Inzidenz-Ranking hinter Eimsbüttel. In Hamburg-Nord wurden sogar weniger Fälle gemeldet als in der Vorwoche. Die Inzidenz sinkt von 64,1 auf 61,3. In Altona dagegen steigt der Wert von 61 auf 72,7.

Knapp dahinter liegt der Bezirk Wandsbek mit einem Wert von 74,4. Die 328 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um drei Punkte steigen.

Auch in Bergedorf und Hamburg-Mitte steigen die Werte wieder: Mit 127 Neuinfektionen wächst die Inzidenz in Bergedorf von 75,2 auf 97,5. In Hamburg-Mitte steigt der Wert noch drastischer: Von 112,8 auf 138,3. In der vergangen Woche wurden dort 417 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet.

Schlusslicht im Ranking bleibt Hamburg-Harburg. Der Inzidenzwert macht hier von 144,6 auf 180,6 den größten Sprung von allen Bezirken. In der vergangenen Woche meldete die Sozialbehörde 306 Neuinfektionen in Harburg.

Senat bereitet sich auf die Notbremsregelung vor

16. März, 17:09 Uhr: “Ein Inzidenzwert von 100 ist in den nächsten Tagen realistisch”, teilte die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen heute Mittag in der Landespressekonferenz mit. Der Senat habe heute über eine mögliche Notbremsregelung beraten, die dann eintreten soll, wenn der Inzidenzwert drei Tage in Folge über 100 liegt. In diesem Fall könnten alle bisherigen Öffnungsschritte zurückgenommen werden.

Außerdem sagte Offen, dass es vorerst keine weiteren Öffnungen gebe, solange die Inzidenz nicht sinkt. Schulen und Kitas bleiben aber in jedem Fall geöffnet, da diese durch die Schnellteststrategie abgesichert seien, so Offen. 

Die Aussetzung der AstraZeneca-Impfungen sei für den Senat “Rückschlag” gewesen. Trotzdem können durch neue Lieferungen von Biontech und Moderna alle bisher vergebenen Impftermine eingehalten werden. Neue Impftermine werde es vorerst nicht geben. Auch die Impfungen in den Schwerpunktpraxen wurden kurzfristig eingestellt.

Seit gestern 209 Neuinfektionen

16. März, 14:39 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 209 Neuinfektionen – gestern waren es noch 268. Seit Beginn der Pandemie wurden 55.484 Fälle gemeldet. Davon gelten 49.900 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 90,9 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 262 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Für heute meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.332 Menschen gestorben.

Hamburg will Ersatz für “AstraZeneca”-Impftermine anbieten

16. März, 10:59 Uhr: Hamburg hat gestern vorerst alle Impftermine mit dem Impfstoff AstraZeneca abgesagt, so der Sprecher der Sozialbehörde Martin Helfrich gegenüber dem NDR. Damit folgt Hamburg der Entscheidung der Bundesregierung, die gestern die Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca beschlossen hatte. Zuletzt gab es mehrere Meldungen über Blutgerinnsel im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung des Präparats. 

Gestern konnten AstraZeneca-Impfungen noch mit anderen Impfstoffen ersetzt werden. Die ab heute stattfindenden Impfungen mit AstraZeneca seien ausgesetzt und können nicht stattfinden. Personen mit ausgesetzten Terminen werden über Ersatztermine informiert, so Helfrich.

Bis Ende März waren etwa 25.400 Impftermine geplant, die nun ausfallen. Betroffen sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen.
Die Sozialsenatorin Melanie Leonhard möchte die Termine mit anderen Impfstoffen nachholen. “Wir nutzen dafür bei einem anderen Impfstoff das Impfintervall voll aus”, sagte sie gegenüber NDR Info. Sie betonte auch, dass das Impf-Tempo “leider noch langsamer und zäher werde”.

Impfung mit “AstraZeneca” wird ausgesetzt

15. März, 17:22 Uhr: Die Corona-Impfungen mit AstraZeneca werden in Deutschland vorerst ausgesetzt. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag mit. Zuvor hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) empfohlen, die Impfung vorsorglich auszusetzen. 

Betroffen seien sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen. “Die Entscheidung heute ist eine reine Vorsichtsmaßnahme”, betonte Spahn. 

Zuletzt wurden neue Fälle von Thrombosen in den Hirnvenen gemeldet, nachdem der AstraZeneca-Impfstoff verabreicht wurde. Geimpfte Personen, die sich noch vier Tage nach der Impfung unwohl fühlen, sollen dringend den Hausarzt aufsuchen, empfiehlt das PEI.

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA entscheidet nun, wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung von AstraZeneca auswirken. Spahn hofft noch in dieser Woche auf eine Entscheidung.
Andere europäische Ländern wie Dänemark und Norwegen haben die Impfung mit AstraZeneca bereits pausiert.

404 Neuinfektionen am Wochenende – heute 268

15. März, 12:23 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 404 Neuinfektionen – heute sind es 268. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 196 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 55.275 bestätigte Fälle. Davon gelten 49.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 90,6 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 79,3.

Aktuell befinden sich 233 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit letztem Freitag 8 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.332 Menschen verstorben.

Hamburg gedenkt den Corona-Opfern

15. März, 10:52 Uhr: Gestern fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine Gedenkfeier zu Ehren der Opfer der Corona-Pandemie statt. Verschiedenste Kirchen und Religionsgemeinschaften erinnerten und trauerten zusammen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nahm an der Gedenkfeier teil: “Heute steht Hamburg zusammen und trauert gemeinsam um die diejenigen, die uns fehlen”, sagte er in seiner Trauerrede. Auch Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit sprach zu den Hinterbliebenen und wandte sich an die Bürger. Diese Zeit sei nur zu überstehen, “wenn wir gut zueinander sind”.

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das RKI 1.332 Fälle in Hamburg, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben sind.

Hamburg stoppt Impfterminvergabe

15. März, 10:27 Uhr: Die Impfterminvergabe für unter 80-Jährige ist vorerst eingestellt, so der Sprecher der Gesundheitsbehörde Martin Helfrich gegenüber dem NDR. Grund sei der AstraZeneca-Impfstoff, welcher mit weniger Dosen als geplant eintraf.

Alle bisher vergebenen Impftermine können aber planmäßig stattfinden. 

Für über 80-Jährige gebe es weiterhin begrenzte Möglichkeiten, Impftermine zu vereinbaren. Alle anderen müssen sich gedulden, bis neuer Impfstoff geliefert werde, so Helfrich. 

In Hamburg haben bisher 144.087 Menschen die Erstimpfung bekommen. Das sind 7.8% der Hamburger. 67.723 haben bereits die Zweitimpfung hinter sich.
In den kommenden zwei Wochen sollen 9.400 neue Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs eintreffen. Erwartet wurden allerdings 26.000.

4,7 Millionen Schnelltests für Hamburg

12. März, 14:09 Uhr: Ab Montag, den 15. März können mit negativen Corona-Tests wieder bestimmte Einrichtungen besichtigt und Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Das berichtet der Hamburger Senat in einer Pressemitteilung. 4,7 Millionen Schnelltests stünden Hamburg zur Verfügung.

Als negatives Ergebnis zählt ein negativer PCR-Test oder ein zugelassener Schnelltest, die unter anderem in den Testzentren eingesetzt werden. Dort ist es jedem Bürger möglich, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest zu machen.

Der PCR-Tests darf höchstens 48 Stunden alt sein, um seine Gültigkeit zu behalten. Ein Schnelltest muss in den letzten 12 Stunden vorgenommen sein. Der Nachweis ist in Papierform oder auch elektronisch möglich. Schnelltests können auch direkt vor einer Dienstleistung stattfinden: “Die Testung muss von Personen, die in den Testverfahren qualifiziert geschult worden sind, vorgenommen werden oder unter deren Aufsicht erfolgen.” so der Senat Hamburg. Eigentests werden nicht akzeptiert. 

Mit dieser Regelung sind Gesichtsbehandlungen beim Friseur oder Kosmetiker auch ohne Maske erlaubt. Bei weiteren Öffnungen könnte Ähnliches für Gaststätten oder Beherbergungsbetrieben gelten.

Seit gestern 339 Neuinfektionen

12. März, 12:28 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 339 Neuinfektionen – heute vor einer Woche waren es noch 223. Seit Beginn der Pandemie wurden 54.603 Fälle gemeldet. Davon gelten 49.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,7 Neuinfektionen. Gestern lag der Inzidenzwert noch bei 80,6.

Aktuell befinden sich 237 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 97 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.324 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind zehn mehr als gestern. 

Impfungen in Schwerpunktpraxen ab Montag

12. März, 10:35 Uhr: Ab nächster Woche Montag finden die ersten Corona-Impfungen in Hamburger Facharztpraxen statt, so Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg gegenüber dem Hamburg Journal.

Zunächst impfen die Facharztpraxen für Dialyse-Patienten. Danach sind die onkologischen Schwerpunktpraxen an der Reihe, darauf folgen Patienten mit Lungenerkrankungen. 

Grund für die Kapazität sind die verlängerten Zeiträume zwischen erster und zweiter Impfung. Der neu zugelassene Impfstoff von Johnson&Johnson muss nur einmal verabreicht werden. So seien in kurzer Zeit 30.000 Impftermine in Hamburg frei geworden. Ende März bis Mitte April sei mit den ersten Impfungen in Hausarztpraxen zu rechnen, so Plassmann.

Neuinfektionen steigen auf 303

11. März, 12:13 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 303 Neuinfektionen. Das sind 100 mehr als am Vortag. Insgesamt wurden 54.264 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 48.900 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 80,6 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 76,9.

Aktuell werden 261 Patienten stationär behandelt. 98 davon sind in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 2 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.314 Menschen verstorben.

Eimsbüttel bleibt Bezirk mit niedrigster Inzidenz

10. März, 15:05 Uhr: Der Bezirk Eimsbüttel bleibt mit einer Inzidenz von 50,9 der Bezirk mit dem geringsten Inzidenzwert in Hamburg. Mit einer Inzidenz von 55,8 in der Vorwoche sinkt der Wert deutlich. In der vergangenen Woche infizierten sich 136 Personen in Eimsbüttel mit dem Coronavirus. Insgesamt sinkt der Wert für Hamburg ebenfalls: Von 81,5 in der Vorwoche auf aktuell 80,4.

Hinter Eimsbüttel bleiben weiterhin Altona und Hamburg-Nord im Inzidenz-Ranking. In Altona sinkt der Wert im Vergleich zur Vorwoche leicht von 62,9 auf 61. Hamburg-Nord verzeichnete 204 Infizierte in der letzten Woche, sodass die Inzidenz ebenfalls leicht auf 64,1 sinkt.

Die Inzidenz in Wandsbek steigt weiter an. 315 Neuinfektionen meldete die Sozialbehörde. In Wandsbek steigt die Inzidenz somit auf 71,42. 

In Hamburg-Mitte und Bergedorf sinken die Inzidente weiter: Mit 340 Infektionen in der vergangenen Woche sinkt die Inzidenz in Hamburg-Mitte von 118,1 auf 112,8. Bergedorf macht den größten Sprung von allen Bezirken: Mit 98 Neuinfektionen sinkt die Inzidenz von 109 auf 75,2. 

Hamburg-Harburg bleibt weiterhin der Bezirk mit der höchsten Inzidenz. Mit 245 Infektionen macht die Inzidenz einen Sprung von 119,8 auf 144,6.

Vermutlicher Millionenbetrug bei Coronahilfen: Bundesregierung stoppt Hilfsprogramme

10. März, 15:04 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll mehrere Corona-Hilfsprogramme eingestellt haben, das berichtete Business Insider heute morgen. Grund seien mutmaßliche Betrüger, die sich mithilfe falscher Identitäten Gelder erschlichen haben sollen. 

Letzten Freitag habe Altmaier die Zahlungen eingestellt, so Business Insider. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte dem Medium, dass die Zahlungen “kurzfristig angehalten” wurden, “in Kürze” aber wieder verfügbar seien. 

Betroffen seien die Überbrückungshilfen I bis III und die Soforthilfen im November und Dezember. Die Programme richten sich an Firmen, Selbstständige und Vereine, die aufgrund des Lockdowns ihre Geschäfte schließen mussten.

Laut Business Insider nutzten die Betrüger ein Schlupfloch im Anmeldesystem: Sie gaben sich als Steuerberater aus, da nur diese die Hilfen beantragen können. Als registrierte Steuerberater haben sie die Hilfen für echte Unternehmen beantragt, das Geld ging aber auf die Konten der Steuerberater. Dieses Verfahren sei erst letzte Woche entdeckt worden.

Derzeit werde den Abschlagszahlungen eine Prüfung unterzogen, die strafrechtlichen Ermittlungsbehörden wurden bereits informiert. Laut einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums wird das Verfahren der Überbrückungshilfe II sowie die November- und Dezemberhilfen weiterhin fortgeführt.

Hamburger Museen ab Freitag wieder geöffnet

10. März, 12:55 Uhr: Am Freitag, den 12. März öffnen wieder die Museen in Hamburg. Darüber haben sich alle Hamburger Museen geeinigt, nachdem seit Montag die neuen Lockerungen in Kraft getreten sind. Besucher müssen vorab einen Termin vereinbaren. Diese sind ab Donnerstag, den 11. März telefonisch oder online auf der jeweiligen Webseite zu bekommen. Außerdem müssen Besucher in allen Innenräumen medizinische Masken tragen. Neben den Museen dürfen Gedenkstätten, Galerien, Ausstellungen, Tierparks und Zoologische Gärten unter den gleichen Vorlagen öffnen.

Seit gestern 203 Neuinfektionen 

10. März, 12:49 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 203 Neuinfektionen – gestern waren es ebenfalls 203. Seit Beginn der Pandemie wurden 53.961 Fälle gemeldet. Davon gelten 48.700 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 78,7. 

Aktuell befinden sich 248 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 88 auf der Intensivstation. 

In dieser Woche meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.312 Menschen gestorben.

Tschentscher befürchtet dritten Lockdown

9. März, 12:42 Uhr: In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher über die aktuelle Corona Situation. Laut Tschentscher befindet sich Deutschland bereits in der dritten Welle. Diese sei geprägt von den neuen Virusvarianten.

Dass die gelockerten Maßnahmen zurückgenommen werden, schloss Tschentscher nicht aus: “Ich sehe durchaus die Gefahr eines erneuten Lockdown, deswegen habe ich ja für größere Zurückhaltung bei den Öffnungen plädiert.” Durch die Notbremsenregelung können Bundesländer oder Regionen die Lockerungen aufheben, wenn die Infektionszahlen steigen. 

Tschentscher wies darauf hin, dass vielen Medizinern und Virologen die beschlossenen Öffnungsstrategien zu weit gehen. Er selbst halte sie nur aufgrund des vermehrten Einsatzes von Schnelltests für vertretbar.

Kritik gab es für Gesundheitsminister Jens Spahn: Bei der Schnellteststrategie und Impfstoffversorgung konnten die Pläne nicht eingehalten werden und es kam zu Verzögerungen, so Tschentscher. Weiter sagte er: “In einer angespannten Lage darf man nicht ständig Erwartungen wecken und dann sagen, für die Umsetzung sind andere zuständig.”

Seit gestern 203 Neuinfektionen

9. März, 12:19 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 203 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 53.758. Davon gelten 48.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 80,4 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 81,4.

Aktuell werden 259 Menschen stationär behandelt. 92 davon befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung.

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind 1.312 Menschen verstorben.

402 Neuinfektionen am Wochenende – heute 196

8. März, 12:25 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 402 Neuinfektionen – heute sind es 196. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 258 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 53.555 bestätigte Fälle. Davon gelten 48.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 79,3 Neuinfektionen. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 78,7.

Aktuell befinden sich 243 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 87 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit letztem Freitag 11 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.312 Menschen verstorben. 

Kostenlose Schnelltests ab Montag

6. März, 14:16 Uhr: Hamburg erweitert die Corona-Testmöglichkeiten: Ab Montag können alle Hamburger einmal in der Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest machen. Das gab die Sozialbehörde heute in einer Pressemitteilung bekannt.

In bisher 27 Hamburger Testzentren, 18 Apotheken und 67 Hausarztpraxen können Bürger dann einen Corona-Schnelltest machen. Dadurch seien zunächst mehr als 25.000 tägliche Antigen-Testungen möglich. Für eventuell erforderliche Nachtestungen stehen 14.000 tägliche PCR-Tests zur Verfügung. Die Behörde will das Angebot schrittweise ausweiten.

Wer einen Termin im Testzentren vereinbaren will, kann sich über die jeweilige Webseite des Anbieters anmelden. In der Hausarztpraxis erfolgt die Terminvergabe über 116 117.

Bei einem negativen Testergebnis erhalten die Getesteten eine Bescheinigung. Ist der Test positiv, muss danach unverzüglich ein PCR-Test durchgeführt werden.

Seit gestern 223 Neuinfektionen 

5. März, 12:35 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 223 Neuinfektionen – gestern waren es 268. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 52.957. Davon gelten 47.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 78,7 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 81,5.

Aktuell werden 241 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 79 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.301 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind fünf mehr als gestern.

Mutationen, Impfungen, Öffnungen: Tschentscher und Fegebank zu den neuen Beschlüssen

5. März, 10:08 Uhr: Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sprachen gestern in einer Pressekonferenz über die neuen Corona-Beschlüsse. Tschentscher warnte nochmals vor der britischen Corona Mutation, die sich in Hamburg immer weiter ausbreite. 

Die Öffnungen ausgewählter Läden für nächste Woche hält er für richtig und sinnvoll. Nach zwei Wochen soll zusammen mit Bund und Ländern entschieden werden, ob weitere Öffnungen machbar seien, oder die Lockerungen zurückgenommen werden müssten. 

Tschentscher betonte, dass kein Impfstoff übrig bliebe oder weggeschmissen werde. Diese Woche ist es sogar zu Engpässen gekommen, weil eine Lieferung ausgefallen ist. Ende März sollen dann auch Impfungen in den Hausarztpraxen möglich sein. 

Außerdem werde zurzeit eine elektronische Kontaktverfolgung entwickelt, so Tschentscher. In Verbindung mit Selbst- und Schnelltests soll der Weg aus dem Lockdown geschafft werden. Dabei schließt er die neue App “Luca” nicht aus, die mit einem anonymen QR-Code Kontakte speichert. 

Fegebank und Tschentscher warnten vor Einkäufen in Schleswig-Holstein. Dort hat Ministerpräsident Daniel Günther die Öffnung des Einzelhandels für nächste Woche geplant. Beide appellieren an die Hamburger, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen, um das Virus nicht weiter auszubreiten.

Beschluss der Ministerpräsidenten: Lockdown bis zum 28. März verlängert – Lockerungen ab 8. März

4. März, 15:48 Uhr: Bund und Länder haben gestern beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings treten ab dem 8. März einige Lockerungen in Kraft.

Ab Montag dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Zuvor durfte nur eine haushaltsfremde Person eingeladen werden. Kinder unter 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen.

Ab Montag dürfen auch Buchhandlungen, Gartenmärkte, Blumengeschäfte, körpernahe Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen öffnen. Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept und eine Kundenbegrenzung von einem Kunden auf 10 qm. Ab einer Größe von 800 qm Verkaufsfläche darf pro 20 qm eine weitere Person den Laden betreten. Zum Hygienekonzept zählen auch Corona-Schnelltests, wenn das Tragen einer Maske nicht möglich ist.

Zur kontrollierten Öffnung des Einzelhandels und kultureller Einrichtungen haben sich Bund und Länder auf weitere Öffnungsschritte geeinigt. Diese treten je nach Anzahl der Neuinfektionen in Kraft.

In einer anschließenden Pressekonferenz warnte Bürgermeister Peter Tschentscher besonders vor der britischen Corona-Mutation. Diese hat sich in Hamburg stark ausgebreitet und weist einen noch schwereren Krankheitsverlauf vor.

Seit gestern 268 Neuinfektionen

04. März, 14:16 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 268 Neuinfektionen. Das sind 32 mehr als am Vortag. Insgesamt wurden 52.734 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 47.600 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 76,9 Neuinfektionen. Gestern lag der Inzidenzwert noch bei 80,8.

Aktuell werden 259 Patienten stationär behandelt. 79 davon befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 9 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.296 Menschen verstorben.

Seit gestern 234 Neuinfektionen 

03. März, 12:20 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 234 Neuinfektionen – gestern waren es 183. Seit Beginn der Pandemie wurden 52.466 Fälle gemeldet. Davon gelten 47.400 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 80,8. 

Aktuell befinden sich 257 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 78 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.287 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind neun mehr als gestern.

Seit gestern 183 Neuinfektionen 

02. März, 14:35 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 183 Neuinfektionen. Das sind 75 weniger als gestern. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 52.232. Davon gelten 47.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 81,5 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 71,4.

Aktuell werden 269 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 85 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 6 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind 1.278 Menschen verstorben.

329 Neuinfektionen am Wochenende – heute 258 

01. März, 12:44 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 329 Neuinfektionen – heute sind es 258. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 219 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 52.049 bestätigte Fälle. Davon gelten 47.000 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 80,3. Am vergangenen Montag lag die Inzidenz bei 70,9. 

Aktuell befinden sich 282 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.272 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19 Infektion verstorben. Das sind zwei mehr als gestern.

Hamburg hat die Maskenpflicht ausgeweitet

01. März, 11:59 Uhr: Seit Samstag gilt in Hamburg eine verschärfte Maskenpflicht. Masken müssen auf ausgewiesenen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen getragen werden sowie überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Personen über 14 Jahren müssen außerdem auf Spielplätzen eine Maske aufsetzen. 

Rund um die Alster herrscht am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr Maskenpflicht. 

Der Hamburger Senat hat die Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen ausgeweitet. Foto: Hamburger Senatskanzlei

Menschen in oder auf Fahrzeugen sind von der Regel ausgenommen, wenn sie auf Radwegen oder anderen Fahrbahnen unterwegs sind.

Seit gestern 343 Neuinfektionen 

25. Februar, 14:17 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 343 Neuinfektionen – gestern waren es 246. Seit Beginn der Pandemie wurden 51.274 Fälle verzeichnet. Davon gelten 46.200 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz gestiegen – Stand heute: 79,7. Am Donnerstag vor einer Woche lag der Wert bei 68,1.

Aktuell werden 290 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 90 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.251 Menschen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind 16 mehr als gestern.

Seit gestern 246 Neuinfektionen

24. Februar: Die Sozialbehörde meldet für heute 246 Neuinfektionen – das sind 85 mehr als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 50.931 Fälle verzeichnet. Davon gelten 45.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 71,9. 

Aktuell werden 311 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 88 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet für Hamburg 1.235 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Maskenpflicht an der Alster 

23. Februar, 15:43 Uhr: Der Hamburger Senat will die Maskenpflicht verschärfen. Das teilte Senatssprecher Marcel Schweitzer heute Mittag in einer Pressekonferenz mit. Masken müssen künftig an allen Orten, an denen kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, getragen werden. 

Für Erwachsene gelte die Maskenpflicht außerdem auf Spielplätzen, so Schweitzer. Auch öffentliche Plätze rund um die Alster, an der Elbe und am Hafen seien von der Maßnahme betroffen. 

Schweitzer kündigte an, dass die neue Corona-Verordnung spätestens am Wochenende in Kraft trete.

Der Senat will die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Hamburg verschärfen. Symbolfoto: Julia Haas

Seit gestern 161 Neuinfektionen 

23. Februar, 14:08 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 161 Neuinfektionen. Das sind 58 weniger als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 50.685 Fälle verzeichnet. Davon gelten 45.600 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 71,4. 

Aktuell befinden sich 310 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 76 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.224 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche meldete das RKI 1.197 Todesfälle.

390 Neuinfektionen am Wochenende – heute 219

22. Februar, 12:46 Uhr: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 390 Neuinfektionen – heute sind es 219. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 50.524. Davon gelten 45.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 70,9 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 67,7.

Aktuell werden 306 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 75 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.223 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 27 mehr als vor einer Woche.

Seit gestern 237 Neuinfektionen 

17. Februar, 12:22 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 237 Neuinfektionen – gestern waren es 151. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 49.566. Davon gelten 44.200 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 68,1 Neuinfektionen. Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen. 

Aktuell werden 330 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 83 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.202 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind fünf mehr als gestern.

Mehrere Corona-Mutationen in Hamburg

17. Februar, 12:07 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet 13 Corona-Infektionen, die auf Virusmutationen zurückzuführen sind. In einer Pressemitteilung gab die Behörde bekannt, dass das vier Fälle mehr als letzte Woche sind.

Insgesamt neun Personen haben sich mit der britischen Variante B.1.1.7 infiziert. Die südafrikanische Mutation wurde zweimal festgestellt. Zwei weitere Menschen haben sich mit einer Mutationsform angesteckt, die das RKI nicht zu den „besorgniserregenden Varianten“ zählt. In Hamburg ist bisher kein Fall der brasilianischen Virusmutation bekannt. 

Nach Angaben der Sozialbehörde beeinflussen die Mutationsformen das Infektionsgeschehen aktuell nicht.

Seit gestern 151 Neuinfektionen 

16. Februar, 17:37 Uhr: Die Sozialbehörde meldet für heute 151 Neuinfektionen – das sind 36 weniger als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 49.329 Fälle verzeichnet. Davon gelten 43.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 67,1. 

Aktuell werden 327 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.197 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

296 Neuinfektionen am Wochenende – heute 187

15. Februar, 12:28 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 296 Neuinfektionen – heute sind es 187. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 49.178. Davon gelten 43.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 67,7 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 70. 

Aktuell befinden sich 328 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 75 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.196 Personen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind 51 mehr als am vergangenen Montag.

Seit gestern 228 Neuinfektionen 

12. Februar, 14:08 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 228 Neuinfektionen – gestern waren es 194. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.695 Fälle gemeldet. Davon gelten 42.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 67,1. 

Aktuell werden 322 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 72 auf der Intensivstation. 

Seit gestern meldet das RKI elf neue Todesfälle. In Hamburg sind damit 1.178 Menschen, bei denen auch einen Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

MPK-Beschluss: Lockdown verlängert

11. Februar, 16:40 Uhr: Bund und Länder haben beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 7. März fortzuführen – darunter auch die medizinische Maskenpflicht. Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen.

Seit gestern 194 Neuinfektionen 

11. Februar, 12:43 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 194 Neuinfektionen – gestern waren es 219. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.467 Fälle verzeichnet. Davon gelten 42.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 66,8 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 334 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 71 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.167 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Das sind 9 mehr als gestern.

Seit gestern 219 Neuinfektionen 

10. Februar, 14:24 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 219 Neuinfektionen – das sind 57 mehr als gestern. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 48.273. Davon gelten 42.200 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 68,4. 

Aktuell befinden sich 338 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 75 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet für Hamburg 1.158 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 10 mehr als gestern.

Seit gestern 162 Neuinfektionen 

09. Februar, 12:29 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 162 Neuinfektionen – gestern waren es 186. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.054 Fälle gemeldet. Davon gelten 41.900 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 67,6. 

Aktuell werden 353 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.148 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

286 Neuinfektionen am Wochenende – heute 186

08. Februar, 12:50 Uhr: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 286 Neuinfektionen – heute sind es 186. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 47.892. Davon gelten 41.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 70 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 370 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 73 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.145 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Seit gestern 203 Neuinfektionen 

03. Februar, 12:25 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 203 Neuinfektionen – gestern waren es 209. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 46.974. Davon gelten 40.200 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 75,3. 

Aktuell werden 413 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.097 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, gestorben. Das sind 23 mehr als gestern.

UKE: Mitarbeiter mit Corona-Mutation infiziert

02. Februar, 17:21 Uhr: Bei einem Beschäftigten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf ist eine Corona-Mutation nachgewiesen worden. Das teilte der NDR mit und beruft sich dabei auf Angaben der Sozialbehörde. Noch sei unklar, wo sich die Person angesteckt habe. Sie befinde sich nun in Quarantäne.

Seit gestern 209 Neuinfektionen 

02. Februar, 13:43: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 209 Neuinfektionen – gestern waren es 155. Seit Beginn der Pandemie wurden 46.771 Fälle verzeichnet. Davon gelten 39.900 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,3 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 417 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.074 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Mehr Impftermine voraussichtlich ab April 

02. Februar, 10:31: “Wir haben bisher zu wenig Impfungen vornehmen können”, teilte Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Montagabend mit. Die Zusage der Bundesregierung, bis September alle Menschen zu impfen, beruhe seines Erachtens auf unsicheren Annahmen. 

Am Montag hatte die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder und Impfstoffherstellern über die weitere Impfstoffversorgung in Deutschland beraten. Nach Angaben von Tschentscher sagten die Hersteller zu, die Impfstoffproduktion deutlich zu erhöhen. Das habe jedoch noch keine Auswirkungen auf die kommenden Wochen, so Tschentscher. Aufgrund der momentanen Lieferengpässen sollen Impftermine weiterhin zurückhaltend vergeben werden. Erst ab April könne Hamburg die Impfaktivität verstärken. 

Bis Ende Januar wurden in Hamburg 46.374 Schutzimpfungen durchgeführt.

Am Wochenende 384 Neuinfektionen – heute 155

01. Februar, 15:33: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 384 Neuinfektionen – heute sind es 155. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 46.562. Davon gelten 39.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,1 Neuinfektionen. Das ist die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz seit dem 24. Oktober 2020. 

Aktuell werden 416 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 84 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.073 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

Seit gestern 234 Neuinfektionen

29. Januar, 12:14: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet 234 Neuinfektionen seit gestern. Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche waren es 330.

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 46.023 Fälle gemeldet. Davon gelten 38.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 93 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 419 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.037 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 8 mehr als gestern.

Seit gestern 246 Neuinfektionen 

28. Januar, 12:52: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 246 Neuinfektionen – gestern waren es 411. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 45.789. Davon gelten 38.300 als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 98,1. 

Aktuell werden 437 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 90 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.029 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 26 mehr als gestern.

Hamburg: Sieben Fälle der britischen Corona-Mutation festgestellt

27. Januar, 15:20: In Hamburg wurde die britische Mutationsform des Corona-Virus erstmals in zwei Fällen, die nicht auf Reiserückkehrer aus Großbritannien zurückzuführen sind, nachgewiesen. Das gab die Sozialbehörde am Mittag in einer Pressemitteilung bekannt. Es handelt sich dabei um zwei Infektionen, die im Rahmen eines Corona-Ausbruchs bei der Firma Airbus bekannt geworden waren. 

Nach Angaben der Sozialbehörde wurde die Virusvariante in Hamburg bislang sieben Mal festgestellt. Dafür erfolgten in den vergangenen Monaten etwa 3.000 Sequenzierungsanalysen. Künftig soll das Heinrich-Pette-Institut in Hamburg bei jedem zwanzigsten positiven Testergebnis sowie bei Hinweisen auf Reiserückkehrern aus Risikogebieten oder aufgrund besonderer Krankheitsverläufe eine entsprechende Analyse durchführen.

Seit gestern 411 Neuinfektionen 

27. Januar, 12:27: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 411 Neuinfektionen – gestern waren es 206. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 45.543. Davon gelten 38.000 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 101,3 Neuinfektionen.  

Aktuell werden 447 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 95 auf der Intensivstation. 

Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben des RKI 1.003 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Senat baut Corona Schutzschirm aus

27. Januar, 10:54: Der Senat erweitert die Corona-bedingten Förderungen für Unternehmen aus Hamburg. Das gab die Pressestelle des Senats am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach wird der Corona Recovery Fonds bis zum 30. Juni verlängert, das Fördervolumen von 50 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro verdoppelt. 

Mit dem Corona Recovery Fonds unterstützt der Senat innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler, die sich durch die Pandemie in finanziellen Notlagen befinden. Bisher wurden knapp 22,5 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms ausgezahlt. 

Finanzsenator Andreas Dressel betonte, dass die Lage für viele Unternehmen zunehmend existenzbedrohend sei. Daher sei es wichtig, die Landeshilfen immer wieder zu ergänzen. Im Rahmen des Schutzschirms flossen seit März 2020 rund 5,5 Milliarden Euro in die Hamburger Wirtschaft – darunter die Corona Soforthilfen sowie Förderkredite für Sport und Kultur. Für das kommende Jahr stehen aktuell 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Seit gestern 206 Neuinfektionen 

26. Januar, 12:08: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet heute 206 Neuinfektionen – das sind fünf mehr als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 45.132 Fälle gemeldet. Davon gelten 37.500 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 94,6. 

Aktuell befinden sich 459 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 990 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

469 Neuinfektionen am Wochenende – heute 201

25. Januar, 13:03: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 469 Neuinfektionen – heute sind es 201. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 44.926. Davon gelten 37.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 97 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 111,5. 

Am dritten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für Hamburg unter 100. Foto: Hamburger Senatskanzlei

Aktuell werden 455 Patienten stationär behandelt. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 988 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

UKE wird Antikörper-Mittel verabreichen

25. Januar, 11:29: Als erste Klinik in Deutschland will das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zwei neue Corona-Antikörper-Mittel einsetzen. Das teilte Oberärztin Marylyn Addo gegenüber dem NDR mit. 

Das UKE will zwei neue Corona-Medikamente für Patienten mit milden Symptomen einsetzen. Foto: Jan Hildebrandt

Nach Angaben von Addo sollen Patienten mit milden oder moderaten Symptomen und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf die Medikamente bekommen. Wann und wie viele Dosen das UKE erreichen, sei bislang noch unklar. 

Am Sonntag sagte Gesundheitsminister Jens Spahn der Bild am Sonntag, der Bunde habe 200.000 Dosen für 400 Millionen Euro gekauft. Deutschland ist damit das erste Land in der EU, dass die Arzneimittel in Uni-Kliniken verwendet. In den USA werden die Medikamente bereits verabreicht.

Seit gestern 330 Neuinfektionen 

22. Januar, 12:41: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 330 Neuinfektionen – gestern waren es 306. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 44.256. Davon gelten 36.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 100,1 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 483 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 962 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 12 mehr als gestern.

Maskenpflicht: Neue Regeln gelten ab Freitag

21. Januar, 17:43: Am Freitag treten die neuen Corona-Regeln für Hamburg in Kraft – darunter eine medizinische Maskenpflicht. Das gab die Pressestelle des Senats in ihrer Pressemitteilung bekannt. 

Im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, Amtsgängen zu Behörden und Gesundheitsbehandlungen müssen dann OP-Masken oder Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2 getragen werden. 

Nach Angaben der Pressestelle sollen bis zum 31. Januar keine Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht erhoben werden.

Seit gestern 306 Neuinfektionen 

21. Januar, 12:44: In Hamburg verzeichnet die Sozialbehörde heute 43.926 gemeldete Fälle. Das sind 306 mehr als gestern. 35.900 Erkrankte gelten als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 97,4 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 489 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 950 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Seit gestern 285 Neuinfektionen 

20. Januar, 12:23: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 285 Neuinfektionen. Das sind 34 mehr als gestern. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 43.620. Davon gelten 35.600 als genesen. 

Zum ersten Mal seit Anfang Dezember unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die 100er-Marke – Stand heute: 98,4. 

Aktuell werden 506 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 95 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 18 neue Todesfälle. Insgesamt sind 935 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Bund-Länder-Konferenz: Lockdown verlängert, Maskenpflicht verschärft

20. Januar, 11:59: Bund und Länder haben entschieden, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern. Das teilte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Dienstagabend. In Bussen und Bahnen müssen medizinische Masken getragen werden.

Seit gestern 251 Neuinfektionen 

19. Januar, 15:15: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 251 Neuinfektionen – gestern waren es 205.

Seit Beginn der Pandemie wurden 43.335 Fälle verzeichnet. Davon gelten 35.100 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 104,2. 

Aktuell befinden sich 514 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 95 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 917 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

524 Neuinfektionen am Wochenende – heute 205

18. Januar, 13:01: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 524 Neuinfektionen – heute sind es 205. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 43.084. Davon gelten 34.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 111,5 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 162,3. 

Aktuell werden 523 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 92 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 906 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. 

Am Dienstag beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder darüber, die aktuell geltenden Maßnahmen zu verschärfen. Regierungssprecher Steffen Seibert teilte am Freitag mit, dass die Infektionszahlen weiterhin zu hoch seien.

Seit gestern 324 Neuinfektionen 

14. Januar, 16:20: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 324 Neuinfektionen – gestern waren es 396. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 42.076. Davon gelten 32.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 130,8 Neuinfektionen.

Aktuell befinden sich 549 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 865 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Seit gestern 396 Neuinfektionen 

13. Januar, 13:08: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 396 Neuinfektionen – gestern waren es 390. 

Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg 41.752 Fälle gemeldet. Davon gelten 32.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 136,5 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 570 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 851 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Seit gestern 390 Neuinfektionen 

12. Januar, 12:47: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 390 Neuinfektionen – gestern waren es 273. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 41.356. Davon gelten 31.700 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 146,2.

Aktuell befinden sich 571 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet seit gestern keine neuen Todesfälle in Hamburg.

564 Neuinfektionen am Wochenende – heute 273

11. Januar, 12:51: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 564 Neuinfektionen – heute sind es 273. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 40.966. Davon gelten 31.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 162,3 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 555 Menschen stationär behandelt. 105 Erkrankte liegen auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 820 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Das sind 57 mehr als am Freitag. Am Montag vor einer Woche meldete das RKI 661 Todesfälle.

Seit gestern 537 Neuinfektionen

08. Januar, 12:37: Die Zahl der Neuinfektionen befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 537 Neuinfektionen – das sind 104 mehr als gestern. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Hamburg 40.129 gemeldete Fälle. 29.900 Menschen gelten als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 149,1. 

Aktuell befinden sich 566 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 112 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 763 Menschen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. 

In Hamburg treten heute neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft – darunter eine verschärfte Kontaktbeschränkung.

Seit gestern 433 Neuinfektionen 

07. Januar, 12:14: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 433 Neuinfektionen – gestern waren es 579. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 39.592. Davon gelten 29.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 137,1 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 592 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 110 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 725 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Das sind 30 mehr als gestern.

Bezirk Eimsbüttel hat niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg

06. Januar 17:37: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Eimsbüttel gibt Grund zur Hoffnung: Als erster Bezirk hat Eimsbüttel die 100er-Marke unterschritten. In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 77,5 Neuinfektionen.

Tschentscher: “Auf möglichst alle Kontakte verzichten” 

06. Januar, 17:31: In einer Pressekonferenz am Mittag hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher dazu aufgerufen, auf möglichst alle Kontakte zu verzichten. 

Bund und Länder hatten gestern beschlossen, die Kontaktbeschränkungen auszuweiten: Haushalte dürfen sich demnach mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person treffen. Anders als bisher sind Kinder unter 14 Jahren von der Maßnahme nicht ausgenommen. In Hamburg soll die neue Regel voraussichtlich am Freitag in Kraft treten, so Tschentscher.

Unternehmen und Arbeitgeber forderte der Bürgermeister dazu auf, Homeoffice zu ermöglichen und zu unterstützen.

Seit gestern 579 Neuinfektionen 

06. Januar, 12:29: Die Zahl der Neuinfektionen liegt weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 579 Neuinfektionen – gestern waren es 697.

Seit Beginn der Pandemie gibt es 39.159 gemeldete Fälle. Davon gelten 28.800 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 144,2. 

Es befinden sich 618 Menschen in stationärer Behandlung. 109 Patienten liegen auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 695 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Lockdown bis Ende Januar verlängert

06. Januar, 11:18: Bund und Länder haben beschlossen, den Lockdown bis zum 31. Januar zu verlängern. Das teilte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Dienstagabend mit. Neben den bisher geltenden Regeln wurden die Kontaktbeschränkungen ausgeweitet.

Seit gestern 697 Neuinfektionen 

05. Januar, 12:16: Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag deutlich angestiegen: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 697 neue Fälle – gestern waren es 132. Am Dienstag vor einer Woche zählte die Behörde 462 Neuinfektionen. 

Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg 38.580 Fälle gemeldet. Davon gelten 28.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 138,4 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 607 Menschen stationär behandelt. Das sind 38 mehr als gestern. In Hamburg befinden sich 117 Patienten aufgrund einer Covid-19-Infektion in intensivmedizinischer Betreuung. 

Nach Angaben des RKI ist die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Vortag um zehn auf 671 angestiegen. 

Heute beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns. Seit dem 16. Dezember hat der Einzelhandel geschlossen – gastronomische Betriebe seit dem 2. November. 

Impfzentrum in den Messehallen nimmt Betrieb auf

04. Januar, 14:26: Die Corona-Impfaktion in Hamburg geht in die nächste Runde: Am Dienstag eröffnet das zentrale Impfzentrum in den Messehallen. Nach Angaben des Senats finden in den kommenden Tagen 500 Impfungen pro Tag statt – bis zu 7.000 sind in der Hochphase möglich. 

In den Messehallen werden zunächst Beschäftigte ambulanter Pflegedienste geimpft. Ab Mitte Januar können auch Hamburger, die älter als 80 Jahre sind, Impftermine wahrnehmen. 

Nach Angaben des RKI wurden bisher 4.140 Menschen in Hamburg geimpft.

Seit gestern 132 Neuinfektionen 

04. Januar, 12:35: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 132 Neuinfektionen – seit Beginn des neuen Jahres gibt es damit 894 gemeldete Fälle. Die Gesamtzahl der infizierten Personen steigt auf 37.883. Davon gelten 27.900 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken – Stand heute: 126,1. 

Aktuell befinden sich 569 Menschen in stationärer Behandlung. 116 Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 661 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Präsenzpflicht an Hamburger Schulen bis zum 17. Januar ausgesetzt

04. Januar, 10:19: Der Hamburger Senat schränkt den Schulbetrieb bis zum 17. Januar ein. Das teilte die Pressestelle des Senats mit. Sofern möglich sollen Kinder zu Hause betreut werden – die Präsenzpflicht in den Schulen bleibt ausgesetzt.

Nach Angaben des Schulsenators Ties Rabe können Eltern in dieser Zeit selbst entscheiden, ob ihr Kinder in der Schule oder zu Hause lernen. Ob und wann Schulen wieder zum regulären Präsenzunterricht zurückkehren können, wollen Bund und Länder am Dienstag gemeinsam entscheiden.

Corona-Impfzentrum startet Probelauf

30. Dezember, 17:20 Uhr: Ab Januar soll im zentralen Impfzentrum in den Messehallen gegen Corona geimpft werden. Damit alles glatt läuft, fand am Dienstag ein Probelauf statt. Test-Personen durchliefen den Prozess von der Anmeldung über die Impfung bis in den Ruhebereich und Check-Out.

Anmeldung im Impfzentrum Messehallen
Ein Test-Impfling bei der Anmeldung im Impfzentrum Messehallen. Foto: Maya Habryka

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Weniger Auto, mehr Mensch – wie könnte das im Stadtteil aussehen? Mit dem „Superbüttel“ gibt es einen neuen Vorschlag für einen Eimsbütteler Modellversuch.

Der Spielplatz zwischen Weidenallee und Fettstraße soll umgestaltet werden. Kinder können ihre Wunschvorschläge malen und an das Bezirksamt schicken.

„Das Lokal“: Die Ratsherrn Brauerei bringt ihr erstes Wirtshaus nach Eimsbüttel. Im April soll es losgehen.

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