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Seit gestern haben sich die Fallzahlen von Corona-Infizierten in Hamburg verdoppelt. Foto: Wild Media
Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Hamburg fest im Griff. Foto: Wild Media
Pandemie

Corona Newsticker: Seit gestern 276 Neuinfektionen

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Von Eimsbütteler Nachrichten

In eigener Sache: Wir wollen so gut wie möglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Dafür haben wir u.a. einen kostenlosen Newsticker für euch eingerichtet. Doch auch uns stellt die Corona-Krise vor finanzielle Herausforderungen. Über Eimsbüttel+ könnt ihr zum Fortbestand unseres journalistischen Angebots beitragen.


  • 276 Neuinfektionen seit gestern
  • 10.682 Corona-Fälle in Hamburg insgesamt – 241 Tote
  • Senat beschließt Doppelhaushalt: Knapp 36 Milliarden Euro Ausgaben
  • Osterstraße: Laternenumzug fällt aus
  • Robert-Koch-Institut: “Situation ist sehr ernst geworden”
  • Innensenator zieht Bilanz zur Sperrstunde 
  • Schnelltests für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser 

Senat beschließt Doppelhaushalt: Knapp 36 Milliarden Euro Ausgaben

22. Oktober, 15:35: Der Senat hat Entscheidungen für die Haushaltsplanung 2021/22 getroffen. Das gab die zuständige Pressestelle bekannt.

Für die beiden Jahre plant der Senat Ausgaben in Höhe von 35,7 Milliarden Euro. Das sind 13 Prozent mehr als im letzten Doppelhaushalt. Durch neue Schulden in Höhe von 4,1 Milliarden Euro sollen die Folgen der Corona-Krise abgefangen und Wachstumsimpulse für die Wirtschaft geschaffen werden.

Konkret seien Investitionen in den Klimaplan, die Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung und den Bau von Schulen und Hochschulen geplant.

Nun muss die Hamburger Bürgerschaft über den Haushaltsplan entscheiden.

Seit gestern 276 Neuinfektionen 

22. Oktober, 12:15: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter an. Die Sozialbehörde meldet für heute 276 neue Fälle – gestern waren es 201. 

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hamburg nachweislich 10.682 Menschen mit Covid-19 infiziert. Davon gelten 8.000 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 64,6 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hamburg überschreitet damit den bislang höchsten Wert vom März – Stand damals: 64,5. 

Am Dienstag kündigte Hamburgs Bürgermeister Tschentscher an, dass der Senat über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie berate. Bereits seit letzter Woche gelten verschärfte Regeln. 

Aktuell werden 79 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 27 auf der Intensivstation.

Osterstraße: Laternenumzug fällt aus

22. Oktober, 11:52: Der diesjährige Laternenumzug über die Osterstraße fällt aus. Das bestätigte Arlette Andrae vom Osterstraße e.V. Der Termin war ursprünglich für den 25. Oktober angesetzt.

Laternenumzug Corona
Aufgrund der Corona-Pandemie fällt dieses Jahr der Laternenumzug vom „Osterstraße e.V.“ aus. Das Bild zeigt den Umzug von 2019. Foto: Vanessa Leitschuh

Robert-Koch-Institut: “Situation ist sehr ernst geworden”

22. Oktober, 11:10: Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Für heute meldet das Robert-Koch-Institut 11.287 neue Fälle. Das sind 3.692 mehr als gestern. 

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 392.049. Davon gelten 306.000 als genesen. Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland 9.905 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 56,2. Vor zwei Wochen lag der Wert noch bei 20,2.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts Wieler betonte in einer Pressekonferenz am Vormittag, dass die Situation sehr ernst geworden sei. Man wisse nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickle. Wieler appellierte dazu, die allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie das Tragen von Alltagsmasken und regelmäßiges Lüften zu beherzigen. 

Laut Wieler stecken sich momentan die meisten Menschen bei Feiern im Familien- und Freundeskreis an. Aktuell seien vor allem jüngere Personen betroffen, aber auch die Ausbrüche in Pflegeheimen und Krankenhäusern nehmen wieder zu, so Wieler.

Seit gestern 201 Neuinfektionen 

21. Oktober, 14:19: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 201 Neuinfektionen. Das sind drei weniger als gestern. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 10.406. Davon gelten 7.900 als genesen. 

Zum dritten Mal in Folge überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die kritische 50er-Marke – Stand heute: 58,9. Seit letzter Woche gelten in Hamburg verschärfte Maßnahmen – darunter eine ausgeweitete Maskenpflicht und eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe. 

Senatskanzlei Corona Zahlen Neuinfektionen
Am heutigen Mittwoch überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz zum dritten Mal in Folge die kritische 50er-Marke. Foto: Senatskanzlei Hamburg

Aktuell werden 72 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 25 auf der Intensivstation.

In Eimsbüttel gibt es seit Beginn der Pandemie 1.298 gemeldete Infektionen – davon 124 in den vergangenen sieben Tagen (Stand: 19.10.2020). Damit liegt Eimsbüttel im Vergleich zu anderen Bezirken im Mittelfeld. Die höchste Fallzahl verzeichnet Wandsbek mit 2.420 gemeldeten Infektionen. In Bergedorf ist die Zahl der gemeldeten Fälle am niedrigsten – Stand Montag: 491.

Innensenator zieht Bilanz zur Sperrstunde 

20. Oktober, 16:11: Seit Samstag gilt in Hamburg eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe. Nach Angaben des Innensenators Grote hat die Polizei die neuen Regeln in den letzten Tagen intensiv überprüft. 

Mit wenigen Ausnahmen sei die Sperrstunde reibungslos angelaufen. In Einzelfällen wurden der Betrieb und Alkoholausschank auch nach 23 Uhr fortgeführt – darunter der Club 25 an der Reeperbahn, so Grote. 

Insgesamt leitete die Polizei 250 Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Acht Betriebe wurden geschlossen.

Schnelltests für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser 

20. Oktober, 15:20: In Hamburg sollen künftig Antigen-Schnelltests in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt werden. Das verkündete Gesundheitssenatorin Dr. Leonhard in einer Pressekonferenz am Mittag. Die Tests sollen zusätzliche Sicherheit herstellengeplant sei eine regelhafte Testung des Personals. Leonhard sieht eine schrittweise Umsetzung der Maßnahme vor. 

Hamburg übernimmt damit die vom Bundestag verabschiedete Test-Verordnung – sie trat am vergangenen Donnerstag in Kraft.

Antigen-Tests können innerhalb von 20 bis 30 Minuten ausgewertet werden und dienen zum direkten Erregernachweis des Coronavirus.

Einschränkungen für private Feiern geplant

20. Oktober, 13:12: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Hamburg zum zweiten Mal in Folge die kritische Grenze von 50 überschritten. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher kündigte heute in einer Landespressekonferenz an, dass der Senat in den nächsten Tagen über neue Einschränkungen für private Feiern beraten werde. Demnach könnten die Feierlichkeiten auf zehn Teilnehmer begrenzt werden. Auch weitere Maßnahmen stehen zur Diskussion.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass der Winterdom stattfinden kann, als sehr gering ein.

Seit gestern 204 Neuinfektionen 

20. Oktober, 13:10: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 204 Neuinfektionen – gestern waren es 93. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 10.205. Davon gelten 7.800 als genesen. 

Nach Angaben der Gesundheitssenatorin Leonhard lässt sich der Anstieg der Infektionszahlen zu Teilen auf neue Ausbrüche in Pflegeheimen zurückführen. Entscheidend seien jedoch die zunehmenden Ansteckungen im familiären Bereich und bei Freizeitaktivitäten. 

Zum zweiten Mal in Folge überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die kritische Grenze von 50. Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen 55,4 Neuinfektionen. 

In Hamburg werden aktuell 71 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 20 auf der Intensivstation.

293 Neuinfektionen am Wochenende – heute 93

19. Oktober, 12:50: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für das Wochenende 293 Neuinfektionen – heute sind es 93. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 10.001. Davon gelten 7.700 als genesen. 

Erstmals seit April überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die kritische Grenze von 50 – Stand heute: 50,6. Der Hamburger Senat berät nun über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Bereits seit Samstag gelten verschärfte Maßnahmen – darunter eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe

Aktuell werden in Hamburg 59 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 17 auf der Intensivstation.

Sozialbehörde korrigiert Infektionszahlen vom Freitag

19. Oktober, 11:25: Die Hamburger Sozialbehörde hat die Zahlen vom Freitag nachträglich berichtigt. Es gab demnach 160 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 42,2. 

Zunächst meldete die Behörde 210 Fälle und eine entsprechende Inzidenz von 44,9. Nach Angaben der Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard gab es bei der Datenübertragung einen Fehler.

Hamburg verschärft Corona-Regeln

16. Oktober, 17:20: Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat der Hamburger Senat die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft. Unter anderem gilt ab morgen eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe.

UKE: Erste Probanden erhalten Corona-Impfstoff 

16. Oktober, 17:00: Seit Anfang Oktober läuft die klinische Prüfung des Covid-19-Impfstoffs am UKE. Nun wurden die ersten Probanden geimpft. Das gab die Pressestelle des Klinikums bekannt. 

Impfstoff Corona UKE Hamburg
Am UKE erhielten die ersten Probanden den Covid-19-Impfstoff. Foto: Marianne Bruhns

Bisher erhielten sechs Probanden den Impfstoff. Nach Angaben der zuständigen Prüfärztin, Prof. Dr. Marylyn Addo, verlaufe alles erwartungsgemäß und nach Plan. In der momentanen Testphase sollen insgesamt 30 Personen geimpft werden. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit, Verträglichkeit und spezifische Immunantwort des Impfstoffs gegen den Erreger zu überprüfen. 

Das Paul-Ehrlich-Institut hatte die Studie am UKE Ende September genehmigt.

Seit gestern 210 Neuinfektionen

16. Oktober, 12:30: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg überschreitet die 200er-Marke. Für heute meldet die Sozialbehörde 210 neue Fälle – gestern waren es 168. 

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 9.665. Davon gelten 7.500 als genesen. 

Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen 44,9 Neuinfektionen. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Seit Montag gilt eine ausgeweitete Maskenpflicht. 

Aktuell werden 58 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Davon liegen 17 auf der Intensivstation.

Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von Alkohol verlängert

16. Oktober, 12:00: Die Bezirksämter Altona, Hamburg-Mitte und Eimsbüttel haben das Verbot für den Außer-Haus-Verkauf alkoholischer Getränke bis Ende November verlängert. Das gab das Bezirksamt Hamburg-Mitte in einer Pressemitteilung bekannt. Vom Verbot seien ausgewählte Gebiete betroffen – darunter Teile der Reeperbahn und des Schanzenviertels. 

Kioske, Tankstellen, Bars, Gaststätten und der Einzelhandel dürfen in den entsprechenden Bereichen keinen Alkohol außer Haus verkaufen. Die Regelung gilt an den Wochenenden – jeweils freitags und sonnabends von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetags.  

Mit der Verlängerung reagieren die Bezirksämter auf die steigenden Infektionszahlen. Das Verbot soll verhindern, dass sich Menschen unter Alkoholeinfluss an öffentlichen Orten nicht an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten.

Update: Maskenpflicht gilt nicht für Radfahrer

16. Oktober, 11:30: Personen auf Fahrrädern müssen keine Maske tragen. Das bestätigte die Hamburger Sozialbehörde auf Anfrage. Demnach sind Radfahrer, die auf Radwegen fahren, von der Maskenpflicht auf den ausgewiesenen Plätzen nicht betroffen. 

Seit Montag gilt in Hamburg eine ausgeweitete Maskenpflicht. Radfahrer waren von der Regelung zunächst nicht ausgenommen worden.  

Seit gestern 168 Neuinfektionen

15. Oktober, 14:55: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Hamburg auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Für heute meldet die Sozialbehörde 168 neue Fälle – gestern waren es 135. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Hamburg 9.455 gemeldete Fälle. Davon gelten 7.400 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 41,4. Die 35er-Marke ist damit zum achten Mal in Folge überschritten – seit Montag gelten in Hamburg verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Aktuell befinden sich in Hamburg 58 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 15 auf der Intensivstation.

Bund und Länder einigen sich auf neue Regeln

15. Oktober, 12:05: Am gestrigen Nachmittag haben die Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vereinbart. Mit den Beschlüssen reagieren sie auf die bundesweit steigenden Infektionszahlen.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, künftig die sogenannte Hotspot-Strategie zu verschärfen. Demnach sollen Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 eingeschränkt werden. In öffentlichen Räumen seien dann noch 25 Teilnehmer, in privaten Räumen 15 Teilnehmer erlaubt. Weiter empfehlen die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder, Sperrstunden in der Gastronomie einzuführen.

Wenn die 35er-Marke überschritten wird, soll zudem eine erweiterte Maskenpflicht in Kraft treten. Das geht aus dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz hervor. Der Hamburger Senat hatte die Maskenpflicht bereits Anfang der Woche ausgeweitet.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 sind die Regierungen dazu verpflichtet, weitere Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens zu treffen. Veranstaltungen müssten dann beispielsweise auf 100 Teilnehmer begrenzt werden.

In puncto Beherbergungsverbot konnten sich Bund und Länder nicht einigen. Die entsprechenden Regelungen sollen Anfang November neu bewertet werden.

“Santa Pauli” findet statt – anders als gewohnt 

15. Oktober, 12:00: Der Santa Pauli auf der Reeperbahn zählt zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten in Hamburg. Dieses Jahr findet er in abgewandelter Form statt. 

Wintergarten statt Weihnachtsmarkt lautet die Devise für den diesjährigen Santa Pauli. Auf Facebook verkündeten die Betreiber, dass der Weihnachtsmarkt nicht wie gewohnt stattfinden könne. Ab dem 6. November solle stattdessen ein Wintergarten weihnachtliche Stimmung auf dem Spielbudenplatz verbreiten. 

Glühwein Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmarkt „Santa Paula“ findet dieses Jahr als Wintergarten statt. Foto: Vanessa Leitschuh

Das Konzept unterliegt den allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Das bedeutet: Sitzplätze für alle Besucher. Gegen die Kälte sollen warme Decken, Heizpilze und Feuerschalen helfen. 

Anfang Oktober hatte die Hamburger Bürgerschaft beschlossen, dass Weihnachtsmärkte stattfinden können. Voraussetzung dafür ist, dass die Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

135 Neuinfektionen seit gestern

14. Oktober, 12:30: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Hamburg weiter an. Für heute meldet die Sozialbehörde 135 neue Fälle, gestern waren es 114. 

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 9.287. Davon gelten 7.300 Menschen als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet seit vergangenem Donnerstag die kritische Grenze von 35 – Stand heute: 39,2. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Aktuell befinden sich in Hamburg 62 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Seit gestern 114 Neuinfektionen

13. Oktober, 12:30: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Vergleich zum Vortag gestiegen. Für heute meldet die Sozialbehörde 114 neue Fälle, gestern waren es 77.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 9.152. Das sind 112 mehr als gestern. Grund für die Abweichung ist, dass zwei Fälle vom 8. Oktober aus der Statistik gestrichen wurden. Mittlerweile gelten in Hamburg 7.200 Menschen als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es in Hamburg pro 100.000 Einwohner 37 Neuinfektionen. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell werden in Hamburg 62 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Verwirrung um Maskenpflicht

13. Oktober, 12:25: Seit gestern gilt in Hamburg auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht. Der Hamburger Senat reagiert mit der Maßnahme auf die hohe Sieben-Tage-Inzidenz.

Hier die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Schilder sollen an den entsprechenden Orten über die Maskenpflicht informieren.
  • Radfahrer sind von der Regelung nicht ausgenommen.
  • Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro.
  • Gesichtsvisiere reichen als Mund-Nasen-Bedeckung nicht aus.

Verschiedene Politiker äußerten ihren Unmut über die neuen Regeln. Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete, bezeichnete die Hamburger Maskenpflicht auf Twitter als “Regelungswirrwarr”.

Maskenpflicht auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen

12. Oktober, 14:40: Seit heute gelten in Hamburg verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Mund-Nasen-Bedeckungen müssen nun auch auf ausgewiesenen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen getragen werden. In den folgenden Bereichen herrscht Maskenpflicht:

Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen
Auf diesen öffentlichen Plätzen gilt seit Montag, dem 12. Oktober, Maskenpflicht. Foto: Senatskanzlei

Die Maskenpflicht gilt nun außerdem für das Personal in gastronomischen Einrichtungen und im Einzelhandel sowie für alle Personen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und in Gebäuden mit Publikumsverkehr. Gesichtsvisiere reichen als Mund-Nasen-Bedeckung nicht aus.

Mit den neuen Maßnahmen reagiert der Hamburger Senat auf die vergleichsweise hohe Sieben-Tage-Inzidenz. Seit Donnerstag liegt der Wert über der kritischen Grenze von 35.

150 Neuinfektionen übers Wochenende – heute 77

12. Oktober, 12:45: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für das Wochenende 150 Neuinfektionen – heute sind es 77. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 9.040. Davon gelten 7.200 als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet zum fünften Mal in Folge die kritische Grenze von 35 – Stand heute: 37. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell werden in Hamburg 60 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 12 auf der Intensivstation.

Polizei: Hamburger Betriebe verstoßen gegen Corona-Auflagen

12. Oktober, 12:15: Am Wochenende hat die Polizei in 182 Hamburger Betrieben Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt. Das gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt: “Im Fokus der Kontrollen stand die Einhaltung von Auflagen, Hygienevorgaben, der Kontaktdatenerhebung und der Abstandsgebote.” Insgesamt prüften die Beamten 700 Betriebe – darunter vor allem Restaurants, Bars und Clubs. In fünf Fällen wurde das Außer-Haus-Verkaufsverbot missachtet. Die Polizei hat mehrere Verfahren eingeleitet.

Schweiz erklärt Hamburg zu Risikogebiet

09. Oktober, 18:10: Die Schweizer Gesundheitsbehörde hat Hamburg als Corona-Risikogebiet eingestuft. Alle Personen, die aus Hamburg in die Schweiz reisen, müssen in Quarantäne. Die Quarantänepflicht gilt für zehn Tage. Sie kann durch ein negatives Testergebnis nicht vorzeitig beendet werden.

Seit gestern 145 Neuinfektionen

09. Oktober, 12:50: Erneut ist die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag gestiegen. Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 145 neue Fälle – gestern waren es 125. Die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Fälle steigt auf 8.813. Davon gelten 7.000 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 39,5 Neuinfektionen. Wenn der Wert auch morgen die 35er-Marke überschreitet, gelten ab Montag verschärfte Corona-Maßnahmen. Ab einem Wert von 50 berät der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell befinden sich in Hamburg 60 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 12 auf der Intensivstation.

Neue Corona-Maßnahmen ab Montag

08. Oktober, 17:40: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Hamburg den kritischen Wert von 35 überschritten. Darauf reagiert der Hamburger Senat mit zusätzlichen Beschränkungen. Die neuen Maßnahmen treten am Montag in Kraft, sollte die Inzidenz auch in den beiden folgenden Tagen über 35 liegen.

Nach Angaben des Senats soll die Maskenpflicht verschärft werden. Diese gilt dann auch für das Personal in gastronomischen Einrichtungen und im Einzelhandel sowie für alle Personen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und in Gebäuden mit Publikumsverkehr. Masken müssen zudem auf öffentlichen Plätzen mit größeren Ansammlungen getragen werden. Gesichtsvisiere reichen als Mund-Nasen-Bedeckung nicht aus.

Wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen über dem Wert von 35 liegt, treten zusätzlich bundesweit beschlossene Maßnahmen in Kraft. In Hamburg betrifft das die Zuschauerzahl in Fußballstadien. Sie wird auf höchstens 1.000 Personen beschränkt.

Weiterhin gilt, dass der Hamburger Senat ab einem Wert von 50 über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens berät. Diese könnten die Teilnehmerzahlen von privaten Feiern beeinflussen.

Höchste Sieben-Tage-Inzidenz seit April

08. Oktober, 14:25: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt an. Für heute bestätigt die Sozialbehörde 125 neue Fälle – gestern waren es 93. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 8.668. Davon gelten 6.900 als genesen.

Zum ersten Mal seit April überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35 – Stand heute: 36,1. Wenn der Wert auch die nächsten beiden Tage über der 35er-Marke liegt, verschärft der Senat die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Zum ersten Mal seit April überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35. Quelle: Senatskanzlei Hamburg
Zum ersten Mal seit April überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35. Quelle: Senatskanzlei Hamburg

Aktuell werden in Hamburg 59 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 12 auf der Intensivstation.

Studie am UKE: Veränderung im Gehirn durch Covid-19 möglich

08. Oktober, 10:45: Das Corona-Virus kann das Gehirn erreichen. Das geht aus einer Studie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) hervor. Bei erkrankten Patienten können sich demnach neurologische Symptome zeigen. Diese reichen von diffusen Beschwerden milder Ausprägung bis hin zu schweren Schlaganfällen, erklärt Prof. Dr. Glatzel, Studienleiter. Für die Veränderungen im Gehirn sei nicht das Virus selbst, sondern die daraus resultierende Immunantwort des Körpers verantwortlich.

Im Rahmen der Studie wurden 43 Verstorbene, die sich mit Covid-19 infiziert hatten, untersucht. Um entsprechende Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln, sind weitere Untersuchungen notwendig.

Präsenz- und Online-Lehre im Wintersemester

07. Oktober, 18:05: Die Hamburger Hochschulen starten mit einem Hybridmodell ins Wintersemester. Das bedeutet: „So viel Präsenz wie möglich, so viel digitale Lehre wie nötig“, so die Pressestelle des Senats. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Lehre variiert je nach Hochschule und Fach.

Universität Hamburg Wintersemester Corona
Die Hamburger Hochschulen starten mit einem Mix aus Präsenz- und Online-Lehre ins Wintersemester. Foto: Katharina Überscher

Im Wintersemester sollen grundsätzlich wieder mehr Präsenzveranstaltungen als im Sommersemester stattfinden können. Dafür hat die Wissenschaftsbehörde gemeinsam mit den Hochschulen ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank begrüßt die Entwicklungen. Die Erfolge des Sommersemesters machen Mut für die kommenden Monate.

Seit gestern 93 Neuinfektionen

07. Oktober, 12:10: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Seit gestern hat die Hamburger Sozialbehörde 93 neue Fälle verzeichnet – am Dienstag waren es 112. Die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Fälle steigt auf 8.543. Davon gelten 6.900 als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 34,1. Ab einem Wert von 35 sind neue Einschränkungen vorgesehen.

Aktuell werden in Hamburg 57 Erkrankte stationär behandelt. Davon liegen 12 auf der Intensivstation.

Keine Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie und Schausteller

07. Oktober, 11:52: Der Hamburger Senat hat entschieden, auch im Jahr 2021 auf die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie sowie für Schausteller zu verzichten. Das Aufstellen von Heizpilzen soll bis zum 2. Mai 2021 hamburgweit erlaubt sein.

Außengastronomie Corona
Der Hamburger Senat möchte die Außengastronomie attraktiver machen. Foto: Alana Tongers

Mit diesen Maßnahmen möchte der Hamburger Senat gastronomische Betriebe dabei unterstützen, das Angebot auf Außenflächen auch im Winter zu gewährleisten. Die Besucher von Restaurants und Bars seien dadurch ermuntert, weiterhin im Freien zu essen und zu trinken. Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus in geschlossen Räumen einzudämmen.

Impfstoff gegen Covid-19: UKE startet Studie

07. Oktober, 11:40: Anfang Oktober startet die klinische Prüfung des Impfstoffs gegen Covid-19 am UKE. Das bestätigte die Pressestelle des Hamburger Senats. Zuvor hatte das Paul-Ehrlich-Institut die Studie am UKE genehmigt.

Impfstoff Corona UKE Hamburg
Im Oktober startet die klinische Prüfung des Corona-Impfstoffs am UKE. Foto: Marianne Bruhns

Die klinische Prüfung beginnt mit der Auswahl und Voruntersuchung von insgesamt 30 Studienteilnehmern. Mitte Oktober sollen die ersten Probanden geimpft werden. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit, Verträglichkeit und spezifische Immunantwort gegen Erreger zu überprüfen. Bei positiven Ergebnissen könne man bereits Ende des Jahres eine größere Studie durchführen, meint die verantwortliche Prüfärztin Marylyn Addo.

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung finanziert die Studie durch öffentliche Mittel.

Seit gestern 112 Neuinfektionen

06. Oktober, 12:20: Die Zahl der Neuinfektionen liegt wie vergangenen Samstag im dreistelligen Bereich. Für heute meldet die Hamburger Sozialbehörde 112 neue Fälle, gestern waren es 98. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 8.450. Davon gelten 6.800 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es in Hamburg 32,3 gemeldete Fälle pro 100.000 Einwohner. Ab einem Grenzwert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell befinden sich 51 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 10 auf der Intensivstation.

177 Neuinfektionen übers Wochenende – heute 98

05. Oktober, 14:20: Die Hamburger Sozialbehörde hat für das Wochenende 177 Neuinfektionen verzeichnet – heute sind es 98. Die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Fälle steigt damit auf 8.338. Davon gelten 6.800 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 31. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Aktuell werden 40 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Davon liegen 11 auf der Intensivstation.

Seit gestern 80 Neuinfektionen und ein Todesfall

02. Oktober, 14:25: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Hamburg auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Sozialbehörde bestätigt für heute 80 Neuinfektionen, gestern waren es 88. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 8.063. Davon gelten 6.700 als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 27,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

In Hamburg ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 241.

Aktuell werden 42 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Davon liegen 15 auf der Intensivstation.

88 Neuinfektionen – 1 Todesfall 

01. Oktober, 12:51: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg wieder angestiegen. Für heute meldet die Sozialbehörde 88 neue Fälle, gestern waren es 61. Damit steigt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 7.983. Davon gelten 6.600 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 29,1. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

In Hamburg ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle steigt damit auf 240.

Aktuell werden 34 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Davon liegen 13 auf der Intensivstation. 

Hamburg berechnet eigene 7-Tage-Inzidenz 

01. Oktober, 11:23: Seit Mittwoch ermittelt die Gesundheitsbehörde Hamburg ihre eigene 7-Tage-Inzidenz. Das bestätigte der Pressesprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich. Bisher wurde der Wert vom Robert-Koch-Institut übernommen. Dieser weiche jedoch von den Berechnungen der Gesundheitsbehörde ab. 

Für die Abweichungen gebe es viele Ursachen. So können Verzögerungen bei der Übermittlung von Daten zu Unterschieden führen, erklärte eine Pressesprecherin des Robert Koch-Instituts auf Anfrage. Auch die Verwendung unterschiedlicher Einwohnerzahlen beeinflusse die Berechnungen. Die Hamburger Gesundheitsbehörde berufe sich auf die aktuellen Einwohnerzahlen des Melderegisters, so Helfrich. 

Die 7-Tage-Inzidenz zeigt an, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tage gab. Ab einem Wert von 50 muss der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Als Grundlage für zukünftige Entscheidungen dient der selbst ermittelte Wert der Hamburger Gesundheitsbehörde.

Seit gestern 61 Neuinfektionen

30. September, 14:53: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Für heute meldet die Sozialbehörde 61 neue Fälle, gestern waren es 87.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 7.895. Das sind 59 mehr als gestern. Grund für die Abweichung ist, dass zwei Fälle vom 23. und 26. September aus der Statistik gestrichen wurden. Mittlerweile gelten in Hamburg 6.600 Menschen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 27,7. Ab einem Wert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell werden 37 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Davon liegen 15 auf der Intensivstation.

“Schulen sind ein sicherer Ort”

29. September, 16:20: In Hamburg sind aktuell 122 Schüler und 25 Schulbeschäftigte an Covid-19 erkrankt. Das bestätigte Schulsenator Thies Rabe in einer Pressekonferenz am Mittag. 

In den vergangenen acht Wochen waren 106 Klassen und Teilklassen in eine vorbeugende Quarantäne geschickt worden. Schulschließungen gab es nicht, so Rabe. Für den Schulsenator bleiben Schulen demnach ein sicherer Ort: “Bis zu 90 Prozent aller Betroffenen haben sich vermutlich außerhalb der Schule infiziert.” 

Um alle Schüler gesund durch den Herbst zu bringen, werde es an den Hamburger Schulen bald strengere Lüftungsregeln geben. Vor und nach dem Unterricht sowie alle 20 Minuten in den Unterrichtsräumen müssen dann so viele Fenster wie möglich für knapp fünf Minuten geöffnet und auf Durchzug gestellt werden. Das regelmäßige Lüften der Schul- und Klassenräume soll das Risiko einer Ansteckung reduzieren. 

Nach den Herbstferien gilt für die Schulen, dass vor und nach dem Unterricht sowie alle 20 Minuten in jedem Unterrichtsraum für knapp fünf Minuten so viele Fenster wie möglich geöffnet und auf Durchzug gestellt werden sollen.

Gleichzeitig appelliert Rabe an junge Menschen, sich auch außerhalb der Schulen an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

Lernferien auch im Herbst

29. September, 16:08: Mit den Herbstferien starten die Hamburger Lernferien in eine zweite Runde. Das Lernangebot soll Schülern helfen, Lernrückstände aus der Zeit der Schulschließungen aufzuholen. Das erklärte Schulsenator Thies Rabe in einer Pressekonferenz anlässlich der bevorstehenden Herbstferien. 

Die Teilnahme ist für Kinde und Jugendliche kostenlos – und freiwillig. 95 Hamburger Schulen beteiligen sich an den Hamburger Lernferien.

Corona-Ausbruch in Altenheim: 46 Infektionen 

29. September, 14:51: In einem Pflege- und Altenheim in Neu Wulmstorf haben sich mehrere Pfleger und Bewohner mit Corona infiziert. Das bestätigte die Pressestelle des Landkreis Harburg gestern.

Nachdem zunächst sieben Pfleger und 33 Bewohner positiv auf Covid 19 getestet wurden, erhöhte sich die Zahl der Infektionen heute auf 46. Einem Pressesprechers des Landkreis Harburg zufolge sind 36 Bewohner und zehn Pfleger betroffen. Einige wenige Tests stehen noch aus. 

Die Einrichtung stehe nun unter Quarantäne, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreis. Das Gesundheitsamt habe strikte Hygienemaßnahmen angeordnet. Besucher können das Heim derzeit nicht betreten.

Seit gestern 87 Neuinfektionen

29. September, 12:53: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg steigt wieder an. Für heute meldet die Sozialbehörde 87 neue Fälle, gestern waren es noch 60.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle in Hamburg liegt nun bei 7.836. Davon gelten 6.500 als genesen.

Der Sieben-Tage-Inzident hat sich auf 30,3 erhöht. Ab einem Grenzwert von 50 berät der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Aktuell werden 33 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – 13 Patienten liegen auf der Intensivstation.

140 Neuinfektionen übers Wochenende – heute 60

28. September, 11:48: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Am Wochenende ist die Zahl der in Hamburg gemeldeten Corona-Infektionen um 140 gestiegen. Das bestätigte die Sozialbehörde. Heute sind es 60 neue Fälle.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt in Hamburg damit auf 7.749. Davon gelten 6.500 als genesen.

Mit der Zahl der Neuinfektionen steigt der sogenannte Sieben-Tage-Inzident auf Stand heute 28,9. Der Wert liegt somit unter der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Wird der Grenzwert erreicht, muss der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 32 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – 12 davon liegen auf der Intensivstation.

Corona-Fälle an Berufsschule in der Lutterothstraße

25. September, 18:29 Uhr: An der Berufsschule in der Lutterothstraße wurden Corona-Fälle gemeldet. Die Schüler wurden darüber offenbar nicht informiert.

Starker Anstieg der Neuinfektionen – 119 gemeldete Fälle

25. September, 12:39 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg hat sich im Vergleich zu gestern fast verdoppelt: Für heute meldet die Sozialbehörde 119 neue Fälle, am Donnerstag waren es 62. Worauf der vergleichsweise hohe Anstieg zurückgeht, teilte die Behörde zunächst nicht mit.

Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie damit 7.549 Corona-Fälle gemeldet, von denen 6.400 Personen wieder genesen sein sollen.

Die Zahl der Erkrankten, die aufgrund einer Infektion stationär behandelt werden, hat sich im Vergleich nur leicht verändert. Aktuell liegen 30 Corona-Patienten im Krankenhaus, davon zehn auf der Intensivstation. Die Behörde meldet keine neuen Todesfälle in direktem Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Mit der hohen Zahl an Neuinfektionen steigt auch der sogenannte Sieben-Tage-Inzident von 23,5 auf 26,5 vergleichsweise deutlich. Erreicht er den Wert 50, will der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

62 Neuinfektionen seit gestern

24. September, 10:38 Uhr: Die Sozialbehörde meldet heute 62 Neuinfektionen in Hamburg. Damit steigt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 7.430. Davon sollen 6.400 wieder genesen sein.

Der Sieben-Tage-Inzident steigt weiterhin leicht von 22,6 auf 23,5. Erreicht der Wert 50, will der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 28 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen zehn auf der Intensivstation.

Sozialbehörde bremst „Fridays for Future“-Demo

24. September, 10:07 Uhr: Ursprünglich wollten sie mit 10.000 Menschen durch die Stadt ziehen – nun hat die Sozialbehörde die Teilnehmerzahl für den Fridays for Future (FFF) Klimastreik am Freitag auf 2.000 begrenzt. Das verkündete FFF Hamburg heute morgen in einer Pressemitteilung. Statt drei geplanter Demozüge seien nur noch zwei erlaubt. Auch auf die Abschlusskundgebung sollen die Demonstranten verzichten.

Noch am Dienstag hätte die Behörde das Coronakonzept für die Demonstration abgesegnet. Die kurzfristige Intervention sei für die Veranstalter deswegen nicht nachvollziehbar. „Es wirkt wie ein politisch motivierter Versuch, legitimen und coronasicheren Klimaprotest stoppen zu wollen“, so Florian König, Presseprecher von FFF.

Nun will die Organisation rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen.

78 Neuinfektionen – Sieben-Tage-Inzident steigt

23. September, 12:32 Uhr: Die tägliche Zahl der Neuinfektionen bleibt in Hamburg vergleichsweise hoch. Seit gestern sind laut Sozialbehörde 78 neue Fälle hinzugekommen – gestern waren es 61. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 7.368. Davon sollen 6.300 wieder genesen sein.

Auch der sogenannte Sieben-Tage-Inzident steigt im Vergleich zu gestern leicht an: von 20,9 auf 22,6. Erreicht der Wert 50 Neuinfektionen, will der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 32 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen neun auf der Intensivstation.

61 neue Corona-Fälle – Sieben-Tage-Inzident sinkt leicht

22. September, 12:06 Uhr: Heute meldete die Sozialbehörde 61 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Corona-Fälle steigt damit auf 7.290. Davon sollen 6.200 bereits genesen sein.

Der Sieben-Tage-Inzident sinkt im Vergleich zu gestern leicht von 21,4 auf 20,9. Erreicht der Wert 50, will der Hamburger Senat über neue Einschärnkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 31 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen neun auf der Intensivstation.

13 Corona-Fälle in Schanzen-Bar „Katze“

21. September, 17:44 Uhr: Nachdem Mitarbeiter in der Bar „Katze“ am Schulterblatt positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gehen nun insgesamt 13 Fälle auf den Ausbruch zurück. Das hat die Sozialbehörde mitgeteilt. „Die Anzahl der hinzugekommenen Erkrankungen ist überschaubar“, bewertet die Behörde die Lage in einer Pressemitteilung.

Vergangene Woche hatte die Behörde Besucher der Bar dazu aufgerufen, sich zu melden, sofern sie ihre Kontaktdaten nicht korrekt angegeben hatten. Insgesamt zählen rund 600 Personen zu den potenziell betroffenen Kontaktpersonen – laut Behörde haben rund 15 Prozent falsche- oder unvollständige Daten hinterlassen. „Für die Gesundheitsämter bedeutet die Kontaktnachverfolgung im Nachgang dieses Ausbruches einen erheblichen Aufwand“, so die Behörde.

92 Neuinfektionen übers Wochenende – 65 heute

21. September, 12:39 Uhr: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen bleibt in Hamburg auf vergleichsweise hohem Niveau. Übers Wochenende meldete die Sozialbehörde insgesamt 92 Corona-Fälle – für heute sind es 65.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt in Hamburg damit auf 7.229. Davon sollen 6.200 bereits wieder genesen sein. Mit der Zahl der Neuinfektionen steigt auch der sogenannte Sieben-Tage-Inzident weiter leicht an: Stand heute liegt er bei 21,4. Überschreitet der Wert 50, will der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 33 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen neun auf der Intensivstation.

65 Neuinfektionen – ein weiterer Todesfall

18. September, 14:53 Uhr: Seit gestern meldet die Sozialbehörde 65 Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg. Die Gesamtzahl der gemeldetn Fälle steigt damit auf 7.074. Davon sollen 6.100 bereits wieder genesen sein.

Eine weitere Person ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Insgesamt meldet Hamburg 239 Todesfälle. Aktuell werden 30 Personen aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon liegen 6 auf der Intensivstation.

Der sogenannte Sieben-Tage-Inzident steht heute bei 17,7.

Corona-Fälle in Schanzen-Bar „Katze“

17. September, 9:43 Uhr: In der beliebten Bar „Katze“ am Schulterblatt haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Das hat die Sozialbehörde gestern in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Nun sucht das Gesundheitsamt nach Gästen der Bar, die sich möglicherweise angesteckt haben.

Seit Beginn der Woche wurden bereits hunderte Kontaktpersonen informiert, so die Behörde. Etliche Personen hätten ihre Kontaktdaten aber nicht korrekt angegeben und konnten so bislang nicht erreicht werden. „Es besteht das Risiko, dass Personen infiziert wurden, die bisher keine Symptome zeigen, aber dennoch angesteckt wurden“, schreibt die Behörde.

Wer die „Katze“ am 5., 8. oder 9. September ab 19 Uhr oder in den Nachtstunden des Folgetags besucht hat wird gebeten, sich beim Gesundheitsamt unter der 040 42811 1659 zu melden und sich zunächst freiwillig in Quarantäne zu begeben.

Wie die Behörde mitteilt, wurden die Mitarbeiter der „Katze“ wohl nicht dazu angehalten, einen Mundschutz zu tragen. Die Sozialbehörde prüft nun, ob das Hygienekonzept in der Bar nicht eingehalten wurde. Die „Katze“ wurde vorläufig geschlossen.

47 Neuinfektionen seit gestern

16. September, 15:25 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Sozialbehörde 47 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg damit 6.963 Corona-Fälle gemeldet. Davon sollen 6.000 wieder genesen sein.

Stand heute werden 31 Erkrankte stationär behandelt – gestern waren es noch 21. Von ihnen werden neun auf der Intensivstation behandelt. Der Sieben-Tage-Inzident steigt auf 18,8 von 50 möglichen Fällen.

71 Neuinfektionen seit gestern – ein weiterer Todesfall

15. September, 11:42 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt vergleichsweise hoch. Für heute meldet die Sozialbehörde 71 Covid-19-Fälle – gestern waren es 21. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Hamburg damit 6.916 Corona-Fälle gemeldet. Davon sollen 6.000 wieder genesen sein.

Eine weitere Person ist seit gestern an den Folgen der Virus-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle steigt damit auf 238. Aktuell werden 22 Erkrankte in Hamburg im Krankenhaus behandelt, davon liegen sieben auf der Intensivstation.

Infizieren sich innerhalb einer Woche mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohnern mit dem Virus, muss der Hamburger Senat über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Stand heute liegt der Wert bei 18,2 von 50 möglichen Infektionen.

83 Neuinfektionen seit Freitag

14. September, 16:34 Uhr: Die Sozialbehörde meldet 62 Neuinfektionen am Wochenende – 51 am Samstag und elf am Sonntag. Seit gestern ist die Zahl um 21 weitere Fälle gestiegen. Damit liegt die Gesamtzahl der in Hamburg registrierten Erkrankungen bei 6.845. Die Infektion überstanden haben laut Sozialbehörde 5.900 Hamburger. Derzeit werden 24 Erkrankte stationär behandelt – sechs davon auf der Intensivstation.

Kommt es zu mehr als 50 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern, muss sich der Senat über Beschränkungen beraten. Derzeit liegt der Wert bei 17,9 von 50 möglichen Infektionen.

65 Neuinfektionen seit gestern

11. September, 10:47 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hamburg bleiben auf vergleichsweise hohem Niveau: Heute meldete die Sozialbehörde 65 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt um 64 auf 6.762 – ein Fall vom 8. September wurde nachträglich gestrichen. 5.800 Personen sollen wieder genesen sein.

24 Erkrankte werden in Hamburg stationär behandelt – sieben mehr als gestern. Sechs Personen liegen auf der Intensivstation.

Der Wert der Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner ist auf 17,5 getiegen. Gestern lag er bei 16,9. Übersteigt der Wert 50, muss der Hamburger Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

73 Neuinfektionen – ein Toter

10. September, 11:18 Uhr: Die Sozialbehörde meldet für heute 73 Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg – rund doppelt so viele wie gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 6.698 Fälle verzeichnet. Davon sollen 5.800 wieder genesen sein.

Eine weitere Person ist an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 237. Aktuell werden 17 Personen aufgrund einer Infektion im Krankenhaus behandelt – vier weniger als gestern. Fünf Erkrankte liegen auf der Intensivstation.

Steigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 50 pro 100.000 Einwohner, will der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Stand heute liegt dieser Wert bei 16,9.

35 Neuinfektionen seit gestern

09. September, 15:51 Uhr: Die Sozialbehörde meldet im Vergleich zu gestern 35 Neuinfektionen in Hamburg. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle steigt damit auf 6.225. Davon sollen 5.800 wieder genesen sein.

Aktuell liegen 21 Covid-19-Patienten im Krankenhaus, davon 5 auf der Intensivstation.

Prostitution wieder erlaubt

08. September, 14:49 Uhr: Gemeinsam mit Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erlaubt Hamburg wieder eingeschränkt Prostitution. Im Schutzkonzept sind unter anderem eine Maskenpflicht, ein Alkoholverbot sowie die Aufnahme von Kontaktdaten verankert. Prostitutionsveranstaltungen bleiben verboten.

Die Lockerungen verfolgen das Ziel, „Illegalität im Prostitutionsgewerbe zu verhindern und somit vermeidbare Infektionsrisiken zu reduzieren“, schreibt die Sozialbehörde in einer Pressemitteilung. Die Regelung tritt ab 10. September in Kraft. Zuvor hatten sexuelle Dienstleister wochenlang für eine Öffnung des Gewerbes in Hamburg protestiert.

Winterdom könnte stattfinden

08. September, 14:30 Uhr: In Hamburg können größere Veranstaltungen in Stadien oder Volksfeste unter Auflagen schon bald wieder stattfinden. Das hat Sozialsenatorin Melanie Leonhard in der heutigen Landespressekonferenz bekanntgegeben.

Die Änderung für Volksfeste tritt ab 1. November in Kraft. Damit wäre der diesjährige Winterdom mit strengen Regelungen erlaubt. Es sei geplant, nur 6.000 Besucher auf dem Gelände zu gestatten, so Finanzsenator Andreas Dressel in einer Pressemitteilung. Außerdem darf kein Alkohol ausgeschenkt werden.

Stadion-Veranstaltungen unter freiem Himmel sind bereits ab 10. September erlaubt – wenn ein Schutzkonzept genehmigt und kein Alkohol ausgeschenkt wird. Die Stadien müssen dafür mindestens 10.000 Sitzplätze haben, die aber nicht alle besetzt werden. „Das ist keine Genehmigung für regelhaften Bundesliga-Fußball“, so Leonhard. Die Regelung gelte zunächst für Veranstaltungen mit „herausragender Bedeutung“.

66 Neuinfektionen seit gestern

08. September, 10:51 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet für heute 66 Neuinfektionen. Im Vergleich zu den 26 gemeldeten Corona-Infektionen von gestern ist das ein sprunghafter Anstieg. Die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Fälle steigt auf 6.590. Davon sollen 5.800 bereits genesen sein.

Aktuell werden 23 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – vier mehr als gestern. Auf der Intensivstation liegen vier Personen.

Infizieren sich innerhalb einer Woche 50 Personen pro 100.000 Einwohner, muss der Senat über neue Einschränkungen beraten. Im Vergleich zu gestern steigt dieser Wert von 14,8 auf 15,6.

76 Corona-Infektionen seit Freitag

07. September, 17:07 Uhr: Die Sozialbehörde meldet 50 Neuinfektionen am Wochenende. Weitere 26 Fälle kamen heute hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der in Hamburg gemeldeten Corona-Fälle auf 6.526. Davon sollen 5.700 Infizierte bereits geheilt sein. 

In Hamburger Krankenhäusern werden derzeit 19 Erkrankte behandelt. Fünf davon auf der Intensivstation. 

Um das Infektionsgeschehen regional vergleichbar zu machen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, zeigt die Sieben-Tage-Inzidenz neue Corona-Fälle je 100.000 Einwohner an. Diese liegt in Hamburg derzeit bei 14,8. Steigt die Kennziffer auf über 50, berät der Senat über neue Beschränkungen.

Testzentrum am Flughafen: 250 Corona-Testproben verloren

04. September, 16:36 Uhr: 250 am Flughafen entnommene Corona-Testproben sind verloren gegangen. Das hat die Sozialbehörde in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Es sei zu einer „falschen Zuordnung“ in einem Labor gekommen.

Da alle Kontaktdaten vorliegen, werde die Behörde die Betroffenen nun schnell über ihre verlorenen Tests informieren. Dann könne ein erneuter Test durchgeführt werden. „Eine Infektionsgefahr für die Bevölkerung besteht nicht“, heißt es in dem Schreiben.

UKE-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

04. September, 12:16 Uhr: Drei Mitarbeiter des Universitätsklinkum Eppendorf (UKE) wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat das UKE in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Alle drei Personen hätten keinen Kontakt zu stationären oder ambulanten Patienten der Klinik gehabt.

Die Infektion sei aus dem privaten Umfeld hervorgegangen. Laut UKE befinden sich die Erkrankten und ihre Kontaktpersonen nun in Quarantäne.

Weiterhin vergleichsweise viele Neuinfektionen

04. September, 11:47 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet heute 55 Neuinfektionen mit Covid-19. Im Vergleich zu den Zahlen der letzten Woche ist das ein leichter Anstieg. Seit Beginn der Pandemie wurden 6.450 Fälle gemeldet, davon sollen 5.700 wieder genesen sein.

Infizieren sich innerhalb einer Woche 50 Personen pro 100.000 Einwohner, muss der Hamburger Senat über neue Einschränkungen beraten. Im Vergleich zu gestern ist der Wert von 12,8 auf 14,4 angestiegen.

Aktuell werden 15 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen vier auf der Intensivstation.

45 Neuinfektionen seit gestern

03. September, 11:50 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt auf vergleichsweise hohem Niveau: Im Vergleich zu gestern meldet die Sozialbehörde heute 45 neue Fälle. Insgesamt steigt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Hamburg damit auf 6.395. Davon sollen 5.600 wieder genesen sein.

Hamburg bleibt weiterhin deutlich unter der Grenze der 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner: Stand heute liegt der Wert bei 12,8.

Aktuell werden 19 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt. Die Zahl der Intensivpatienten ist auf vier gesunken.

39 Neuinfektionen seit gestern

02. September, 11:44 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Sozialbehörde heute 39 Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg. Damit steigt die Zahl der insgesamt gemeldeten Fälle auf 6.350. Davon sollen 5.600 Personen wieder genesen sein.

Aktuell werden 17 Erkrankte stationär behnadelt, davon liegen fünf auf der Intensivstation.

Zahl der Neuinfektionen in Eimsbüttel vergleichsweise niedrig

01. September, 11:17 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Bezirk Eimsbüttel ist auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das zeigen die gestern veröffentlichten Zahlen der Stadt Hamburg.

Vom 17. bis zum 30. August wurden im Bezirk 43 Corona-Fälle gemeldet. Im Vergleich wurden nur in den weniger dicht besiedelten Bezirken Bergedorf und Harburg weniger Neuinfektionen verzeichnet. Am meisten Neuinfektionen gab es in Mitte: Dort kamen in den letzen zwei Wochen 86 Fälle hinzu.

Insgesamt verzeichnet Eimsbüttel seit Beginn der Pandemie 845 Covid-19-Fälle.

Deutlicher Anstieg der Neuinfektionen

01. September, 11:04 Uhr: Die Sozialbehörde verzeichnet 51 neue Corona-Fälle. Das ist ein deutlicher Anstieg: Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl mehr als vervierfacht. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg 6.312 Infektionen mit dem neuartigen Virus gemeldet. 5.600 Personen sollen davon wieder genesen sein.

Aktuell werden 18 Erkrankte stationär behandelt, davon liegen sechs auf der Intensivstation.

Verzeichnet Hamburg mehr als 50 Infektionen pro 100.00 Einwohner innerhalb einer Woche, muss der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Momentan liegt dieser Wert bei 11,4.

12 Neuinfektionen – ein weiterer Todesfall

31. August, 10:55 Uhr: Über das Wochenende (Freitag bis Sonntag) hat die Hamburger Sozialbehörde 84 Neuinfektionen mit Covid-19 verzeichnet. Seit gestern sind zwölf weitere hinzugekommen. Insgesamt wurden damit 6.261 Corona-Fälle in Hamburg gemeldet. 5.500 davon sollen wieder genesen sein.

Eine weitere Person ist im Vergleich zu Sonntag an den Folgen des Virus gestorben. Insgesamt verzeichnet Hamburg 236 Corona-Todesfälle.

Aktuell werden 18 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen sieben auf der Intensivstation.

Zwei weitere Todesfälle

27. August, 11:20 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Hamburger Sozialbehörde 31 Neuinfektion mit Covid-19. Zwei weitere Hamburger sind an den Folgen des Virus gestorben. Insgesamt verzeichnet Hamburg damit 235 Corona-Tote. Erst gestern war ein weiterer Todesfall bekannt geworden.

Seit Beginn der Pandemie haben sich hier 6.166 Menschen mit Covid-19 infiziert. 5.400 davon sollen wieder genesen sein. Aktuell werden 15 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen acht auf der Intensivstation.

27 Neuinfektionen – ein weiterer Toter

26. August, 15:02 Uhr: Eine weitere Person ist in Hamburg an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Das hat die Sozialbehörde heute bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Hamburg auf 233.

Im Vergleich zu gestern meldet die Behörde 27 Neuinfektionen mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich 6.136 Menschen in Hamburg mit Covid-19 infiziert.

Zurzeit werden 17 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen acht auf der Intensivstation.

Leichte Lockerungen für Hamburg

25. August, 16:18 Uhr: Der Hamburger Senat hat heute weitere Lockerungen der Corona-Regelungen beschlossen. Das haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Sozialsenatorin Melanie Leonhard heute in einer Landespressekonferenz bekanntgegeben.

“Insgesamt sind wir in einer stabilen, aber nicht unproblematischen Lage”, so Tschentscher in Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen. Deshalb gebe es keine größeren Schritte.

Mannschaftssport erlaubt – Saunen dürfen öffnen

Unter anderem sind die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie das Bußgeld von 40 Euro nun in der Verodnung verankert. In Restaurants dürfen Buffets wieder stattfinden. Im Einzelhandel entfällt die sogenannte „Zehn-Quadratmeter-Regel“ – ab September dürfen sich mit Abstand auch mehr Personen pro Quadratmeter in einem Laden aufhalten.

Auch Saunen, Whirlpools und Dampfbäder dürfen wieder öffnen. Im Sport können bis zu 30 Personen gemeinsam trainieren und Wettkämpfe bestreiten.

Wer in einem Risikogebiet war, darf Einrichtungen schutzbedürftiger Personen (z.B. Pflegeheime) erst nach 14-tägiger Quarantäne oder mit negativem Corona-Test besuchen. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen bleiben bis zum 30. November verboten.

Prostitution bleibt verboten

Für Sexdienstleister gibt es weiterhin keine Regelung. Der Senat werde die Infektionslage weiter beobachten, so Leonhard. Bleibt die Lage stabil, könne es noch vor September eine Entscheidung geben. Prostituierte hatten in den letzten Wochen dafür protestiert, ihre Arbeit wieder zu legalisieren.

Die Änderungen treten ab 1. September in Kraft – die Verordnung gilt bis zum 30. November.

27 Neuinfektionen seit gestern

25. August, 12:09 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Hamburger Sozialbehörde 27 Neuinfektionen mit Covid-19. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 6.109. Davon sollen rund 5.400 Personen wieder genesen sein.

Aktuell werden 19 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt, davon liegen neun auf der Intensivstation.

29 Neuinfektionen seit gestern

24. August, 16:31 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet 29 Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Damit liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie in Hamburg bei 6.082. Rund 5.300 davon sollen bereits wieder genesen sein.

Aktuell befinden sich 19 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen neun auf der Intensivstation.

29 Neuinfektionen seit gestern

19. August, 14:41 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Sozialbehörde 29 Neuinfektionen mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 5.953. Davon sollen 5.200 wieder genesen sein.

19 Erkrankte werden aktuell in Hamburg stationär behandelt – davon liegen neun auf der Intensivstation.

Zwei neue Quarantäne-Einrichtungen in Langenhorn und Schnelsen

18. August, 12:04 Uhr: Die Sozialbehörde hat in Langenhorn und Schnelsen zwei Quarantäne-Standorte für wohnungslose Menschen eingerichtet. Das hat die Behörde heute in einer Pressemitteilung verkündet. Ziel der Einrichtungen sei es, Bewohner öffentlicher Unterkünfte getrennt unterzubringen und gezielt zu versorgen. Der Standort in Langenhorn ist schon in Betrieb, das Gebäude in Schnelsen werde als Reserve genutzt.

Betroffene Personen würden mit einem Krankentransport direkt in die Einrichtung gefahren und sind dort bis zum Ende ihrer Quarantäne untergebracht. Sie dürfen sich nur im Gebäude und in einem abgetrennten Außenbereich aufhalten. „Der Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren Ausbreitung der Infektion wird so sichergestellt; eine Infektionsgefahr für die Nachbarschaft besteht nicht“, heißt es in der Pressemitteilung.

26 Neuinfektionen seit gestern

18. August, 11:32 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen steigt im Vergleich zu gestern um 26. Das meldete die Hamburger Sozialbehörde. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg damit 5.926 Corona-Fälle gemeldet – 5.200 sollen wieder genesen sein.

Aktuell werden 15 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen sechs auf der Intensivstation.

14 Neuinfektionen seit gestern – 37 übers Wochenende

17. August, 12:54 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Hamburger Sozialbehörde 14 Neuinfektionen mit Covid-19. Insgesamt wurden in Hamburg seit Beginn der Pandemie 5.900 Fälle verzeichnet – davon sollen etwa 5.200 bereits genesen sein. Über das gesamte Wochenende meldete die Behörde 37 Fälle. Aktuell werden 15 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen sieben auf der Intensivstation. Die Zahlen sind im Vergleich zur letzten Woche zurückgegangen.

29 Neuinfektionen seit gestern

14. August, 12:18 Uhr: Die Sozialbehörde meldet im Vergleich zu gestern 29 Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie damit 5.849 Fälle gemeldet – davon sollen 5.100 bereits wieder genesen sein. 

Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche liegt in Hamburg aktuell bei 13,5. Überschreitet er 50, muss der Senat über neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Aktuell werden 21 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen acht auf der Intensivstation. 

47 Neuinfektionen seit gestern

12. August, 12:22 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Hamburger Sozialbehörde 47 Neuinfektionen mit Covid-19. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 5.820. Davon sollen 5.100 Personen bereits wieder genesen sein. 

Überschreitet die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen 50, muss der Senat über erneute Einschränkungen beraten. Momentan liegt dieser Wert in Hamburg bei 16,3. 

Aktuell werden 20 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen acht auf der Intensivstation. 

Zahl der Neuinfektionen steigt weiter

11. August, 11:30 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet 58 neue Corona-Fälle in Hamburg seit gestern. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Wochenende wieder deutlich gestiegen. Insgesamt wurden in Hamburg seit Beginn der Pandemie 5.747 Corona-Fälle gemeldet. Mittlerweile sollen davon 5.100 Personen wieder genesen sein.

Aktuell werden 19 Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen acht auf der Intensivstation.

13 Neuinfektionen seit gestern – 68 übers Wochenende

10. August, 10:27 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet 13 Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Übers Wochenende wurden 68 Infektionen gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie in Hamburg bei 5.690. Rund 5.100 davon sollen bereits wieder genesen sein.

Trotz deutlich gestiegener Infektionszahlen in den vergangenen Tagen bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen weiterhin unter dem für Hamburg kritischem Wert von 900 pro Woche. Kommen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 50 Neuinfektionen, muss die Stadt wieder über Einschränkungen beraten. Stand heute liegt der Wert für Hamburg bei 13,7.

Aktuell werden 19 Corona-Erkrankte in Hamburg stationär behandelt – davon liegen 10 auf der Intensivstation.

80 Corona-Infektionen seit gestern

07. August, 15:31 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde meldet 80 Infektionen mit Covid-19 seit gestern. Das ist die höchste Zahl an Neuinfektionen seit dem 17. April. In den letzten vier Tagen hat sich die Zahl der Neuinfizierten täglich fast verdoppelt. Insgesamt verzeichnet Hamburg damit 5.609 Infizierte seit Februar. Rund 5.000 davon sind bereits genesen.

Die Zahl der Corona-Erkrankten in stationärer Behandlung ist nicht gestiegen: Aktuell werden 20 Personen stationär behandelt. Davon liegen acht auf der Intensivstation.

Höchste Zahl an Neuinfektionen seit April

06. August, 11:45 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet die höchste Zahl an Neuinfektionen mit Covid-19 seit April – 44 neu infizierte Personen registrierte sie seit gestern. Das ist ein erneut hoher Anstieg. Letzte Woche waren die Infektionszahlen in den zweistelligen Bereich gesprungen. Insgesamt verzeichnet Hamburg 5.529 Infizierte seit Februar. Davon sind rund 5.000 bereits genesen. 

Aktuell befinden sich 18 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen acht auf der Intensivstation.

Senator Grote zahlt 1.000 Euro Bußgeld

05. August, 18:10 Uhr: Innensenator Andy Grote hat 1.000 Euro Bußgeld für den Umtrunk nach seiner Wiederernennung als Senator gezahlt. Das teilte der Senator am Dienstag schriftlich mit. Zuvor hatte er bestritten, gegen Infektionsschutzregeln verstoßen zu haben. Die Feier nannte er einen Fehler.

Die Bußgeldstelle entschied, dass Grotes Umtrunk eine private Zusammenkunft und ein Verstoß gegen die damaligen Regeln war. “Ich akzeptiere das Ergebnis ohne Einschränkungen und habe das Bußgeld umgehend überwiesen”, so der Innensenator.

Die Oppositionsparteien fordern weiterhin Grotes Rücktritt. “Er hat die Hamburgerinnen und Hamburger hinters Licht geführt, als er behauptet hat, die Corona-Regelungen eingehalten zu haben”, erklärt der innenpolitischer Sprecher der Linken.

Senat fordert: Bund muss Kontaktdaten besser schützen

05. August, 12:56 Uhr: Die Bundesregierung müsse den polizeilichen Zugriff auf Kontaktdaten beschränken. Das fordert der Hamburger Senat in einer Pressemitteilung. Die Polizei nutze zunehmend Daten, die Gastronomen, Hotels und Freizeiteinrichtungen zur Nachverfolgung von Infektionsketten sammeln.

Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Kontaktdaten aktuell fast uneingeschränkt für eigene Zwecke verwenden. Das untergrabe die Akzeptanz und Ehrlichkeit der Bürger und schade so dem Infektionsschutz, erklärt der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. 

Dem Problem könne man nur auf Bundesebene entgegenwirken. “Der Rechtsstaat wird keinen Schaden erleiden, wenn nicht bei jedem Bagatelldelikt der Zugriff der Strafverfolgungsbehörden auf die erfassten Daten von Besuchern eröffnet ist”, so Caspar. 

Maskenpflicht: Verstärkte Kontrollen in Bus und Bahn

05. August, 12:33 Uhr: Mitarbeiter des HVV werden in den kommenden Tagen die Maskenpflicht in Bus und Bahn verstärkt kontrollieren. Das kündigte der Hamburger Senat gestern in einer Pressemitteilung an. Man wolle eine sichere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gewährleisten. 

Wegen dem Ende der Ferien und dem Schulbeginn erwartet der Senat steigende Fahrgastzahlen. Da die Fahrgäste den 1,5-Meter-Abstand meist nicht einhalten können, sei die Mund-Nasen-Bedeckung ein besonders wichtiges Mittel zum Infektionsschutz. Ohne Maske darf man nicht mitfahren, heißt es in der Mitteilung.

“Es hat etwas mit Höflichkeit, Respekt und Rücksicht gegenüber den Mitmenschen zu tun, Mund und Nase zu bedecken, wenn wir den Abstand zu Fremden nicht einhalten können”, findet Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard. 

25 Neuinfektionen seit gestern

05. August, 11:55 Uhr: Seit gestern meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde 25 Neuinfektionen mit Covid-19. Damit steigt die Zahl der Hamburger Infizierten seit Februar auf 5.485. Rund 5.000 davon sind bereits genesen. 

Aktuell befinden sich 21 Erkrankte in stationärer Betreuung. Davon liegen acht Personen auf der Intensivstation.

Zahl der Neuinfektionen wieder zweistellig

04. August, 14:50 Uhr: Seit gestern meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde 17 Neuinfektionen mit Covid-19. Gestern war die Zahl der Neuinfektionen erstmals wieder einstellig gewesen. Insgesamt verzeichnet Hamburg 5.460 Corona-Infizierte seit Februar. Rund 5.000 davon sind bereits genesen. 

Auf der Intensivstation liegen momentan sechs Personen. Weitere 13 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung.

Verkaufsverbot für Alkohol wird verlängert

03. August, 18:15 Uhr: Am kommenden Freitag und Samstag wird der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol erneut verboten. Das meldete der Senat in einer Pressemitteilung. Von 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist es in Teilen Altonas, Eimsbüttel und Mitte untersagt, alkoholische Getränke zu verkaufen oder abzugeben.

Bezirke, Behörden und Polizei bewerten das Verkaufsverbot am vergangenen Wochenende als wirkungsvoll. Passanten und Betriebe hätten weitgehend kooperativ reagiert. Nur ein Betrieb musste schließen. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet und sollen bald erneut bewertet werden. 

Maskenpflicht an Hamburger Schulen

03. August, 16:41 Uhr: Die Schulbehörde hat ihre Vorgaben für den Schulalltag präzisiert. Das meldete die Behörde in einer Pressemitteilung. Demnach gilt an allen weiterführenden Hamburger Schulen ab dem Schulbeginn nach den Ferien eine Maskenpflicht. 

Grundschulen sind von der Pflicht ausgenommen. In den weiterführenden Schulen dürfen Schüler und Schülerinnnen ihre Masken am eigenen Platz abnehmen. Die Lehrerinnen und Lehrer können sie in ihren Büros und während des Unterrichts ebenfalls absetzen. In den Pausen müssen alle eine Maske tragen.

Für Lehrer und Lehrerinnen, die Mund und Nase bedecken wollen, empfiehlt die Behörde ein durchsichtiges Visier zu tragen. Die Schulbehörde stellt 30.000 solcher Visiere für Beschäftigte an Schulen bereit.

Zusätzlich hat die Schulbehörde den Hamburger Schulen 50.000 Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung gestellt. So können Schülerinnen oder Schüler eine Maske von ihrer Schule erhalten, wenn sie ihre eigene vergessen haben. 

“Wir haben uns mit vielen Fachleuten abgestimmt und sorgfältig das Recht auf einen umfassenden Gesundheitsschutz gegenüber dem Recht der Schülerinnen und Schüler auf gute Bildung und eine optimale Förderung ihrer geistigen, sozialen, psychischen Entwicklung abgewogen”,  erklärt Schulsenator Ties Rabe.

Infektionszahlen wieder einstellig: Acht Neuinfektionen seit gestern

03. August, 13:05 Uhr: Hamburger Gesundheitsbehörde meldet seit gestern acht Neuinfektionen mit Covid-19. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen seit letzter Woche erstmals wieder im einstelligen Bereich. Seit Freitag registrierte die Behörde 41 Neuinfizierte. Insgesamt verzeichnet Hamburg damit 5.443 Corona-Infektionen seit Februar. Davon sind rund 5.000 bereits genesen.

Aktuell liegen sieben Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere 13 Personen befinden sich in stationärer Behandlung.

Sexarbeit bleibt weiterhin verboten

31. Juli, 17:02 Uhr: Der Hamburger Senat plant keine Lockerungen für Sexarbeit. Das ergab eine Anfrage der Linken. Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter dürfen ihren Beruf wegen der Corona-Pandemie seit Mitte März nicht ausüben.  

Erst vorgestern demonstrierten Sexarbeiterinnen in St. Pauli gegen ihr Arbeitsverbot. Bereits im Mai kritisierte der Bundesverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen, ein Ungleichbehandlung der Branche bei den Corona-Lockerungen.

Der Berufsverband legte zudem ein umfangreiches Hygienekonzept vor. “In der Schweiz ist Sexarbeit wieder erlaubt und es ist bislang nichts über eine Infektion auf dem Weg bekannt geworden.” erklärt Carola Ensslen, die queerpolitische Sprecherin der Linken. 

Die Anfrage der Linken ergab zudem, dass der Senat bislang 20 Bußgeldbescheide in einer Gesamthöhe von 43.356 Euro wegen Verstößen gegen das Prostitutionsverbot erlassen hat. Cansu Özdemir, frauenpolitische Sprecherin der Linken, findet: “Das Verbot zerstört ohne ernstzunehmende Grundlage Existenzen und zwingt Sexarbeiter_innen nicht nur in die Armut, sondern auch in Gefahrensituationen.”

16 Neuinfektionen seit gestern

31. Juli, 14:34 Uhr: Seit gestern bestätigt die Hamburger Gesundheitsbehörde 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten in Hamburg auf 5.401 an. Rund 5.000 davon sind bereits genesen. 

Aktuell liegen sieben Infizierte auf der Intensivstation. Weitere 19 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung.

31 Neuinfektionen – ein Todesfall

30. Juli, 11:31 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet 31 Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Das ist die höchste Zahl der Neuinfektionen seit Ende April. Insgesamt verzeichnet Hamburg 5.385 Infektionen seit Beginn der Pandemie. Rund 5.000 davon sind bereits genesen.

Seit gestern ist laut Hamburger Institut für Rechtsmedizin ein Erkrankter an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Den letzten Corona-Todesfall registrierte das Institut am 18. Juni. Aktuell befinden sich 22 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen sieben auf der Intensivstation.

Corona-Lockdown: Jugendliche verbringen deutlich mehr Zeit mit Medien

29. Juli, 18:18 Uhr: Während des Corona-Lockdowns haben Jugendliche deutlich mehr Zeit mit Computerspielen verbracht. Das zeigt eine Studie, die das Universitätsklinikum (UKE) mit der DAK-Gesundheit durchgeführt hat. Die Studie befragte 1.200 Familien.

Im Vergleich zum Herbst 2019 hätten die Spielzeiten unter der Woche bei Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren um 75 Prozent zugenommen. So spielten sie vor der Pandemie im Durchschnitt täglich 79 Minuten am Computer. Während des Lockdowns waren es 139 Minuten am Tag. Am Wochenende lagen die täglichen Spielzeiten bei 193 Minuten – ein Anstieg um 30 Prozent.

Laut der Studie haben Jugendliche während des Lockdowns auch mehr Zeit mit sozialen Medien verbracht. Werktags seien die Social-Media-Zeiten um 66 Prozent gestiegen. Sie kletterten von 116 Minuten auf 193 Minuten am Tag. Als Gründe gaben die Jugendlichen Langeweile und das Bedürfnis soziale Kontakte aufrecht zu erhalten an.

„Unsere Studie zeigt, dass wir dringend ein verlässliches und umfassendes Frühwarnsystem gegen Mediensucht brauchen“, sagt DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Die DAK plant deshalb ein neue Vorsorgeuntersuchung für 12- bis 17-Jährige einzuführe

18 Neuinfektionen seit gestern

29. Juli, 11:23 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde bestätigt 18 Neuinfektionen mit Covid-19 im Vergleich zu gestern. Seit letzter Woche liegt die Zahl der Neuinfektionen wieder im zweistelligen Bereich. Insgesamt verzeichnet Hamburg 5.355 Infizierte seit Februar. Rund 5.000 davon sind bereits genesen.

Auf der Intensivstation liegen momentan sechs Corona-Erkrankte. Weitere 15 Personen befinden sich in stationärer Behandlung.

Corona-Testzentrum für Hamburger Flughafen 

28. Juli, 16:40 Uhr: Am Hamburger Flughafen eröffnet noch in dieser Woche  ein Corona-Testzentrum für Reiserückkehrer. Das kündigte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard in der heutigen Landespressekonferenz an. 

Damit reagiert der Senat auf die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zu erlassen. Am Hamburger Flughafen werden täglich etwa 2.000 betroffene Rückkehrer erwartet.

“Das sicherste Mittel ist weiterhin die Quarantäne”, betont Leonhard. Mit einem negativen Testergebnisses könne man diese verkürzen.

An den Hamburger Bahnhöfen gäbe es keinen Grenzverkehr und dementsprechend wenige Rückkehrer aus Risikogebieten. Das Gesundheitsministerium überlegt, für bestimmte internationale Busbahnhöfe Testmöglichkeiten einzurichten. 

Grundsätzlich halte man die Testpflicht in Hamburg für richtig. Dass die Tests für die Reisenden kostenlos sind, kritisiert Leonhard. Sie will “perspektivisch zu einer Gebührenordnung kommen”. Zunächst ginge es aber darum, die Regeln schnell umzusetzen.

Wie läuft die Schule nach den Sommerferien?

28. Juli, 16:22 Uhr: Nach den Sommerferien findet der Präsenzunterricht in den Schulen wieder vollständigen statt. Das kündigte Schulsenator Ties Rabe in der heutigen Landespressekonferenz an. 

Zum Normalbetrieb kehren die Schulen dennoch nicht zurück. Während die Schüler in den Klassengemeinschaften keine Abstände beachten müssen, sind in den Fächern Sport, Schwimmen, Theater und Musik besondere Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten.

Schüler derselben Klassenstufe müssen die Abstände ebenfalls nicht einhalten. So können Wahlpflichtkurse und das vollständige Ganztagsangebot stattfinden. Den Kontakt der Schüler untereinander sollen Schulen durch abgetrennte Pausenbereiche möglichst gering halten.

Für Lehrkräfte und Schulbeschäftigte stellt die Schulbehörde kostenlose Kunststoff-Visiere, sowie über 30.000 FFP2-Masken zur Verfügung. Außerdem können sich Beschäftigte an Schulen kostenlos auf Covid-19 testen lassen.

“Die jetzt vorhandene Unterrichtszeit  soll bestmöglich genutzt werden”, betonte Rabe. Deshalb sind Projektwochen und Ausflüge in Unterrichtszeiten aktuell nicht erwünscht.

Verkaufsverbot für Alkohol kommt

28. Juli, 14:50 Uhr: Die Bezirke schränken den Verkauf von alkoholischen Getränken in der Schanze und auf St. Pauli am kommenden Wochenende ein. Das teilten die Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (Mitte) und Stefanie von Berg (Altona) in der heutigen Landespressekonferenz mit. 

Am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag ist es 434 Kiosken, Supermärkten, Bars und Tankstellen verboten, zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages alkoholische Getränke zu verkaufen. Gastronomen dürfen weiterhin alkoholische Getränke in den eigenen Räumlichkeiten anbieten. 

Menschen drängen sich vor einer Bar auf der Schanze. Foto: Alana Tongers
Menschen drängen sich vor einer Bar in der Schanze. Foto: Alana Tongers

Welche Straßenzüge von dem Verbot betroffen sind, wird aktuell noch ermittelt. Darunter seien auch Teile von Eimsbüttel. “Die Gebietskarten werden die Straße großflächig umfassen, sodass die Menschen weit gehen oder reisen müssen, um zum Ort des Trinkens zu kommen”, so Stefanie von Berg.

Mit dieser Entscheidung reagieren Senat und Bezirke auf Szenen an den vergangenen Wochenenden. Feiernde hatten die Abstands- und Hygieneregeln wiederholt missachtet. “Wir müssen aufpassen, dass wir die niedrigen Infektionszahlen, die wir in vielen Wochen der Entbehrung aufgebaut haben, jetzt nicht in Gefahr bringen”, betonte Falko Droßmann.

Die Bezirksamtsleiter erklärten, dass die Maßnahme Teil eines Stufenplans sei. Sie folge vielen Appellen sowie Mahnungen. Auch weitere  Verschärfungen sind möglich: Beispielsweise seien Betretungsverbote oder ein Verbot von Trinken im öffentlichen Raum denkbar. Am Montag wollen die Bezirke den Erfolg der Maßnahme bewerten und sie  gegebenenfalls anpassen.

Zwölf Neuinfektionen seit gestern

28. Juli, 13:07 Uhr: Seit gestern meldet Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard zwölf Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Februar auf 5.337 an. Rund 5.000 davon sind bereits genesen. 

Aktuell befinden sich zehn Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen vier Personen auf der Intensivstation. 

Spahn kündigt Testpflicht für Reiserückkehrer an

28. Juli, 11:44 Uhr: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich künftig auf Corona testen lassen. Das teilt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der Website des Gesundheitsministeriums mit. Spahn kündigte am Montag an, auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine bundesweite Testpflicht anzuordnen. 

“Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen”, erklärt der Gesundheitsminister. Die Kosten für die Tests übernimmt der Staat. Voraussichtlich tritt die Regelung in der nächsten Woche in Kraft.

DRK bietet Corona-Tests für 93 Euro

27. Juli, 13:01 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet Corona-Tests auch für Personen an, die keine Symptome aufweisen und keinen Kontakt zu Infizierten hatten. Patienten ohne ärztliche Verordnung müssen die Kosten für den Test selber tragen. Sie belaufen sich auf 93 Euro. 

Unter +49 40 55 44 49 222 können Interessierte einen Termin bei der DRK-Leitstelle in Wandsbek vereinbaren. Ärzte des DRK führen die Tests in einer Sammelstelle durch. Die Patienten erfahren ihre Testergebnisse nach ein bis zwei Tagen über einen QR-Code oder die Corona-Warn-App. 

Die DRK-Teststelle ist die erste, die allen Hamburgern offensteht. Vor allem für Reiserückkehrer könnte das Angebot interessant sein. Durch einen negativen Test kann die Quarantänezeit verkürzt werden. Die SPD Eimsbüttel forderte schon im März ein Corona-Testzentrum in Eimsbüttel.

51 Neuinfektionen seit Freitag

27. Juli, 11:45 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet 51 Neuinfektionen mit Covid-19 seit Freitag. Damit bleiben die Zahlen der Neuinfektionen weiterhin deutlich höher als in den letzten Wochen. Im Vergleich zu gestern registrierte die Behörde vier Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Infektionen in Hamburg seit Februar liegt bei 5.325. Rund 5.000 davon sind bereits genesen.

Aktuell liegen sechs Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere 19 Personen werden stationär behandelt.

Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte an Schulen

24. Juli, 17:12 Uhr: Alle Beschäftigten an staatlichen und privaten Hamburger Schulen können sich nach den Ferien kostenlos auf Corona testen lassen. Das teilten die Schulbehörde und die Kassenärztliche Vereinigung heute mit.
 
Demnach können sich alle Schulbeschäftigten, die Kontakt mit Schülern haben, bei einem Haus- oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt testen lassen. Mehrmalige Tests seien möglich, auch wenn der Patient keine Symptomen zeigt. „Wir wollen unsere Beschäftigten vor Infektionen mit dem Coronavirus schützen.” erklärt Schulsenator Ties Rabe. 
 
Ein Corona-Test bringe weder organisatorischen noch finanziellen Aufwand mit sich. Die Beschäftigten sollen ein Berechtigungsschein von der Schule erhalten. Nur wenn der Test positiv ausfällt, erfahre die Schulbehörde und die Schule das Testergebnis. Das Programm läuft zunächst bis zu den Herbstferien. Die Schulbehörde rechnet mit Kosten von zwei bis vier Millionen Euro.

Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch

24. Juli, 15:42 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat  16 Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern bestätigt. Gestern meldete sie  24 Neuinfektionen, so viele, wie seit Anfang Mai nicht mehr. Die Zahl der Covid-19-Infektionen seit Februar steigt damit in Hamburg auf 5.290. Davon sind rund 5.000 bereits genesen. 

Aktuell liegen fünf Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere 18 Personen befinden sich in stationärer Behandlung.

Gesundheitsbehörde will Massenfeier verhindern

23. Juli, 16:29 Uhr: Die Gesundheitsbehörde berät über eine Einschränkung des Alkoholverkaufs an Wochenenden in der Schanze und auf dem Kiez. Das teilte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde mit. 

Am vergangenen Wochenende feierten Massen dicht gedrängt in der Schanze und auf St. Pauli. “Es ist nicht akzeptabel, wenn einzelne sich unverantwortlich verhalten und so das Wohl anderer aufs Spiel setzte”, so der Sprecher der Behörde. 

Bestehende Mittel wolle man aktiver nutzen. Auch die Polizei werde bei ähnlichen Vorfällen in Zukunft mehr durchgreifen. Die Gesundheitsbehörde berät aktuell mit den Bezirken über eine Allgemeinverordnung, mit der die jeweiligen Bezirksämter den Alkoholverkauf zeitweise für einzelne Straßen verbieten könnten. 

Sieben Corona-Infektionen in Wandsbeker Flüchtlingsheim

23. Juli, 16:12 Uhr: Die zahlreichen Neuinfektionen mit Covid-19 sind unter anderem auf sieben infizierte Geflüchtete in einer Wohnunterkunft in Wandsbek zurückzuführen. Das bestätigte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. 

Die Behörde teilte mit, dass die 277 Bewohner des Heims nun für zwei Wochen unter Quarantäne stünden und mehrfach getestet werden sollen. Auf diese Weise wolle man die Ausbreitung des Virus verhindern.

Die Linksfraktion kritisiert, dass der Senat die beengten Behausungen in Flüchtlingsheimen nicht vorsorglich entzerrt hat. „Dass nun 300 Menschen in Zwangsquarantäne versetzt werden, ist untragbar”, so Fraktionsvorsitzende Carola Esslen. Die Quarantäne würde aufgrund von Kettenreaktionen meist länger als 14 Tage andauern. Der Senat müsse sich um anderweitige Unterbringungsmöglichkeiten kümmern.

Höchste Zahl der Neuinfektionen seit Wochen

23. Juli, 12:47 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet 24 Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war seit Anfang Mai nicht mehr so hoch. Insgesamt haben sich in Hamburg seit Februar 5.254 Personen mit dem Virus infiziert. Davon sind 5.000 bereits genesen.

Aktuell befinden sich 21 Corona-Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen sieben auf der Intensivstation.

Lange Schlange vor “Tierpark Hagenbeck” 

22. Juli, 16:20 Uhr: Vor dem Tierpark Hagenbeck hat sich am Vormittag eine lange Schlange gebildet. Es dürfen nur 3.000 Besucher gleichzeitig im Park unterwegs sein, damit die Besucher die Hygienevorschriften einhalten können. Ordner achten auf die Abstände im Park und davor.

Ein Ordner erzählt, dass es seit Montag regelmäßig zu Einlass-Stopps kommt. Dann würden sie die Besucher nur noch stoßweise einlassen: Die Ordner warten zwischen 30 und 60 Minuten, bis mehrere hundert Menschen den Park verlassen haben. Anschließend würden sie einer entsprechend großen Gruppe erlauben einzutreten.

Massen warten vor dem Tierpark Hagenbeck auf Einlass. Foto: Johanna Grabert
Massen warten vor dem „Tierpark Hagenbeck“ auf Einlass. Foto: Johanna Grabert

Der Besucheransturm ist vermutlich der Ferienzeit geschuldet. Einige Zoobesucher sind Urlauber oder kommen aus der Hamburger Umgebung für einen Tagesausflug. Die meisten haben eine Schlange dieser Länge nicht erwartet. “Da stöhnt man schon ein wenig”, sagt ein junger Mann. “Was soll man machen?”, fragt eine Oma, deren Enkelkinder auf der Wiese spielen. “Es ist nun mal Corona-Zeit.”

Acht Neuinfektionen seit gestern

22. Juli, 15:36 Uhr: Seit gestern registrierte die Hamburger Gesundheitsbehörde acht Neuinfektionen mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Infektionen in Hamburg liegt bei 5.250. Davon sind 5.000 bereits genesen.

Die Gesundheitsbehörde korrigierte drei Infektionsfälle im März. Auch die Zahl der Todesfälle in Folge einer Corona-Infektion korrigierte sie um einen Fall nach unten. 

Aktuell befinden sich sieben Corona-Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere elf Personen werden stationär behandelt.

Pflegeheim wegen Corona-Infektion unter Quarantäne

22. Juli, 10:48 Uhr: Ein Pflegeheim in Bramfeld ist seit Dienstag unter Quarantäne, da ein Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das bestätigte die Gesundheitsbehörde auf Nachfrage. 

Der Pressesprecher teilte mit, dass alle Bewohner, sowie ihre Angehörigen, auf das Virus getestet werden sollen. Aktuell dürfen die Bewohner keinen Besuch empfangen. Das Wandsbeker Gesundheitsamt habe diese Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet.

Im März hatte die Bundesregierung Besuche in Pflegeheimen stark eingeschränkt. Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen lockerte der Hamburger Senat die Besuchseinschränkungen im Juni.

Drei Neuinfektionen seit gestern

21. Juli, 17:45 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet drei Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 5.243. Rund 4.900 davon sind bereits genesen.

Aktuell werden 16 Erkrankte stationär behandelt. Davon befinden sich sieben auf der Intensivstation.

Sport-Events fallen wegen Corona in diesem Jahr aus

20. Juli, 15:12 Uhr: Sport-Events werden in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden. Das teilten der Senat und die Veranstalter heute mit. Triathlon, Marathon, Ironman, Cyclassics und weitere Events waren geplant. 

„Diese Entscheidung ist für uns alle schmerzhaft, aber leider unumgänglich”, erklärt Sportsenator Andy Grote. Das Problem bei den Sport-Großveranstaltungen sei, dass eine Kontaktnachverfolgung der Zuschauer nicht möglich sei. Auch die Einhaltung der Hygieneregeln sei nicht zu gewährleisten.

Viele Zuschauer beim Marathon 2019
Gedränge beim Marathon 2019 in Hamburg. Foto: Haspa Marathon Hamburg

Die Veranstalter betonten, dass die Entscheidung gemeinschaftlich gefallen sei und sie die Gründe des Senats unterstützten. Bereits Ende Juni hatten Grote und Bürgermeister Peter Tschentscher Zweifel daran geäußert, dass die Großveranstaltungen im Sport stattfinden können. 

Eine Ausnahme stellt der professionelle Triathlon dar. Die Veranstalter erarbeiten aktuell pandemiekonforme Versionen der Mixed-Team-Weltmeisterschaften und des World Triathlon. Beide sollen ohne Zuschauer und möglicherweise in einem Stadion stattfinden. 

Vier Neuinfektion seit Freitag

20. Juli, 14:35 Uhr: Seit Freitag hat die Hamburger Gesundheitsbehörde vier Neuinfektionen mit Covid-19 registriert. Im Vergleich zu gestern meldet sie eine Neuinfektion. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Februar in Hamburg auf 5.240. Rund 4.900 davon sind bereits genesen.

Aktuell liegen sechs Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere neun Personen werden stationär behandelt.

Sechs Neuinfektionen seit gestern

17. Juli, 12:12 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet sechs Neuinfektionen seit gestern. In der letzten Woche stiegen die täglichen Neuinfektionen mit Covid-19 nicht über zwei. Seit Februar verzeichnet Hamburg 5.236 Infektionen mit Covid-19. Diese Zahl stieg seit gestern um vier, da die Gesundheitsbehörde nachträgliche Korrekturen für Corona-Fälle aus vergangenen Monaten vorgenommen hat. Rund 4.900 Infizierte sind bereits genesen.

Die Zahl der Corona-Erkrankten auf der Intensivstation bleibt bei sechs. Weitere neun Infizierte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung.

Keine Neuinfektionen seit gestern

16. Juli11:57 Uhr: Seit gestern meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde keine neuen Corona-Fälle. Die Zahl der Infizierten seit Februar bleibt damit bei 5.232. Davon sind rund 4.900 bereits genesen.

Aktuell befinden sich 15 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen sechs auf der Intensivstation.

Zwei Neuinfektionen seit gestern

15. Juli12:34 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet zwei Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Hamburg verzeichnet damit seit Februar 5.232 Corona-Fälle. Davon sind rund 4.900 Infizierte bereits genesen.

Aktuell befinden sich 16 Erkrankte in stationärer Behandlung. Sieben davon liegen auf der Intensivstation.

Keine Neuinfektion seit gestern

14. Juli12:18 Uhr: Seit gestern hat sich keine Person in Hamburg mit dem Corona-Virus angesteckt. Das meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde. Die Zahl der Infizierten seit Februar bleibt damit bei 5.230. Davon sind rund 4.900 bereits genesen.

Aktuell befinden sich 17 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen sieben auf der Intensivstation.

Beginn der Hamburger Lernferien

13. Juli17:36 Uhr: Heute haben die Hamburger Lernferien an den meisten Schulen begonnen. Das meldete der Senat in einer Pressemitteilung. Die Hamburger Lernferien sind ein kostenloses Angebot, das auf freiwilliger Basis funktioniert, und Schülern die Möglichkeit bietet, in der Corona-Zeit verpassten Stoff aufzuholen.

Der Senat berichtet, an 144 Schulen und Einrichtungen hätten heute 381 Lerngruppen stattgefunden. Ein besonderer Schwerpunkt läge auf der Unterstützung von Kindern aus sozial schwächeren Familien. Mehr als jeder dritte Schüler, dem die Schule Lernferien empfahl, habe das Angebot wahrgenommen. Insgesamt seien mindestens 3.189 Kinder angemeldet.

Bildungsstaatsrat Rainer Schulz findet:  „In Hamburg wird der Ferienunterricht also anders als in anderen Bundesländern sehr gut angenommen.“ Das liegt seiner Ansicht nach an der frühzeitigen und umfassenden Organisation durch die Schulen.

Zwei Neuinfektionen über das Wochenende

13. Juli14:59 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat seit gestern keine neuen Corona-Fälle gemeldet. Seit Freitag bestätigte sie zwei Neuinfektionen mit Covid-19. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Hamburg seit Februar auf 5.230. Rund 4.900 davon sind bereits genesen.

Aktuell befinden sich vier Erkrankte auf der Intensivstation. Weitere elf werden stationär behandelt.

UKE Studie: Corona infiziert auch das Herz

10. Juli16:53 Uhr: Das Corona-Virus kann das Herz infizieren, sich darin vermehren und die Genaktivität infizierter Herzzellen verändern. Diese neuen Erkenntnisse gehen aus einer Studie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) hervor. Im Rahmen der Studie untersuchten Wissenschaftler 39 verstorbene Patienten und Patientinnen, die mit Covid-19 infiziert waren und Herzprobleme aufwiesen. Im Schnitt waren die Verstorbenen 85 Jahre alt.

Die Wissenschaftler fanden das Corona-Virus bei zwei Drittel der untersuchten Patienten im Herzgewebe. In 16 Fällen seien die Befunde so hoch gewesen, dass sie einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hätten haben können. Bei den fünf Patienten mit den meisten Corona-Partikeln gab es auch „Zeichen, dass sich das Virus auch in der betreffenden Zelle vermehrt“, so der Studienleiter Prof. Westermann in einer Pressemitteilung.

Die Studie zeige zwar, dass sich die Herzzellen durch eine Corona-Infektion verändern. Es ließe sich aber noch nicht abschließend sagen, ob dies Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben kann. Die typischen Anzeichen für Herzmuskelentzündungen konnten die Wissenschaftler nicht nachweisen. Da die Studie nur verstorbenen Patienten untersucht habe, wolle man in Zukunft weitere Erkenntnisse über die Auswirkung von Corona auf die Herzen lebender Patienten erlange

Zwei Neuinfektionen seit gestern

10. Juli, 16:50 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet seit gestern zwei Neuinfektionen mit Covid-19. Durch Korrekturen der Infektionszahlen im März und April sinkt die Zahl der Gesamtinfektionen auf 5.228. Davon sind rund 4.900 Infizierte bereits genesen.

Aktuell befinden sich 14 Erkrankte in stationärer Behandlung – davon vier auf der Intensivstation.

UKE-Studie: Corona belastet Kinder und Jugendliche

10. Juli, 13:12 Uhr: Die Pandemie führt zu mehr psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen und mindert ihre Lebensqualität. Besonders betroffen seien Kinde aus sozial schwachen Familien. Das zeigt eine bundesweite Studie des Universitätsklinkum Eppendorf (UKE), bei der zwischen dem 26. Mai und dem 10. Juni 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren und über 1.500 Eltern per Online-Fragebogen befragt wurden.

Zwei Drittel der befragten Kinder gaben an, dass ihre Lebensqualität und ihr psychisches Wohlbefinden seit Beginn der Pandemie gesunken seien. Bei bundesweiten Studien vor der Pandemie machten nur ein Drittel der Kinder diese Angaben. Auch das Risiko für psychische Auffälligkeiten habe sich von rund 18 Prozent auf 31 Prozent erhöht.

„Wir haben mit einer Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens in der Krise gerechnet. Dass sie allerdings so deutlich ausfällt, hat auch uns überrascht“, sagt Prof. Ravens-Sieberer in einer Pressemitteilung. Die Leiterin der Studie kritisiert, die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche seien sowohl in der Forschung, als auch gesellschaftlich spät in den Blick genommen worden. Sie rät Familien zu gemeinsamen Unternehmungen, Fürsorge und einer klaren Tagesstruktur. Im Falle einer zweiten Welle müssten niedrigschwellige Beratungsangebote für Eltern und für Kinder mit sozial schwachem Hintergrund zur Verfügung stehen.

Zwei Neuinfektionen seit gestern

9. Juli, 16:28 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet seit gestern zwei Neuinfektionen mit Covid-19. Damit steigt die Zahl der Corona-Infektionen auf 5.230. Rund 4.900 davon sind bereits genesen.

Auf der Intensivstation befinden sich aktuell drei Erkrankte – weitere neun Personen werden stationär behandelt.

Sechs Neuinfektionen seit gestern

8. Juli, 16:05 Uhr: Im Vergleich zu gestern meldet die Gesundheitsbehörde sechs Neuinfektionen mit Covid-19 in Hamburg. Die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle steigt damit auf insgesamt 5.228. Davon sollen rund 4.900 wieder genesen sein.

Aktuell werden 14 Erkrankte stationär behandelt – davon liegen vier auf der Intensivstation.

Finanzspritzen für Hamburger Start-ups und Künstler

8. Juli, 10:48 Uhr: Der Hamburger Senat beginnt mit der Umsetzung seines Konjunktur- und Wachstumsprogramms: Die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Kultur soll durch zwei weitere Fördertöpfe gesichert werden. Das teilte der Senat gestern in einer Pressemitteilung mit. Demnach werde ein „Corona Recovery Fonds“ (CRF) für innovative Start-ups und wachstumsorientierte kleine mittelständische Unternehmen bereitgestellt. Künstlern und Künstlerinnen will der Senat mit einer sogenannten Neustartprämie von 2000 Euro unter die Arme greifen. 

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann erklärt, die für Start-ups wichtigen Investorengelder seien in Krisenzeiten schwerer zu finden. Deshalb unterstütze der Corona Recovery Fonds sie mit insgesamt bis zu 50 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt Hamburg 12,5 Millionen Euro. Die restlichen Gelder stellt der Bund bereit. 

„Von Anfang an wurden auch Künstlerinnen, Kreative und Kultureinrichtungen mit berücksichtigt“, betont Kultursenator Carsten Brosda. Da der Kulturbetrieb jetzt wieder anläuft, soll die Neustartprämie Künstlern, Künstlerinnen und Kultureinrichtungen helfen, ihre künstlerischen Tätigkeiten wieder aufzunehmen. Bis zum 31. August können Hamburger Mitglieder der Künstlersozialkasse (KSK), sowie Hamburger die den Kriterien der KSK entsprechen, einmalig, pauschal und nicht rückzahlbare 2.000 Euro erhalten. Der Antrag kann online gestellt werden.

Zwei Neuinfektionen seit gestern

7. Juli, 11:25 Uhr: Seit gestern bestätigte die Hamburger Gesundheitsbehörde zwei Neuinfektionen mit Covid-19. Da Zahlen aus dem April und Juni nachträglich von der Behörde korrigiert wurden, bleibt die Gesamtzahl der Infizierten bei 5.222. Rund 4.900 davon sind bereits genesen.

Aktuell befinden sich 14 Personen in stationärer Behandlung. Sechs davon liegen auf der Intensivstation.

Seit Freitag: Sechs Neuinfektionen

6. Juli, 13:01 Uhr: Seit Freitag hat die Hamburger Gesundheitsbehörde sechs Neuinfektionen registriert. Damit steigt die Zahl der Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 5.222 an. Rund 4.900 davon sind bereits gegenesen.

In Hamburg werden aktuell 17 Erkrankte stationär behandelt. Sieben davon liegen auf der Intensivstation.

Fünf Neuinfektionen – kein neuer Todesfall

3. Juli, 10:51 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde bestätigte heute fünf Neuinfektionen mit Covid-19 seit gestern. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Februar in Hamburg auf 5.216. Rund 4.900 davon haben die Infektion bereits überstanden.

Seit gestern ist nach Angaben des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin keine weitere Person in Folge einer Covid-19-Infektion gestorben. Insgesamt starben in Hamburg 231 Menschen an den Folgen einer Corona-Erkrankung.

Aktuell werden 18 Erkrankte stationär behandelt. Davon befinden sich zwei Personen mit Wohnsitz in Hamburg auf der Intensivstation.

Fünf Neuinfektionen – kein neuer Todesfall

2. Juli, 16:00 Uhr: Seit gestern wurden in Hamburg fünf Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Das meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde. Die Zahl der Infizierten steigt damit auf 5.211 an. Davon sind rund 4.900 bereits genesen.

Nach Angaben des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin ist kein weiterer Mensch an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. In Hamburg starben insgesamt 231 Erkrankte. 

Aktuell werden 21 Infizierte stationär behandelt. Davon liegen vier Hamburger auf der Intensivstation.

Drei Neuinfektionen – kein weiterer Todesfall

1. Juli, 17:45 Uhr: Seit gestern meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde drei Neuinfektionen mit Covid-19. Insgesamt bestätigte die Behörde 5.206 Fälle seit Februar. Davon haben rund 4.900 Infizierte die Erkrankung bereits überwunden.

Das Hamburger Institut für Rechtmedizin meldet im Vergleich zu gestern keinen neuen Todesfall. In Hamburg starben 231 Personen an den Folgen einer Covid-19-Infektion.

Drei Menschen mit Wohnsitz in Hamburg befinden sich derzeit auf der Intensivstation. Weitere 17 Corona-Erkrankte werden stationär behandelt.

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