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Seit gestern haben sich die Fallzahlen von Corona-Infizierten in Hamburg verdoppelt. Foto: Wild Media
Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Hamburg fest im Griff. Foto: Wild Media
Pandemie

Corona Newsticker: Sorge um Delta-Mutation

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Von Eimsbütteler Nachrichten

In eigener Sache: Wir wollen so gut wie möglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Dafür haben wir u.a. einen kostenlosen Newsticker für euch eingerichtet. Doch auch uns stellt die Corona-Krise vor finanzielle Herausforderungen. Über Eimsbüttel+ könnt ihr zum Fortbestand unseres journalistischen Angebots beitragen.


  • Seit gestern 33 Neuinfektionen 
  • 76.829 Corona-Fälle in Hamburg insgesamt – 1.579 Tote
  • Lockerungen für Geimpfte und Genesene
  • Senat beschließt Öffnungsschritte
  • Präsenzunterricht wieder für alle Schüler in Hamburg
  • Impfungen für Kinder ab 12 Jahren 
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Seit gestern 33 Neuinfektionen

11. Juni, 12:22 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde 33 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.829 Fälle gemeldet. Davon gelten 74.000 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 17,1.

Aktuell befinden sich 58 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 30 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 25.973 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.959 Menschen ihre Erst-, 17.014 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 44,7 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 23,7 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.579 Menschen verstorben.

Sorge um Delta-Mutation

11. Juni, 11:12 Uhr: Die Delta-Mutation mit Ursprung in Indien breitet sich immer weiter aus. So auch in Großbritannien: Dort steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder stark, auf aktuell 63, nachdem der Wert Mitte Mai noch bei knapp 20 lag. Die Delta-Mutation macht den größten Teil der Infektionen aus. Dabei sind fast 60 Prozent der Erwachsenen Briten mindestens einmal – 40 Prozent vollständig geimpft.

Die Delta-Mutation gilt als deutlich ansteckender als die bisher bekannten Mutationen. Laborversuche deuten auf eine stärkere Vermehrungen der Viren im Körper hin. Auch die Impfungen wirken nicht so gut. Die Erstimpfung mit Biontech/Pfizer gibt nur einen Schutz von 34 statt 51 Prozent bei der derzeit in Deutschland vorherrschenden Variante B.1.1.7 (Alpha), die Zweite immerhin 88 statt 93 Prozent. Das zeigt eine erste Studie aus Großbritannien.  

“Das, was uns Sorge macht, ist die sogenannte Delta-Variante, die sich in Großbritannien wieder sehr stark ausbreitet”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern auf einer Pressekonferenz. In Deutschland liegt der Anteil der Delta-Mutation bei unter drei Prozent der Infektionen insgesamt. Der Hamburger Senat meldete am Dienstag insgesamt zehn Fälle der Virus-Variante Delta. Das sind drei mehr als in der Woche davor.

Impfungen für Kinder nur bei Vorerkrankungen

11. Juni, 10:24 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) sprach sich gestern gegen eine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche aus. Grund sei die geringe Datenlage von jüngeren Menschen. Die 12 bis 17-Jährigen sollen nur bei bestimmten Vorerkrankungen eine Impfung erhalten. Zu den Vorerkrankungen zählen Adipositas, Immunsuppression, Herzfehler, chronische Lungenerkrankungen, Diabetes und Trisomie 21. 

Aber auch ohne Vorerkrankungen sind Impfungen auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung möglich. Die Stiko empfiehlt zudem eine Impfung für Kinder, deren Kontaktpersonen ein Risiko für einen schweren Verlauf haben und sich nicht impfen lassen können. Für Personen unter 18 Jahren ist bisher nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen.

Schnellere Kontaktverfolgung ohne Smartphone

10. Juni, 12:29 Uhr: Die Stadt Hamburg bietet jetzt kostenlose Schlüsselanhänger zur digitalen Kontaktverfolgung an. Sie sollen Stift und Papier für Personen ersetzen, die kein Smartphone besitzen. Die Schlüsselanhänger sind in den Kundenzentren der Bezirke erhältlich. Das gab der Senat gestern in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Schlüsselanhänger müssen einmalig registriert werden und funktionieren genauso wie die “luca”-App auf dem Handy. So werden Kontaktdaten verschlüsselt aufgenommen und im Falle eines positiven Corona-Falles an dem besuchten Ort nur der Gesundheitsbehörde übermittelt.

Seit gestern 58 Neuinfektionen

10. Juni, 12:17 Uhr:Für heute meldet die Sozialbehörde 58 Neuinfektionen. In der vergangenen Woche waren es noch 78. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.796 Fälle gemeldet. Davon gelten 73.900 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 17,4.

Aktuell befinden sich 61 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 32 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 18.484 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.408 Menschen ihre Erst-, 12.076 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 44,1 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 22,8 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.578 Menschen verstorben. 

61 Neuinfektionen seit gestern

9. Juni, 12:33 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 61 Neuinfektionen – 12 mehr als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.738 Fälle gemeldet. Davon gelten 73.800 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 18,4.

Aktuell befinden sich 65 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 34 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 20.274 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.691 Menschen ihre Erst-, 13.583 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 43,8 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 22,1 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.578 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind fünf mehr als gestern.

Inzidenz in Eimsbüttel sinkt um die Hälfte

9. Juni, 12:28 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Eimsbüttel hat sich in der letzten Woche mehr als halbiert: Aktuell liegt der Wert bei 11,2 – in der vergangenen Woche waren es noch 24,3. Die Sozialbehörde meldete in den letzten sieben Tagen 30 Neuinfektionen. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz von 25,2 auf aktuell 17,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken.

Nur Hamburg-Nord kann eine niedrigere Inzidenz als Eimsbüttel vorweisen. Mit 10,5 Fälle pro 100.000 Einwohner steigt der Wert leicht im Vergleich zur Vorwoche (8,3). Auf Platz drei liegt in dieser Woche Wandsbek. Die 83 Neuinfektionen bedeuten eine gleichbleibende Inzidenz von 18,6.

In Altona steigt die Inzidenz geringfügig auf 24,3. Dort wurden der Sozialbehörde 67 Neuinfektionen gemeldet. In Harburg stieg die Zahl der Infektionen deutlicher: Mit 47 Neuinfektionen liegt die Inzidenz aktuell bei 27,7. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 20,7.  

Im Bezirk Bergedorf verdoppelte sich die Zahl der positiven Corona-Tests in der vergangenen Woche: 40 Neuinfektionen bedeuten eine Inzidenz von 30,7 statt 15,4. Auf dem letzten Platz liegt Hamburg-Mitte. Dort sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz von 39,1 auf 31,2. Die Sozialbehörde meldete in der vergangenen Woche 94 Neuinfektionen.

Digitaler Impfpass ab nächster Woche

9. Juni, 12:26 Uhr: Ab Montag, den 14. Juni können die Corona-Schutzimpfungen in einem digitalen Impfpass eingetragen werden. Das teilte gestern die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit. Diese stellt auf ihrer Webseite ein Portal zur Verfügung, auf dem alle Apotheken gelistet sind, die kostenlos einen digitalen Impfausweis ausstellen. Die dazugehörige App mit dem Namen “CovPass” des Robert Koch-Instituts soll schon früher in den App-Stores verfügbar sein. Auch in die Corona-Warn-App soll das Impfzertifikat eingebunden werden können. 

Der europaweite Start des digitalen Impfnachweises startet am 1. Juli. Dann sollen Reisen ins Ausland für vollständig Geimpfte wieder leichter möglich sein, da Quarantäne- und Testpflichten entfallen. 

Bund will weniger Geld für Testzentren zahlen

9. Juni, 12:20 Uhr: Schnelltestzentren sollen künftig nur noch elf statt 18 Euro pro Test vom Bund bekommen. Das geht aus einem Medienbericht der Welt hervor. Ein Gesetzesentwurf soll in der nächsten Woche dem Bundestag vorgelegt werden. Bisher machen die Betreiber der Zentren pro Test etwa zehn Euro Gewinn. 

Testzentrum Grün-Weiss Eimsbuettel Fahrrad
Foto: Marianne Bruns

Der Bund zahlte in den Monaten März und April insgesamt 659 Millionen Euro an die Testzentren. Zuletzt hatte es mehrere Berichte gegeben, dass bestimmte Zentren mehr Tests an die Behörden meldeten, als eigentlich durchgeführt wurden. Eine Kontrolle von Testzentren findet derzeit noch nicht statt. Auch das soll sich durch das neue Gesetz ändern.

Weitere Öffnungen ab Freitag

8. Juni, 15:43 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und Sozialsenatorin Melanie Leonhard stellten in der heutigen Landespressekonferenz weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor. Im Freien können sich nun bis zu zehn Personen treffen, im Innenbereich bleibt es bei fünf Personen. Verschiedene Kulturveranstaltungen können wieder stattfinden, indem die Sitzplätze im “Schachbrettmuster” angeordnet werden. Bei Veranstaltungen im Außenbereich können maximal 500, bei Sportveranstaltungen bis zu 650 Personen teilnehmen. Im Innenbereich gilt eine Obergrenze von 100 Personen. 

Sport im Freien ist mit bis zu 30 Personen möglich, im Innenbereich sind es zehn Personen. Hotels und andere Beherbergungsangebote dürfen ihre volle Kapazität ausnutzen. Weiterhin ist dort zum Reiseantritt und nach jeden weiteren 72 Stunden ein negativer Corona-Test vorzuweisen. Auch Saunen, Dampfbäder und Wellnessangebote können öffnen. Neben Abstands- und Hygieneregeln gilt eine Testpflicht für Besucher. 

Tschentscher appelliert weiterhin an die Vorsicht der Hamburger: “Wir sind noch nicht durch.” Vor allem die Entwicklung der Delta-Mutation aus Indien werde der Senat genauer beobachten. Zehn Fälle dieser Mutationen wurden bereits in Hamburg gemeldet.

Termin für Sommerdom steht fest

8. Juni, 14:57 Uhr: Nachdem der Dom vier Mal in Folge ausfallen musste, gibt es diesen Sommer grünes Licht für das Volksfest. Es findet vom 30. Juli bis zum 29. August statt. Die Wirtschaftsbehörde habe bereits mit der Planung begonnen, teilte eine Sprecherin gegenüber der Welt mit. Es werden etwa 20 bis 30 Prozent weniger Schausteller als in den Vorjahren zugelassen.

Bisher sind ein umfangreiches Hygiene- und Schutzkonzept sowie Einlasskontrollen vorgesehen. Nur negativ Getestete, Geimpfte oder Genesene sollen den Dom betreten können. Maximal dürfen 10.000 Menschen auf dem Gelände sein, dabei gilt die Maskenpflicht.

Seit gestern 53 Neuinfektionen

8. Juni, 12:33 Uhr:Für heute meldet die Sozialbehörde 53 Neuinfektionen – 55 weniger als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.677 Fälle gemeldet. Davon gelten 73.600 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 17,8. Am vergangenen Dienstag lag der Wert noch bei 25,2. 

Aktuell befinden sich 70 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 37 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 12.202 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.094 Menschen ihre Erst-, 8.108 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 43,4 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 21,4 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.573 Menschen verstorben.

94 Neuinfektionen am Wochenende – heute 26

7. Juni, 12:17 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 94 Neuinfektionen. Heute sind es 26. 

Seit Beginn der Pandemie wurden damit 76.624 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 73.500 als genesen. 

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 20,7.

Aktuell befinden sich 78 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 38 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 9.216 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 1.907 Menschen ihre Erst-, 7.309 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 43,2 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 20,9 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.572 Menschen verstorben.

Impfpriorisierung fällt in den Hausarztpraxen – Betriebsärzte impfen ab morgen

7. Juni, 11:21 Uhr: Ab heute fällt die Impfpriorisierung in Deutschland – in Hamburg aber nur in den Hausarztpraxen. Das Impfzentrum in den Messehallen behält die Reihenfolge bei, weil noch immer viele Impfberechtigte aus den Priorisierungsgruppen 1-3 keine Impfungen erhalten haben. Sozialsenatorin Melanie Leonhard bittet die Hamburger weiter um Geduld. “Wir kommen nun in einige Wochen, in denen wir keine Priorisierung haben und keinen Impfstoff”, sagte sie gegenüber dem NDR. 

Ab morgen starten auch Betriebsärzte mit den Corona-Impfungen. Laut NDR rechnen Hamburgs Großunternehmen wie Beiersdorf, Otto oder Aurubis mit einer Dauer von vier bis acht Wochen für die Erstimpfungen. Für kleine und mittelständische Unternehmen bietet die Hamburger Handelskammer ein überbetriebliches Impfzentrum an.

Wenige Infektionen in Hamburgs Schulen

7. Juni, 10:36 Uhr: Seit den Maiferien können wieder alle Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen. Bisher meldete die Schulbehörde nur vereinzelt positive Testergebnisse. Stand vergangenen Donnerstag wurden in den letzten neun Tage 58 Schüler und eine Lehrkraft positiv getestet. Daraufhin wurden 173 Schüler und acht Schulbeschäftigte in Quarantäne geschickt. 

Kommenden Abschluss- und Einschulungsfeiern sollen stattfinden können. Egal, ob draußen oder drinnen, alle Gäste – außer Schüler und Schulbeschäftigte – müssen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Eine Obergrenze für die Personenanzahl gibt es nicht, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss überall eingehalten werden können. Im Innen- und Außenbereich muss eine Maske getragen werden.

Polizei räumt Stadtpark

7. Juni, 10:34 Uhr: Am vergangenen Wochenende kam es vereinzelt zu Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen – besonders von feiernden Jugendlichen. Das gab die Polizei in einer Pressemeldung bekannt. In der Nacht zu Sonntag musste die Polizei den Stadtpark räumen. Nachdem es dort schon den ganzen Tag über sehr voll war, entstand am Abend eine Techno-Party mit rund 750 Jugendlichen. Die Polizei löste die illegale Veranstaltungen gegen 1:30 Uhr auf. Es kam zu vereinzelten Flaschenwürfen, eine Person wurde festgenommen. 

Auf dem Alma-Wartenberg-Platz in Altona kam es zu einem größeren Einsatz: Etwa 400 feiernde Jugendliche blockierten eine Straße und hielten sich nicht an die Hygiene- und Abstandsregeln. Gegen die anrückende Polizei wehrten sich die Jugendlichen mit Glasflaschen. Mit einem Wasserwerfer konnte die Versammlung aufgelöst werden.

Neue Corona-Lockerungen ab heute

4. Juni, 12:42 Uhr: Ab heute gelten die neusten Öffnungsschritte des Senats. Gaststätten dürfen wieder im Innenbereich Gäste empfangen. Dafür benötigen die Gäste einen negativen Corona-Test. Ab 23 Uhr gilt eine Sperrstunde für die Innengastronomie. In bestimmten Gebieten des Schanzenviertels und der Reeperbahn ist der Verkauf von Alkohol zwischen 20 Uhr und 6 Uhr verboten. Auch das Mitführen von Alkohol an den Orten ist verboten. 

Auch Hallenbäder und Spielhallen können ab heute öffnen. Für beide Orte müssen die Besucher einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Das Bäderland öffnet ab Montag zunächst nur für Kinder-Schwimmkurse, berichtet der NDR. Saunen und Whirlpools bleiben vorerst geschlossen.

Seit gestern 39 Neuinfektionen

4. Juni, 12:38 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde 39 Neuinfektionen – 46 weniger als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.504 Fälle gemeldet. Davon gelten 73.100 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken- Stand heute: 21,3.

Aktuell befinden sich 83 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 39 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 16.072 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.606 Menschen ihre Erst-, 9.466 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 41,7 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 19,5 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.566 Menschen verstorben. 

Bürgerschaft: Opposition kritisiert Corona-Politik des Senats

3. Juni, 12:57 Uhr: In der gestrigen Debatte der Hamburger Bürgerschaft ging es um die aktuellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Diese wurden von allen Fraktionen begrüßt. Kritik gab es für das lange Zögern des Bürgermeisters und der Senatoren. Stephan Gamm von der CDU kritisiert, “dass Gastronomen, Einzelhändler, aber auch Barkassen-Unternehmer gar nicht so schnell auf die beschlossenen Lockerungen reagieren können.”

Deniz Celik von der Linken fordert eine bessere Kontrolle von privaten Schnelltestzentren: “Es wäre eine Katastrophe, wenn falsch getestete Besucher das Virus in Krankenhäuser hineintragen würden.“ Sozialsenatorin Melanie Leonhard versuchte die Erwartungen beim Impfen zu dämpfen. Zur Zeit seien keine neuen Termine im Impfzentrum frei. “Das wird dauern. Es warten immer mehr Menschen.” Auch nach Ablauf der Impfpriorisierung am Montag wird es weiterhin eine feste Reihenfolge im Impfzentrum geben, so Leonhard.

Seit gestern 78 Neuinfektionen

3. Juni, 12:43 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 78 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.465 Fälle gemeldet. Davon gelten 72.900 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 23,7.

Aktuell befinden sich 86 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 41 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 16.895 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.153 Menschen ihre Erst-, 9.742 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 41,4 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 19 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.566 Menschen verstorben.

Hochschulen planen Präsenzunterricht zum Wintersemester

3. Juni, 11:35 Uhr: Studierende sollen noch das gesamte Sommersemester von zu Hause unterrichtet werden. Das gab Wirtschaftssenatorin Katharina Fegebank gestern in einer Pressemitteilung bekannt. Ein konkreter Plan wird derzeit erarbeitet. Dieser sieht bisher Kontakt- und Hygieneregeln vor. Auch Schnelltests sollen ab Oktober eine Rolle in den Universitäten spielen.

 “Es ist es unser klares Ziel, das Wintersemester an den Hamburger Hochschulen wieder in Präsenz stattfinden zu lassen”, so Fegebank. “Gleichzeitig wollen wir den Digitalisierungsschub an den Hochschulen weiter vorantreiben und auch künftig digitale Veranstaltungsformate anbieten.” Derzeit sind schon wieder einige Formate in Präsenz möglich: Forschungs- und Labortätigkeiten sind erlaubt, wissenschaftliche Bibliotheken sind seit Mitte Mai wieder geöffnet. 

Seit einem Jahr haben Studierenden in finanzieller Notlage die Möglichkeit, eine Überbrückungshilfe von bis zu 500 Euro im Monat zu beantragen. Bisher wurden über 21.000 Anträge bewilligt und mehr als zehn Millionen Euro an Studierende überwiesen. Das gab das Studierendenwerk in einer Pressemitteilung bekannt. Bis zum September können noch Anträge gestellt werden.

Hamburger Schnelltestzentren kosten Millionen

3. Juni, 11:06 Uhr: Im März und April haben Schnelltestzentren mehr als 15 Millionen Euro in Rechnung gestellt. Das ergab eine Recherche von NDR 90,3. In dem Zeitraum wurden rund 700.000 Schnelltests in etwa 170 Zentren durchgeführt. Für Mai und Juni sind höhere Kosten zu erwarten, da sich die Zahl der Schnelltestzentren seitdem fast verdoppelt hat. Der Bund finanziert die Tests. Für jeden durchgeführten Schnelltest können die Zentren 18 Euro in Rechnung stellen.

Verdacht auf Abrechnungsbetrug gibt es in der Hamburger Sozialbehörde noch nicht. Für entsprechende Kontrollen fehlen noch Vorgaben des Gesundheitsministeriums.

49 Neuinfektionen seit gestern 

2. Juni, 12:17 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde 49 Neuinfektionen – 27 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.387 Fälle gemeldet. Davon gelten 72.700 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken- Stand heute: 23,7.

Aktuell befinden sich 92 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 42 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 19.688 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 5.073 Menschen ihre Erst-, 14.615 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 41 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 18,4 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.565 Menschen verstorben.

“Active City”: Senat unterstützt Sportvereine

2. Juni, 11:17 Uhr: Mit vier Millionen Euro will Hamburg den Neustart des Sports unterstützen. Das gab der Senat gestern in einer Pressemitteilung bekannt. “Wir können den Blick nach vorn richten und wollen, dass der Sport jetzt mit kräftigem Rückenwind aus der Krise kommt. Für eine starke ‘Active City’ brauchen wir engagierte und leistungsfähige Vereine, weshalb der schnelle Mitgliederaufwuchs hier oberste Priorität hat”, so Innen- und Sportsenator Andy Grote. 

Das neue Förderprogramm soll den Sport bis zum Ende der Pandemie unterstützen und als Starthilfe dienen, wenn Sport wieder uneingeschränkt möglich ist. “Active City” sieht Gutscheine im Wert von 80 Euro vor, die Neumitglieder bei der Anmeldung in einem Verein bekommen sollen. Insgesamt stehen 20.000 dieser Gutscheine zur Verfügung. Dazu soll eine Kampagne unter dem Namen “#sportVEREINtuns” kommen, die Menschen zu den Vereinen bringen soll. Derzeit sind verschiedene Motive und Medienformate in Planung. 

Sportvereine, die seit Beginn der Pandemie mehr als 10 Prozent ihrer Mitglieder verloren haben, können einen Zuschuss von maximal 100.000 Euro beantragen. Insgesamt stehen dafür 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. “Auch wenn wir die Corona-Pandemie noch nicht final überwunden haben, blicken wir im Hamburger Sport doch zuversichtlich in die Zukunft”, sagt Ralph Lehnert, Vorstand im Hamburger Sportbund.

Tierpark Hagenbeck öffnet Tropen-Aquarium

2. Juni, 11:18 Uhr: Nach 214 Tagen können Besucher ab morgen wieder das Tropen-Aquarium im Tierpark Hagenbeck besuchen. Das gab der Tierpark in einer Pressemitteilung bekannt. Für den Besuch gelten weiterhin strenge Corona-Regeln: Vor dem Eintritt muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Besucher müssen eine medizinische Maske tragen und ihre Kontaktdaten angeben, um eine Nachverfolgung zu ermöglichen. 

Foto: Johanna Grabert

Tickets können online oder Vorort gebucht werden. Auf dem Gelände des Tierparks ist die Besucherzahl auf 240 Personen begrenzt. Eine Zeitbegrenzung für den Aufenthalt gibt es nicht. Die Tickets können bereits ab heute gebucht werden.

Inzidenz in Eimsbüttel: Nur ein Bezirk meldet höhere Zahlen

2. Juni, 10:40 Uhr: Die Inzidenz in Eimsbüttel liegt aktuell bei 24,3 – in der vergangenen Woche lag der Wert noch bei 30,3. Nur Hamburg-Mitte weist derzeit eine höhere Inzidenz auf. Die Sozialbehörde meldete 65 Neuinfektionen in der vergangenen Woche. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz von 31,3 auf aktuell 25,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken.

Die niedrigste Inzidenz in Hamburg weist der Bezirk Hamburg-Nord mit einem Wert von 8,3 vor. In der Vorwoche gab es hier noch 24,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Auf Platz zwei liegt Bergedorf. Die 20 Neuinfektionen lassen die Inzidenz von 35,6 auf 15,4 sinken.

In Wandsbek sinkt die Inzidenz auf 18,6. Dort wurden der Sozialbehörde 82 Neuinfektionen gemeldet. Auch Harburg kann einen größeren Rückgang der Infektionen vorweisen: Mit 35 Neuinfektionen liegt die Inzidenz aktuell bei 20,7. Eine Woche zuvor gab es noch 53,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.  

Dahinter liegt der Bezirk Altona mit einer Inzidenz von 23,3. Die 64 Neuinfektionen in der vergangenen Woche lassen den Wert um elf Punkte sinken. Auf den vorletzten Platz liegt Eimsbüttel, gefolgt von Hamburg-Mitte. Dort sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz von 62,6 auf 39,1. Die Sozialbehörde meldete in der vergangenen Woche 118 Neuinfektionen.

Was gilt ab heute?

1. Juni, 15:13 Uhr: Mit wie vielen Personen darf ich Sport machen? Kann mein Kind wieder in die Kita? Alle aktuellen Regeln haben wir in einem Artikel zusammengefasst.

Innengastronomie öffnet am Freitag

1. Juni, 15:11 Uhr: Hamburger Gaststätten können zum kommenden Wochenende ihre Innenbereiche öffnen. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher am Mittag in der Landespressekonferenz bekannt. Für den Innenbereich gelten strengere Regeln als im Außenbereich: Gäste und Personal müssen ein negativen Schnelltest vorweisen. Die Betreiber müssen für feste Sitzplätze und ausreichende Abstände zwischen den Tischen sorgen. Auch die Kontaktverfolgung ist notwendig. Für die Innengastronomie gilt ab 23 Uhr eine Sperrfrist.

Für das Schanzenviertel und Teile von St. Pauli wird es nach den Vorkommnissen am Wochenende strengere Regeln geben. Von 23 bis 5 Uhr morgens gilt dort ein Alkoholausschankverbot. An den Wochenenden darf an den Orten von 20 bis 6 Uhr kein Alkohol mitgeführt werden. Gaststätten dürfen nur an Gäste mit festen Sitzplätzen Alkohol verkaufen.

Moia nimmt wieder Betrieb auf

1. Juni, 14:14 Uhr: Ab heute fahren die Autos von Moia wieder durch Hamburg. Das gab das Unternehmen auf ihrer Webseite bekannt. Vorerst nimmt eine verkleinerte Flotte von 190 elektrisch betriebenen Fahrzeugen den Betrieb auf. Auch das Servicegebiet wurde angepasst. Die Anzahl der Fahrgäste ist zunächst auf vier Personen pro Fahrzeug begrenzt. Fünf oder sechs Personen werden nur mitgenommen, wenn die Personen einer Familie oder einem Hausstand angehören. Für alle Fahrgäste ist eine FFP2-Maske Pflicht. Die Fahrer werden regelmäßig auf das Corona-Virus getestet.

Seit gestern 108 Neuinfektionen

1. Juni, 13:02 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 108 Neuinfektionen – 69 mehr als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.338 Fälle gemeldet. Davon gelten 72.500 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 25,2.

Aktuell befinden sich 95 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 47 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.563 Menschen verstorben.

Biontech Impfstoff für Kinder zugelassen

1. Juni, 11:28 Uhr: Gestern gab die EU-Kommission das Vakzin von Biontech/Pfizer für Kinder ab 12 Jahren frei. Zuvor gab die Europäische Arzneimittelbehörde grünes Licht für die Impfungen. “Die Mitgliedsstaaten können jetzt entscheiden, ob sie ihre Impfkampagne auf junge Leute ausweiten”, so EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides auf Twitter. 

Bevor Kinder in Deutschland geimpft werden können, bedarf es einer Zustimmung der Ständigen Impfkommision. Diese kündigte bereits an, möglicherweise keine allgemeine Impfempfehlung zu geben sondern nur für Vorerkrankte. In Kanada und den USA werden bereits seit einigen Wochen 12-15-Jährige mit Biontech geimpft.

Corona-Plakate in St. Pauli

1. Juni, 11:21 Uhr: Nachdem die Corona-Maßnahmen am Wochenende im Kiez teilweise unbeachtet blieben, startet Hamburg nun eine Kampagne für einen Neustart der Feiermeile. Das berichtete der NDR gestern Abend. Unter dem Motto “Es ist immer noch St. Pauli!” soll wieder Leben in den Stadtteil kommen – mit Abstands- und Hygieneregeln. “Gerade wenn endlich wieder viele Menschen auf dem Kiez unterwegs sein können – heißt es für alle, behutsam mit diesen wiedergewonnenen Möglichkeiten umzugehen und die Abstands- und Hygieneregeln unbedingt einzuhalten”, so der Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte Falko Doßmann. 

Vier verschiedene Motive sollen die Menschen auf St. Pauli auf die weiterhin geltenden Corona-Regeln hinweisen. Die Plakate sollen nicht nur belehren, sondern auch unterhaltsam sein. Droßmann kündigte für die Zukunft regelmäßige Kontrollen an: “Wenn sich Szenen wiederholen, wie wir sie letztes Wochenende in Teilen von Hamburg hatten, werden wir große Probleme haben, diese Öffnungsschritte weiter fortführen zu können.” In der Nacht zum Sonntag hatte die Polizei das Schanzenviertel geräumt. Es kam zu einer illegalen Techno-Party und vielen Missachtungen der Corona-Regeln.

Weitere Personen zum Impfen aufgerufen

31. Mai, 16:57 Uhr: Der Senat ruft weitere Personen der Prioritätsgruppe 3 dazu auf, einen Impftermin zu vereinbaren. Das gab der Senat am Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. Zu den Personen gehören Hamburger über 60 Jahre und Menschen, die in kritischer Infrastruktur oder im Katastrophenschutz tätig sind. Die aktuelle Impfstofflieferung ermöglicht es, rund 30.000 Termine für Erstimpfungen im Impfzentrum zur Verfügung zu stellen. 

“Der Impfstoff ist knapp, und wir können nur so viele Termine anbieten, wie Impfdosen vorhanden sind. Die wenigen Termine, die im Impfzentrum verfügbar sind, werden daher an Personen vergeben, die mit erhöhter Priorität eine Schutzimpfung erhalten sollten”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. “Es wird noch etliche Wochen dauern, bis nach und nach allen Hamburgerinnen und Hamburgern eine Schutzimpfung angeboten werden kann.”

Betrug in Schnelltestzentren

31. Mai, 12:17 Uhr: Testzentren leiten offenbar höhere Zahlen von durchgeführten Tests an die Behörden weiter, als tatsächlich durchgeführt werden. Das ergab eine Recherche von WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung. Eine staatliche Kontrolle gibt es bisher nicht. Pro Schnelltest zahlt die Bundesregierung 18 Euro an die Schnelltestzentren – sechs Euro für die Materialkosten, zwölf Euro für die Durchführung. Die anfallenden Kosten finanziert der Staat durch Steuereinnahmen. 

Journalisten zählten die Besucher verschiedener Testzentren der Firma MediCan in Nordrhein-Westfalen. Die Testzentren geben jedoch weitaus mehr an als gezählt wurden. Auf Anfrage von WDR, NDR und SZ bei der Firma heißt es, dass die hohen Zahlen dadurch zustande kommen, dass die Tests aus mehreren Zentren zusammengefasst werden. Die Gesundheitsämter der betroffenen Regionen dementieren dieses Vorgehen. “Diese Absprache gibt es nicht”, sagt einer der Sprecher. 

Die Gesundheitsminister von Bund und Länder wollen heute über das weitere Vorgehen beraten. Auf Twitter kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn “stichprobenartig mehr Kontrollen” an. “Egal ob bei Masken oder beim Testen – jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen”, so Spahn weiter.

110 Neuinfektionen am Wochenende – heute 21

31. Mai, 12:11 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 110 Neuinfektionen. Heute sind es 21. 

Seit Beginn der Pandemie wurden damit 76.230 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 72.300 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 21,5. Am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 38,3. 

Aktuell befinden sich 102 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 53 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 10.280 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 889 Menschen ihre Erst-, 9.391 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 40,6 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 17 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.563 Menschen verstorben.

Polizei räumt Partys im Schanzenviertel

31. Mai, 11:23 Uhr: Die Hamburger Polizei hatte am vergangenen Wochenende viel zu tun. Am Freitag und Samstag wurde nach Angaben der Polizei besonders im Schanzenviertel Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen festgestellt. Im Florapark kam es am Samstag zu einer illegalen Techno-Party von rund 1.500 Personen. Bei Eintreffen der Polizei flüchtete der größte Teil der Feiernden. In den Außenbereichen der Schanze sollen teilweise rund 4.500 Menschen gewesen sein. Mindestabstände sowie die Maskenpflicht wurden selten eingehalten. Die Polizei sperrte gegen 23 Uhr das Schulterblatt. Viele Menschen feierten weiter dicht gedrängt und bewarfen Polizisten mit Glasflaschen. Zwei Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Um 2 Uhr hatte sich die Lage vollständig beruhigt.

Demonstration Tag der Arbeit Auschreitungen Corona
Foto: Eimsbütteler Nachrichten

“Auf dem Ballermann geht es zurzeit gesitteter zu als auf dem Schulterblatt”, kommentierte die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Ausschreitungen. “Das war eine rücksichtslose Massenparty mit Potenzial für ein mögliches Corona-Superspreaderevent.” Vertreter aller Hamburger Parteien verurteilten die Massenpartys.

Senat beschließt dritten Öffnungsschritt

31. Mai, 11:13 Uhr: Am vergangenen Freitag stellte Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher zusammen mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Sozialsenatorin Melanie Leonhard den dritten Öffnungsschritt für Hamburg vor. Ab Morgen, den 1. Juni gilt für private Treffen eine Kontaktbeschränkung von maximal fünf Personen aus bis zu fünf Haushalten. Genesene, Geimpfte und Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Kitas starten ab den 7. Juni wieder in den allgemeinen Regelbetrieb.

Beherbergungseinrichtungen wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder Campingplätze dürfen bis zu 60 Prozent ihre Kapazität öffnen. Gäste müssen vor Beginn des Aufenthalts einen negativen Corona-Test vorlegen und nach jeden weiteren 72 Stunden einen neuen Test machen lassen. Die Maskenpflicht an der Alster entfällt. Kontaktfreier Sport unter freiem Himmel ist mit bis zu 20 Personen möglich. Im Innenbereich können sich maximal zehn Personen zum Sport unter Auflagen treffen. Die bisherige Höchstzahl für Kinder, die zusammen Sport im Freien betreiben dürfen, wird aufgehoben. Hochschulen können wieder mehr Präsenzunterricht anbieten.

Auch Fitness-, Sport- und Yogastudios können unter Auflagen die Innenbereiche öffnen. Voraussetzung ist eine Testpflicht und eine Personenbegrenzung. Sportveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen können mit bis zu 650 Zuschauern stattfinden, sonstige Veranstaltungen sind mit bis zu 50 Personen möglich. Hafen- und Stadtrundfahrten und Gästeführungen sind mit bis zu 20 Personen draußen und zehn Personen im Innenbereich möglich. Ab den 11. Juni legen Kreuzfahrtschiffe wieder von Hamburg ab. Die dafür strengen Hygieneregeln beinhalten einen negativ PCR-Test als Voraussetzung für die Teilnahme.

Seit gestern 85 Neuinfektionen

28. Mai, 12:55 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 85 Neuinfektionen – 14 weniger als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.099 Fälle gemeldet. Davon gelten 71.600 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 27,1.

Aktuell befinden sich 111 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 56 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 22.968 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.957 Menschen ihre Erst-, 16.011 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 39,9 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 15,8 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.557 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind neun mehr als gestern.

Impfungen für Kinder ab 12 Jahren 

28. Mai, 11:31 Uhr: Mit dem Ende der Impfpriorisierung können sich auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen. Darauf einigten sich gestern Bund und Länder beim Impfgipfel. Vorher muss noch ein Impfstoff für die Altersgruppe zugelassen werden. Ziel ist es weiterhin, bis zum Ende des Sommers jedem Bürger ein Impfangebot machen zu können, so Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Morgen soll die Europäische Arzneimittelagentur EMA über eine Zulassung des Vakzins Biontech entscheiden. Danach prüft die Ständige Impfkommission den Impfstoff. Das Vorgehen soll nochmal etwa anderthalb Wochen dauern. In Kanada und den USA gibt es bereits die Zulassung von Biontech für Kinder und Jugendliche. 

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher konnte beim Impfgipfel erreichen, dass Hamburg eine Ausgleichslieferung von Impfstoff erhält. In den Wochen zuvor habe der Bund zu wenig Impfstoff anteilig zur Bevölkerung geliefert, so Tschentscher. Rund 44.000 Impfdosen hatte Hamburg zuletzt zu wenig bekommen. Wie hoch die Ausgleichslieferung sein soll, steht noch nicht fest. “Nun müssen sich die Experten zusammensetzen und eine Lösung finden”, so Senatssprecher Marcel Schweitzer. Für Kinder und Jugendliche wird es zunächst kein Sonderkontingent an Impfstoff geben. “Es wird nicht jeder sofort einen Termin bekommen”, so Tschentscher.

Tschentscher kritisiert Impfstoff-Verteilung des Bundes

27. Mai, 12:55 Uhr: Heute treffen sich die Länderchefs zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel zu einem Impfgipfel. Im Vorfeld kritisierte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher die Verteilung des Impfstoffes. “Die Impfstoffverteilung in Deutschland ist ungerecht”, sagte er im “Spiegel”. Hamburg habe bisher über 44.000 zugesagte Impfdosen nicht bekommen. Wenn das Bundesgesundheitsministerium keinen Ausgleich vornimmt, können im Impfzentrum ab Juni keine Erstimpfungen mehr stattfinden, so Tschentscher. 

Auch Hausärzte können kaum noch Termine für Erstimpfungen vergeben. “Wir bekommen wenig bis gar keinen Impfstoff für Erstimpfungen”, so die Vorsitzende des Hausärzteverbands Hamburg Jana Husemann gegenüber dem NDR. Teilweise können Zweitimpfungen nicht durchgeführt werden.
Ein weiteres Thema wird die Impfung von Kindern und Jugendlichen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer sein. Viele Ärzte und Forscher sind sich uneinig, ob eine Impfung sicher für Kinder ab 12 Jahren ist. Noch gibt es keine Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur oder des Robert-Koch-Instituts.

79 Neuinfektionen seit gestern 

27. Mai, 12:21 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 79 Neuinfektionen – 66 weniger als am vergangenen Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 76.014 Fälle gemeldet. Davon gelten 71.400 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 27,9. Heute vor einer Woche lag der Wert noch bei 42,7.

Aktuell befinden sich 124 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 58 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 21.402 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 11.883 Menschen ihre Erst-, 9.519 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 39,5 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 14,9 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.548 Menschen verstorben.

Freibäder öffnen am Wochenende

27. Mai, 11:49 Uhr: Am Samstag öffnen die ersten Schwimm- und Freibäder in Hamburg. Das teilte das Bäderland gegenüber NDR 90,3 mit. Die Freibäder in Finkenwerder, Bondenwald, Billstedt und das Kaifu-Bad zählen zu den ersten, die öffnen. “Aber auch das neue Bad in Rahlstedt und die vier Sommerfreibäder Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und das Naturbad Stadtparksee machen wieder auf”, so der Bäderland-Sprecher Michael Dietel. 

Für den Besuch müssen Eintrittskarten online gekauft werden. Ab Donnerstag können Besucher Tickets für bestimmte Zeitfenster buchen. Voraussetzungen ist ein aktueller PCR- oder Schnelltest. Geimpfte, Genesene und Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test.

Präsenzunterricht für alle Schüler in Hamburg ab nächster Woche

27. Mai, 11:45 Uhr: Ab kommender Woche sollen alle Schüler bis zu den Sommerferien wieder am vollen Präsenzunterricht teilnehmen. Das gab die Schulbehörde gestern in einer Pressemitteilung bekannt. Alle Fächer sollen normal nach Stundenplan unterrichtet werden, so auch Musik, Sport und der Schwimmunterricht in den Grundschulen unter den bekannten Hygieneregeln. 

“Nach einem halben Jahr ohne oder nur mit stark eingeschränktem Schulunterricht sollen Hamburgs Schülerinnen und Schüler wenigstens in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien noch einmal vollständigen Unterricht in der Schule bekommen”, so Schulsenator Ties Rabe. “Die Pandemie ist noch nicht vorüber, deshalb appelliere ich an alle Beteiligten, trotz der Freude über ein Stück mehr Normalität vorsichtig zu bleiben.”

Weiterhin gilt die Testpflicht und Maskenpflicht für die Schüler und Lehrkräfte. Lüft- und weitere Hygieneregelungen müssen in den Schulen ebenso eingehalten werden. Die Präsenzpflicht wird weiter ausgesetzt, wenn den Eltern das Risiko einer Infektion zu hoch ist oder andere Gründe vorliegen. Klassenreisen sind bis zu den Sommerferien verboten, einzelne Tagesausflüge können unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.

Eimsbüttels Sieben-Tage-Inzidenz sinkt minimal

26. Mai, 14:44 Uhr: Von 31,3 in der Vorwoche sinkt die Inzidenz in Eimsbüttel auf aktuell 30,3. Laut Sozialbehörde haben sich 81 Eimsbütteler in der Woche vom 17. Mai bis zum 24. Mai mit Covid-19 infiziert – in der Vorwoche waren es zwei mehr. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls gesunken: Von 43,5 auf aktuell 31,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Vor Eimsbüttel liegt aktuell der Bezirk Hamburg-Nord mit einer Inzidenz von 24,8. In der Vorwoche gab es hier noch 34,3 Fälle pro 100.000 Einwohner. Auf Platz drei liegt Altona. Die 94 Neuinfektionen lassen dort die Inzidenz von 53,8 auf 34,2 sinken.

In Wandsbek sinkt die Inzidenz auf 34,5. Dort wurden der Sozialbehörde 152 Neuinfektionen gemeldet. Auch Bergedorf kann einen größeren Rückgang der Infektionen vorweisen: Mit 45 Neuinfektionen liegt die Inzidenz aktuell bei 34,6. Eine Woche zuvor gab es noch 50,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.  

Auf den letzten beiden Plätzen bleiben Harburg und Hamburg-Mitte. Harburg meldete in der vergangenen Woche 91 Neuinfektionen – zwei weniger als in der Vorwoche. Somit sinkt die Inzidenz nur leicht auf 53,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner. In Hamburg-Mitte lassen 189 Neuinfektionen die Inzidenz von 79,9 auf 62,7 sinken.

Seit gestern 76 Neuinfektionen

26. Mai, 12:15 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 76 Neuinfektionen – am vergangenen Mittwoch waren es noch 190. Seit Beginn der Pandemie wurden 75.935 Fälle gemeldet. Davon gelten 71.100 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 31,3. 

Aktuell befinden sich 129 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 62 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 10.618 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.920 Menschen ihre Erst-, 3.698 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 38,8 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 14,4 Prozent die Zweitimpfung.

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.545 Menschen verstorben.

Hamburgs Schulden im letzten Jahr gestiegen

26. Mai, 11:59 Uhr: Gestern stellte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel die neuen Steuerschätzungen vor. Im vergangenen Jahr konnten rund zwölf Milliarden Euro Steuern eingenommen werden – eine halbe Milliarde mehr als noch im letzten Jahr geschätzt wurde. Die Schulden der Stadt sind trotzdem um 1,7 Milliarden Euro gestiegen. Im aktuellen Jahr rechnet der Senat mit etwas höheren Einnahmen. “Erstmals ist Licht am Ende des Tunnels sichtbar”, so Dressel. In zwei bis drei Jahren soll wieder das Niveau vor Corona erreicht sein.  

“Jetzt gibt es Anzeichen einer durchaus kräftigen, ja durchaus überdurchschnittlichen Erholung, die sich mit Abstrichen auch auf der Einnahmeseite bemerkbar machen wird. Auch finanzpolitisch ist damit erstmals Licht am Ende des Tunnels sichtbar – gleichwohl werden uns die Einbrüche der Corona-Krise noch lange beschäftigen, für neue Ausgabenwünsche, für Steuersenkungen wird in der Nach-Corona-Zeit keinerlei Spielraum bestehen”, so der Finanzsenator.

Kassenärztliche Vereinigung kritisiert Impfstoffverteilung

26. Mai, 11:29 Uhr: Die Impfkampagne in den Hausarztpraxen kann nicht richtig Fahrt aufnehmen, so Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg gegenüber NDR 90,3. Demnach soll die Bundesregierung den Impfstoff für Kinder und Jugendliche aufsparen, sowie für die Betriebsärzte, die ab dem 7. Juni mit dem Impfen beginnen. Derzeit stehen pro Hausarzt maximal 24 Dosen von Biontech in der Woche für die Erstimpfung zur Verfügung. Laut Plassmann sollen den Betriebsärzten bis zu 800 Dosen pro Woche zur Verfügung stehen. 

Ob es eine generelle Impfempfehlung für Kinder geben wird, ist noch unklar. Laut Medienberichten des Redaktionsnetzwerk Deutschland soll die Ständige Impfkommission (Stiko) nur für 12- bis 15-Jährige mit bestimmten Erkrankungen eine Empfehlung aussprechen. Grund ist die geringe Datenlage, um Risiko und Nutzen abwägen zu können.

In der gestrigen Landespressekonferenz verwies Senatssprecher Marcel Schweitzer bei der Frage des knappen Impfstoffes auf die Bundesregierung. “Der Impfstoff ist so knapp wie der Bund ihn bestellt hat und ihn liefern lässt.” Auch nach dem 7. Juni wird im Impfzentrum die Impfpriorisierung eingehalten.

Polizeigewerkschaft fordert mehr Kontrollen von den Bezirksämtern

26. Mai, 11:24 Uhr: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist unzufrieden mit der personellen Ausstattung in den Hamburger Bezirksämtern. Dadurch können in Hamburg nicht genügend Kontrollen der Corona-Hygieneregeln durchgeführt werden. “Der eklatante Personalmangel in den Kontrolleinheiten der Bezirksämter verhindert die konsequente Kontrolle der Corona-Vorschriften”,  so der Chef Horst Niens am Dienstag auf der Webseite der GdP. “Was die wenigen Kontrolleure leisten können, ist leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.” 

Weiter fordert Niens eine konsequente Überprüfung der Maßnahmen im Gewerbe. Möglich sei dies durch Verbundeinsätze. Vertreter aus verschiedenen Behörden kommen dabei zusammen, um die Einhaltung der Regeln möglichst schnell und umfangreich zu prüfen. “Es darf nicht sein, dass diejenigen, die viel in Hygienekonzepte investieren, unter der Nachlässigkeit unzuverlässiger und windiger Geschäftsleute leiden”, so der GdP-Chef.

Hamburgs Außengastronomie gut ausgelastet

25. Mai, 12:24 Uhr: Am Pfingstwochenende haben viele Hamburger die wiedereröffnete Außengastronomie  besucht. Rund um das Schulterblatt im Schanzenviertel sollen am Sonntagabend rund 400 Gäste gezählt worden sein – auf den Straßen um die 900 Personen. Das berichtete ein Polizeisprecher gestern gegenüber dem NDR. Auch auf dem Kiez waren um die 1.000 Menschen unterwegs. 

Die Beamten vor Ort stellten 48 Verstöße gegen die Maskenpflicht und Abstandsregeln fest. Durch den Alkoholkonsum sei die Hemmungen bei einigen Personen gesunken und es kam zu Verstößen. In der Nacht wurde die Stimmung teilweise aggressiv gegenüber den Beamten, so der Polizeisprecher.

238 Neuinfektionen über Pfingsten – heute 39

25. Mai, 12:21 Uhr: Für das verlängerte Pfingstwochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 238 Neuinfektionen. Heute sind es 39.

Seit Beginn der Pandemie wurden damit 75.859 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 70.800 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 37,3. Am Dienstag vor einer Woche lag der Wert noch bei 48,1. 

Aktuell befinden sich 126 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 60 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.485 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 1.071 Menschen ihre Erst-, 6.414 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 38,4 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 14,2 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.545 Menschen verstorben.

Seit gestern 99 Neuinfektionen

21. Mai, 12:54 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 99 Neuinfektionen – am vergangenen Freitag waren es noch 155. Seit Beginn der Pandemie wurden 75.582 Fälle gemeldet. Davon gelten 69.800 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 39,7.

Aktuell befinden sich 133 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 62 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 20.103 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.658 Menschen ihre Erst-, 12.445 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 37,7 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 12,5 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.541 Menschen verstorben.

Messehallen: Neues Kundenzentrum für Reisedokumente

21. Mai, 10:32 Uhr: Am 25. Mai eröffnet in den Messehallen ein Kundenzentrum für Reise- und Ausweisdokumente. Das gab der Senat gestern in einer Pressemitteilung bekannt.

“In den letzten Monaten haben viel weniger Hamburgerinnen und Hamburger ihre Pässe und Ausweise verlängern lassen als dies in den vergangenen Jahren der Fall war”, so Finanzsenator Andreas Dressel. Vorerst sollen ausschließlich Pass- und Ausweisanträge bearbeitet werden. Künftig sollen vollständig Geimpfte im gleichen Zentrum ihr Impfzertifikat bekommen. Dafür fehlt jedoch noch ein Beschluss auf Europäischer Ebene. Dressel hofft auf schnelle Einigung.  “Dann hat man alles tutto completti. Idealerweise kann es dann auch gleich auf eine Reise gehen”, so der Finanzsenator gegenüber dem NDR. 

Betrieben wird das Zentrum vom Bezirksamt Hamburg-Nord und ist von 7:30 bis 19 Uhr geöffnet.

145 Neuinfektionen seit gestern

20. Mai, 14:14 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 145 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 75.483 Fälle gemeldet. Davon gelten 69.500 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 42,7. Am Donnerstag vor einer Woche lag der Wert noch bei 70,3. 

Aktuell befinden sich 146 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 67 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.541 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

UKE impft Mitarbeiter der Uni Hamburg

20. Mai, 10:58 Uhr: Ab dem 24. Juni können alle Beschäftigte der Universität Hamburg eine Impfung im Universitätsklinikum Eppendorf erhalten. Das berichtet die Universität gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung. Innerhalb von drei Wochen soll jeder der rund 7.000 Mitarbeiter einen Termin zur Erstimpfung machen können. 

“Ich werte es als einen Akt der Zusammengehörigkeit unserer Universität zum UKE. Das ist ebenso erfreulich wie die Zusammenarbeit auch in anderen Feldern mit dem UKE, so insbesondere in der Infektionsforschung, die uns große Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet”, so der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen. Innerhalb der Uni Hamburg soll es keine Impfpriorisierung geben.

Nächste Öffnungen in Schulen noch im Mai

20. Mai, 10:55 Uhr: Ab Ende Mai sollen Schüler in Hamburg teilweise in voller Klassenstärke am Präsenzunterricht teilnehmen können. “Ab 31. Mai werden viele Jahrgangsstufen in voller Präsenz wieder jeden Tag zur Schule gehen dürfen”, verkündete Schulsenator Ties Rabe gestern im Hamburger Abendblatt. Welche Klassenstufen in welchem Umfang in die Schulen kommen können, steht noch nicht fest. Eine Präsenzpflicht soll es in diesem Schuljahr nicht mehr geben, so der Sprecher der Schulbehörde Peter Albrecht gegenüber dem NDR 90,3

In der Bürgerschaft gab es gestern eine große Übereinstimmung der Fraktionen, dass Schulen und Kitas schnell öffnen sollen. “Das muss oberste Priorität haben”, so Dirk Kienscherf von der SPD. Einen Fokus auf Schüler bei den Impfungen forderte Grünen-Fraktionschefin Jennifer Jasberg.

Hamburg behält Impfpriorisierung bei

20. Mai, 10:29 Uhr: Die Sozialbehörde gab gestern bekannt, die geplante Aufhebung der Impfreihenfolge doch nicht umzusetzen. Das geht es aus mehreren Medienberichten hervor. Im Impfzentrum in den Messehallen soll es auch über den 7. Juni hinaus eine Priorisierung geben. In den Arztpraxen soll die Priorisierung wie geplant aufgehoben werden. 

“Das heißt jede und jeder kann einen Termin vereinbaren. Ab dem 7. Juni werden Arztpraxen die Hauptanlaufstelle sein, wenn es um Schutzimpfungen und Impftermine geht”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard gegenüber dem NDR. Viele priorisierte Menschen konnten bisher noch keinen Termin vereinbaren. Es sei nur gerecht, dass diese bevorzugt im Impfzentrum einen Termin bekommen. Langfristig sollen dort hauptsächlich Zweitimpfungen stattfinden. Arztpraxen und Betriebsärzte sollen dann die erste Anlaufstelle sein. 

Bei der gestrigen Debatte in der Bürgerschaft über das Ende der Impfpriorisierung gab es Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahn. Er müsse “endlich dafür sorgen, dass wir mehr Impfstoff bekommen”, so SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf. Grünen-Abgeordneter Peter Zamory sieht Impfungen ohne Reihenfolge kritisch: “Das wird den Druck auf uns Arztpraxen enorm steigern”, so der Allgemeinmediziner.

Hamburger Bezirke: Eimsbüttel hat die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz

19. Mai, 12:42 Uhr: Eimsbüttel ist wieder der Bezirk mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg – Stand diese Woche: 31,1. Mit einem Wert von 82 in der Vorwoche ist die Inzidenz um über 50 Punkte gesunken. Laut Sozialbehörde haben sich 83 Eimsbütteler in der Woche vom 10. Mai bis zum 17. Mai mit Covid-19 infiziert. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls stark gesunken: Von 78,2 auf aktuell 43,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Hinter Eimsbüttel liegt der Bezirk Hamburg-Nord mit einer Inzidenz von 34,3. In der Vorwoche gab es hier noch 53,7 Fälle pro 100.000 Einwohner. Auf Platz drei liegt Wandsbek. Die 175 Neuinfektionen lassen die Inzidenz von 79,1 auf 39,7 sinken.

In Bergedorf sinkt die Inzidenz auf 50,7. Dort wurden der Sozialbehörde 66 Neuinfektionen gemeldet. Auch Altona kann einen starken Rückgang der Infektionen vorweisen: Mit 148 Neuinfektionen liegt die Inzidenz aktuell bei 53,8. Eine Woche zuvor gab es noch 77,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.  

Auf den letzten beiden Plätzen bleiben Harburg und Hamburg-Mitte. Harburg meldete in der vergangenen Woche 93 Neuinfektionen. Somit sinkt die Inzidenz von 79,1 auf 54,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Hamburg-Mitte weist derzeit eine Inzidenz von 79,9 auf. Die 241 Neuinfektionen lassen den Wert um fast 50 Punkte sinken.

190 Neuinfektionen seit gestern

19. Mai, 12:38 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 190 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 75.338 Fälle gemeldet. Davon gelten 69.200 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 44,2. Am Mittwoch vor einer Woche lag der Wert noch bei 75,9. 

Aktuell befinden sich 166 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 71 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 16.505 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.242 Menschen ihre Erst-, 9.263 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 36,9 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 11,1 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.535 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind zwei mehr als gestern.

Theater und Konzerthäuser öffnen Ende Mai

19. Mai, 11:54 Uhr: Am 28. Mai dürfen Hamburgs Theater und Konzerthäuser wieder öffnen. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher gestern in der Landespressekonferenz bekannt. Zu den Voraussetzungen für eine Öffnung zählen die Einhaltung von Abstandsregeln, Testpflicht und Maskenpflicht – auch auf den Plätzen – sowie personalisierte Tickets zur Kontaktnachverfolgung. “Das ist ein großer Erfolg für uns alle, dass die Infektionszahlen schon jetzt weitere Öffnungen ermöglichen”, so Kultursenator Carsten Brosda gegenüber dem NDR. “Jetzt öffnen sich wieder die Türen für einen großartigen Sommer mit viel, viel Kultur.”

Nach sieben Monaten Zwangspause  planen mehrere Veranstaltungsorte ihre Wiedereröffnungen. Die Elbphilharmonie öffnet am 31. Mai zum Finale des Internationalen Musikfest Hamburg. Die Aussichtsplattform wird ebenfalls wieder für den Besuch freigegeben. Die Laeiszhalle und Staatsoper starten am 28. Mai ihr Programm. Das Ohnsorg-Theater, St. Pauli Theater und Ernst Deutsch Theater nehmen in der ersten Juniwoche wieder den Betrieb auf. Das Kampnagel plant die große Wiedereröffnung zum Internationalen Sommerfestival im August – für Juni sind ebenfalls kleinere Aktionen geplant.

Hamburgs Pflegeheime wieder Corona-frei

19. Mai, 11:46 Uhr: Seit September vergangenen Jahres sind die Pflegeheime in Hamburg erstmals wieder Corona-frei. “Corona ist in Hamburgs Pflegeheimen vorläufig überstanden”, so der Sprecher der Gesundheitsbehörde Martin Helfrich gegenüber der dpa. Der Höhepunkt sei Anfang Januar erreicht worden: In 70 von 150 Pflegeeinrichtungen seien damals 744 Senioren infiziert gewesen. Im März lag die Zahl der infizierten Pflegeheim-Bewohner unter 20. 

Insgesamt sind 3.500 von 16.000 Bewohnern positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Die Impfungen in den Pflegeheimen haben Ende Dezember begonnen, seit Ende April können Senioren sich wieder frei bewegen und Besuch empfangen. “Die Schutzimpfungen zeigen Wirkung”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Hamburger Senat lockert Corona-Regeln

18. Mai, 17:22 Uhr: Der Senat gab heute in der Landespressekonferenz weitere Öffnungsschritte bekannt. Durch den “bemerkenswerten Erfolg” der Hamburger Maßnahmen sei es möglich, die Corona-Regeln zu lockern, so Bürgermeister Peter Tschentscher. Ab kommenden Samstag darf die Außengastronomie öffnen – ursprünglich war die Öffnung erst für in einem Monat vorgesehen. Bei privaten Treffen können wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Auch im Einzelhandel sind Lockerungen vorgesehen: Mit Personenbegrenzung und Kontaktverfolgung kann man so mit Abstands- und Hygieneregeln einkaufen gehen. Die Maskenpflicht für Park- und Grünanlagen wird aufgehoben. Eine Maske ist nur zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

Körpernahe Dienstleistungen – über Friseur und Fußpflege hinaus – und praktischer Fahrunterricht sind mit einem negativen Schnelltest wieder möglich. Bis zu 20 Kinder können im Freien zusammen Sport machen – kontaktfreier Sport für Erwachsene ist auf zehn Personen begrenzt. Für Kinder soll es zusätzlich außerschulische Angebote wie Musikschulen geben. 

Tschentscher-Notbremse-Lockdown
Foto: Staatskanzlei Hamburg

Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen erlaubt. Für jede Person ist eine feste Steh- und Sitzgelegenheit notwendig. Es gilt weiterhin Maskenpflicht, außerdem muss ein negativer Schnelltest vorgewiesen werden. Gottesdienste können künftig wieder ohne Anmeldung stattfinden. Ab dem 28. Mai dürfen Theater und Konzerte unter strengen Auflagen öffnen. 

Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, begrüßt die Öffnungsschritte. Gleichzeitig appelliert er an alle Betriebe und Kunden, weiterhin die Corona-Auflagen strikt einzuhalten und nicht nachzulassen: “Wir haben jetzt die reelle Chance, die Krise hinter uns zu lassen, wieder durchzustarten und die Wirtschaft zu stabilisieren – das dürfen wir nicht verspielen!”

58 Neuinfektionen seit gestern

18. Mai, 13:05 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 58 Neuinfektionen – 87 weniger als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 75.148 Fälle gemeldet. Davon gelten 68.800 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 43,5. Am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 78,2. 

Aktuell befinden sich 172 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 71 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.533 Menschen verstorben.

Impfpriorisierung endet am 7. Juni

18. Mai, 11:46 Uhr: Ab dem 7. Juni soll es keine festgelegte Reihenfolge beim Impfen geben. Darauf einigten sich Bund und Länder, so Gesundheitsminister Jens Spahn gestern. Gleichzeitig bat er um Geduld, denn das Impfen wird voraussichtlich “bis weit in den Sommer hinein” andauern. 

In den nächsten drei Wochen seien rund 15 Millionen Erst- und Zweitimpfungen geplant. Genug, um die Menschen zu impfen, die noch auf den Priorisierungslisten stehen: “Wir geben drei Wochen vorher allen die Möglichkeit zu planen und wir haben mittlerweile sehr verlässliche Impfstoff-Lieferungen – vor allem von BioNTech”, so der Gesundheitsminister in den Tagesthemen. Bis Ende Mai sollen rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland geimpft sein. Betriebs- und Privatärzte sollen dann ebenfalls in die Impfkampagne aufgenommen werden.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 50

17. Mai, 12:38 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 167 Neuinfektionen – 187 weniger als am Wochenende davor. Heute sind es 95.

Seit Beginn der Pandemie wurden damit 75.090 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 68.600 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 48,1. Am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 83,9. 

Aktuell befinden sich 189 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 78 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 6.518 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 3.415 Menschen ihre Erst-, 3.103 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 36 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 10,2 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.533 Menschen verstorben.

Alle Schulklassen starten in den Wechselunterricht

17. Mai, 10:52 Uhr: Seit heute können alle Jahrgänge im Wechselunterricht in die Schule gehen. So ist nur die Hälfte der Klasse in Präsenz anwesend, die andere Hälfte lernt von zu Hause aus. Bisher konnten nur Grundschul- und Abschlussklassen am Unterricht in den Schulen teilnehmen. Laut der Sozialbehörde lernten 40 Prozent lernten ausschließlich von zu Hause. 

Eine Präsenzpflicht besteht aber weiterhin nicht, wenn Eltern aufgrund gesundheitlicher Risiken bedenken haben, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Weniger als zwei Prozent der Eltern davon Gebrauch. Schulsenator Ties Rabe rechnet mit normalen Präsenzunterricht noch vor den Sommerferien, wenn das Infektionsgeschehen weiterhin rückläufig ist. “In einzelnen Bundesländern hat man solche Schritte ja schon gemacht, beispielsweise für die jüngeren Kinder in der Grundschule, aber wir müssen uns das nochmal genauer angucken”, so Rabe gegenüber dem NDR.

Kitas starten heute in den eingeschränkten Regelbetrieb. So ist für jedes Kind eine Betreuung von 20 Stunden pro Woche und an mindestens drei Tagen gewährleistet. Zuletzt gab es in Hamburg nur eine Notfallbetreuung.

Viele Hamburger lassen Zweitimpfungen ausfallen

17. Mai, 10:27 Uhr: Seit dem Wochenende kommt es zu Problemen mit Zweitimpfungen im Hamburger Impfzentrum. Das berichtete der Ärztlicher Leiter, Dirk Heinrich gegenüber dem NDR. Vermehrt sind Menschen mit Zweitimpfterminen für AstraZeneca und Biontech nicht erschienen. Genaue Zahlen wurden nicht erfasst. 

Heinrich vermutet, dass die Personen ihre Zweitimpfung beim Hausarzt bekommen, den Termin im Impfzentrum aber nicht absagen. Für die Impfkampagne sei es aber besser, die zweite Impfung dort zu bekommen, wo man auch die erste erhalten hat, so Dirk Heinrich.

Tschentscher für Öffnung der Außengastronomie nach Pfingsten

17. Mai, 10:10 Uhr: Ab nächster Woche Dienstag sollen Hamburger Kneipen und Restaurants wieder ihren Außenbereich öffnen. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher gestern Abend in der ARD-Sendung “Anne Will” bekannt. Zunächst muss dies noch in der morgigen Sitzung des Senates beschlossen werden. Tschentscher beschrieb die Lage in Hamburg als “sehr stabil”, das Infektionsgeschehen wäre durch die Maßnahmen stark eingebremst. Derzeit liegt die Inzidenz in Hamburg bei 53,3. 

Die Öffnung der Außengastronomie war ursprünglich zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Bei weiter sinkenden Zahlen sei es aber “sehr wahrscheinlich”, dass bald weitere Öffnungen möglich sind, so Tschentscher.
Der Hamburger Barkombinat freut sich über die Ankündigung. In einem offenen Brief an den Bürgermeister teilten er aber auch Sorgen mit: “Wir sind froh, dass wir endlich wieder Gäste empfangen dürfen – aber so geht es nicht. Es gibt zahlreiche ungeklärte Fragen, wie das das diesmal Corona-konform ablaufen soll. Ein Öffnungschaos wie im letzten Jahr können wir nach dem Shutdown überhaupt nicht gebrauchen”, heißt es laut NDR in dem Brief.

Bibliotheken öffnen ab Montag

14. Mai, 16:02 Uhr: Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen am Mittwoch gibt der Senat nun grünes Licht für Hamburger Bibliotheken. Diese können ab Montag unter strengen Hygieneregeln öffnen, wie der Senat in einer Pressemitteilung bekannt gab. In allen geschlossenen Räumen der Bibliotheken ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht. Zusätzlich braucht man einen tagesaktuellen negativen Corona-Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis. “Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind für viele Studierende wichtige Arbeits- und Lernorte, daher war es uns wichtig, ihre Öffnung frühestmöglich voranzutreiben”, so Wirtschaftssenatorin Katharina Fegebank zu den geplanten Öffnungen. 

Die Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) plant eine Öffnung am Mittwoch, den 19. Mai. Etwa 200 Arbeitsplätze sollen für Angehörige der Hochschulen verfügbar sein. “Jetzt werden wir mit Hilfe eines durchdachten Schutz- und Hygienekonzepts auch die Nutzung eines Teils unserer Arbeitsplätze ermöglichen können und freuen uns darauf, wieder Gäste in unserem Haus begrüßen zu dürfen”, so Olaf Eigenbrodt, stellvertretender Direktor der Stabi.

Personen mit Vorerkrankungen zur Impfung zugelassen

14. Mai, 12:50 Uhr: Hamburg lädt weitere Personen in das Impfzentrum ein. Ab kommender Woche können Personen mit Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, Darmerkrankungen, Diabetes oder Adipositas (BMI über 30) einen Impftermin vereinbaren. Vereinzelt haben die Hausärzte bereits Personen mit diesen Vorerkrankungen geimpft. 

“Menschen, die von einer Infektion stärker betroffen sein könnten, weil sie gesundheitlich vorbelastet sind, sollen bevorzugt ein Impfangebot erhalten”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Terminbuchungen für die Betroffenen sind ab Montag, den 17. Mai möglich. Betroffene brauchen beim Impftermin eine ärztliche Bescheinigung, die attestiert, dass die Person der Prioritätsgruppe 2 oder 3 zugehört.

Seit gestern 155 Neuinfektionen

14. Mai, 12:48 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 155 Neuinfektionen – 137 weniger als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 74.828 Fälle gemeldet. Davon gelten 67.900 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz um sieben Punkte gesunken – Stand heute: 63,1.

Foto: hamburg.de

Aktuell befinden sich 197 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 9.284 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 5.744 Menschen ihre Erst-, 3.540 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 35,2 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 9,7 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.530 Menschen verstorben.

Hamburg vor Öffnung der Außengastronomie?

14. Mai, 11:59 Uhr: Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatt denkt Bürgermeister Peter Tschentscher über eine frühzeitige Öffnung der Außengastronomie nach. Zuletzt gab es Kritik aus Einzelhandel und Gastronomie für die geplanten Öffnungsschritte. Der Senat hatte eine Öffnung der Außenbereiche von Gaststätten erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Nun soll es schon ab Pfingsten statt Juni möglich sein, in Außenbereichen zu Essen und zu Trinken. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband sei bereits von Tschentscher informiert worden.

Schüler sollen Impfungen bekommen

14. Mai, 11:10 Uhr: Noch vor Beginn der Sommerferien in Hamburg sollen Schüler über 12 Jahre eine Impfung bekommen. Aktuell wartet der Senat auf die Freigabe des Corona-Impfstoffes für Kinder von Biontech/Pfizer. Die Europäischen Arzneimittelbehörde prüft derzeit eine Zulassung für Kinder von 12 bis 18 Jahren. Die ersten Impfdosen sollen bis Ende August eintreffen, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard gegenüber dem NDR. 

Zur Zeit planen die Behörden, wo die rund 111.000 Schüler ihre Impfungen bekommen sollen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek schlägt vor, die Kinder in den Schulen zu impfen. Möglich ist auch eine Beteiligung von Kinder- und Hausärzten oder exklusive Impftage für Schüler im Impfzentrum in den Messehallen. Ob es eine Priorisierung für Kinder mit Vorerkrankung geben soll, ist bisher ebenfalls ungeklärt.

Impfzentrum: Über 2.000 Vordrängler pro Woche

14. Mai, 10:25 Uhr: Das Hamburger Impfzentrum bekommt immer mehr Probleme mit Impfvordränglern. Alleine in der vorletzten Woche sollen rund 2.000 Personen ohne Impfberechtigung in die Messehallen gekommen sein. Das gab die Sozialbehörde gegenüber Report Mainz bekannt. “Die Stimmung wird aggressiver. Den Menschen ist teilweise sehr klar, dass sie nicht berechtigt sind. Und trotzdem versuchen sie, sich impfen zu lassen”, so Pressesprecher Martin Helfrich.

Viele Menschen geben fälschlicherweise an, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren zu sein – ohne entsprechenden Nachweis. Es gebe auch viele Missverständnisse, da es regelmäßig neue Zulassungen von Gruppen zum Impfen gibt. 

Für Senatssprecher Marcel Schweitzer sind die Vordrängler ein “Ärger-Faktor”. Dadurch werden Termine blockiert und viele schutzbedürftige Personen können keinen Termin vereinbaren. Auf der Landespressekonferenz am Dienstag wies Schweitzer darauf hin, dass die Impfreihenfolge voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni entfallen soll.

Tschentscher kritisiert Nachweis für Genesene

14. Mai, 10:01 Uhr: Seit vergangen Sonntag haben Geimpfte und Genese Rechte zurückbekommen. Aktuell gilt ein Impfausweis mit einer Zweitimpfung vor mindestens 14 Tagen als Nachweis für Geimpfte. Genesene benötigen einen positiven PCR-Test, der älter als 28 Tage ist, aber höchstens sechs Monate alt. 

Diesen komplizierten Nachweis kritisiert Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. “Das erleichtert natürlich die Kontrolle zur Einhaltung unserer Verordnung nicht. Unsere Polizei wird viel Ärger damit haben, dass wir kein vernünftiges Dokument haben. Es ist einfach an der Stelle nicht gut vorgearbeitet worden.” 

Die Bundesregierung plant noch vor den Sommerferien einen digitalen Impfpass per Smartphone-App. Mit einem QR-Code soll so ein Nachweis, beispielsweise beim Friseur, möglich sein. Inwiefern die App als Nachweis für Genese dient, ist noch unklar.

Seit gestern 178 Neuinfektionen

12. Mai, 12:58 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 178 Neuinfektionen – 45 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 74.499 Fälle gemeldet. Davon gelten 67.200 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 75,9.

Aktuell befinden sich 199 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 77 auf der Intensivstation. 

Für Montag wurden 10.695 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.470 Menschen ihre Erst-, 3.225 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 33,2 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 8,9 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.526 Menschen verstorben.

Seit gestern 145 Neuinfektionen

11. Mai, 12:57 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 145 Neuinfektionen – 108 weniger als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 74.321 Fälle gemeldet. Davon gelten 66.800 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 78,2.

Aktuell befinden sich 214 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 79 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.519 Menschen verstorben.

Einzelhandel kritisiert Lockerungspläne

11. Mai, 12:54 Uhr: Namhafte Einzelhändler in Hamburg äußern ihren Unmut über die Lockerungspläne des Senats. In einer Anzeige des Hamburger Abendblatt kritisieren beispielsweise Schuh-Händler Ludwig Görtz, Alsterhaus-Chefin Alexandra Bagehorn und der Präsident des Handelsverbandes Nord Andreas Bartmann Bürgermeister Peter Tschentscher: “Herr Bürgermeister, haben Sie uns vergessen?” Bei den neuen Lockerungen fühlen sie sich übergangen. Dadurch werde ein Ladensterben bewusst in Kauf genommen, so Bartmann. 

Der aktuelle Plan des Senats sieht vor, den kompletten Einzelhandel frühestens Ende Mai wieder zu öffnen. Laut der “Bundes-Notbremse” wäre aber schon jetzt eine Öffnung möglich – wie in den Nachbarländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein. „Hamburgs Wirtschaft, gerade in den stark gebeutelten Branchen wie Gastronomie, Einzelhandel oder Tourismus, hätte diese Öffnungsperspektive früher gebraucht, zumal die Öffnungen in unseren Nachbarländern so zusätzliche Mobilität erzeugen”, sagte Norbert Haus von der Handelskammer. Zur Zeit ist in Hamburg nur “Click and Collect” erlaubt, das Abholen der Ware vor der Ladentür.

HVV nimmt wieder Nachtbetrieb auf

10. Mai, 14:51 Uhr: In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai setzt der HVV wieder die regulären Nachtfahrten von Bussen und Bahnen ein. Das gab der Senat in einer Pressemitteilung bekannt. Ab Mittwoch lockert Hamburg die aktuellen Corona-Maßnahmen – unter anderem fällt die nächtliche Ausgangsbeschränkung weg. Somit fahren in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wieder alle Nachtlinienbusse, Ganztagsbusse sowie S- und U-Bahnen. 

Der bisherige Ersatzverkehr durch Taxen, MOIA und ioki bleibt bis zum 16. Mai erhalten.

Mail-Panne im Impfzentrum

10. Mai, 12:44 Uhr: Fehlerhafte E-Mails haben am Samstag lange Schlangen vor dem Impfzentrum in den Messehallen verursacht. Ein Systemfehler hatte rund 1.000 Menschen eine falsche Erinnerungsmail zu ihren Zweitimpfungsterminen geschickt, so der Leiter des Impfzentrums Dirk Heinrichs gegenüber NDR 90,3. Statt nach zwölf Wochen sollte der Termin schon nach neun Wochen stattfinden. „Entscheidend ist der Termin, den alle Impflinge im Impfzentrum bekommen, nicht eine E-Mail, die einen früheren Termin verkündet“, so Heinrich.

Weggeschickt wurde niemand: Jeder Impfberechtigte hat eine Impfung bekommen, auch wer zu früh gekommen ist. Das Impfzentrum stellte somit unfreiwillig einen neuen Rekord auf: Erstmals wurden mehr als 10.000 Menschen an einem Tag geimpft. 

354 Neuinfektionen am Wochenende – heute 192

10. Mai, 12:42 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 354 Neuinfektionen – 161 weniger als am Wochenende davor. Heute sind es 192.

Seit Beginn der Pandemie wurden 74.176 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 66.400 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 83,9. Am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 98,6. 

Aktuell befinden sich 206 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 82 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 9.684 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.767 Menschen ihre Erst-, 4.917 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 32,8 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 8,7 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.519 Menschen verstorben. 

Impfpriorisierung für Johnson & Johnson aufgehoben

10. Mai, 12:10 Uhr: Nachdem in der letzten Woche die Impfpriorisierung von AstraZeneca aufgehoben wurde, kann sich nun auch jeder mit dem Impfstoff Johnson & Johnson impfen lassen. Vorrangig sollen Menschen über 60 Jahre mit dem Impfstoff geimpft werden. Jüngere können sich freiwillig und unter ärztlicher Aufklärung mit dem Impfstoff impfen lassen. Das gab Gesundheitsminister Jens Spahn heute in einer Pressemitteilung bekannt. 

Zuletzt wurden wie bei AstraZeneca Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit einer Impfung von Johnson & Johnson gemeldet. Diese Fälle seien nur sehr selten aufgetreten. 

Von 34,4 Millionen Impfdosen wurden bisher nur 18.000 von Johnson & Johnson genutzt. Im Juni und Juli sollen zehn Millionen Dosen des Impfstoffes in Deutschland eintreffen. Um eine vollständige Immunisierung zu gewährleisten, reicht eine Dosis statt den üblichen zwei Impfungen bei anderen Impfstoffen aus.

Modellprojekte für Sportvereine

10. Mai, 11:57 Uhr: In den Bereichen Sport und Vereinsbetrieb plant der Senat weitergehende Öffnungen. Modellprojekte sollen nun Strategien testen, um Sport für so viele Menschen wie möglich anzubieten. Hamburger Sportvereine können sich ab sofort für Modellprojekte bewerben, um Sport in größeren Gruppen anzubieten. Der Hamburger Sportbund e.V. (HSB) plant bis zu fünf Konzepte umzusetzen, die unterschiedliche Angebote und Gruppengrößen berücksichtigen. 

Foto: Grün-Weiß Eimsbüttel

Die Sportgruppen sollen im Freien bis zu 30 Personen zählen, in geschlossenen Räumen maximal 20 Teilnehmende. Pro Verein sollen zehn Gruppen teilnehmen können. Für eine Teilnahme müssen die Personen einen negativen Schnelltest vorweisen und alle Kontaktdaten dem Verein übermitteln. Die Versuche sollen vier Wochen lang andauern.

Die Behörde für Inneres und Sport sowie Gesundheit wollen zusammen zwei bis drei Modellprojekte zulassen. Diese sollen Möglichkeiten prüfen, wie Sport unter Einhaltung der aktuellen Corona-Maßnahmen und Teststrategien möglich ist. Eine Auswertung erfolgt durch die Sozialbehörde und das Institut für Hygiene und Umwelt.

Senat beschließt Öffnungsschritte

10. Mai, 10:25 Uhr: Der Senat hat einen Plan beschlossen, um die Corona-Maßnahmen zurückzunehmen. Diesen stellten der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und die Sozialsenatorin Melanie Leonhard am vergangenen Freitag vor. Die Ausgangsbeschränkung in Kombination mit anderen Maßnahmen sei ein Erfolg gewesen. “Wir haben die dritte Welle gebrochen”, so Tschentscher. 

Am Mittwoch wird voraussichtlich die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen. Dann soll im ersten Schritt die nächtliche Ausgangsbeschränkung zurückgenommen werden. Kindersport im Freien ist dann wieder mit bis zu zehn Kindern möglich, mit Testung der Aufsichtspersonen. 

In den Schulen findet nach den Maiferien wieder Wechselunterricht in allen Klassenstufen statt. In Kitas ist ab dem 17. Mai  Regelbetrieb vorgesehen. Zur gleichen Zeit können Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken und Ausstellungshäuser öffnen. Voraussetzung ist, die Hygienemaßnahmen, Testpflicht, Kontaktnachverfolgung und Personenzahlbegrenzung einzuhalten. Nach 10 bis 14 Tagen sollen weitere Öffnungsschritte folgen, wenn die Inzidenz das zulässt.

Lockerungen für Geimpfte und Genesene

10. Mai, 10:21 Uhr: Seit gestern sind geimpfte und genesene Personen mit negativ getesteten Personen gleichgestellt. Körpernahe Dienstleistungen oder beispielsweise der Besuch in Hagenbecks Tierpark ist somit ohne negativen Schnelltest möglich. Sie müssen sich außerdem nicht mehr an die nächtliche Ausgangssperre und die Kontaktbeschränkungen halten. Bei Treffen verschiedener Haushalte werden sie nicht mitgezählt. 

Als vollständig geimpft gelten Personen, die vor mindestens 14 Tagen ihre Zweitimpfung erhalten haben. Geimpfte können sich mit ihrem Impfausweis oder einem Formular des Arztes ausweisen. Ab Juni soll das auch digital möglich sein. Wer seit mindestens 28 Tagen vom Covid-19-Virus genesen ist, gilt als Genesener. Als Nachweis zählt ein positiver PCR-Test, der in diesem Zeitraum stattgefunden hat. Liegt die Erkrankung länger als sechs Monate zurück, gilt man nicht mehr als genesen. Ab einer gewissen Zeit verschwinden die gebildeten Antikörper im Blut und es wird dann eine Schutzimpfung empfohlen.

Schutzimpfungen für Mitarbeiter von ÖPNV und Apotheken

7. Mai, 13:11 Uhr: Hamburg lädt weitere Personen aus der Priorisierungsgruppe 3 zu Corona-Schutzimpfungen ein. Ab heute können Beschäftigte, die in öffentlichen Verkehrsmittel, Taxen, MOIAs oder Apotheken tätig sind, einen Impftermin vereinbaren. 

Auch Ehrenamtliche, die Freizeitangebote im Sommer für Kinder und Jugendliche anbieten, sind zu einer Impfung berechtigt. “Um im Sommer wenigstens einige Angebote für Kinder und Jugendliche in dieser schwierigen Zeit möglich zu machen, sind neben den bezahlten Mitarbeitern aus der Jugendhilfe ausdrücklich auch die Jugendgruppenleiter aufgerufen, die es jungen Menschen ermöglichen, eine gute Zeit zu haben”, so die Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Rekord in Hamburg: Fast 20.000 Impfungen an einem Tag

7. Mai, 12:54 Uhr: Am vergangenen Mittwoch erhielten fasst 20.000 Hamburger eine Impfung – so viele wie noch nie. Das gaben die Kassenärztliche Vereinigung und die Gesundheitsbehörde mehreren Medien bekannt. Die Rekordzahl sei vor allem den Hausarztpraxen zu verdanken, die fast 12.000 der Impfungen durchführten. Die restlichen 8.000 Impfungen fanden im Impfzentrum, in Krankenhäusern und durch mobile Teams statt. 

In den vergangenen vier Wochen seien um die 120.000 Impfungen von Hausärzten durchgeführt worden. Für die Kassenärztliche Vereinigung in Hamburg ist das ein Beleg dafür, wie gut das ambulante System mit den rund 1.000 Praxen funktioniert. Derzeit haben 30,5 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 7,7 Prozent die Zweitimpfung.

Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben

7. Mai, 12:49 Uhr: Gestern Nachmittag gab Gesundheitsminister Jens Spahn bekannt, dass nach Beratungen von Bund und Ländern die Corona-Schutzimpfung mit AstraZeneca für alle freigegeben ist. Hamburger können ab nächster Woche einen Impftermin mit dem Impfstoff vereinbaren, die Priorisierung sei nicht mehr zu beachten, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard gegenüber dem NDR. Im Impfzentrum sei AstraZeneca bisher vollständig verimpft worden. Trotzdem werde der Impfstoff zukünftig nicht mehr in den Messehallen eingesetzt. Das sei mit der Bundesregierung vereinbart worden, so Leonhard.

Die Sozialsenatorin ist davon überzeugt, dass die Impfdosen mit AstraZeneca vollständig verimpft werden. Es sei immernoch ein “guter Impfstoff” mit einer “sehr hohen Schutzwirkung”. Hauptsächlich sollen über 60-Jährige den Impfstoff bekommen, da die seltenen Fälle von Hirnvenenthrombosen vor allem bei Jüngeren und Frauen aufgetreten waren.

Seit gestern 292 Neuinfektionen

7. Mai, 12:45 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 292 Neuinfektionen – 54 mehr als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 73.630 Fälle gemeldet. Davon gelten 65.500 Personen als genesen.

Im Vergleich zu gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 92,3.

Aktuell befinden sich 228 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 88 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 18.590 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 14.923 Menschen ihre Erst-, 3.667 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 31,3 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 7,9 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.515 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind zwei mehr als gestern.

Seit gestern 280 Neuinfektionen

6. Mai, 14:14 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 280 Neuinfektionen – 121 weniger als am vergangenen Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 73.338 Fälle gemeldet. Davon gelten 65.100 Personen als genesen.

Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter unter 100 – Stand heute: 89,5.

Aktuell befinden sich 232 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 95 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.922 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.283 Menschen ihre Erst-, 3.639 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 30,5 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 7,7 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.513 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind vier mehr als gestern.

Bürgerschaft streitet über Corona-Politik

6. Mai, 12:03 Uhr: In der gestrigen Tagung der Bürgerschaft stritten die Fraktionen erneut um die aktuellen Corona-Regeln. Sozialsenatorin Melanie Leonhard warnte vor zu schnellen Lockerungen trotz sinkender Corona-Zahlen. Sie erinnerte an Februar und März, als man sinkende Zahlen mit voreiligen Öffnungen wieder zunichtegemacht hatte.

Die Sozialsenatorin wehrte sich gegen den Vorwurf, Hamburg werfe Impfstoff weg. Sie betonte, dass in den Flaschen von Biontech nur sechs Impfdosen garantiert seien. Der Rest in den Flaschen reiche nicht immer für eine siebte Dosis aus. Eine siebte Dosis werde nur im Einzelfall “unter Verantwortung des aufsichtführenden Arztes” verimpft, so Leonhard. Zuvor kritisierte CDU-Fraktionsvorsitzender Dennis Thering, dass mögliche Impfdosen weggeworfen werden: “Die Entnahme der Restdosen ist möglich, und sie ist vor allem ausdrücklich gesetzlich auch erlaubt.” 

Die Linke forderte, die nächtliche Ausgangsbeschränkung aufzuheben. “Wir brauchen eine Corona-Politik, die nicht dazu führt, dass die gesellschaftliche Ungleichheit weiter vertieft wird”, so Abgeordneter Deniz Celik. Besonders kritisieren die Linken die Einschränkungen der Versammlungsfreiheit und den Polizeieinsatz am Tag der Arbeit. Während gegen linke Demonstranten relativ hart vorgegangen worden sei, dürften sich “Querdenker” regelmäßig in deutlich größerer Zahl versammeln. Der Polizeieinsatz am 1. Mai sei eine autoritäre Durchsetzung der Versammlungsverbote gewesen, so Celik.

Kultursenator plant Kultursommer in Hamburg 

6. Mai, 11:57 Uhr: Kultur und Finanzbehörde haben zusammen einen Neustartfond in Höhe von 22 Millionen Euro beschlossen, um Kultureinrichtungen und Künstler zu unterstützen. Das gaben die Behörden in einer Pressemitteilung bekannt. 

Vom 15. Juli bis zum 16. August ein “Kultursommer” geplant: Kindertheater im Park oder Open-Air-Konzerte und Filmabende sollen in dem Monat stattfinden können. Voraussetzung ist, dass die Corona-Lage dies zulässt und die Hygiene-Maßnahmen eingehalten werden. Der Kultursenator hofft, dass bis Juli durch den Fortschritt der Impfkampagne Spielräume entstehen.

“Der Kultursommer soll die Vielfalt der Kulturstadt Hamburg sichtbar machen und gleichzeitig dabei unterstützen, sie auch für die Zeit nach Corona zu erhalten. Dieser Impuls für die Kultur ist wichtig, um die Orte der Kultur präsent zu halten, die unentbehrlich für unsere Gesellschaft sind”, so Brosda. Um an dem Förderprogramm teilzunehmen, können sich Künstler, Einrichtungen und Veranstalter bis zum 19. Mai online bewerben.

Härtefallfonds für Unternehmen und Soloselbstständige

6. Mai, 10:36 Uhr: Der Senat stellt knapp 40 Millionen Euro für Unternehmen und Soloselbstständige zur Verfügung. Das gab Finanzsenator Andreas Dressel am Dienstag in einer Landespressekonferenz bekannt. Die finanzielle Unterstützung soll denen zu Gute kommen, die bislang noch keine Corona-Hilfen beantragen konnten, so der Finanzsenator. Das Geld ist für Unternehmer und Selbstständige gedacht, deren Hauptsitz in Hamburg liegt und die bei einem Hamburger Finanzamt gemeldet sind. 

Soloselbstständige werden mit bis zu 7.500 Euro gefördert – Unternehmen mit höherem Förderbedarf mit bis zu 100.000 Euro. “Sollte das bereitgestellte Geld für die Härtefälle nicht reichen, werden wir aus dem Hamburger Haushalt nachlegen. Jeder anerkannte Härtefall soll die Hilfe bekommen, die ihm nach diesem Programm zusteht”, so der Finanzsenator.

Fast nur noch britische Corona-Mutation in Hamburg

6. Mai, 10:19 Uhr: Fast 95 Prozent der Corona-Infektionen in Hamburg sind auf die britische Corona-Mutation B 1.1.7 zurückzuführen. Das bestätigen Daten, die dem NDR 90,3 vorliegen. Die besonders ansteckende Variante hatte im Januar nicht einmal zehn Prozent der Ansteckungen verantwortet. Im März waren es schon 90 Prozent. 

Weitere Mutanten wurden nur in Einzelfällen entdeckt: Die südafrikanische in 16 Fällen, die indische zweimal und die brasilianische Mutation bei nur einem Infizierten.

Seit gestern 223 Neuinfektionen

5. Mai, 12:41 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 223 Neuinfektionen – 96 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 73.058 Fälle gemeldet. Davon gelten 64.700 Personen als genesen.

Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 100 – Stand heute: 95,8.

Aktuell befinden sich 224 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.318 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.107 Menschen ihre Erst-, 2.211 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 29,7 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 7,4 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.509 Menschen verstorben.

Hamburger Schnelltestzentren melden unzuverlässige Daten

5. Mai, 10:35 Uhr: Von 251 Schnelltestzentren in Hamburg haben nur 120 Daten an die Behörden weitergegeben. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage hervor, berichtet der NDR. Die Christdemokraten fordern deswegen mehr Kontrollen und ein Schnelltest-Monitoring.

Weiter kritisiert die CDU, dass Behörden und Verwaltungen sich nicht an eigene Vorgaben halten. Während Arbeitgeber in Hamburg Corona-Testbescheinigungen anbieten müssen, werden Mitarbeitern in den sieben Bezirksämtern keine Bescheinigungen ausgehändigt, wenn sie sich am Arbeitsplatz testen.

Hamburger Bezirke: Inzidenz in Eimsbüttel sinkt unter 60

5. Mai, 10:30 Uhr: Eimsbüttel ist wieder der Bezirk mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz – Stand diese Woche: 59,9. Mit einem Wert von 89,1 in der Vorwoche ist die Inzidenz um fast 30 Punkte gesunken. Laut Sozialbehörde haben sich 160 Eimsbütteler in der Woche vom 26. April bis zum 3. Mai mit Covid-19 infiziert. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum gesunken: Von 114,3 auf aktuell 100,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Foto: Sandra Troglauer

Hinter Eimsbüttel liegt der Bezirk Hamburg-Nord mit einer Inzidenz von 62,3. In der Vorwoche gab es hier noch 78,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Auf Platz drei liegt Altona. Die 245 Neuinfektionen lassen die Inzidenz von 103,2 auf 92,7 sinken.

In Wandsbek sinkt Inzidenz um elf Punkte auf 92,7. Dort wurden der Sozialbehörde 409 Neuinfektionen gemeldet. Bergedorf kann nur einen geringen Rückgang der Infektionen vorweisen: Mit 140 Neuinfektionen sinkt die Inzidenz von 108,3 auf 107,5. 

Auf den letzten beiden Plätzen bleiben Harburg und Hamburg-Mitte. Harburg meldete in der vergangenen Woche 231 Neuinfektionen. Somit sinkt die Inzidenz von 139,9 auf 136,3 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Hamburg-Mitte liegt derzeit bei einer Inzidenz von 163,2. Die 492 Neuinfektionen lassen den Wert um fast 26 Punkte sinken.

Kabinett beschließt Lockerungen

4. Mai, 15:50 Uhr: Das Bundeskabinett hat eine Verordnung über die Rechte von Geimpften und Genesenen beschlossen. Laut Tagesschau sollen Bundestag und Bundesrat noch in dieser Woche darüber entschieden, sodass die Regelungen schon ab dem Wochenende in Kraft treten könnten. 

Laut dem Beschluss sollen Geimpfte und Genesene von der Testpflicht für Einkäufe oder Friseurbesuche ausgenommen werden. Auch die Quarantänepflicht soll für diese Personen wegfallen. Davon ausgenommen sind Reisende aus Gebieten mit Virusvarianten. Grund für die Lockerungen sei das geringe Ansteckungsrisiko für Geimpfte. 

Auch der Hamburger Senat plant, Geimpfte von der Testpflicht zu befreien. Das gab Senatssprecher Marcel Schweitzer in der Landespressekonferenz bekannt. Zusätzlich sind Lockerungen der Corona-Maßnahmen geplant. Am Freitag will der Senat einen ausführlichen Plan vorlegen. Dieser soll in in Kraft treten, sobald Hamburg an fünf aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von unter 100 vorweist. Dann könnten die Ausgangsbeschränkungen zurückgenommen werden. Weiter sollen wieder mehr Kinder in Schulen und Kitas gehen dürfen.

Mehr Impfstoff für Stadtteile mit hohen Inzidenzen

4. Mai, 14:45 Uhr: Mehrere Praxen in Hamburgs Brennpunktvierteln bekommen zusätzliche Impfdosen. Das gab der Sprecher der Sozialbehörde Martin Helfrich gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten bekannt. Zusätzliche Lieferungen von 100 Dosen pro Woche gingen bereits gestern an Praxen in Wilhelmsburg, Hausbruch, Steilshoop, Bramfeld, Veddel, Lurup, Billstedt, Jenfeld und Lohbrügge. Diese Stadtteile weisen seit Beginn der Pandemie besonders hohe Fallzahlen auf. Insgesamt erhalten alle Arztpraxen zusammen in dieser Woche mehr Impfstoff als das Impfzentrum in den Messehallen.

Im April hatte bereits die Linke Bürgerschaftsfraktion eine Impfoffensive in den Stadtteilen gefordert, in denen die Inzidenz am höchsten ist. Ärzte der Poliklinik in Veddel kritisieren das späte Einschreiten der Politik. “Streng genommen müsste es einen Untersuchungsausschuss geben, der sich damit beschäftigt, wie es sein kann, dass die soziale Dimension beim Thema Corona und Impfungen so lange ignoriert wurde”, so der Arzt Philipp Dickel gegenüber Hinz & Kunzt.

253 Neuinfektionen seit gestern

4. Mai, 12:43 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 253 Neuinfektionen – 43 mehr als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 72.835 Fälle gemeldet. Davon gelten 64.200 Personen als genesen.

Nachdem die Inzidenz gestern unter 100 gesunken ist, liegt die Inzidenz heute wieder leicht darüber bei 100,9.

Aktuell befinden sich 247 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 106 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.504 Menschen verstorben.

Nur in Hamburg keine Lockerungen für Geimpfte

3. Mai, 12:40 Uhr: In 15 von 16 Bundesländern sind bereits Lockerungen für Geimpfte und Genesene beschlossen. Die Personen müssen keinen negativen Test vorweisen, um den Friseur zu besuchen oder im Einzelhandel einkaufen zu gehen. Nur Hamburg hat als einziges Bundesland noch keine Lockerungen geplant. 

Der Senat will den Gesetzentwurf der Bundesregierung abwarten, berichtet der NDR. Im Moment sein noch kein Mehrwert da, um Lockerungen zu beschließen. Die bisher vollständig Geimpften in Hamburg wohnen zum größten Teil in den Alten- und Pflegeheimen. In diesen gibt es bereits schon Lockerungen, so können die Bewohner sich ohne Masken und Mindestabstand treffen. Auch die Frage der Kontrolle ist noch nicht geklärt, wenn beispielsweise Geimpfte keine Masken mehr tragen müssen. Bis ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung den Bundestag und Bundesrat passiert, werden noch ein paar Wochen vergehen, so Bürgermeister Peter Tschentscher am letzten Montag.

Inzidenz seit Mitte März erstmals unter 100

3. Mai, 12:22 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 515 Neuinfektionen. Heute sind es 190 – das sind 42 weniger als am vergangenen Montag.

Seit Beginn der Pandemie wurden 72.582 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 64.000 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 98,6. Damit liegt der Wert seit Mitte März erstmals wieder unter 100. 

Aktuell befinden sich 270 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 115 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.484 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.217 Menschen ihre Erst-, 2.267 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 28,5 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 7,1 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.503 Menschen verstorben.

Immer mehr Schwangere auf Intensivstationen

3. Mai, 11:30 Uhr: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nimmt immer mehr Schwangere in den Intensivstationen auf. In den vergangenen zwei Wochen seien es fünf Fälle gewesen, so der Direktor Intensivmedizin-Klinik, Stefan Kluge gegenüber der dpa. Er fordert zusammen mit Kollegen, Schwangere zum Impfen zuzulassen. Sie haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf, da ihr Immunsystem generell herabgesetzt ist und die Sauerstoffaufnahme reduziert sei. Im gesamten letzten Jahr habe es nur eine schwangere Intensivpatientin im UKE gegeben hat – in diesem Jahr sind es schon sieben.

Impfen Impfzentrum Messehallen
Foto: Alana Tongers

Bisher wird Schwangeren in Deutschland empfohlen, sich nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen. „Das Risiko der Impfung ist nicht Null, aber der Nutzen ist größer”, so Kluge. Besonders bei Vorerkrankungen sollte eine Impfung in Betracht gezogen werden. In anderen Ländern sind Impfungen mRNA-Impfstoffen für Schwangere empfohlen.

Impfungen in Betrieben ab Juni

3. Mai, 10:53 Uhr: Spätestens ab 7. Juni soll in Betrieben geimpft werden. Das gab das Bundesgesundheitsministerium gegenüber der Tagesschau bekannt. Fast eine halbe Millionen Impfdosen sind in der ersten Woche für Betriebsärzte vorgesehen. 

In Hamburg sind viele Unternehmen darauf vorbereitet. Laut dem NDR haben Betriebe wie Beiersdorf, Lufthansa oder Haspa bereits eigene Impfstraßen organisiert oder Zelte auf dem Gelände aufgestellt. Die Sozialbehörde habe bereits mit rund 40 Unternehmen gesprochen, um das Impfen zu organisieren. 

Voraussetzung sei, dass die Impfpriorisierung aufgehoben ist, so Sozialbehördensprecher Martin Helfrich. Das soll im Juni passieren. Die Handelskammer sagt kleineren Betrieben ohne Betriebsarzt bereits Hilfe zu. Die Impfungen können dann in den Räumen der Handelskammer stattfinden.

Supermakt-Angestellte zum Impfen aufgerufen

3. Mai, 10:23 Uhr: Beschäftigte des Lebensmitteleinzelhandels können sich ab sofort impfen lassen. Das teilte die Sozialbehörde am Morgen in einer Pressemitteilung mit. Somit können rund 21.000 weitere Personen in Hamburg einen Impftermin vereinbaren. Die Beschäftigten gehören zu der Priorisierungsgruppe 3 – die letzte Stufe in Hamburg, bevor die Impfungen für alle freigegeben werden. 

“Wir sind jetzt auf den letzten Metern der Impfpriorisierung. Trotzdem sollten wir klar vor Augen behalten: Diese Priorisierung ist kein politischer Kompromiss, sondern eine Empfehlung von unabhängigen Wissenschaftlern und Ärzten”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Vor allem die Beschäftigten in den Supermärkten seien täglich Kontakten ausgesetzt und benötigen deswegen den Impfschutz. Ab dem Sommer könne dann jeder einen Impftermin machen, so Leonhard.

238 Neuinfektionen seit gestern

30. April, 12:34 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 238 Neuinfektionen – 123 weniger als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 71.877 Fälle gemeldet. Davon gelten 63.100 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken – Stand heute: 102,8.

Aktuell befinden sich 275 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 109 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.064 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 5.302 Menschen ihre Erst-, 2.762 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 27 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 6,7 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.488 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind fünf mehr als gestern.

Impfungen für über 70-Jährige in Krankenhäusern

30. April, 11:02 Uhr: Ab Mai sollen fünf Krankenhäuser in Hamburg Corona-Impfungen anbieten. Das gab die Sozialbehörde in einer Pressemitteilung bekannt. Unter den Krankenhäusern sind auch das Agaplesion Diakonieklinikum in Eimsbüttel und das Albertinen-Haus in Schnelsen. Bisher können nur Menschen über 70 Jahren einen Termin in den Krankenhäusern vereinbaren. Damit erhofft sich die Sozialbehörde bis zu 3.000 Impfungen mehr pro Woche. 

Die Krankenhäuser haben bereits erste Impfstoff Lieferungen bekommen und gezielt geimpft. Nun werden die Krankenhäuser in die Impfkampagne aufgenommen. “Die Krankenhäuser bieten über die Stadt verteilt eine regionale Möglichkeit, einen Impftermin mit kurzen Wegen wahrzunehmen und helfen uns, mit dem Impfen noch schneller voranzukommen”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Es sei nötig, weitere Infrastrukturen zu schaffen, wenn mehr Impfstoff zur Verfügung steht.

Nach Maiferien: Weitere Klassen in Schulen zugelassen

29. April, 18:37 Uhr: Nach den Maiferien können die Klassenstufen 5 und 6 wieder in den Schulen unterrichtet werden. Das berichtet die Schulbehörde in einer Pressemitteilung. Rund 9.000 Abiturienten haben keinen Unterricht mehr, somit seien Kapazitäten für weitere Klassen frei. Die Schüler der Klassen fünf und sechs sind seit fünf Monaten nicht mehr in den Schulen gewesen.

Ab dem 17. Mai können die rund 21.000 Schüler wieder am Wechselunterricht teilnehmen. “Ich freue mich, dass wir die jetzt entstehenden Spielräume nutzen können und hoffe darauf, dass die sinkenden Infektionszahlen in Hamburg vor den Sommerferien weitere Möglichkeiten eröffnen”, so Schulsenator Ties Rabe. 

Für die Schüler besteht keine Schulpflicht, sie können das Schulangebot auch weiterhin nur von zu Hause aus wahrnehmen. Um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können, müssen die Kinder in den Schulen einen Corona-Selbsttest durchführen. Zusätzlich müssen sie auf dem Schulgelände eine medizinische Maske tragen.

401 Neuinfektionen seit gestern

29. April, 12:21 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 401 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 71.639 Fälle gemeldet. Davon gelten 62.700 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 109,3. Vor einer Woche lag der Inzident bei 128,1.

Aktuell befinden sich 280 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 110 auf der Intensivstation. 

Für Dienstag wurden 4.133 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 3.029 Menschen ihre Erst-, 1.104 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 25,1 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 6,3 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.483 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind neun mehr als gestern.

AOK fordert Impfungen in ärmeren Stadtteilen

29. April, 11:33 Uhr: Die AOK Rheinland/ Hamburg fordert eine Impfpriorisierung in Gebieten mit geringeren Einkommen, die häufig auch höhere Inzidenzen aufweisen. Dabei beruft sich die Krankenkasse auf eine eigene Studie. Das berichtete der NDR heute Morgen.

Laut AOK müssen Menschen, die Sozialhilfen oder Arbeitslosengeld empfangen, häufiger mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Das Risiko für einen schweren Corona-Verlauf sei für Hartz IV Empfänger um 84 Prozent höher. Diesen Tendenzen soll von der Politik entgegengesteuert werden, so die AOK. Damit schließt sich die Krankenkasse Forderungen von Sozialverbänden und Klinikärzten an. Auch die Fraktion der Linken fordert schon länger eine Impfoffensive für Stadtteile mit hohen Inzidenzen.

Impfzentrum Impftage Corona
Foto: Eimsbütteler Nachrichten

Über eine Millionen Corona-Selbsttests in Schulen

29. April, 10:13 Uhr: Seit der Einführung der Corona-Schnelltests wurden an allen 368 Hamburger Schulen über eine Millionen Tests an den Schülern und Lehrkräften durchgeführt. Das gab die Schulbehörde gestern in einer Pressemitteilung bekannt. 1.128 der Tests fielen positiv aus, das entspricht 0,11 Prozent. Der Anteil der positiven Tests sei zuletzt zurückgegangen. 

“Weil wir mit den Schulbeteiligten zugleich rund zehn Prozent der Hamburger Bevölkerung mehrmals wöchentlich zuverlässig testen, erhöhen wir zugleich auch die Sicherheit in den Familien und in der Freizeit”, so Schulsenator Ties Rabe. Seit Ende März müssen Lehrkräfte drei, Schüler zweimal in der Woche einen Schnelltest durchführen, wenn sie am Präsenzunterricht teilnehmen.

Seit gestern 319 Neuinfektionen

28. April, 12:34 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 319 Neuinfektionen – 81 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 71.238 Fälle gemeldet. Davon gelten 62.300 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter – Stand heute: 110.

Aktuell befinden sich 304 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 110 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.474 Menschen verstorben.

Hamburger Bezirke: Nur in Eimsbüttel steigt die Inzidenz

28. April, 11:31 Uhr: Eimsbüttel ist nicht mehr der Bezirk mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz – Stand diese Woche: 89,1. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag der Wert noch bei 86,9. Laut Sozialbehörde haben sich 248 Eimsbütteler in der Woche vom 19. April bis zum 26. April mit Covid-19 infiziert. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum gesunken: Von 134,4 auf aktuell 114,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz weist Hamburg-Nord mit 78,83 auf. In der Vorwoche gab es hier noch 90,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Auf Platz drei liegt der Bezirk Wandsbek. Die 455 Neuinfektionen lassen die Inzidenz von 133,1 auf 103,2 sinken.

Auch Bergedorf hat einen großen Rückgang der Neuinfektionen verzeichnet: Von 135,9 in der Vorwoche ist die die Inzidenz auf 106,3 gesunken. In der vergangenen Woche meldete der Bezirk 141 Infizierte. In Altona sinkt Inzidenz um acht Punkte auf 108,3. Dort wurden der Sozialbehörde 298 Neuinfektionen gemeldet.

Auf den letzten beiden Plätzen bleiben Harburg und Hamburg-Mitte. Harburg weist eine deutliche geringere Inzidenz auf als noch in der Vorwoche: 193 statt 140 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Hamburg-Mitte liegt derzeit bei einer Inzidenz von 189,4. Die 571 Neuinfektionen lassen den Wert um fast 40 Punkte sinken.

Hamburger Sportbund unzufrieden mit “Bundes-Notbremse”

28. April, 10:32 Uhr: Der Hauptausschuss des Hamburger Sportbunds (HSB) ließ auf seiner Webseite verlauten, dass die Frustration über die neuen Corona-Maßnahmen groß seien. Vor allem Kinder werden unbegründet benachteiligt und vom Vereinssport ausgeschlossen. Dass Aerosolforscher die Corona-Schutzmaßnahmen im Freien für zu hart hielten, habe bei der Entscheidungen für die “Bundes-Notbremse” keine Rolle gespielt. Deshalb fordert der HSB , Kinder- und Jugendgruppen in größeren Gruppen zum Sport zuzulassen – auch ohne Abstand. Mit Abstand soll das auch für Erwachsenen möglich sein. 

Auch eine Testpflicht für Anleitungspersonen sei ein zu großer organisatorischer Aufwand und mit zu vielen Kosten verbunden. Die Verantwortlichen fordern jetzt Modellprojekte auszuschreiben, um die erarbeiteten Konzepte zu testen. Weiter plädiert der Sportbund für einen dritten Nothilfefond für Sportvereine. Die Vereine brauchen diese Hilfen, um den Mitgliederrückgang von über 20 Prozent kompensieren zu können.

Medsan entwickelt schnelleren PCR-Test

27. April, 17:42 Uhr: Das Hamburger Medizinunternehmen Medsan hat einen neuen PCR-Test entwickelt, der innerhalb von 28 Minuten Auskunft über das Testergebnis gibt. Zusätzlich soll der Test im Fall eines positiven Ergebnisses eine mögliche Mutation feststellen. Das gab das Unternehmen auf Nachfrage der Eimsbütteler Nachrichten bekannt. Zur Zeit arbeite Medsan an einem komplett neuen Corona-Test, der innerhalb von 15 Minuten ein verlässliches Ergebnis liefern soll. 

Erste Impfungen für Obdachlose

27. April, 15:01 Uhr: Hamburg hat mit den Schutzimpfungen für Obdachlose begonnen. Das gab der Senat am Vormittag in einer Pressemitteilung bekannt. Gestern sei die Lieferung von 4.800 Dosen des Impfstoffes Johnson & Johnson eingetroffen. Direkt danach wurden die ersten Impfungen durchgeführt. Bei dem Impfstoff reicht eine Impfung aus, um eine vollständige Immunisierung zu gewährleisten. Mobile Impfteams besuchen die verschiedenen Standorte des Winternotprogramms, um allen Obdachlosen eine Impfung anzubieten.

Seit gestern 210 Neuinfektionen

27. April, 12:29 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 210 Neuinfektionen – 17 weniger als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 70.919 Fälle gemeldet. Davon gelten 61.800 Personen als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken – Stand heute: 114,3.

Aktuell befinden sich 306  Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 114 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 4.156 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.094 Menschen ihre Erst-, 62 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 24,5 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 6,2 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.467 Menschen verstorben.

Ab Juni: Impfungen für alle ermöglichen

27. April, 12:27 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel gab gestern in einer Pressekonferenz bekannt, dass spätestens ab Juni jeder Bürger einen Termin zum Impfen machen kann. Darauf hatte sie sich im Vorfeld mit den Ministerpräsidenten geeinigt. Bis zum Ende des Sommers sollen alle Impfwillige eine Impfung bekommen. Auch die Betriebsärzte sollen ab Juni in die Impfkampagne einbezogen werden.

Geimpfte und Corona-Genesene sollen Erleichterungen bekommen. Etwa beim Einkaufen oder für Friseurbesuche seien dann keine negativen Tests mehr nötig. Eine entsprechende Rechtsverordnung will die Bundesregierung bald auf den Weg bringen.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher wollte sich nicht auf einen festen Zeitpunkt zur Aufhebung der Impfpriorisierung festlegen. Ein früher Zeitpunkt sei aber wünschenswert, sagte er gestern Abend in einem Statement. Sobald die Betriebsärzte impfen, sei eine Priorisierung schwierig zu erhalten.

Hagenbecks Tierpark öffnet wieder

26. April, 17:43 Uhr: Ab Mittwoch, dem 28. April hat Hagenbecks Tierpark wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das gab der Tierpark in einer Pressemitteilung bekannt. Geöffnet sind nur die Außenbereiche. Voraussetzung für einen Besuch ist ein negativer Corona-Test. Akzeptiert werden PCR-Tests und Schnelltests aus Apotheken oder Testzentren. Selbsttests gelten nicht als Nachweis, Kinder unter sechs Jahren müssen keinen Test vorweisen. Zusätzlich muss vor dem Besuch ein Onlineticket gebucht werden. Pro Stunde sollen 500 Tickets zur Verfügung stehen. Samstags, sonntags und an Feiertagen besteht eine Maskenpflicht im Bereich des Tierparks.

Erste Personen aus Prioritätsgruppe 3 zum Impfen aufgerufen

26. April, 17:41 Uhr: Alle Beschäftigten und Lehrer aus dem Bereich der Jugendhilfe sowie weiterführender und berufsbildendender Schulen können sich nun zum Impfen anmelden. Das gab der Senat am Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. “Damit möchten wir auch deutlich machen, wie wichtig der Einsatz der Schulbeschäftigten an Hamburgs weiterführenden und berufsbildenden Schulen ist und wie sehr dieser geschätzt wird”, so Schulsenator Ties Rabe. Die Prioritätsgruppen 1 und 2 sind bereits vollständig zum Impfen berechtigt.

552 Neuinfektionen am Wochenende – heute 232

26. April, 13:05 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 552 Neuinfektionen – 147 weniger als am Wochenende davor. Heute sind es 232. 

Seit Beginn der Pandemie wurden 70.709 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 61.400 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 115,2. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 124,9.

Aktuell befinden sich 295 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 113 auf der Intensivstation. 

Für vergangenen Freitag wurden 8.832 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.667 Menschen ihre Erst-, 165 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 24,2 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 6 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.461 Menschen verstorben.

Lieferdienst für Corona-Schnelltests

26. April, 10:44 Uhr: Seit einigen Wochen sind Unternehmen dazu verpflichtet, Mitarbeitern vor Ort mindestens einen Schnelltest pro Woche anzubieten. Vor allem für klein- und mittelständischen Unternehmen sei es noch schwierig, ausreichend Tests auf dem Markt zu bekommen, so der Geschäftsführer der Harders & Ütö GmbH Hauke Harders. Seine Firma liefert Corona-Schnelltests auf Bestellung. In Zusammenarbeit mit dem Start-up Recyclehero werden die Tests per Lastenrad geliefert. Wer bis 15 Uhr bestellt, bekommt die Lieferung noch am nächsten Tag. “Mit unseren Lastenrädern werden wir Bestellungen im Fünf-Kilometer-Radius ums Zentrum klimafreundlich ausliefern”, so die Geschäftsführerin von Recyclehero Nadine Herbrich. Das Start-up machte sich bereits mit Abholung von Altglas- und Papier einen Namen.

Mehr Impfstoff ab nächster Woche

26. April, 10:08 Uhr: Für die erste Maiwoche erwartet Hamburg deutlich mehr Impfdosen. Das berichten Sozialbehörde und Kassenärzte gegenüber dem NDR. Das Impfzentrum in den Messehallen soll demnach über 50.000 Dosen erhalten. Die doppelte Zahl soll an die Hausarztpraxen geliefert werden. Die fast 100.000 Dosen bedeuten etwa hundert Impfungen pro Impfpraxis. Mehrheitlich wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer geliefert

Außerdem wird die erste Lieferung Johnson & Johnson erwartet. Die 5.000 Dosen seien überwiegend für Obdachlose reserviert, da der Impfstoff nur einmal pro Person verimpft werden muss.

Senat passt Corona-Verordnung an

23. April, 17:48 Uhr: Der Senat hat heute die Corona-Verordnungen an das neue Bundesgesetz angepasst. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher heute Mittag in einem Pressestatement bekannt. Ab morgen kommen kleinere Ergänzungen zu den bisherigen Regeln. “Unser Konzept hat sich bewährt”, so der Bürgermeister. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung bleibt von 21 bis 5 Uhr. Die Ausnahme zur körperlichen Betätigung wird bis 24 Uhr beschränkt. 

Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind nur noch FFP2-Masken oder vergleichbare KN95-Masken gestattet. Gleiches gilt für Friseure und Fußpflege. Dienstleister und Kunden müssen ab morgen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Der Einzelhandel muss die Anzahl der Personen begrenzen: Läden bis zu 800 qm Betriebsfläche dürfen pro 20 Quadratmeter nur einen Kunden in den Laden lassen. Bei über 800 Quadratmeter ist zusätzlich ein Kunde pro 40 Quadratmeter zugelassen. Alle weiteren Informationen sind auf der Webseite des Senats zusammengefasst

Seit gestern 361 Neuinfektionen

23. April, 14:30 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde 361 Neuinfektionen – 59 weniger als am letzten Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 69.925 Fälle gemeldet. Davon gelten 60.500 Personen als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 124,9. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 146. 

Aktuell befinden sich 298 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 120 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.680 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.609 Menschen ihre Erst-, 71 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 22,7 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 5,9 die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.447 Menschen verstorben.

Krankenhäuser sollen beim Impfen helfen

23. April, 10:31Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde ist bereits in der Planung, damit künftig in Krankenhäusern geimpft wird. Laut einem Bericht des NDR seien vier Krankenhäuser im Gespräch – darunter Harburg und Bergedorf. Noch können alle verfügbaren Dosen über das Impfzentrum verteilt werden. Mit über 8.000 Impfungen pro Tag ist das Zentrum bereits an der Belastungsgrenze, mehr Impfstoff müsste also verteilt werden. Wenn kurzfristig schon mehr Impfungen möglich wären, seien die Krankenhäuser bereit zu impfen, so die Gesundheitsbehörde. 

Millionenbetrug mit Schutzmasken

23. April, 10:14 Uhr: Ein 30-Jähriger soll zusammen mit Komplizen mehrere Millionen Steuergelder hinterschlagen haben. Sie verkauften dem Gesundheitsamt Masken im Wert von über 100 Millionen Euro, zahlten aber keine Umsatzsteuer. Der Verkauf lief über eine Firma, die eigentlich im Fahrzeughandel tätig ist. Nach Abzügen der Vorsteuer hätte die Firma noch 4 Millionen Euro Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeben müssen. Die Hamburger Finanzbehörde informierte gestern in einer Pressemitteilung, dass die Täter diesen Betrag nicht überwiesen haben. “Gegenüber solchen gemeinschädlichen Taten und Tätern muss gerade in der Pandemie die ganze Härte des Gesetzes greifen“, so Finanzsenator Andreas Dressel. 

Am 13. April wurde der Hauptbeschuldigte vom LKA festgenommen. Die Staatsanwaltschaft stellte zusätzlich Bargeld in Höhe von 2 Millionen Euro fest, so wie hochwertige Uhren und Fahrzeuge. Die Steuern für das Finanzamt wurden offenbar dazu genutzt, Luxusautos von Bentley oder Lamborghini anzuschaffen, so die Finanzbehörde. Die Ermittlungen dauern an.

Hamburgs Großkonzerne wollen eigene Impfzentren

22. April, 18:03 Uhr: Viele Hamburger Unternehmen haben bereits für die nötige Infrastruktur gesorgt, um in ihren Betrieben zu impfen. Das geht aus einem Bericht des Hamburger Abendblatt hervor. Die Impfzentren sollen nicht nur den eigenen Mitarbeitern zu Gute kommen, sondern auch allen Menschen in der Nachbarschaft. Beiersdorf könne so das Impfzentrum für Eimsbüttel sein oder Aurubis auf der Veddel, nachdem eigene Mitarbeiter durchgeimpft sind. Auch die hauseigenen Betriebsärzte haben schon Erfahrungen in den Messehallen gemacht. Was fehlt, sind die Impfstoffe und grünes Licht von Bundesregierung und Senat. 

Gesundheitsminister Jens Spahn will ab Juni die Unternehmen in den Impfprozess mit einbinden. Im Bundesrat gab Spahn heute bekannt, dass es ebenfalls ab Juni keine festgelegte Impfreihenfolge mehr geben soll. Das Impftempo soll jetzt noch einmal deutlich zunehmen, so der Gesundheitsminister. Bereits im Mai soll die Priorisierungsgruppe 3 vollständig geimpft sein.

Bundesweite Notbremse beschlossen

22. April, 15:37 Uhr: Landkreise mit einer Inzidenz von über 100 müssen sich künftig an bundeseinheitliche Maßnahmen halten. Die Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes passierte gestern den Bundestag und heute den Bundesrat. 

Bei einer Inzidenz von 100 gilt die Kontaktbeschränkung von einem Haushalt und maximal eine weiteren Person. Dazu kommt eine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr, Einzelsport im Freien ist bis 24 Uhr erlaubt. In Schulen sind bei Präsenzunterricht zwei Schnelltests in der Woche Pflicht. Steigt die Inzidenz an drei Tagen über 165, muss der Unterricht wieder von zu Hause stattfinden. “Click & Meet” soll mit einem negativen Schnelltest bis zu einer Inzidenz von 150 möglich sein.

Für Hamburg werde sich erst einmal nicht so viel ändern: Bereits am Dienstag äußerte sich Bürgermeister Peter Tschentscher, dass das neue Gesetz “Mindestvorgaben” enthalte. Über genauere Änderungen der Hamburger Verordnung soll noch möglichst bis zum Wochenende informiert werden.

Seit gestern 416 Neuinfektionen

22. April, 14:46 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 416 Neuinfektionen – 42 weniger als am letzten Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 69.564 Fälle gemeldet. Davon gelten 60.100 Personen als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken – Stand heute: 128,1.

Aktuell befinden sich 304 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 117 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.532 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.470 Menschen ihre Erst-, 62 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 21,8 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 5,8 die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.442 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind vier mehr als gestern. 

400 Neuinfektionen seit gestern

21. April, 14:36 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 400 Neuinfektionen. Das sind 79 weniger als am letzten Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 69.148 Fälle gemeldet. Davon gelten 59.700 Personen als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 130,3. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 150. 

Aktuell befinden sich 308 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 120 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.379 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.244 Menschen ihre Erst-, 135 ihre Zweitimpfung. Insgesamt haben 21 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 5,8 die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.438 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind vier mehr als gestern. 

Senat sieht sich in Ausgangssperre bestätigt

21. April, 14:32 Uhr: Mit der viertniedrigsten Inzidenz aller Bundesländer sieht der Senat die Wirkung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung bestätigt. Das teilte Senatssprecher Marcel Schweitzer in der gestrigen Landespressekonferenz mit. Seit Ostern sei Hamburg das einzige Bundesland mit einem so starken Rückgang, ergänzte Innensenator Andy Grote. Vor Ostern lag die Inzidenz über 160, aktuell bei 134,4. “Wir haben nach 21 Uhr ein sehr stark zurückgehendes öffentliches Leben”, so der Innensenator.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher gab gestern im Interview mit dem NDR bekannt, dass Hamburg morgen im Bundesrat der bundesweiten Corona-”Notbremse” zustimmen werde. Die vorgesehene Lockerung, Ausgangsbeschränkung ab 22 Uhr statt 21 Uhr, mache die Stadt nicht mit. “Wir werden unsere Maßnahmen jetzt nicht lockern, denn wir sind jetzt in einer Situation, in der die Infektionszahlen nicht mehr ansteigen – und das werden wir nicht durch unvorsichtige Lockerungen infrage stellen”, so Tschentscher. Er kritisiert ebenfalls, das der aktuelle Beschluss das “Click & Meet” auch bei einer Inzidenz von über 100 vorsieht. 

Am kommenden Dienstag will der Senat das bundesweite Gesetz in einer Pressekonferenz ankündigen.

2,5 Millionen Euro durch Bußgelder

21. April, 14:29 Uhr: Seit Beginn der Pandemie zählt die Innenbehörde über 33.000 Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung. Davon erteilte die Polizei 22.352 Bußgeldbescheide – 1.753 sind wieder eingestellt worden. Der Rest brachte der Stadtkasse ein Plus von rund 2,5 Millionen Euro. Das bestätigte die Behörde für Inneres und Sport gegenüber der Eimsbütteler Nachrichten.

Seit gestern 227 Neuinfektionen

20. April, 12:15 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 227 Neuinfektionen. Das sind 42 weniger als am vergangenen Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 68.748 Fälle gemeldet. Davon gelten 59.200 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 134,4. 

Aktuell befinden sich 311 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 111 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.435 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.360 Menschen ihre Erstimpfung und 75 die Zweite. Insgesamt haben 20,4 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.434 Menschen verstorben.

Ab heute: Testpflicht für Unternehmen

20. April, 10:10 Uhr: Unternehmen müssen ab heute Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice sind, einen Corona-Test pro Woche anbieten. Die Bereitschaft in den Unternehmen sei zwar groß, die Beschaffung der Schnelltests aber schwieriger als gedacht, so die Handwerkskammer gegenüber dem NDR. Für die 15.000 Betriebe in der Stadt seien noch keine zuverlässigen Lieferquellen gefunden worden. Laut einer Umfrage des AGA-Unternehmensverbands testen bereits 70 Prozent der norddeutschen Groß- und Außenhandelsfirmen freiwillig.

Hausärzte bekommen mehr Impfstoff

20. April, 10:02 Uhr: 40.000 Menschen sollen in der nächsten Woche in den Hausarztpraxen eine Impfung bekommen, berichtet der NDR. Das ist in etwa doppelt so viel wie in dieser Woche und somit fast auf dem Niveau des Impfzentrums. Jeder Arzt erhält 24 bis 48 Impfdosen, je nachdem wie viel Praxen Impfstoff bestellen. Der Impfstoff für die nächste Woche kommt nur von Biontech
Gestern hat das Impfzentrum alle Personen über 60 Jahren zum Impfen eingeladen. Alle Termine seien bis gestern Abend vergeben worden, so der Senat heute Morgen in einer Pressemitteilung. Von Mittwoch bis Freitag finden 24.000 Impfungen mit AstraZeneca statt.

Krankenhäuser droht Personalabbau 

19. April, 14:51 Uhr: Hamburger Kliniken melden für das erste Quartal einen Erlösrückgang von durchschnittlich zwölf Prozent. Das ergab eine Umfrage der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft die gestern von der dpa veröffentlicht wurde. Die staatlichen Ausgleichszahlungen konnten nur den größten Teil kompensieren. Anfang des Jahres seien 15 Prozent weniger Betten belegt gewesen als noch am Ende des letzten Jahres. Es drohe Personalabbau, um den Defiziten entgegen zu wirken, warnte die Krankenhausgesellschaft.

Wenige Corona-Verstöße am Wochenende

19. April, 12:58 Uhr: Die Polizei stellte am Wochenende kaum Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung fest. Trotz des guten Wetters sei es ruhig geblieben, so die Polizei gegenüber dem NDR. Am Sonntag lösten Beamten ein Treffen von über 250 Corona-Kritikern auf. Diese hatten sich in Teufelsbrück zu einem gemeinsamen Picknick getroffen. Auch am Freitagabend feierten rund 50 Jugendliche in Ohlsdorf und wurden von der Polizei nach Hause geschickt. 

Wegen dieser und weiteren Versammlungen äußerte sich Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher in der “Bild” zur der geplanten Neufassung des Infektionsschutzgesetzes. Er wünsche sich eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit und verwies dabei auf Großdemos in Dresden oder Leipzig, die von der Polizei nicht aufgelöst werden konnten. Das führe zu einer Überlastung der Polizei, so Tschentscher.

Drei Impftage mit “AstraZeneca” für Menschen über 60 Jahren

19. April, 12:53 Uhr: Von Mittwoch bis Freitag bietet Hamburg 24.000 Impftermine für Personen über 60 Jahren mit dem Impfstoff AstraZeneca an. Das gab der Senat am Vormittag in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei spielt die Priorisierung keine Rolle, es sollen an den Tagen nur über 60-Jährige eine Impfung bekommen. Eine Terminvereinbarung ist Voraussetzung. “Wer über 60 Jahre alt ist, sollte die Chance nutzen, jetzt frühzeitig einen Termin zu vereinbaren”, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Ab Samstag sollen dann wieder nur die Prioritätsgruppen 1 und 2 zur Impfung berechtigt sein. Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter 116117 oder online.

699 Neuinfektionen am Wochenende – heute 270

19. April, 12:36 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 699 Neuinfektionen – heute sind es 270 . Das sind 39 weniger als noch vor einer Woche. 

Seit Beginn der Pandemie wurden 68.521 Corona-Fälle bestätigt. Davon gelten 58.900 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 136,6. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 146.

Aktuell befinden sich 281 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.965 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.869 Menschen ihre Erstimpfung und 96 die Zweite. Insgesamt haben 19,8 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.431 Menschen verstorben.

Corona-Ausbruch in Obdachlosenunterkunft

19. April, 11:42 Uhr: In Hammerbrook sind 42 Personen einer Wohnunterkunft positiv auf Covid-19 getestet worden. Das gab der Senat am Freitagabend in einer Pressemitteilung bekannt. Aufgrund der schnellen Verbreitung besteht der Verdacht der britischen Corona-Mutation im Winternotprogramm von Hammerbrook. In Folge stellte das zuständige Gesundheitsamt alle 150 Einwohner unter Quarantäne. 

Die Gesundheitsbehörde verlegte die Obdachlosen am gestrigen Nachmittag nach Niendorf. Das berichtete der NDR gestern Abend. Mit Großraumrettungswagen und Schutzanzügen verlegte man die Menschen zum Standort Schmiedekoppel. Dort gebe es mehr Platz, um für alle eine Quarantäne zu ermöglichen, so die Gesundheitsbehörde gegenüber dem NDR. Weitere Reihentestungen stehen bevor. 

Die Linksfraktion wies schon länger auf die Verhältnisse in Unterkünften für Obdachlosen hin: “Ein Ausbruch in diesem Ausmaß war zu erwarten und ist das traurige Ergebnis von monatelanger Ignoranz”, so die sozialpolitische Sprecherin Stephanie Rose. Auch bei lockerer Belegung sei eine Einhaltung der Abstandsregelung nicht möglich. Obdachlose sollen so schnell wie mögliche Impfungen bekommen. So lange soll eine Unterbringung in Einzelzimmern ermöglicht werden, auch in leerstehenden Hotelzimmer in der Stadt, fordert die Fraktion.

Millionenhilfen für Hamburger Sportvereine

Torjubel bei den U19-Fußballern des ETV: In der letzten Saison schafften sie den Aufstieg in die U19 Bundesliga. Doch seit Monaten rollt kein Ball, und den Jugendlichen läuft die Zeit davon. Foto: Justus Stegemann
Foto: Justus Stegemann

19. April, 10:56 Uhr: Sportsenator Andy Grote hat weitere Zuschüsse für Sportvereine angekündigt. Das gab der Senat gestern in einer Pressemitteilung bekannt. Eine Erhöhung um 50 Prozent der Zuschüsse soll es für notwendige Hygiene- und Schutzmaßnahmen geben. Seit Beginn der Pandemie habe der Senat den Sportvereinen rund sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahme ist nun bis zum 30. Juni verlängert worden. Anträge können Vereine beim Hamburger Sportbund e.V. und beim Landessportamt stellen. 100.000 Euro kann ein Verein maximal beantragen. “Bisher haben wir keinen Verein verloren, aber wir wissen, dass auch noch erhebliche Herausforderungen vor uns liegen”, so Grote. Vereine mit großen Mitgliederverlusten sollen weitere Zuschüsse bei Veranstaltungen in diesem Jahr bekommen.

Corona-Maßnahmen verlängert – Lockerungen für Pflegeeinrichtungen

19. April, 10:05 Uhr: Die geltende Eindämmungsverordnung in Hamburg wird bis zum 2. Mai verlängert. Das gab der Senat in einer Pressemitteilung letzten Freitag bekannt. In den nächsten Wochen soll die Notbremse der Bundesregierung in Kraft treten, die noch von Bundestag und Bundesrat bestätigt werden muss. 

Ab Freitag, den 23. April gibt es Lockerungen für geimpfte Pflegeheimbewohner. Für sie ist wieder eine Besuchsperson pro Tag erlaubt. Die Besucher müssen sich weiterhin vorher testen lassen. Bei Kontakten innerhalb der Einrichtung bedarf es keine Abstandsregelungen oder Maskenpflicht mehr. Auch die routinemäßigen Corona-Tests bei Geimpften fallen weg. Geimpftes Personal dagegen muss sich einmal in der Woche einem Antigen-Test unterziehen. 

Fahrschulen ist es nun möglich, Praxisstunden für zweirädrige Kraftfahrzeuge anzubieten. 

Ab Montag Schnelltests für Vorschulkinder

16. April, 14:10 Uhr: Kommende Woche können rund 9.000 Vorschulkinder zweimal die Woche einen Schnelltest in den Schulen durchführen. Das kündigte die Schulbehörde in einer Pressemitteilung an. Die Rückmeldungen der Schüler sei bisher positiv gewesen, die Anwendung sei unkompliziert und können problemlos durchgeführt werden. 

In den Vorschulklassen seien die Tests zunächst freiwillig, um nötige Erfahrung zu sammeln. “Dank der Selbsttests ist die Schule deutlich sicherer geworden, die Infektionsgefahr konnte erheblich verringert werden”, so Bildungssenator Rabe. Aktuell stehen den Schulen in Hamburg 2,9 Millionen Tests zur Verfügung. Das reicht aus, um alle Schüler bis zu den Maiferien zweimal die Woche zu testen. 

In den letzten zehn Tagen meldete die Schulbehörde 358 positive Corona-Tests von Schülern – 27 beim Schulpersonal. Im gleichen Zeitraum wurden 843 Schüler in Quarantäne geschickt.

Seit gestern 420 Neuinfektionen

16. April, 12:39 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 420 Neuinfektionen. Das sind 27 weniger als am vergangenen Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 67.552 Fälle gemeldet. Davon gelten 58.000 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken – Stand heute: 146.

Aktuell befinden sich 301 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 107 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.713 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.633 Menschen ihre Erstimpfung und 80 die zweite. Insgesamt haben 18,4 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten – 5,8 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.427 Menschen verstorben.

Ministerpräsidenten rufen zur gemeinsamen Gedenkfeier auf

16. April, 12:19 Uhr: Zum Gedenken der Corona-Todesopfer findet am 18. April eine Gedenkfeier statt. Die Staatschefs der Länder rufen alle Bürger dazu auf, an dem “#lichtfester” von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilzunehmen. Das teilte der Senat in einer Pressemitteilung mit. Alle Menschen sind vom 16. bis zum 18. April dazu aufgerufen, am Abend Kerzen in ihre Fenster zu stellen. “Wir wollen uns bewusst machen, was wir verloren haben, aber gemeinsam auch Hoffnung und Kraft schöpfen”, heißt es im Schreiben der Ministerpräsidenten. 

Am Sonntag wollen Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Steinmeier und Bundestagspräsident Schäuble zusammen mit Vertretern der Bundesländer ein Zeichen setzen. Sie nehmen zunächst an einem ökumenischen Gottesdienst teil und sprechen danach mit Hinterbliebenen. “Die Pandemie macht uns jeden Tag bewusst, wie wichtig die Gesundheit und die menschliche Nähe für unser Leben ist – und dass wir aufeinander achten müssen”, so Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher.

Corona-Ausbruch in Hamburger Untersuchungshaft

16. April, 10:52 Uhr: Acht Mitarbeiter und vier Gefangene sind positiv in der Hamburger Untersuchungshaftanstalt getestet worden. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Die betroffenen Stationen seien unter Verschluss genommen worden, alle Gefangenen und Angestellte zweier Gebäudeflügel sollen nun getestet werden. Das gab eine Sprecherin der Justizbehörde gegenüber der Welt bekannt. Aufgrund der Quarantänemaßnahmen verschiebt sich eine Urteilsverkündung. Seit Beginn der Pandemie habe es nur vereinzelt positive Corona-Fälle in der Haftanstalt gegeben.

Ärzte wollen Impfzentrum für die Veddel

16. April, 10:27 Uhr: Im Stadtteil Veddel gibt es seit Beginn der Aufzeichnung die meisten Corona-Fälle. Deshalb fordern Ärzte und Sozialarbeiter ein Impfzentrum in der Poliklinik Veddel. Das geht aus einen Bericht des NDR hervor. Schuld an den hohen Zahlen seien nicht die Menschen im Viertel, sondern der beengte Wohnraum und die Art der Jobs, die ein Homeoffice nicht ermöglichen. Zudem fahren vermehrt Bewohner mit öffentlichen Verkehrsmitteln, heißt es aus der Poliklinik. Eine Studie der Sozialbehörde soll diese Faktoren genauer untersuchen. 

Gleichzeitig gebe es im Stadtteil nur wenig Hausärzte – der Zugang zum Impfen sei also schwerer, sagt Poliklinik-Arzt Jonas Fiedler. Ein Impfzentrum soll nicht nur den Bewohnern auf der Veddel zugute kommen: Die Ärzte fordern, dass Bewohner aus Stadtteilen mit hoher Inzidenz bevorzugt geimpft werden.

Seit gestern 458 Neuinfektionen

15. April, 12:35 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 458 Neuinfektionen. Das sind 48 weniger als am vergangenen Donnerstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 67.132 Fälle gemeldet. Davon gelten 57.600 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken- Stand heute: 147,4.

Aktuell befinden sich 312 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 106 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.026 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 7.018 Menschen ihre Erstimpfung und acht die Zweite. Insgesamt haben 17,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung.

Das RKI meldet seit gestern zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.423 Menschen verstorben.

Rückgang von Corona-Fällen in Schulen

15. April, 10:53 Uhr: Die Anzahl von positiven Corona-Schnelltests sei zuletzt leicht fallend. Das gab der Sprecher der Schulbehörde, Peter Albrecht, gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten bekannt. 

Seit der Einführung der flächendeckenden Schnelltests in den Klassenräumen seien 532.000 Schnelltests durchgeführt worden. 613 Tests waren positiv – eine Quote von 0,1 %. Der Anteil der infizierten Schüler sei leicht fallend, so Albrecht. 

Bei den Schulbeschäftigten habe sich die Quote halbiert, da bereits viele geimpft wurden. 18 Schulklassen befinden sich aktuell in Quarantäne. Einzig die Elbinselschule in Wilhelmsburg ist aktuell präventiv geschlossen. Laut Medienberichten sollen dort morgen Massentests durchgeführt werden.

Seit gestern 479 Neuinfektionen

14. April, 12:36 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 479 Neuinfektionen. Das sind 173 mehr als am letzten Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 66.674 Fälle gemeldet. Davon gelten 57.200 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gestiegen – Stand heute: 150.

Aktuell befinden sich 316 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 104 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.165 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.162 Menschen ihre Erstimpfung und drei die Zweite. Insgesamt haben 16,8 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.421 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind neun mehr als gestern. 

Hamburger Bezirke: Inzidenz in Eimsbüttel weiter am niedrigsten

14. April, 11:17 Uhr: Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 86,9  bleibt Eimsbüttel wie in den Vorwochen der Hamburger Bezirk mit dem geringsten Wert. In der Vorwoche lag dieser noch bei 94,4. Gleichzeitig ist Eimsbüttel der einzige Bezirk unter der 100er-Marke. Laut Sozialbehörde haben sich dort 232 Person in der Woche vom 5. April bis zum 12. April mit Covid-19 infiziert. Für ganz Hamburg ist die Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls gesunken: Von 149,7 auf aktuell 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Auch die Inzidenzen in Hamburg-Nord und Altona gehen zurück. In Hamburg-Nord sinkt der Wert deutlich von 128,7 auf aktuell 100,1. Vergangene Woche kamen 315 Neuinfektionen dazu. In Altona sinkt die Inzidenz mit 350 Neuinfektionen von 134,1 auf 127,2.

Entgegen dem Hamburger Trend wachsen die Zahlen der Neuinfektionen in Bergedorf und Wandsbek. Um zehn Punkte steigt die Inzidenz in Bergedorf auf 152,8. In der vergangenen Woche wurden 199 Infektionen gemeldet. In Wandsbek steigt die Inzidenz noch deutlicher: Mit 674 Neuinfektionen liegen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen in der vergangenen Woche bei 152,8 statt 137,2.

Mit 280 Neuinfektionen sinkt die Inzidenz in Harburg auf 165,3. Letzte Woche lag der Wert noch bei 198,3. Schlusslicht im Bezirksranking bleibt Hamburg-Mitte mit einer Inzidenz von 218,9. Die 660 Neuinfektionen lassen die Inzidenz um 18 Punkte sinken.

Testpflicht für Unternehmen kommt

13. April, 17:00 Uhr: Unternehmen sind künftig dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern Corona-Schnelltests zur Verfügung zu stellen, wenn diese nicht im Home-Office arbeiten. Das geht aus einem Bericht von Spiegel Online hervor. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, das ein Schnelltest pro Woche verpflichtend sei- in Ausnahmefällen zwei Tests pro Mitarbeiter. Eine Pflicht, die Tests auch durchzuführen, gibt es nicht.

Auch beim ETV in der Bundesstraße werden Schnelltests angeboten.
Beim ETV in der Bundesstraße werden Schnelltests angeboten.

“Notbremse”: Bundesregierung beschließt einheitliche Corona-Maßnahmen

13. April, 16:54 Uhr: Die Bundesregierung hat heute Vormittag im Kabinett das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Das gab Bundeskanzlerin Merkel heute Mittag in einer Pressekonferenz bekannt. Damit soll die Regel für eine “Notbremse” gesetzlich verpflichtend sein, wenn die Inzidenz in Regionen den Wert 100 übersteigt. Konkret wird es dann strengere Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren geben, Geschäften müssen schließen . 

Das Gesetz soll die Unstimmigkeiten der verschiedenen Bundesländer beheben. Zuletzt waren keine Einigungen möglich. In über 300 Landkreisen ist die Inzidenz aktuell höher als 100 – in 50 sogar über 200. Das Gesetz muss im nächsten Schritt noch durch Beratungen und Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat, bevor die Maßnahmen in Kraft treten.

Für Hamburg wird sich durch die neue “Notbremse” nicht viel ändern. Das gab Bürgermeister Peter Tschentscher heute Mittag in der Landespressekonferenz bekannt. Die Änderungen im Infektionsschutzgesetz gleichen den Maßnahmen in Hamburg. Er sei “sehr einverstanden mit dem Gesetzesentwurf.” Hamburg werde die aktuellen Maßnahmen inklusive Ausgangsbeschränkungen über den 18. April hinaus verlängern. Sobald das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft tritt, übernimmt Hamburg die Regeln in seiner Verordnung.

Seit gestern 269 Neuinfektionen

13. April, 12:03 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 269 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 66.195 Fälle gemeldet. Davon gelten 56.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 140,9 Neuinfektionen.

Aktuell befinden sich 321 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 113 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 8.627 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 8.041 Menschen ihre Erstimpfung und 586 die Zweite. Insgesamt haben 16,2 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,8 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.412 Menschen verstorben.

Tschentscher verteidigt Ausgangssperre

13. April, 11:29 Uhr: Trotz steigender Sieben-Tage-Inzidenz verteidigt Bürgermeister Peter Tschentscher die Ausgangssperre. Gegenüber NDR 90,3 begründet er die steigenden Zahlen mit vermehrten Treffen an Ostern: “Man kann nicht erwarten, dass es sich über Nacht bemerkbar macht. Die endgültige Wirkung zeigt sich erst im Laufe von sagen wir mal zwei Wochen”, so der Bürgermeister. Die Ausgangssperre gilt seit Karfreitag. Gestern stieg die Inzidenz in Hamburg auf 142,7. Vergangenen Freitag lag der Wert noch bei 131. 

Tschentscher verwies dabei auf die Zahlen im Umland, die noch stärker steigen würden: “Um uns herum sind die Infektionszahlen sprunghaft angestiegen.” In Hamburg würden die Zahlen nicht so stark steigen. Zuletzt äußerten Aerosolforschern Kritik an der Ausgangssperre. Die Gefahr vor Ansteckungen lauere vor allem im Innenbereich, hieß es in einem Brief an die Bundesregierung.

Tschentscher-Notbremse-Lockdown
Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (Symbolbild) Foto: Staatskanzlei Hamburg

Hausärzte warten auf Impfstoff

13. April, 11:02 Uhr: Hamburger Hausarztpraxen müssen vorerst mit weniger Impfdosen als bisher auskommen. Laut  einem Bericht des NDR schrieb die Kassenärztliche Vereinigung an die Praxen, dass es vorerst keinen Impfstoff mehr geben werde. Aktuell können die Ärzte zwischen 16 bis 42 Dosen bestellen, eine Garantie für eine Lieferung gebe es nicht. Ärzte können bei Bedarf von der Impfreihenfolge abweichen, wenn Impfdosen verfallen würden oder Personen nicht erreicht werden.

 Das Hamburger Impfzentrum ist dagegen voll ausgelastet. Seit Ostern werden pro Tag über 7.000 Menschen geimpft. Die Impfquote bei den Erstimpfungen liegt in Hamburg bei 15,7 % – 5,7 % erhielten bereits die zweite Impfung.

Experten kritisieren Hamburgs Corona-Maßnahmen

12. April, 17:16 Uhr: In einem Brief an die Bundesregierung kritisieren führende Aerosolforscher die aktuellen Corona-Maßnahmen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. “Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert”, heißt es in dem Brief. In Innenräumen sei die Ansteckung auch mit Abstand höher, wenn der Raum schlecht belüftet sei, so die Experten. Kontraproduktiv seien alle Debatten über Maßnahmen, die Kontakte im Freien beschränken. Clusterinfektion habe es bisher nur in Innenräumen gegeben. Auch mit den Hamburger Ausgangsbeschränkungen könne man die privaten Treffen ohne Maske und Abstand nicht verhindern. Die Experten empfehlen eine Reihe von Maßnahmen in Innenräumen: Private Treffen so kurz wie möglich halten, häufiges Stoß- und Querlüften, effektive Masken in Räumen, Raumluftreiniger und Luftfilter installieren. Unter den Unterzeichnern des Briefes war der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung Christof Asbach.

Modellversuch in Hamburger Kitas

12. April, 17:02 Uhr: Ab heute findet in 19 Hamburger Kitas ein vierwöchiger Modellversuch zur Schnelltestung von kleinen Kindern statt. Das gab die Sozialbehörde gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten bekannt. Unter anderem nehmen die Elbkita in der Brahmsallee und die Bewegungskita Eimsbüttel teil. Von dem Versuch erwarte man Erkenntnisse, ob und wie gut eine Testung mit Kleinkindern klappt. Zudem hofft man auf einer Erhöhung des Schutzes von Kinder und Eltern, damit ein regulärer Kitabetrieb wieder aufgenommen werden kann. In den Modellkitas sollen die Eltern ihr Kind jeden Montag und Mittwoch vor dem Besuch der Kita testen, oder ihr Kind bei der Selbsttestung beaufsichtigen. Die Teilnahme sei freiwillig, so die Sozialbehörde. Ist ein Schnelltest positiv, müsse ein PCR-Test folgen. Pro Kind erhalten die Familien zehn kostenlose Testkits. Insgesamt stellt die Behörde 37.400 Schnelltests für das Projekt zur Verfügung. Mit den Ersten Ergebnissen rechnet die Sozialbehörde im Mai, eine Gesamtauswertung soll im Juni erfolgen.

Hamburg will “Luca-App” einsetzen

12. April, 16:43 Uhr: Die Stadt Hamburg hat eine Lizenz für die “Luca-App” erworben. Das gab der Senat in einer Pressemitteilung bekannt. In der App können Nutzer ihre Kontaktdaten hinterlegen und sich so mit einem QR-Code registrieren, um bestimmte Orte betreten zu können. “Luca” speichert anonym Begegnungen und kann im Falle einer positiven Corona-Infektion den Gesundheitsämtern bei der Kontaktverfolgung helfen. Neben den Kontaktdaten übergibt die App auch die Aufenthaltsorte der letzten 14 Tage. 

Die Daten sind mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Nur Gesundheitsämter sind dazu berechtigt, Kontaktdaten von den Nutzern oder Gastgebern anzufordern. Die App würde bei einer Rückverfolgung der Infektionsketten erhebliche Zeit sparen, da bisher Kontaktdaten nur schriftlich überliefert wurden, heißt es in der Pressemeldung. Hamburg möchte nun die Voraussetzungen schaffen, sodass Gesundheitsämter die App als Kontaktverfolgung nutzen können. 

Kritik gibt es bei der Umsetzung der Kontaktverfolgung: Befürchtet wird eine Überlastung der Gesundheitsämter. “Was sollen die Gesundheitsämter mit so einem Datenwust anfangen?”, sagte die Bundestagsabgeordnete und Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg gegenüber der ARD. Es kam ebenfalls auch schon zum Missbrauch der App, indem QR-Codes in sozialen Medien veröffentlicht wurden und sich so tausende Menschen in fremde Lokalitäten registriert haben. Das ging aus mehreren Medienberichten hervor. Für die Gesundheitsämter bedeutet das noch mehr Arbeit, da diese “Trolle” auch im System auftauchen. 

838 Neuinfektionen am Wochenende – heute 309

12. April, 12:37 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 838 Neuinfektionen – heute sind es 309. Das sind 54 mehr als noch vor einer Woche. 

Seit Beginn der Pandemie wurden 65.926 Fälle bestätigt. Davon gelten 56.400 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 142,7. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 131.

Aktuell befinden sich 297 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 105 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.145 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.421 Menschen ihre Erstimpfung und 724 die Zweite. Insgesamt haben 15,7 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung erhalten –  5,7 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.412 Menschen verstorben. 

Hamburg weitet Impfkampagne aus

12. April, 10:33 Uhr: Ab sofort können Personen ab 70 Jahren sowie die vollständige Prioritätsgruppe zwei einen Impftermin vereinbaren. Das gab die Sozialbehörde auf ihrer Webseite bekannt. Von nun an sind auch Vorerkrankte mit schweren Krankheitsverläufen und Kontaktpersonen von schwangeren Personen für eine Impfung berechtigt – das sind die gesamten Prioritätsgruppen 1 und 2. Bei den Altersgruppen wurde am Wochenende bereits die Grenze von 75- auf 73 Jahre gesenkt – nun sogar auf 70-Jahre. “Wir sind in einem Wettlauf, Impfen gegen die Virus-Infektionen”, sagte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Hamburg sei zuletzt mit dem Impfen gut vorangekommen, es stünden zur Zeit mehr Impfdosen zur Verfügung. Laut NDR soll es diese Woche 26.000 zusätzliche Impftermine geben, nächste Woche sogar 35.000.

Erfolgreicher Impfstart in den Praxen

9. April, 16:25 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg meldet einen reibungslosen Start der Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen. Am Mittwoch seien 3.500 und gestern 5.500 Impfungen durchgeführt worden, so der Vorsitzende Walter Plassmann. Er sei zuversichtlich, bis Samstag alle Impfdosen einsetzen zu können. Für kommende Woche sollen die Praxen nochmal die gleiche Menge an Impfstoff erhalten. Die Impfungen könne man nur so zügig durchgeführen, weil die Priorisierungsvorgaben eingehalten werden: “Der Impfprozess ist schon mit Bürokratie vollgestopft, da kann ein Arzt nicht noch große Diskussionen um Impfberechtigungen führen”, so Plassmann.

Ministerpräsidentenkonferenz abgesagt

9. April, 15:48 Uhr: Am kommenden Montag, den 12. April hätte die nächste Ministerpräsidentenkonferenz stattfinden sollen. Diese wurde heute abgesagt. Das bestätigte stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in der Bundespressekonferenz. Es sei auch kein neuer Termin für die nächste Woche geplant. Stattdessen will Bundeskanzlerin Angela Merkel das Infektionsschutzgesetz verschärfen, um wieder bundesweit einheitliche Regelungen zu schaffen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Die Notbremsregelung soll so eine gesetzliche Regelung werden. Demnach entscheidet künftig der Bund ab einer Inzidenz von 100, dass strengere Regeln in Kraft treten. Bund und Länder einigten sich darauf, schon am Dienstag das Gesetz durch das Kabinett zu bringen, so Demmer.

Seit gestern 447 Neuinfektionen

9. April, 12:27 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 447 Neuinfektionen. Das sind 36 weniger als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie wurden 64.779 Fälle gemeldet. Davon gelten 55.500 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 131. Am vergangenen Freitag lag der Wert noch bei 160,1.

Aktuell befinden sich 290 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.015 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 6.084 Menschen ihre Erstimpfungen und 931 bereits die Zweite. Insgesamt haben 14,4 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,6 % die Zweitimpfung.

Bürgerschaft streitet über Ausgangsbeschränkung

9. April, 11:07 Uhr: Die Hamburger Bürgerschaft hat gestern über die aktuellen Corona-Maßnahmen und die Ausgangsbeschränkung debattiert. Dabei verteidigten die Fraktionen der SPD und Grünen sowie die CDU-Fraktion die Ausgangsbeschränkungen. Fraktionschef der SPD, Dirk Kienscherf warnte vor den steigenden Zahlen auf den Intensivstationen: “Deutschland droht ein Kollaps in der Intensivmedizin und wir alle sind gehalten, diesen Kollaps durch entschiedenes Gegensteuern zu verhindern.” Die Grünen fordern einheitliche Regeln in Deutschland. Fraktionschef Dominik Lorenzen appelliert an die Länderchefs, härtere Maßnahmen einzuleiten. Auch die CDU unterstützt die aktuelle Ausgangssperre. Zusätzlich fordert Fraktionschef Dennis Thering, die nötige Infrastruktur zu schaffen, falls mehr Impfstoff zur Verfügung steht. “Im Saarland gibt es bereits ein 24-Stunden-Impfzentrum. Genau so etwas brauchen wir in Hamburg auch”, so Thering weiter.

FDP, die Linke und AfD lehnten die Ausgangsbeschränkungen grundsätzlich ab. Die Linke möchte die Unternehmen in die Pflicht nehmen. “Ein drastischer und unverhältnismäßiger Eingriff” nannte Fraktionschefin Sabine Boeddinghaus die Beschränkungen. Die AfD-Fraktion lehnt die Corona-Maßnahmen komplett ab. Mit der Ausgangsbeschränkung “erleben wir in Hamburg den brutalsten Grundrechtseingriff, den es in dieser Stadt überhaupt gegeben hat”, so Fraktionschef Dirk Nockemann.

Seit gestern 506 Neuinfektionen

8. April, 12:10 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 506 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 64.332 Fälle gemeldet. Davon gelten 55.200 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 132,8.

Aktuell befinden sich 304 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet seit gestern sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.404 Menschen verstorben.

Arbeitgeber können Bescheinigung über Schnelltests vergeben

7. April, 17:16 Uhr: Hamburger Unternehmen können für ihre Mitarbeiter Schnelltest-Bescheinigungen ausstellen. Das gab der Senat am Mittag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Tests müssen unter Einhaltung bestimmter Vorgaben stattfinden und haben eine Gültigkeit von 12 Stunden. Eine solche Bescheinigung habe dann die gleiche Wirkung wie ein Schnelltest in einem Testzentrum. Damit sind bestimmte Dienstleistungen wie ein Friseurbesuch möglich. 

Aushändigen können die Bescheinigungen nur betriebliche Testbeauftragte, die in der Durchführung der Tests geschult sind und der Gesundheitsbehörde gemeldet wurden. Diese Person muss ebenfalls während der Durchführung des Tests anwesend sein. Mitarbeitern stehen an ihrem Arbeitsplatz bereits jetzt zwei Schnelltests pro Woche zu. Noch besteht aber keine Pflicht für Arbeitgeber, diese Regelung umzusetzen.

Schulsenator Rabe: “Abiturprüfungen finden statt!”

7. April, 14:25 Uhr: Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe lehnt den Vorschlag der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) ab, die Abiturprüfungen ausfallen zu lassen. Das bestätigte Pressesprecher Peter Albrecht gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Der Vorschlag der GEW sei nicht zu Ende gedacht: “Ohne ordentliche Abiturprüfungen müssen die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen und Karriere jahrelang Nachteile befürchten”, so der Schulsenator. Im Vorfeld hatte sich die GEW gegen Abiturprüfungen ausgesprochen, falls die Corona-Lage sich in der Prüfungsphase dramatisch verschlimmern sollte. Die Prüfungen seien sicher, da Schulen und Schulbehörden bereits ein Sicherheitskonzept entwickelt haben. Alle Schüler sollen vor der Prüfung auch einen Schnelltest machen. “Es gibt keinen vernünftigen Grund, jetzt die Prüfungen abzusagen”, so Rabe.

306 Neuinfektionen seit gestern

7. April, 12:20 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 306 Neuinfektionen. Das sind 284 weniger als am vergangenen Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 63.826 Fälle gemeldet. Davon gelten 54.800 als genesen. 

Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz auf 134,7. Gestern lag der Wert noch bei 149,6.

Corona Newsticker
Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf den Wert 134,7. Foto: hamburg.de

Aktuell befinden sich 305 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 7.293 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 5.717 Menschen ihre Erstimpfung – 1.576 bereits die zweite. Insgesamt haben 13,1 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,5 % die Zweitimpfung. 

Seit gestern wurde kein Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 1.398 Menschen in Hamburg verstorben.

Eimsbüttel weiterhin mit niedrigster Inzidenz

7. April, 10:32 Uhr: Mit einem Wert von 94,4 bleibt Eimsbüttel mit Abstand der Bezirk mit geringster Inzidenz. In der Vorwoche lag der Inzident noch bei 95,9. Gleichzeitig ist Eimsbüttel der einzige Bezirk unter der 100er-Marke. Laut Sozialbehörde haben sich 252 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg sinkt der Wert ebenfalls: von 153,7 auf aktuell 149,7.

Die Inzidenzen in Hamburg-Nord und Altona steigen entgegen dem Trend. In Hamburg-Nord wächst der Wert leicht von 128,4 auf aktuell 128,7. Vergangene Woche kamen 405 Neuinfektionen dazu. In Altona steigt die Inzidenz deutlich mit 369 Neuinfektionen von 128,4 auf 134,1.

Dahinter liegt der Bezirk Wandsbek mit einem Wert von 142,6. Die 605 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um fünf Punkte sinken. In Bergedorf fällt die Inzidenz noch deutlicher: Mit 185 Neuinfektionen liegen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen bei 142 statt 164,3.

Mit 336 Infektionen sinkt die Inzidenz in Harburg wieder unter der 200er-Marke auf 198,3. Schlusslicht im Bezirksranking bleibt Hamburg-Mitte mit einer Inzidenz von 236,78. In der letzten Woche wurden dort 714 Neuinfektionen gemeldet.

Hamburg stellt Nachtfahrten von Bus und Bahn ein

6. April, 17:34 Uhr: Ab der Nacht von Donnerstag, den 8. April auf Freitag, den 9. April stellt der HVV die Nachtfahrten von Bussen und Bahnen ein. Das verkündete der Senat am Nachmittag in einer Pressemitteilung. Menschen, die aus beruflichen oder anderen triftigen Gründen auf öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht angewiesen sind, können mit gültigen HVV-Tickets Fahrzeuge von MOIA oder ioki Hamburg kostenfrei nutzen. Das Angebot gilt von 0 bis 6 Uhr. Fahrgäste ohne HVV-Fahrschein müssen regulär für die Fahrt bezahlen. Auch Taxifahrten sind für HVV-Nutzer zu vergünstigten Konditionen möglich. Mit gültigem Ticket kostet eine Fahrt bis 8 Kilomete 4 Euro, alle Fahrten darüber 8 Euro. 

Konkret entfallen ab Donnerstagnacht die Nachtlinienbusse, also alle 600er-Busse. Von 00:30 Uhr bis 4:30 Uhr entfallen auch die Busse der Ganztagslinien, sowie die U- und S-Bahnen am Wochenende. Die einzige Ausnahmen ist die Verbindung von Stade nach Neugraben, die regulär weiterfährt. Unter der Woche gilt für U- und S-Bahnen das Regelangebot, auch im Regionalverkehr gibt es vorerst keine Einschränkungen. 

Diese sowie alle anderen Corona-Maßnahmen gelten vorerst bis zum 18. April.

Polizei zieht positive Bilanz zu den Ausgangsbeschränkungen

6.April, 15:51 Uhr: Von einem ruhigen Osterwochenende berichteten Innensenator Andy Grote und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer in der heutigen Landespressekonferenz. “Hinter uns liegt das ruhigste Osterfest das Hamburg seit vielen Jahren erlebt hat”, so Grote. Insgesamt 970 Ordnungswidrigkeiten gegen die Eindämmungsverordnung wurden festgestellt. Bei 440 blieb es bei einer mündlichen Verwarnungen. Die meisten Verstöße richteten sich gegen die Maskenpflicht. Bezüglich der Ausgangssperren meldet die Polizei 200 Ordnungswidrigkeiten. Einigen sei noch nicht genau klar gewesen, ab wann welche Maßnahmen und Ausnahmen gelten, so Grote. 

Insgesamt habe es eine hohe Akzeptanz für die Maßnahmen gegeben, nur vereinzelt gab es Widerstand. Geholfen habe das Wetter, welches nicht zum Rausgehen animierte. Bei wärmeren Temperaturen könnte die Lage schwieriger werden, so der Polizeipräsident Mayer. 

Außerdem berichtete der Innensenator, dass das Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die Ausgangsbeschränkungen zurückgewiesen hat. Damit ist die Ausgangsbeschränkung rechtlich zulässig.

Hausärzte beginnen zu Impfen

6. April, 12:31 Uhr: Ab dieser Woche können die Hausärzte mit den Corona-Impfungen beginnen. Das meldete die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung. “Wenn der Impfstoff in der angekündigten Menge geliefert wird, kommen wir damit rasch dem ‚Turn-around’ näher”, sagte der Vorsitzende Walter Plassmann. Bis Mittwoch sollen die die Impfdosen an die Praxen geliefert werden. Die Hausärzte informieren ihre Patienten, sobald Termine zur Verfügung stehen. 

Das Hamburger Testzentrums konnte am Wochenende erstmals die volle Kapazität ausschöpfen und verbuchte neue Rekorde: Seit Karfreitag habe es täglich über 6.000 Impfungen pro Tag gegeben, 6.600 Menschen sind es am Sonntag gewesen. Auslöser für die steigenden Zahlen ist, dass alle Menschen über 75 Jahre eine Einladung zum Impfen erhielten. Die meisten seien mit AstraZeneca geimpft und der Impfstoff “ist nahezu ausnahmslos gut vertragen worden”, so Plassmann.

Seit gestern 303 Neuinfektionen

6. April, 12:28 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 303 Neuinfektionen. Das sind 24 weniger als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie wurden 63.520 Fälle gemeldet. Davon gelten 54.500 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt heute bei 149,6.

Aktuell befinden sich 259 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 6.312 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.774 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.538 bereits die Zweite. Insgesamt haben 12,8 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,4 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.398 Menschen verstorben.

Schüler wollen Abiturprüfungen

6. April, 11:32 Uhr: Gestern sprach sich die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft dafür aus, die Abiturprüfungen durchzuführen. Das hat die Gewerkschaft auf ihrer Webseite bekannt gegeben. Sollte es während der Prüfungsphase aber wieder zu einer hohen Inzidenzrate kommen, sollen die Abiturprüfungen in Präsenzform für dieses Jahr ausfallen. Dann sollen nur die bisherigen Noten der Schüler ins Zeugnis eingehen.

Von diesem Vorschlag hält die SchülerInnenkammer Hamburg nichts. Der Landesvorsitzende Henry Behrens sagte gegenüber NDR 90,3: “Die Prüfungen sind das letzte bisschen Vergleichbarkeit, was wir zwischen Nicht-Corona- und Corona-Jahrgängen noch haben”. Schulen und Behörden haben schon ein gutes Hygienekonzept erarbeitet, die gute Bedingungen für ein Abitur ermögliche, so Behrens weiter.

Pandemie verhindert Grippewelle

5. April, 17:26 Uhr: In diesem Jahr gab es praktisch keine Grippesaison, berichtet die Gesundheitsbehörde gegenüber dem NDR. Sechs Grippefälle verzeichnete die Behörde seit Jahresbeginn bis mitte März. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 3.300 Menschen. In der letzten Grippesaison verzeichnete Hamburg noch elf Todesfälle, in diesem Jahr war es nur noch eine verstorbene Person. 

669 Neuinfektionen am Wochenende – heute 255

5. April, 12:39 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 669 Neuinfektionen – heute sind es 255. Vor einer Woche waren es noch 360. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 63.216 bestätigte Fälle. Davon gelten 54.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 150,9 Neuinfektionen. Vor dem Wochenende lag der Inzident noch bei 160,1.

Aktuell befinden sich 259 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Für vergangenen Freitag wurden 6.125 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.298 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.827 bereits die Zweite. Insgesamt haben 12 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 5,1 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet über das Wochenende vier neue Todesfälle. Seit gestern gab es keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Damit sind seit Beginn der Pandemie 1.397 Menschen verstorben.

Rekord im Impfzentrum

5. April, 11:04 Uhr: Über Ostern kam das Impfzentrum in Hamburg deutlich voran. Am Karfreitag haben 6.006 Hamburger eine Corona-Impfung bekommen. So viele wie an keinem Tag vorher, berichtet der NDR. Zur Zeit sind alle 75-Jährigen aus Hamburg impfberechtigt und es seien auch noch Termine frei. „Deshalb fordere ich alle über 75-Jährigen auf: Greifen Sie jetzt zum Telefon und buchen Sie die Termine, damit Sie möglichst schnell geschützt sind“, sagte der Chef des Impfzentrums, Dirk Heinrich. Wer berechtigt ist, kann online oder beim Arztruf 116 117 einen Termin vereinbaren.

Kaum Verstöße gegen Ausgangssperre

5. April, 10:59 Uhr: Die seit Karfreitag geltenden Ausgangssperren wurden von den Hamburgern eingehalten. Das meldete die Polizei gegenüber mehreren Medien. In der ersten Nacht gab es keine Auffälligkeiten und es hat nur wenige Ordnungswidrigkeiten gegeben, berichtet die dpa. Auch in der zweiten Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Die Mopo berichtet von 200 Ordnungswidrigkeiten am gestrigen Tag, am Abend seien die Straßen aber wieder wie leer gewesen. Zu Osterfeuern soll es nur im privaten Bereich gekommen. Die Polizei war das ganze Osterwochenende über verstärkt im Einsatz und sprach von einem überwiegend ruhigen Wochenende.

“Die Ausgangssperre war sehr wirksam”, kommentierte Erster Bürgermeister Peter Tschentscher die Ausgangssperre im Hamburg Journal. Die Ausgangssperre soll so lange anhalten, bis die Inzidenz in Hamburg wieder unter 100 liegt. Weiter fordert der Bürgermeister, “das wir synchron in ganz Deutschland Maßnahmen einführen”. Der aktuelle “Flickenteppich” führe zu mehr Mobilität und Verwirrung in der Bevölkerung.

Impfzentren an Ostern ausgelastet

2. April, 12:52 Uhr: Über die Ostertage werden täglich zusätzliche Impftermine frei. Das meldete die Sozialbehörde gegenüber dem NDR. Pro Tag werde mit 6.000 bis 7.000 Impfungen gerechnet. Ab sofort erhalten die 78- und 79-Jährigen eine Einladung zum Impfen. Bis zur ersten Aprilhälfte sollen alle Hamburger über 75 Jahre einen Termin haben. 

AstraZeneca wird nur noch bei Personen über 60 Jahren verimpft. Alle anderen erhalten den Biontech- oder Pfizer-Impfstoff. Auswählen kann man seinen Impfstoff nicht. Zuletzt kam es nach der Aussetzung von AstraZeneca zu mehr Verunsicherung. Der Impfstoff habe aber vor allem bei älteren Menschen eine gute Wirkung, so Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Sie bestätigte gegenüber dem Hamburg Journal, dass in letzter Zeit vermehrt Personen nicht zu Impfterminen erschienen sind.

Seit gestern 483 Neuinfektionen

2. April, 12:18 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 483 Neuinfektionen. Das sind 60 weniger als am letzten Freitag. Seit Beginn der Pandemie wurden 62.292 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.600 als genesen. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 160,1.

Aktuell befinden sich 281 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 91 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.393 Menschen verstorben.

Protest gegen Ausgangsbeschränkungen

2. April, 12:06 Uhr: Gestern Abend kam es in St. Pauli zu Protesten gegen die ab heute geltenden Ausgangsbeschränkungen. Das berichten mehrere Medien. Etwa 250 Menschen nahmen an der Demonstration teil, angemeldet waren nur 50. Sie forderten einen konsequenten Lockdown statt eine Ausgangsbeschränkung, berichtete der NDR. Für die Folgen der Pandemie sollen laut den Demonstranten die Wohlhabenden aufkommen. Es kam zu vereinzelten Sachbeschädigungen und Zusammenstößen mit der Polizei.

Was ist an Ostern erlaubt?

2. April, 10:49 Uhr: Hier findet ihr alle geltenden Regeln über Ostern und eine Übersicht über Corona-Testzentren in Eimsbüttel.

Maskenpflicht für Jogger bleibt

1. April, 17:43 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht bestätigte heute die Maskenpflicht für Jogger an Elbe, Alster und im Jenischpark. Die Pflicht gilt nur am Wochenende von 10 Uhr bis 18 Uhr. Im Vorfeld hatte das Verwaltungsgericht die Kläger von der Maskenpflicht entbunden. Die Stadt Hamburg ging daraufhin in Berufung – erfolgreich. Das Gericht geht davon aus, dass eine Ansteckung mit dem Covid-19-Virus auch im freien möglich ist. An Orten mit hohem Personenaufkommen sei eine Maskenpflicht deswegen angebracht.

Corona-Party an der Alster aufgelöst

1. April, 14:10 Uhr: Hunderte Jugendliche feierten gestern Abend eine große Party auf den Alsterwiesen in Harvestehude. Das gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. Im Vorfeld hatten sich mehrere Anwohner wegen zu lauter Musik beschwert. Die Polizei hat etwa 500 junge Menschen vorgefunden, die gegen die Maßnahmen verstoßen haben. Diese bewarfen die anrückenden Polizisten mit Flaschen und beschädigten zwei Streifenwagen. Immer wieder sollen die Feiernden versuchten haben, sich zu gruppieren. Erst gegen 22:30 Uhr verließen die Feiernden freiwillig das Alstervorland. Noch in der gleichen Nacht hat die Polizei weitere kleine Verstöße in Hamburg gemeldet.

Seit gestern 541 Neuinfektionen

1. April, 12:17 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 541 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 61.809 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 163,3 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 128,6.

Aktuell befinden sich 277 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 89 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 5.741 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.419 Menschen ihre Erstimpfung und 1.322 die Zweite. Insgesamt haben 11,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern. 

Ab Freitag Ausgangssperre in Hamburg

31. März, 18:06 Uhr: Bürgermeister Peter Tschentscher stellte am frühen Nachmittag die neuen Corona-Maßnahmen vor. Unter anderem wird es ab Karfreitag eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr geben.

590 Neuinfektionen seit gestern

31. März, 12:30 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 590 Neuinfektionen. Das sind 190 mehr als am letzten Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden 61.268 Fälle gemeldet. Davon gelten 53.200 als genesen. 

Somit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 163,7.

Aktuell befinden sich 288 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 94 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Verfassungsschutz beobachtet Verschwörungsideologen 

31. März, 10:27 Uhr: In der gestrigen Landespressekonferenz stellte Innensenator Andy Grote den Verfassungsschutzbericht 2020 vor. Demnach werden die Gruppierungen “Querdenken 40” und “Hamburg steht auf” als Verdachtsfall eingestuft und beobachtet. Diese Gruppen haben sich aus Kritik an den Corona-Maßnahmen gebildet. Von Teilen der Szene werde der demokratische Staat, seine Repräsentanten und Institutionen abgelehnt, so Grote. Es gehe nicht vorrangig um die Teilnehmer der Gruppen, sondern um die Organisatoren. Diese Verdachtsfälle radikalisieren sich immer weiter, so Verfassungsschutzchef Torsten Voß.

AstraZeneca nur noch ab 60 Jahren

31. März, 9:46 Uhr: Der AstraZeneca-Impfstoff soll künftig nur noch an Personen ab 60 Jahren verimpft werden. Jüngere können auf eigene Verantwortung den Impfstoff nutzen. Das gaben gestern Abend Bundeskanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn auf einer Pressekonferenz bekannt. Im Vorfeld hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) einen neuen Entwurf zum Covid-19-Impfplan vorgelegt. 

Demnach empfiehlt die STIKO den Impfstoff von AstraZeneca für Personen über 60 Jahren zu verwenden. Unterhalb dieser Altersgrenze ist der Einsatz des Impfstoffes “nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich”, heißt es im Beschluss.

Personen unter 60 Jahren, die bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen haben, dürfen selbst entscheiden, ob die Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff stattfinden soll. Dazu will die STIKO noch eine gesonderte Empfehlung abgeben. Von nun an können die Bundesländer auch die 60- bis 69-Jährigen in die Impfkampagne mit aufnehmen, heißt es im Beschluss der Bundesregierung.

UKE-Mediziner Kluge für harten Lockdown

30. März, 14:44 Uhr: Die aktuellen Maßnahmen können die steigenden Infektionszahlen nicht reduzieren, sagt Stefan Kluge. Gegenüber dem Hamburg Journal hat sich der Leiter für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gestern Abend für einen harten Lockdown ausgesprochen. Kontakte müssen noch mehr eingeschränkt werden, um die dritte Welle abzuschwächen.

Das UKE behandle zur Zeit 24 Covid-19-Intensivpatienten im Alter von 17 bis 79 Jahren, so Kluge. Immer mehr Jüngere stecken sich an. Grund dafür sei die britische Virusvariante, die “deutlich gefährlicher” sei. Für die nächsten Wochen befürchtet er noch mehr Intensivpatienten.

Aktuell stimmt sich der Senat über neue Corona-Maßnahmen ab. Thema sei unter anderem eine Ausgangsbeschränkung, so der Senatssprecher Marcel Schweitzer heute Mittag auf der Landespressekonferenz. Die neuen Regeln sollen schon ab Ostern gelten. Morgen um 14 Uhr wird Erster Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz die beschlossenen Maßnahmen bekanntgeben.

Seit gestern 328 Neuinfektionen

30. März, 13:06 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 328 Neuinfektionen. Das sind 31 mehr als am letzten Dienstag. Seit Beginn der Pandemie wurden 60.678 Fälle gemeldet. Davon gelten 52.900 als genesen. 

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner steigt auf 153,7.

Aktuell befinden sich 285 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 92 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 5.124 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.276 Menschen ihre Erstimpfung und 848 die Zweite. Insgesamt haben 11,9 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Seit gestern gab es in Hamburg keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.372 Menschen verstorben.

Hamburgs Bürgermeister wollen strengere Regeln

29. März, 15:08 Uhr: “Wir brauchen einheitliche Regelungen zu Einzelhandel, Sport, Gastronomie, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen”, so Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gegenüber dem NDR. Seit Wochen beharrt er auf einheitliche strengere Corona-Maßnahmen in Deutschland. Die verschiedenen Regelungen in den Ländern seien ein “Flickenteppich”. Es könne bald zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen, warnte Tschentscher. 

Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank gehen die Maßnahmen ebenfalls nicht weit genug. Ein kurzer aber harter Lockdown wäre richtig, sagte sie gegenüber dem Hamburg Journal. “Wir brauchen einmal das Herunterfahren des gesamten Lebens, damit wir nicht noch über Wochen und Monate die Situation haben, die viele belastet. Und dann muss auch alles auf den Tisch”, so Fegebank. Die Grundidee der Osterruhe sei richtig gewesen. Auch sie kritisiert die Uneinigkeit zwischen den Bundesländern. Es sei wichtig, die Bürger durch verschiedene Maßnahmen nicht “kirre” zu machen.

Neue Corona-Regeln ab heute

29. März, 12:54 Uhr: Der Hamburger Senat hat gestern die neuen Corona-Maßnahmen veröffentlicht. Zu den bisherigen Regeln kommt das Tragen von medizinischen Masken in Autos dazu, wenn die Insassen aus verschiedenen Haushalten stammen. Fahrer müssen keine Masken tragen.

Das bisher stadtweite Alkoholkonsumverbot gilt nur noch für bestimmte Gebiete. Diese sind unter anderem im Bereich der Reeperbahn, in Teilen der Sternschanze, am Hansaplatz, an Binnen- und Außenalster, im Jenischpark und auf dem Alma-Wartenberg-Platz. 

Weiter bleibt die Kontaktbeschränkung vom selben Haushalt und maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt bestehen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Die meisten Läden bleiben geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte, die dem täglichen Bedarf dienen wie Buch- und Blumenläden. 

Weiterhin lässt der Senat Modellprojekte zur Öffnung des öffentliches Lebens zu. Unabhängig der Sieben-Tage-Inzidenz soll es Öffnungen geben, die an ein strenges Testkonzept gebunden sind. Geplant ist ein Versuch der Sportbehörde, bei dem ein bis zwei Vereine ihr normales Sportprogramm anbieten können. Vereinsmitglieder mit einem dokumentierten negativen Schnelltest können so ihren Sport im Verein ausüben.

739 Neuinfektionen am Wochenende – heute 360

29. März, 12:50 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 739 Neuinfektionen – heute sind es 360 . 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 60.350 bestätigte Fälle. Davon gelten 52.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 152,1 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 115,2.

Aktuell befinden sich 274 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 86 auf der Intensivstation. 

Für den vergangenen Freitag wurden 5.749 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 4.688 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.061 bereits die Zweite. Insgesamt haben 11,6 % der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,9 % die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet über das Wochenende drei neue Todesfälle. Seit gestern gab es keinen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.372 Menschen verstorben.

Corona-Selbsttests an den Schulen gestartet

29. März, 12:30 Uhr: Der Senat meldete am letzten Freitag, wie viele Hamburger Schüler in der vergangenen Woche Selbsttests durchgeführt haben. Von rund 95.000 Schülern haben 84 Prozent einen freiwilligen Corona-Test absolviert. “Das Ziel ist, dass perspektivisch deutlich über 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler jede Woche an den Selbsttests in der Schule teilnehmen”, so der Bildungssenator Ties Rabe. 

370 der insgesamt 430 Schulen in Hamburg hatten in der letzten Woche Präsenzunterricht. Insgesamt gab es 111 positive Schnelltest-Ergebnisse, weitere 18 beim Schulpersonal. 

Zukünftig soll das Schulpersonal dreimal, Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden. Weitere 1,4 Millionen Schnelltests sollen bald geliefert werden, damit dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Hamburg: Hunderte Schüler in Quarantäne

26. März, 16:27 Uhr: Diese Woche wurden in Hamburg 137 Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 15 Schulbeschäftigte seien infiziert, meldete die Schulbehörde heute Mittag in einem Newsletter. 429 Schüler und 47 Schulbeschäftigte wurden vorerst in Quarantäne geschickt. Über Schulschließungen gab es keine Informationen.

Zur Zeit sind insgesamt elf Kitas Corona-bedingt geschlossen. Das bestätigte die Sozialbehörde Hamburg gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten. Eine Kindertagesstätte in Eimsbüttel ist von der Schließung betroffen.

Seit gestern 543 Neuinfektionen

26. März, 12:40 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 543 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 59.251 Fälle gemeldet. Davon gelten 52.100 als genesen. 

Damit steigt der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner auf 136,1. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 108,6.

Aktuell befinden sich 252 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 86 auf der Intensivstation. 

Für gestern wurden 4.750 Impfungen gemeldet. Davon erhielten 3.475 Menschen ihre Erstimpfungen und 1.275 bereits die Zweite. Insgesamt haben 10,1 Prozent der Menschen in Hamburg ihre Erstimpfung bekommen, 4,6 Prozent die Zweitimpfung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.369 Menschen verstorben.

Neue Gruppen zur Impfung zugelassen

26. März, 10:19 Uhr: Ab sofort sollen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen geimpft werden. Das gab die Sozialbehörde gestern in eine Pressemitteilung bekannt. Damit können pflegebedürftige Personen ab 70 Jahren bis zu zwei Pfleger aus ihrem Umfeld bestimmen, die geimpft werden können. Als pflegebedürftig gelten Menschen, die an einer Vorerkrankung nach der Impfverordnung leiden oder in ihrem Zuhause gepflegt werden müssen. Die zu pflegenden Personen stellen für die Kontaktpersonen ein unterschriebenes Formular aus. Zusätzlich muss ein Nachweis zum Pflege- oder Betreuungsgrad vorgelegt werden.

Das Personal von Heilmittelerbringern soll ebenfalls geimpft werden. Dazu gehören Ergo-, Physio- und Ernährungstherapeuten, Podologen und Praxispersonal. Die Kammern und Arbeitgeber informieren über Termine, so die Sozialbehörde.

Als nächstes werde die Gruppe der 75- bis 80- Jährigen für eine Impfung vorbereitet. Ab Anfang April sollen sie kontaktiert werden.

Neuinfektionen steigen auf 549

25. März, 12:09 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 549 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es noch 389. Insgesamt wurden 58.708 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 51.900 als genesen.

Damit steigt der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner auf 128,6.

Aktuell werden 253 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 86 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.364 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Drive-in Tests am Flughafen

25. März, 10:06 Uhr: Ab dem 1. April bietet der Flughafen Hamburg einen Drive-in für Corona-Tests an. Mit einer Voranmeldung können sich Autofahrer aus dem Auto heraus testen lassen. Bisher wurden im Flughafen nur kostenpflichtige PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Antikörpertests angeboten. Ab Ostern kommen kostenlose Schnelltests dazu. Zusätzlich öffnet ein weiteres Terminal, da über die Feiertage mit mehr Testungen gerechnet wird.

Tschentscher: Osterruhe war nicht vorbereitet

25. März, 9:55 Uhr: Gestern Nachmittag äußerte sich Hamburgs Erster Bürgermeister zu der Entscheidung, die Osterruhe wieder zurückzunehmen. “Dieser Beschluss war ein Fehler, den wir alle gemeinsam gemacht haben”, sagte er in seinem Statement. Am Vormittag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Ministerpräsidenten über ihre Entscheidung informiert.

Gescheitert ist die Osterruhe an der komplexen Umsetzung. Es sei in der kurzen Zeit kein rechtlicher Rahmen gefunden worden, um die Ruhetage umzusetzen können. Tschentscher bittet die Hamburger, die Ruhetage über Ostern freiwillig umzusetzen. “Wir müssen es in den nächsten Wochen hinbekommen, die dritte Welle zu brechen”, so der Erste Bürgermeister. Alle anderen Maßnahmen sollen bestehen bleiben.

Doch keine Ruhetage über Ostern

24. März, 12:48 Uhr: Die beschlossene Osterruhe wird es doch nicht geben. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittag in einem Statement bekannt. Am Vormittag hatte sie die Ministerpräsidenten über ihre Entscheidung informiert. “Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler”, so die Bundeskanzlerin. Grund sei die juristische Umsetzung der Osterruhe, die nach der Ministerpräsidentenkonferenz nicht geklärt wurde und sich in den letzten 24 Stunden als schwierig erwies. Alle anderen beschlossenen Maßnahmen sollen bestehen bleiben.

Seit gestern 400 Neuinfektionen

24. März, 12:16 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 400 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden 58.159 Fälle gemeldet. Davon gelten 51.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 120,2 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 100,9.

Corona Inzidenz Ticker
Die Sieben-Tage-Inzidenz übersteigt den Wert 120. Foto: hamburg.de

Aktuell befinden sich 242 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 84 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.358 Menschen verstorben.

Eimsbüttel bleibt Bezirk mit der niedrigsten Inzidenz

24. März, 10:46 Uhr: Mit einem Wert von 82,3 bleibt Eimsbüttel mit Abstand der Bezirk mit geringster Inzidenz. In der Vorwoche lagen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen allerdings noch bei 55,8. Laut Sozialbehörde haben sich 220 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg steigt der Wert ebenfalls deutlich an: von 90,9 auf aktuell 119,8.

Auch in Hamburg-Nord und Altona steigen die Inzidenzwerte. Altona macht einen Satz von 72,7 auf 96,6. 266 Neuinfektionen kamen in der letzten Woche dazu. In Hamburg-Nord steigt die Inzidenz von 61,4 auf 98,2.

Dahinter liegt der Bezirk Bergedorf mit einem Wert von 100,5. Die 131 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um drei Punkte steigen. Mit 486 Neuinfektionen wachsen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen in Wandsbek von 74,4 auf 110,2. 

Harburg ist der einzige Bezirk in der letzten Woche, der sinkende Zahlen zu vermeldet. Die Inzidenz sinkt von 180,6 auf 163,4. Schlusslicht im Ranking ist Hamburg-Mitte mit einem Wert von 165,1. In der letzten Woche wurden 498 Neuinfektionen gemeldet.

Brasilianische Mutation in Hamburg

24. März, 10:24 Uhr: Die brasilianische Corona-Variante B.1.1.28 wurde in dieser Woche das erste Mal in Hamburg nachgewiesen. Ein weiterer Fall steht unter Verdacht, so die Sozialbehörde im gestrigen Corona-Briefing. Diese Mutationen soll laut RKI ansteckender sein als das normale Virus. Die südafrikanische Mutation ist ebenfalls in Hamburg angekommen und wurde in einem Fall nachgewiesen, 16 weitere Infektionen werden geprüft. 

Die britische Corona-Variante wurde schon länger in Hamburg nachgewiesen und breitet sich weiter aus. 92 Fälle wurden in der vergangenen Woche gemeldet. Insgesamt verzeichnet die Behörde 337 Fälle mit der britischen Mutation. In weiteren 2.346 Fällen liegt ein Verdacht vor.

Tschentscher: “Fünf Tage lang Ruhe in Deutschland”

23. März, 15:29 Uhr: Neue Maßnahmen für Hamburg: Das teilten Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank heute Mittag in der Landespressekonferenz mit vor. Zu den gestrigen Beschlüssen kommt eine Maskenpflicht in Fahrzeugen dazu, wenn sich mehrere Haushalte im selben PKW befinden. Die strenge Kontaktbeschränkung bleibt bestehen: Ein Haushalt kann maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen.

Für die Ostertage brauche es jetzt ein starkes Abbremsen der dritten Welle. “Wir wollen 5 Tage lang Ruhe haben in Deutschland”, so Tschentscher. Die beiden zusätzlichen Ruhetage am Gründonnerstag und Karsamstag sollen wie Feiertage angesehen werden. Am Karsamstag wird der Lebensmittelhandel im engeren Sinne geöffnet sein. Ausgangsbeschränkungen schlossen beide Bürgermeister aus.

Tschentscher erhofft sich für die Zukunft Öffnungen durch die neue Teststrategie. Die Schnelltests im Einzelhandel und die in den über 80 Testzentren in Hamburg können dazu beitragen, das Virus wieder unter Kontrolle zu bringen. Mit flächendeckenden Tests sei es vielleicht möglich, Großveranstaltungen wie Konzerte mit guten Gewissen durchführen zu können. Für April sind weitere Impfdosen angekündigt und Tschentscher rechnet bald mit über 7.000 Impfungen pro Tag. “Wir sind nicht zu langsam mit dem Impfen. Wir haben zu wenig Impfstoff”, so Tschentscher.

Seit gestern 297 Neuinfektionen

23. März, 12:36 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 297 Neuinfektionen. Insgesamt wurden 57.759 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 51.400 als genesen.

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner steigt weiter auf 119,8. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 90,9.

Aktuell werden 237 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 83 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.355 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind sechs mehr als gestern.

Harter Lockdown über Ostern

23. März, 12:13 Uhr: In der gestrigen Nacht gaben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer die neuen Corona-Maßnahmen bekannt: Der Lockdown gilt bis zum 18. April und das Osterwochenende wird verlängert. Gründonnerstag und Karsamstag werden in diesem Jahr bundesweite Ruhetage sein. Lediglich am Karsamstag dürfen Lebensmittelgeschäfte öffnen. Tschentscher hofft auf einen “richtig starken Bremseffekt”, wie er auf der anschließenden Pressekonferenz sagte. 

Ausgangsbeschränkungen gibt es nicht, können aber in Regionen eingeführt werden, in denen der Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 100 steigt. Kirchen und Religionsgemeinschaften werden gebeten, über Ostern nur Online-Angebote anzubieten. 

Die Kontaktbeschränkungen sind auf einen weiteren Hausstand beschränkt, aber maximal fünf Personen. In Hamburg gilt zur Zeit die Regeln von maximal einer weiteren Personen aus einem anderen Hausstand. Bis Freitag will der Senat Hamburg beschließen, wie und welche Maßnahmen aus der Ministerpräsidentenkonferenz umgesetzt werden.

Urlaub in Deutschland wird über Ostern nicht möglich sein. Dafür hatten vor dem Gipfel mehrere Bundesländer geworben. Nach Auslandsaufenthalten soll es nun eine Test- und Quarantänepflicht geben. Airlines sollen möglichst noch vor der Rückreise die Passagiere testen.

Unternehmen sollen weiterhin sicherstellen, dass die Mitarbeiter aus dem Home-Office arbeiten. Ist das nicht möglich, sollen die Angestellten mindestens einmal in der Woche getestet werden. Schulen und Kitas bleiben vorerst geöffnet. 

Am 12. April ist die nächste Zusammenkunft der Kanzlerin und Ministerpräsidenten geplant.

Schulen starten mit flächendeckenden Corona-Schnelltests

22. März, 12:33 Uhr: Ab heute beginnen alle Hamburger Schulen mit Schüler-Selbsttests. Das gab Schulsenator Ties Rabe am letzten Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Insgesamt seien 480.000 Selbsttests an die Schulen ausgeliefert worden. Alle Schüler im Präsenzunterricht sollen sich damit einmal in der Woche, das Schulpersonal dreimal pro Woche testen lassen.

Dieses Konzept wurde in der letzten Woche bereits getestet und habe gute Ergebnisse geliefert. „Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass dieser große Schritt hin zu mehr Sicherheit an den Schulen gelingen wird“, so Rabe. „Unsere Testkapazitäten reichen aus, um dieses Verfahren auch in den nächsten Wochen sicherzustellen.“

Die Schnelltests seien unkompliziert und schnell in der Anwendung. Im Vorfeld hatte die Schulbehörde ausführliches Infomaterial und Testpakete an die Familien der Schüler geschickt. Das Feedback in den Schulen sei durchweg positiv gewesen, heißt es in der Pressemitteilung.

506 Neuinfektionen am Wochenende – heute 290

22. März, 12:16 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 506 Neuinfektionen – heute sind es 290. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 57.462 bestätigte Fälle. Davon gelten 51.200 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 115,2 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 90,6.

Aktuell befinden sich 241 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 90 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit gestern einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.349 Menschen verstorben.

Tschentscher fordert strengere Regeln

22. März, 11:12 Uhr: Vor der Ministerpräsidentenkonferenz am heutigen Nachmittag fordert Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher neue Regeln für den Bund. Weiter appellierte er gestern im Impfzentrum an die Hamburger, möglichst das Reisen über die Feiertage zu unterlassen. 

Lockerungen an Ostern soll es schon gar nicht geben. Stattdessen plädiert Tschentscher dafür, dass andere Regionen, die wie Hamburg die Marke 100 in der Inzidenz überschritten haben, ebenfalls die Notbremse ziehen. Die Regeln der letzten Ministerpräsidentenkonferenz sollen konsequent umgesetzt werden.

Statt Lockerungen an Ostern möchte Tschentscher den Reiseverkehr in Deutschland begrenzen. Auch das Reisen nach Mallorca oder in andere Länder soll so gut es geht eingegrenzt werden. Die Gefahr vor Neuinfektionen sei dabei viel zu hoch.

Trotz der schwierigen Lage machte Tschentscher den Hamburgern Mut: „Wir haben nur noch wenige Wochen, vielleicht Monate, in denen wir diszipliniert sein müssen.“ Im nächsten Quartal rechnet der Senat mit mehr Impfstoff-Lieferungen.

Erster Bürgermeister hilft im Corona-Impfzentrum

22. März, 10:13 Uhr: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher half gestern im Impfzentrum in den Messehallen mit. Der gelernte Arzt bereitete bei seinem Besuch die Spritzen vor, mit denen die Patienten geimpft werden. „Für heute ist die Botschaft, dass hier wirklich alle sehr gut organisiert ist. Hier bleibt nichts liegen“, sagte Tschentscher gegenüber der Presse. 

Aktuell liegt die Quote der Erstimpfungen in mit 9,1 % über dem Bundesdurchschnitt (8,7). 4,2% der Hamburger haben bereits die Zweitimpfung hinter sich.

Laut Tschentscher sollen in dieser Woche Schwerpunktpraxen die ersten Impfungen durchführen. Nach Ostern sollen Apotheken Hausärzte mit dem Impfstoff beliefern.

Mit Blick auf Ostern sprach sich Tschentscher für “kontaktarmen Urlaub im eigenen Land” aus. Es soll keine Lockerungen für die Feiertage geben.

Corona-Notbremse tritt ab morgen in Kraft

19. März, 14:17 Uhr: Ab morgen tritt die angekündigte Notbremse in Kraft. Das gab Erster Bürgermeister Peter Tschentscher heute Vormittag bei einer Pressekonferenz bekannt. Zudem werde ab heute wieder mit AstraZeneca geimpft.

Neuinfektionen steigen auf 400

19. März, 14:17 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 400 Neuinfektionen. Insgesamt wurden 56.666 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.600 als genesen.

Der Sieben-Tages-Inzident pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 108,6. In drei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigt er nun den Wert 100. 

Aktuell werden 243 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 89 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.342 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind drei mehr als gestern.

Drei Kitas geschlossen wegen Corona-Fällen

19. März, 11:24 Uhr: Derzeit sind in Hamburg drei Kindertagesstätten wegen Corona-Fällen geschlossen, berichtet der Sprecher der Sozialbehörde Martin Helfrich gegenüber der dpa. Drei weitere Kitas seien geschlossen, weil coronabedingt kein ausreichendes Personal vorhanden sei.

Bisher wurde noch keine Hamburger Schule wegen zu vielen positiven Corona-Tests geschlossen. Es gäbe auch keine einzelnen Klassen, die in Quarantäne sind, so Helfrich.

Masken vom Bund können nicht genutzt werden

19. März, 10:47 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde untersagt die Nutzung von 300.000 Corona-Schutzmasken, die vom Bund zur Verfügung gestellt worden sind. Das geht aus mehreren Medienberichten in den letzten Tagen hervor. Grund seien die unzureichenden Qualitätsstandards der KN95-Masken, heißt es aus der Behörde. 

Vorerst sollen die Schüler weiterhin Masken tragen, die von der Schulbehörde geliefert wurden. So verteilte diese erst vor Kurzem 300.000 OP-Masken an die Schulen, sodass der entstandene Schaden laut Schulbehörde nicht so groß sei.

Inzidenzwert weiterhin über 100

18. März, 12:23 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 389 Neuinfektionen. Das sind 86 mehr als heute vor einer Woche. Insgesamt wurden 56.266 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.200 als genesen.

Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz auf 105,4. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 80,6. In zwei aufeinanderfolgenden Tagen übersteigt er nun 100. 

Aktuell befinden sich 250 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 92 auf der Intensivstation. 

Für heute meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.337 Menschen gestorben.

Experten fordern neue Impfstrategie

18. März, 11:39 Uhr: Der Leiter des Hamburger Impfzentrum Dr. Dirk Heinrich sieht eine Gefahr in den Infektionszahlen der jungen Menschen, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel. Heinrich fordert eine neue Impfstrategie, wonach hauptsächlich die älteren Menschen den AstraZeneca-Impfstoff bekommen sollen, sobald dieser wieder zugelassen wird.

Der Biontech-Impfstoff könne laut neuen Studien eine Virusübertragung verhindern. Deswegen möchte Heinrich Biontech an die 20-40 jährigen impfen, weil in dieser Altersgruppen die meisten Neuinfektionen liegen. Für Menschen über 70 soll dagegen nur AstraZeneca eingesetzt werden, da der Impfstoff zu 100 % vor dem Virus schütze. „AstraZeneca ist der Impfstoff, der für die ältere Bevölkerung der geeignetste ist“, so Heinrich. Er gehe davon aus, dass der Impfstoff bald wieder zugelassen werde.

Auch SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach ist ähnlicher Meinung wie Heinrich: „Wenn der Astra-Impfstoff jetzt an Jüngere ginge, wäre das falsch“, so Lauterbach auf Twitter. Gestern gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, dass sie weiterhin die Fortsetzung mit AstraZeneca empfehle. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA wird in den kommenden Tagen eine Empfehlung abgeben, ob der Impfstoff wieder verabreicht werden sollte.

Tierpark Hagenbeck bleibt geschlossen

18. März, 10:43 Uhr: Die geplante Eröffnung des Tierparks Hagenbeck findet vorerst nicht statt. Das teilte der Tierpark gestern auf Website mit. Auch das Tropen-Aquarium bleibt zu. Grund sei die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie.

Seit einigen Tagen steigt der Inzidenzwert wieder in Hamburg, gestern lag der Wert über 100. Bleibt die Inzidenz bis Freitag über diesem Wert, wird der Senat alle Lockerungen zurücknehmen. Das kündigte der Senat bereits am Dienstag bei der Landespressekonferenz mit.

Kein Osterfeuer in Hamburg

18. März, 9:55 Uhr: Aufgrund der hohen Fallzahlen sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Osterfeuer verboten. Dies teilte der Senat gestern in einer Pressemitteilung mit. Die Gefahr vor Neuansteckungen bei Menschenansammlungen sei zu groß.

Weiterhin erlaubt sind private Osterfeuer auf privatem Grundstück. Dabei müssen die aktuell geltenden Kontaktregelungen eingehalten werden.

Inzidenzwert in Hamburg wieder über 100

17. März, 12:23 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde für Hamburg 393 Neuinfektionen. Das sind 190 mehr als vor einer Woche. Insgesamt wurden 55.877 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 50.200 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner damit 100,9 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 78,7.

Aktuell werden 260 Patienten stationär behandelt. 97 davon sind in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.337 Menschen verstorben.

7-Tages-Inzidenz in Eimsbüttel steigt an

17. März, 10:51 Uhr: Mit einem Wert von 55,8 bleibt Eimsbüttel weiterhin der Bezirk mit der geringsten Inzidenz. In der Vorwoche lagen die Neuansteckungen pro 100.000 Personen allerdings noch bei 50,9. Laut der Sozialbehörde haben sich 149 Person aus Eimsbüttel in der vergangenen Woche mit dem Covid-19-Virus infiziert. Für ganz Hamburg steigt der Wert deutlich an: Von 80,5 auf aktuell 90,9.

Hamburg-Nord und Altona liegen im Inzidenz-Ranking hinter Eimsbüttel. In Hamburg-Nord wurden sogar weniger Fälle gemeldet als in der Vorwoche. Die Inzidenz sinkt von 64,1 auf 61,3. In Altona dagegen steigt der Wert von 61 auf 72,7.

Knapp dahinter liegt der Bezirk Wandsbek mit einem Wert von 74,4. Die 328 registrierten Fälle lassen die Inzidenz um drei Punkte steigen.

Auch in Bergedorf und Hamburg-Mitte steigen die Werte wieder: Mit 127 Neuinfektionen wächst die Inzidenz in Bergedorf von 75,2 auf 97,5. In Hamburg-Mitte steigt der Wert noch drastischer: Von 112,8 auf 138,3. In der vergangen Woche wurden dort 417 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet.

Schlusslicht im Ranking bleibt Hamburg-Harburg. Der Inzidenzwert macht hier von 144,6 auf 180,6 den größten Sprung von allen Bezirken. In der vergangenen Woche meldete die Sozialbehörde 306 Neuinfektionen in Harburg.

Senat bereitet sich auf die Notbremsregelung vor

16. März, 17:09 Uhr: “Ein Inzidenzwert von 100 ist in den nächsten Tagen realistisch”, teilte die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen heute Mittag in der Landespressekonferenz mit. Der Senat habe heute über eine mögliche Notbremsregelung beraten, die dann eintreten soll, wenn der Inzidenzwert drei Tage in Folge über 100 liegt. In diesem Fall könnten alle bisherigen Öffnungsschritte zurückgenommen werden.

Außerdem sagte Offen, dass es vorerst keine weiteren Öffnungen gebe, solange die Inzidenz nicht sinkt. Schulen und Kitas bleiben aber in jedem Fall geöffnet, da diese durch die Schnellteststrategie abgesichert seien, so Offen. 

Die Aussetzung der AstraZeneca-Impfungen sei für den Senat “Rückschlag” gewesen. Trotzdem können durch neue Lieferungen von Biontech und Moderna alle bisher vergebenen Impftermine eingehalten werden. Neue Impftermine werde es vorerst nicht geben. Auch die Impfungen in den Schwerpunktpraxen wurden kurzfristig eingestellt.

Seit gestern 209 Neuinfektionen

16. März, 14:39 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 209 Neuinfektionen – gestern waren es noch 268. Seit Beginn der Pandemie wurden 55.484 Fälle gemeldet. Davon gelten 49.900 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 90,9 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 262 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Für heute meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.332 Menschen gestorben.

Hamburg will Ersatz für “AstraZeneca”-Impftermine anbieten

16. März, 10:59 Uhr: Hamburg hat gestern vorerst alle Impftermine mit dem Impfstoff AstraZeneca abgesagt, so der Sprecher der Sozialbehörde Martin Helfrich gegenüber dem NDR. Damit folgt Hamburg der Entscheidung der Bundesregierung, die gestern die Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca beschlossen hatte. Zuletzt gab es mehrere Meldungen über Blutgerinnsel im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung des Präparats. 

Gestern konnten AstraZeneca-Impfungen noch mit anderen Impfstoffen ersetzt werden. Die ab heute stattfindenden Impfungen mit AstraZeneca seien ausgesetzt und können nicht stattfinden. Personen mit ausgesetzten Terminen werden über Ersatztermine informiert, so Helfrich.

Bis Ende März waren etwa 25.400 Impftermine geplant, die nun ausfallen. Betroffen sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen.
Die Sozialsenatorin Melanie Leonhard möchte die Termine mit anderen Impfstoffen nachholen. “Wir nutzen dafür bei einem anderen Impfstoff das Impfintervall voll aus”, sagte sie gegenüber NDR Info. Sie betonte auch, dass das Impf-Tempo “leider noch langsamer und zäher werde”.

Impfung mit “AstraZeneca” wird ausgesetzt

15. März, 17:22 Uhr: Die Corona-Impfungen mit AstraZeneca werden in Deutschland vorerst ausgesetzt. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag mit. Zuvor hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) empfohlen, die Impfung vorsorglich auszusetzen. 

Betroffen seien sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen. “Die Entscheidung heute ist eine reine Vorsichtsmaßnahme”, betonte Spahn. 

Zuletzt wurden neue Fälle von Thrombosen in den Hirnvenen gemeldet, nachdem der AstraZeneca-Impfstoff verabreicht wurde. Geimpfte Personen, die sich noch vier Tage nach der Impfung unwohl fühlen, sollen dringend den Hausarzt aufsuchen, empfiehlt das PEI.

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA entscheidet nun, wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung von AstraZeneca auswirken. Spahn hofft noch in dieser Woche auf eine Entscheidung.
Andere europäische Ländern wie Dänemark und Norwegen haben die Impfung mit AstraZeneca bereits pausiert.

404 Neuinfektionen am Wochenende – heute 268

15. März, 12:23 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 404 Neuinfektionen – heute sind es 268. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 196 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 55.275 bestätigte Fälle. Davon gelten 49.700 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 90,6 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 79,3.

Aktuell befinden sich 233 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit letztem Freitag 8 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.332 Menschen verstorben.

Hamburg gedenkt den Corona-Opfern

15. März, 10:52 Uhr: Gestern fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof eine Gedenkfeier zu Ehren der Opfer der Corona-Pandemie statt. Verschiedenste Kirchen und Religionsgemeinschaften erinnerten und trauerten zusammen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nahm an der Gedenkfeier teil: “Heute steht Hamburg zusammen und trauert gemeinsam um die diejenigen, die uns fehlen”, sagte er in seiner Trauerrede. Auch Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit sprach zu den Hinterbliebenen und wandte sich an die Bürger. Diese Zeit sei nur zu überstehen, “wenn wir gut zueinander sind”.

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das RKI 1.332 Fälle in Hamburg, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben sind.

Hamburg stoppt Impfterminvergabe

15. März, 10:27 Uhr: Die Impfterminvergabe für unter 80-Jährige ist vorerst eingestellt, so der Sprecher der Gesundheitsbehörde Martin Helfrich gegenüber dem NDR. Grund sei der AstraZeneca-Impfstoff, welcher mit weniger Dosen als geplant eintraf.

Alle bisher vergebenen Impftermine können aber planmäßig stattfinden. 

Für über 80-Jährige gebe es weiterhin begrenzte Möglichkeiten, Impftermine zu vereinbaren. Alle anderen müssen sich gedulden, bis neuer Impfstoff geliefert werde, so Helfrich. 

In Hamburg haben bisher 144.087 Menschen die Erstimpfung bekommen. Das sind 7.8% der Hamburger. 67.723 haben bereits die Zweitimpfung hinter sich.
In den kommenden zwei Wochen sollen 9.400 neue Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs eintreffen. Erwartet wurden allerdings 26.000.

4,7 Millionen Schnelltests für Hamburg

12. März, 14:09 Uhr: Ab Montag, den 15. März können mit negativen Corona-Tests wieder bestimmte Einrichtungen besichtigt und Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Das berichtet der Hamburger Senat in einer Pressemitteilung. 4,7 Millionen Schnelltests stünden Hamburg zur Verfügung.

Als negatives Ergebnis zählt ein negativer PCR-Test oder ein zugelassener Schnelltest, die unter anderem in den Testzentren eingesetzt werden. Dort ist es jedem Bürger möglich, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest zu machen.

Der PCR-Tests darf höchstens 48 Stunden alt sein, um seine Gültigkeit zu behalten. Ein Schnelltest muss in den letzten 12 Stunden vorgenommen sein. Der Nachweis ist in Papierform oder auch elektronisch möglich. Schnelltests können auch direkt vor einer Dienstleistung stattfinden: “Die Testung muss von Personen, die in den Testverfahren qualifiziert geschult worden sind, vorgenommen werden oder unter deren Aufsicht erfolgen.” so der Senat Hamburg. Eigentests werden nicht akzeptiert. 

Mit dieser Regelung sind Gesichtsbehandlungen beim Friseur oder Kosmetiker auch ohne Maske erlaubt. Bei weiteren Öffnungen könnte Ähnliches für Gaststätten oder Beherbergungsbetrieben gelten.

Seit gestern 339 Neuinfektionen

12. März, 12:28 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 339 Neuinfektionen – heute vor einer Woche waren es noch 223. Seit Beginn der Pandemie wurden 54.603 Fälle gemeldet. Davon gelten 49.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,7 Neuinfektionen. Gestern lag der Inzidenzwert noch bei 80,6.

Aktuell befinden sich 237 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 97 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.324 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind zehn mehr als gestern. 

Impfungen in Schwerpunktpraxen ab Montag

12. März, 10:35 Uhr: Ab nächster Woche Montag finden die ersten Corona-Impfungen in Hamburger Facharztpraxen statt, so Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg gegenüber dem Hamburg Journal.

Zunächst impfen die Facharztpraxen für Dialyse-Patienten. Danach sind die onkologischen Schwerpunktpraxen an der Reihe, darauf folgen Patienten mit Lungenerkrankungen. 

Grund für die Kapazität sind die verlängerten Zeiträume zwischen erster und zweiter Impfung. Der neu zugelassene Impfstoff von Johnson&Johnson muss nur einmal verabreicht werden. So seien in kurzer Zeit 30.000 Impftermine in Hamburg frei geworden. Ende März bis Mitte April sei mit den ersten Impfungen in Hausarztpraxen zu rechnen, so Plassmann.

Neuinfektionen steigen auf 303

11. März, 12:13 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 303 Neuinfektionen. Das sind 100 mehr als am Vortag. Insgesamt wurden 54.264 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 48.900 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 80,6 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Inzident noch bei 76,9.

Aktuell werden 261 Patienten stationär behandelt. 98 davon sind in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 2 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.314 Menschen verstorben.

Eimsbüttel bleibt Bezirk mit niedrigster Inzidenz

10. März, 15:05 Uhr: Der Bezirk Eimsbüttel bleibt mit einer Inzidenz von 50,9 der Bezirk mit dem geringsten Inzidenzwert in Hamburg. Mit einer Inzidenz von 55,8 in der Vorwoche sinkt der Wert deutlich. In der vergangenen Woche infizierten sich 136 Personen in Eimsbüttel mit dem Coronavirus. Insgesamt sinkt der Wert für Hamburg ebenfalls: Von 81,5 in der Vorwoche auf aktuell 80,4.

Hinter Eimsbüttel bleiben weiterhin Altona und Hamburg-Nord im Inzidenz-Ranking. In Altona sinkt der Wert im Vergleich zur Vorwoche leicht von 62,9 auf 61. Hamburg-Nord verzeichnete 204 Infizierte in der letzten Woche, sodass die Inzidenz ebenfalls leicht auf 64,1 sinkt.

Die Inzidenz in Wandsbek steigt weiter an. 315 Neuinfektionen meldete die Sozialbehörde. In Wandsbek steigt die Inzidenz somit auf 71,42. 

In Hamburg-Mitte und Bergedorf sinken die Inzidente weiter: Mit 340 Infektionen in der vergangenen Woche sinkt die Inzidenz in Hamburg-Mitte von 118,1 auf 112,8. Bergedorf macht den größten Sprung von allen Bezirken: Mit 98 Neuinfektionen sinkt die Inzidenz von 109 auf 75,2. 

Hamburg-Harburg bleibt weiterhin der Bezirk mit der höchsten Inzidenz. Mit 245 Infektionen macht die Inzidenz einen Sprung von 119,8 auf 144,6.

Vermutlicher Millionenbetrug bei Coronahilfen: Bundesregierung stoppt Hilfsprogramme

10. März, 15:04 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll mehrere Corona-Hilfsprogramme eingestellt haben, das berichtete Business Insider heute morgen. Grund seien mutmaßliche Betrüger, die sich mithilfe falscher Identitäten Gelder erschlichen haben sollen. 

Letzten Freitag habe Altmaier die Zahlungen eingestellt, so Business Insider. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte dem Medium, dass die Zahlungen “kurzfristig angehalten” wurden, “in Kürze” aber wieder verfügbar seien. 

Betroffen seien die Überbrückungshilfen I bis III und die Soforthilfen im November und Dezember. Die Programme richten sich an Firmen, Selbstständige und Vereine, die aufgrund des Lockdowns ihre Geschäfte schließen mussten.

Laut Business Insider nutzten die Betrüger ein Schlupfloch im Anmeldesystem: Sie gaben sich als Steuerberater aus, da nur diese die Hilfen beantragen können. Als registrierte Steuerberater haben sie die Hilfen für echte Unternehmen beantragt, das Geld ging aber auf die Konten der Steuerberater. Dieses Verfahren sei erst letzte Woche entdeckt worden.

Derzeit werde den Abschlagszahlungen eine Prüfung unterzogen, die strafrechtlichen Ermittlungsbehörden wurden bereits informiert. Laut einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums wird das Verfahren der Überbrückungshilfe II sowie die November- und Dezemberhilfen weiterhin fortgeführt.

Hamburger Museen ab Freitag wieder geöffnet

10. März, 12:55 Uhr: Am Freitag, den 12. März öffnen wieder die Museen in Hamburg. Darüber haben sich alle Hamburger Museen geeinigt, nachdem seit Montag die neuen Lockerungen in Kraft getreten sind. Besucher müssen vorab einen Termin vereinbaren. Diese sind ab Donnerstag, den 11. März telefonisch oder online auf der jeweiligen Webseite zu bekommen. Außerdem müssen Besucher in allen Innenräumen medizinische Masken tragen. Neben den Museen dürfen Gedenkstätten, Galerien, Ausstellungen, Tierparks und Zoologische Gärten unter den gleichen Vorlagen öffnen.

Seit gestern 203 Neuinfektionen 

10. März, 12:49 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 203 Neuinfektionen – gestern waren es ebenfalls 203. Seit Beginn der Pandemie wurden 53.961 Fälle gemeldet. Davon gelten 48.700 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 78,7. 

Aktuell befinden sich 248 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 88 auf der Intensivstation. 

In dieser Woche meldete das RKI keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion 1.312 Menschen gestorben.

Tschentscher befürchtet dritten Lockdown

9. März, 12:42 Uhr: In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher über die aktuelle Corona Situation. Laut Tschentscher befindet sich Deutschland bereits in der dritten Welle. Diese sei geprägt von den neuen Virusvarianten.

Dass die gelockerten Maßnahmen zurückgenommen werden, schloss Tschentscher nicht aus: “Ich sehe durchaus die Gefahr eines erneuten Lockdown, deswegen habe ich ja für größere Zurückhaltung bei den Öffnungen plädiert.” Durch die Notbremsenregelung können Bundesländer oder Regionen die Lockerungen aufheben, wenn die Infektionszahlen steigen. 

Tschentscher wies darauf hin, dass vielen Medizinern und Virologen die beschlossenen Öffnungsstrategien zu weit gehen. Er selbst halte sie nur aufgrund des vermehrten Einsatzes von Schnelltests für vertretbar.

Kritik gab es für Gesundheitsminister Jens Spahn: Bei der Schnellteststrategie und Impfstoffversorgung konnten die Pläne nicht eingehalten werden und es kam zu Verzögerungen, so Tschentscher. Weiter sagte er: “In einer angespannten Lage darf man nicht ständig Erwartungen wecken und dann sagen, für die Umsetzung sind andere zuständig.”

Seit gestern 203 Neuinfektionen

9. März, 12:19 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 203 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 53.758. Davon gelten 48.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 80,4 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 81,4.

Aktuell werden 259 Menschen stationär behandelt. 92 davon befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung.

Das RKI meldet seit gestern keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind 1.312 Menschen verstorben.

402 Neuinfektionen am Wochenende – heute 196

8. März, 12:25 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 402 Neuinfektionen – heute sind es 196. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 258 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 53.555 bestätigte Fälle. Davon gelten 48.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 79,3 Neuinfektionen. Vor dem Wochenende lag der Inzident bei 78,7.

Aktuell befinden sich 243 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 87 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet seit letztem Freitag 11 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.312 Menschen verstorben. 

Kostenlose Schnelltests ab Montag

6. März, 14:16 Uhr: Hamburg erweitert die Corona-Testmöglichkeiten: Ab Montag können alle Hamburger einmal in der Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest machen. Das gab die Sozialbehörde heute in einer Pressemitteilung bekannt.

In bisher 27 Hamburger Testzentren, 18 Apotheken und 67 Hausarztpraxen können Bürger dann einen Corona-Schnelltest machen. Dadurch seien zunächst mehr als 25.000 tägliche Antigen-Testungen möglich. Für eventuell erforderliche Nachtestungen stehen 14.000 tägliche PCR-Tests zur Verfügung. Die Behörde will das Angebot schrittweise ausweiten.

Wer einen Termin im Testzentren vereinbaren will, kann sich über die jeweilige Webseite des Anbieters anmelden. In der Hausarztpraxis erfolgt die Terminvergabe über 116 117.

Bei einem negativen Testergebnis erhalten die Getesteten eine Bescheinigung. Ist der Test positiv, muss danach unverzüglich ein PCR-Test durchgeführt werden.

Seit gestern 223 Neuinfektionen 

5. März, 12:35 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 223 Neuinfektionen – gestern waren es 268. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 52.957. Davon gelten 47.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 78,7 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 81,5.

Aktuell werden 241 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 79 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.301 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind fünf mehr als gestern.

Mutationen, Impfungen, Öffnungen: Tschentscher und Fegebank zu den neuen Beschlüssen

5. März, 10:08 Uhr: Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sprachen gestern in einer Pressekonferenz über die neuen Corona-Beschlüsse. Tschentscher warnte nochmals vor der britischen Corona Mutation, die sich in Hamburg immer weiter ausbreite. 

Die Öffnungen ausgewählter Läden für nächste Woche hält er für richtig und sinnvoll. Nach zwei Wochen soll zusammen mit Bund und Ländern entschieden werden, ob weitere Öffnungen machbar seien, oder die Lockerungen zurückgenommen werden müssten. 

Tschentscher betonte, dass kein Impfstoff übrig bliebe oder weggeschmissen werde. Diese Woche ist es sogar zu Engpässen gekommen, weil eine Lieferung ausgefallen ist. Ende März sollen dann auch Impfungen in den Hausarztpraxen möglich sein. 

Außerdem werde zurzeit eine elektronische Kontaktverfolgung entwickelt, so Tschentscher. In Verbindung mit Selbst- und Schnelltests soll der Weg aus dem Lockdown geschafft werden. Dabei schließt er die neue App “Luca” nicht aus, die mit einem anonymen QR-Code Kontakte speichert. 

Fegebank und Tschentscher warnten vor Einkäufen in Schleswig-Holstein. Dort hat Ministerpräsident Daniel Günther die Öffnung des Einzelhandels für nächste Woche geplant. Beide appellieren an die Hamburger, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen, um das Virus nicht weiter auszubreiten.

Beschluss der Ministerpräsidenten: Lockdown bis zum 28. März verlängert – Lockerungen ab 8. März

4. März, 15:48 Uhr: Bund und Länder haben gestern beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings treten ab dem 8. März einige Lockerungen in Kraft.

Ab Montag dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Zuvor durfte nur eine haushaltsfremde Person eingeladen werden. Kinder unter 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen.

Ab Montag dürfen auch Buchhandlungen, Gartenmärkte, Blumengeschäfte, körpernahe Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen öffnen. Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept und eine Kundenbegrenzung von einem Kunden auf 10 qm. Ab einer Größe von 800 qm Verkaufsfläche darf pro 20 qm eine weitere Person den Laden betreten. Zum Hygienekonzept zählen auch Corona-Schnelltests, wenn das Tragen einer Maske nicht möglich ist.

Zur kontrollierten Öffnung des Einzelhandels und kultureller Einrichtungen haben sich Bund und Länder auf weitere Öffnungsschritte geeinigt. Diese treten je nach Anzahl der Neuinfektionen in Kraft.

In einer anschließenden Pressekonferenz warnte Bürgermeister Peter Tschentscher besonders vor der britischen Corona-Mutation. Diese hat sich in Hamburg stark ausgebreitet und weist einen noch schwereren Krankheitsverlauf vor.

Seit gestern 268 Neuinfektionen

04. März, 14:16 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 268 Neuinfektionen. Das sind 32 mehr als am Vortag. Insgesamt wurden 52.734 Fälle seit Beginn der Pandemie gemeldet. Davon gelten 47.600 als genesen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 76,9 Neuinfektionen. Gestern lag der Inzidenzwert noch bei 80,8.

Aktuell werden 259 Patienten stationär behandelt. 79 davon befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 9 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind damit 1.296 Menschen verstorben.

Seit gestern 234 Neuinfektionen 

03. März, 12:20 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 234 Neuinfektionen – gestern waren es 183. Seit Beginn der Pandemie wurden 52.466 Fälle gemeldet. Davon gelten 47.400 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 80,8. 

Aktuell befinden sich 257 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 78 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.287 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind neun mehr als gestern.

Seit gestern 183 Neuinfektionen 

02. März, 14:35 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 183 Neuinfektionen. Das sind 75 weniger als gestern. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 52.232. Davon gelten 47.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 81,5 Neuinfektionen. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 71,4.

Aktuell werden 269 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 85 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet seit gestern 6 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind 1.278 Menschen verstorben.

329 Neuinfektionen am Wochenende – heute 258 

01. März, 12:44 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 329 Neuinfektionen – heute sind es 258. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche wurden 219 Fälle gemeldet. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es 52.049 bestätigte Fälle. Davon gelten 47.000 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 80,3. Am vergangenen Montag lag die Inzidenz bei 70,9. 

Aktuell befinden sich 282 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.272 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19 Infektion verstorben. Das sind zwei mehr als gestern.

Hamburg hat die Maskenpflicht ausgeweitet

01. März, 11:59 Uhr: Seit Samstag gilt in Hamburg eine verschärfte Maskenpflicht. Masken müssen auf ausgewiesenen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen getragen werden sowie überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Personen über 14 Jahren müssen außerdem auf Spielplätzen eine Maske aufsetzen. 

Rund um die Alster herrscht am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr Maskenpflicht. 

Der Hamburger Senat hat die Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen ausgeweitet. Foto: Hamburger Senatskanzlei

Menschen in oder auf Fahrzeugen sind von der Regel ausgenommen, wenn sie auf Radwegen oder anderen Fahrbahnen unterwegs sind.

Seit gestern 343 Neuinfektionen 

25. Februar, 14:17 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 343 Neuinfektionen – gestern waren es 246. Seit Beginn der Pandemie wurden 51.274 Fälle verzeichnet. Davon gelten 46.200 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz gestiegen – Stand heute: 79,7. Am Donnerstag vor einer Woche lag der Wert bei 68,1.

Aktuell werden 290 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 90 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.251 Menschen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind 16 mehr als gestern.

Seit gestern 246 Neuinfektionen

24. Februar: Die Sozialbehörde meldet für heute 246 Neuinfektionen – das sind 85 mehr als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 50.931 Fälle verzeichnet. Davon gelten 45.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 71,9. 

Aktuell werden 311 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 88 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet für Hamburg 1.235 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Maskenpflicht an der Alster 

23. Februar, 15:43 Uhr: Der Hamburger Senat will die Maskenpflicht verschärfen. Das teilte Senatssprecher Marcel Schweitzer heute Mittag in einer Pressekonferenz mit. Masken müssen künftig an allen Orten, an denen kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, getragen werden. 

Für Erwachsene gelte die Maskenpflicht außerdem auf Spielplätzen, so Schweitzer. Auch öffentliche Plätze rund um die Alster, an der Elbe und am Hafen seien von der Maßnahme betroffen. 

Schweitzer kündigte an, dass die neue Corona-Verordnung spätestens am Wochenende in Kraft trete.

Der Senat will die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Hamburg verschärfen. Symbolfoto: Julia Haas

Seit gestern 161 Neuinfektionen 

23. Februar, 14:08 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 161 Neuinfektionen. Das sind 58 weniger als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 50.685 Fälle verzeichnet. Davon gelten 45.600 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 71,4. 

Aktuell befinden sich 310 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 76 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.224 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche meldete das RKI 1.197 Todesfälle.

390 Neuinfektionen am Wochenende – heute 219

22. Februar, 12:46 Uhr: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 390 Neuinfektionen – heute sind es 219. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 50.524. Davon gelten 45.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 70,9 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 67,7.

Aktuell werden 306 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 75 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.223 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 27 mehr als vor einer Woche.

Seit gestern 237 Neuinfektionen 

17. Februar, 12:22 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 237 Neuinfektionen – gestern waren es 151. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 49.566. Davon gelten 44.200 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 68,1 Neuinfektionen. Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen. 

Aktuell werden 330 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 83 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.202 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind fünf mehr als gestern.

Mehrere Corona-Mutationen in Hamburg

17. Februar, 12:07 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet 13 Corona-Infektionen, die auf Virusmutationen zurückzuführen sind. In einer Pressemitteilung gab die Behörde bekannt, dass das vier Fälle mehr als letzte Woche sind.

Insgesamt neun Personen haben sich mit der britischen Variante B.1.1.7 infiziert. Die südafrikanische Mutation wurde zweimal festgestellt. Zwei weitere Menschen haben sich mit einer Mutationsform angesteckt, die das RKI nicht zu den „besorgniserregenden Varianten“ zählt. In Hamburg ist bisher kein Fall der brasilianischen Virusmutation bekannt. 

Nach Angaben der Sozialbehörde beeinflussen die Mutationsformen das Infektionsgeschehen aktuell nicht.

Seit gestern 151 Neuinfektionen 

16. Februar, 17:37 Uhr: Die Sozialbehörde meldet für heute 151 Neuinfektionen – das sind 36 weniger als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 49.329 Fälle verzeichnet. Davon gelten 43.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 67,1. 

Aktuell werden 327 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.197 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

296 Neuinfektionen am Wochenende – heute 187

15. Februar, 12:28 Uhr: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 296 Neuinfektionen – heute sind es 187. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 49.178. Davon gelten 43.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 67,7 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 70. 

Aktuell befinden sich 328 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 75 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.196 Personen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. Das sind 51 mehr als am vergangenen Montag.

Seit gestern 228 Neuinfektionen 

12. Februar, 14:08 Uhr: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 228 Neuinfektionen – gestern waren es 194. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.695 Fälle gemeldet. Davon gelten 42.900 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 67,1. 

Aktuell werden 322 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 72 auf der Intensivstation. 

Seit gestern meldet das RKI elf neue Todesfälle. In Hamburg sind damit 1.178 Menschen, bei denen auch einen Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

MPK-Beschluss: Lockdown verlängert

11. Februar, 16:40 Uhr: Bund und Länder haben beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 7. März fortzuführen – darunter auch die medizinische Maskenpflicht. Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen.

Seit gestern 194 Neuinfektionen 

11. Februar, 12:43 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 194 Neuinfektionen – gestern waren es 219. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.467 Fälle verzeichnet. Davon gelten 42.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 66,8 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 334 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 71 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.167 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Das sind 9 mehr als gestern.

Seit gestern 219 Neuinfektionen 

10. Februar, 14:24 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 219 Neuinfektionen – das sind 57 mehr als gestern. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 48.273. Davon gelten 42.200 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen – Stand heute: 68,4. 

Aktuell befinden sich 338 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 75 auf der Intensivstation.

Das RKI meldet für Hamburg 1.158 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 10 mehr als gestern.

Seit gestern 162 Neuinfektionen 

09. Februar, 12:29 Uhr: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 162 Neuinfektionen – gestern waren es 186. Seit Beginn der Pandemie wurden 48.054 Fälle gemeldet. Davon gelten 41.900 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 67,6. 

Aktuell werden 353 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 81 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.148 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

286 Neuinfektionen am Wochenende – heute 186

08. Februar, 12:50 Uhr: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 286 Neuinfektionen – heute sind es 186. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 47.892. Davon gelten 41.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 70 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 370 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 73 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 1.145 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Seit gestern 203 Neuinfektionen 

03. Februar, 12:25 Uhr: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 203 Neuinfektionen – gestern waren es 209. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 46.974. Davon gelten 40.200 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 75,3. 

Aktuell werden 413 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.097 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, gestorben. Das sind 23 mehr als gestern.

UKE: Mitarbeiter mit Corona-Mutation infiziert

02. Februar, 17:21 Uhr: Bei einem Beschäftigten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf ist eine Corona-Mutation nachgewiesen worden. Das teilte der NDR mit und beruft sich dabei auf Angaben der Sozialbehörde. Noch sei unklar, wo sich die Person angesteckt habe. Sie befinde sich nun in Quarantäne.

Seit gestern 209 Neuinfektionen 

02. Februar, 13:43: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 209 Neuinfektionen – gestern waren es 155. Seit Beginn der Pandemie wurden 46.771 Fälle verzeichnet. Davon gelten 39.900 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,3 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 417 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 1.074 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Mehr Impftermine voraussichtlich ab April 

02. Februar, 10:31: “Wir haben bisher zu wenig Impfungen vornehmen können”, teilte Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Montagabend mit. Die Zusage der Bundesregierung, bis September alle Menschen zu impfen, beruhe seines Erachtens auf unsicheren Annahmen. 

Am Montag hatte die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder und Impfstoffherstellern über die weitere Impfstoffversorgung in Deutschland beraten. Nach Angaben von Tschentscher sagten die Hersteller zu, die Impfstoffproduktion deutlich zu erhöhen. Das habe jedoch noch keine Auswirkungen auf die kommenden Wochen, so Tschentscher. Aufgrund der momentanen Lieferengpässen sollen Impftermine weiterhin zurückhaltend vergeben werden. Erst ab April könne Hamburg die Impfaktivität verstärken. 

Bis Ende Januar wurden in Hamburg 46.374 Schutzimpfungen durchgeführt.

Am Wochenende 384 Neuinfektionen – heute 155

01. Februar, 15:33: Für das Wochenende meldet die Sozialbehörde Hamburg 384 Neuinfektionen – heute sind es 155. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 46.562. Davon gelten 39.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 86,1 Neuinfektionen. Das ist die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz seit dem 24. Oktober 2020. 

Aktuell werden 416 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 84 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 1.073 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

Seit gestern 234 Neuinfektionen

29. Januar, 12:14: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet 234 Neuinfektionen seit gestern. Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche waren es 330.

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 46.023 Fälle gemeldet. Davon gelten 38.500 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 93 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 419 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 85 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.037 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 8 mehr als gestern.

Seit gestern 246 Neuinfektionen 

28. Januar, 12:52: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 246 Neuinfektionen – gestern waren es 411. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 45.789. Davon gelten 38.300 als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 98,1. 

Aktuell werden 437 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 90 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI meldet für Hamburg 1.029 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 26 mehr als gestern.

Hamburg: Sieben Fälle der britischen Corona-Mutation festgestellt

27. Januar, 15:20: In Hamburg wurde die britische Mutationsform des Corona-Virus erstmals in zwei Fällen, die nicht auf Reiserückkehrer aus Großbritannien zurückzuführen sind, nachgewiesen. Das gab die Sozialbehörde am Mittag in einer Pressemitteilung bekannt. Es handelt sich dabei um zwei Infektionen, die im Rahmen eines Corona-Ausbruchs bei der Firma Airbus bekannt geworden waren. 

Nach Angaben der Sozialbehörde wurde die Virusvariante in Hamburg bislang sieben Mal festgestellt. Dafür erfolgten in den vergangenen Monaten etwa 3.000 Sequenzierungsanalysen. Künftig soll das Heinrich-Pette-Institut in Hamburg bei jedem zwanzigsten positiven Testergebnis sowie bei Hinweisen auf Reiserückkehrern aus Risikogebieten oder aufgrund besonderer Krankheitsverläufe eine entsprechende Analyse durchführen.

Seit gestern 411 Neuinfektionen 

27. Januar, 12:27: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 411 Neuinfektionen – gestern waren es 206. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 45.543. Davon gelten 38.000 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 101,3 Neuinfektionen.  

Aktuell werden 447 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 95 auf der Intensivstation. 

Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben des RKI 1.003 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Senat baut Corona Schutzschirm aus

27. Januar, 10:54: Der Senat erweitert die Corona-bedingten Förderungen für Unternehmen aus Hamburg. Das gab die Pressestelle des Senats am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach wird der Corona Recovery Fonds bis zum 30. Juni verlängert, das Fördervolumen von 50 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro verdoppelt. 

Mit dem Corona Recovery Fonds unterstützt der Senat innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler, die sich durch die Pandemie in finanziellen Notlagen befinden. Bisher wurden knapp 22,5 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms ausgezahlt. 

Finanzsenator Andreas Dressel betonte, dass die Lage für viele Unternehmen zunehmend existenzbedrohend sei. Daher sei es wichtig, die Landeshilfen immer wieder zu ergänzen. Im Rahmen des Schutzschirms flossen seit März 2020 rund 5,5 Milliarden Euro in die Hamburger Wirtschaft – darunter die Corona Soforthilfen sowie Förderkredite für Sport und Kultur. Für das kommende Jahr stehen aktuell 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Seit gestern 206 Neuinfektionen 

26. Januar, 12:08: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet heute 206 Neuinfektionen – das sind fünf mehr als gestern. Seit Beginn der Pandemie wurden 45.132 Fälle gemeldet. Davon gelten 37.500 als genesen. 

Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken – Stand heute: 94,6. 

Aktuell befinden sich 459 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 990 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

469 Neuinfektionen am Wochenende – heute 201

25. Januar, 13:03: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 469 Neuinfektionen – heute sind es 201. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 44.926. Davon gelten 37.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 97 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 111,5. 

Am dritten Tag in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für Hamburg unter 100. Foto: Hamburger Senatskanzlei

Aktuell werden 455 Patienten stationär behandelt. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 988 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

UKE wird Antikörper-Mittel verabreichen

25. Januar, 11:29: Als erste Klinik in Deutschland will das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zwei neue Corona-Antikörper-Mittel einsetzen. Das teilte Oberärztin Marylyn Addo gegenüber dem NDR mit. 

Das UKE will zwei neue Corona-Medikamente für Patienten mit milden Symptomen einsetzen. Foto: Jan Hildebrandt

Nach Angaben von Addo sollen Patienten mit milden oder moderaten Symptomen und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf die Medikamente bekommen. Wann und wie viele Dosen das UKE erreichen, sei bislang noch unklar. 

Am Sonntag sagte Gesundheitsminister Jens Spahn der Bild am Sonntag, der Bunde habe 200.000 Dosen für 400 Millionen Euro gekauft. Deutschland ist damit das erste Land in der EU, dass die Arzneimittel in Uni-Kliniken verwendet. In den USA werden die Medikamente bereits verabreicht.

Seit gestern 330 Neuinfektionen 

22. Januar, 12:41: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 330 Neuinfektionen – gestern waren es 306. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 44.256. Davon gelten 36.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 100,1 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 483 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 962 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Das sind 12 mehr als gestern.

Maskenpflicht: Neue Regeln gelten ab Freitag

21. Januar, 17:43: Am Freitag treten die neuen Corona-Regeln für Hamburg in Kraft – darunter eine medizinische Maskenpflicht. Das gab die Pressestelle des Senats in ihrer Pressemitteilung bekannt. 

Im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, Amtsgängen zu Behörden und Gesundheitsbehandlungen müssen dann OP-Masken oder Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2 getragen werden. 

Nach Angaben der Pressestelle sollen bis zum 31. Januar keine Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht erhoben werden.

Seit gestern 306 Neuinfektionen 

21. Januar, 12:44: In Hamburg verzeichnet die Sozialbehörde heute 43.926 gemeldete Fälle. Das sind 306 mehr als gestern. 35.900 Erkrankte gelten als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 97,4 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 489 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 101 auf der Intensivstation. 

Das RKI meldet für Hamburg 950 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Seit gestern 285 Neuinfektionen 

20. Januar, 12:23: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 285 Neuinfektionen. Das sind 34 mehr als gestern. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 43.620. Davon gelten 35.600 als genesen. 

Zum ersten Mal seit Anfang Dezember unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz die 100er-Marke – Stand heute: 98,4. 

Aktuell werden 506 Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 95 in intensivmedizinischer Betreuung. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 18 neue Todesfälle. Insgesamt sind 935 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Bund-Länder-Konferenz: Lockdown verlängert, Maskenpflicht verschärft

20. Januar, 11:59: Bund und Länder haben entschieden, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern. Das teilte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Dienstagabend. In Bussen und Bahnen müssen medizinische Masken getragen werden.

Seit gestern 251 Neuinfektionen 

19. Januar, 15:15: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 251 Neuinfektionen – gestern waren es 205.

Seit Beginn der Pandemie wurden 43.335 Fälle verzeichnet. Davon gelten 35.100 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 104,2. 

Aktuell befinden sich 514 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 95 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 917 Menschen, bei denen auch eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben.

524 Neuinfektionen am Wochenende – heute 205

18. Januar, 13:01: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 524 Neuinfektionen – heute sind es 205. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 43.084. Davon gelten 34.600 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 111,5 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 162,3. 

Aktuell werden 523 Menschen stationär behandelt. Davon liegen 92 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bisher 906 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. 

Am Dienstag beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder darüber, die aktuell geltenden Maßnahmen zu verschärfen. Regierungssprecher Steffen Seibert teilte am Freitag mit, dass die Infektionszahlen weiterhin zu hoch seien.

Seit gestern 324 Neuinfektionen 

14. Januar, 16:20: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 324 Neuinfektionen – gestern waren es 396. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 42.076. Davon gelten 32.800 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 130,8 Neuinfektionen.

Aktuell befinden sich 549 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 100 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 865 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Seit gestern 396 Neuinfektionen 

13. Januar, 13:08: Die Sozialbehörde Hamburg verzeichnet für heute 396 Neuinfektionen – gestern waren es 390. 

Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg 41.752 Fälle gemeldet. Davon gelten 32.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 136,5 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 570 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 103 auf der Intensivstation.

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 851 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Seit gestern 390 Neuinfektionen 

12. Januar, 12:47: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 390 Neuinfektionen – gestern waren es 273. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 41.356. Davon gelten 31.700 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken – Stand heute: 146,2.

Aktuell befinden sich 571 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 102 auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet seit gestern keine neuen Todesfälle in Hamburg.

564 Neuinfektionen am Wochenende – heute 273

11. Januar, 12:51: Für das Wochenende verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 564 Neuinfektionen – heute sind es 273. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 40.966. Davon gelten 31.100 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 162,3 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 555 Menschen stationär behandelt. 105 Erkrankte liegen auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 820 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Das sind 57 mehr als am Freitag. Am Montag vor einer Woche meldete das RKI 661 Todesfälle.

Seit gestern 537 Neuinfektionen

08. Januar, 12:37: Die Zahl der Neuinfektionen befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 537 Neuinfektionen – das sind 104 mehr als gestern. 

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Hamburg 40.129 gemeldete Fälle. 29.900 Menschen gelten als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 149,1. 

Aktuell befinden sich 566 Erkrankte in stationärer Behandlung. Davon liegen 112 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 763 Menschen, bei denen eine Covid-19-Infektion vorlag, verstorben. 

In Hamburg treten heute neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft – darunter eine verschärfte Kontaktbeschränkung.

Seit gestern 433 Neuinfektionen 

07. Januar, 12:14: Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 433 Neuinfektionen – gestern waren es 579. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle steigt auf 39.592. Davon gelten 29.400 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 137,1 Neuinfektionen. 

Aktuell befinden sich 592 Menschen in stationärer Behandlung. Davon liegen 110 auf der Intensivstation. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 725 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Das sind 30 mehr als gestern.

Bezirk Eimsbüttel hat niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg

06. Januar 17:37: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Eimsbüttel gibt Grund zur Hoffnung: Als erster Bezirk hat Eimsbüttel die 100er-Marke unterschritten. In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 77,5 Neuinfektionen.

Tschentscher: “Auf möglichst alle Kontakte verzichten” 

06. Januar, 17:31: In einer Pressekonferenz am Mittag hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher dazu aufgerufen, auf möglichst alle Kontakte zu verzichten. 

Bund und Länder hatten gestern beschlossen, die Kontaktbeschränkungen auszuweiten: Haushalte dürfen sich demnach mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person treffen. Anders als bisher sind Kinder unter 14 Jahren von der Maßnahme nicht ausgenommen. In Hamburg soll die neue Regel voraussichtlich am Freitag in Kraft treten, so Tschentscher.

Unternehmen und Arbeitgeber forderte der Bürgermeister dazu auf, Homeoffice zu ermöglichen und zu unterstützen.

Seit gestern 579 Neuinfektionen 

06. Januar, 12:29: Die Zahl der Neuinfektionen liegt weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Für heute meldet die Sozialbehörde Hamburg 579 Neuinfektionen – gestern waren es 697.

Seit Beginn der Pandemie gibt es 39.159 gemeldete Fälle. Davon gelten 28.800 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen – Stand heute: 144,2. 

Es befinden sich 618 Menschen in stationärer Behandlung. 109 Patienten liegen auf der Intensivstation. 

Das RKI verzeichnet für Hamburg 695 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Lockdown bis Ende Januar verlängert

06. Januar, 11:18: Bund und Länder haben beschlossen, den Lockdown bis zum 31. Januar zu verlängern. Das teilte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher in einer Pressekonferenz am Dienstagabend mit. Neben den bisher geltenden Regeln wurden die Kontaktbeschränkungen ausgeweitet.

Seit gestern 697 Neuinfektionen 

05. Januar, 12:16: Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag deutlich angestiegen: Für heute verzeichnet die Sozialbehörde Hamburg 697 neue Fälle – gestern waren es 132. Am Dienstag vor einer Woche zählte die Behörde 462 Neuinfektionen. 

Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg 38.580 Fälle gemeldet. Davon gelten 28.300 als genesen. 

In den vergangenen sieben Tagen gab es pro 100.000 Einwohner 138,4 Neuinfektionen. 

Aktuell werden 607 Menschen stationär behandelt. Das sind 38 mehr als gestern. In Hamburg befinden sich 117 Patienten aufgrund einer Covid-19-Infektion in intensivmedizinischer Betreuung. 

Nach Angaben des RKI ist die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Vortag um zehn auf 671 angestiegen. 

Heute beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns. Seit dem 16. Dezember hat der Einzelhandel geschlossen – gastronomische Betriebe seit dem 2. November. 

Impfzentrum in den Messehallen nimmt Betrieb auf

04. Januar, 14:26: Die Corona-Impfaktion in Hamburg geht in die nächste Runde: Am Dienstag eröffnet das zentrale Impfzentrum in den Messehallen. Nach Angaben des Senats finden in den kommenden Tagen 500 Impfungen pro Tag statt – bis zu 7.000 sind in der Hochphase möglich. 

In den Messehallen werden zunächst Beschäftigte ambulanter Pflegedienste geimpft. Ab Mitte Januar können auch Hamburger, die älter als 80 Jahre sind, Impftermine wahrnehmen. 

Nach Angaben des RKI wurden bisher 4.140 Menschen in Hamburg geimpft.

Seit gestern 132 Neuinfektionen 

04. Januar, 12:35: Die Sozialbehörde Hamburg meldet für heute 132 Neuinfektionen – seit Beginn des neuen Jahres gibt es damit 894 gemeldete Fälle. Die Gesamtzahl der infizierten Personen steigt auf 37.883. Davon gelten 27.900 als genesen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken – Stand heute: 126,1. 

Aktuell befinden sich 569 Menschen in stationärer Behandlung. 116 Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden. 

Nach Angaben des RKI sind in Hamburg 661 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Präsenzpflicht an Hamburger Schulen bis zum 17. Januar ausgesetzt

04. Januar, 10:19: Der Hamburger Senat schränkt den Schulbetrieb bis zum 17. Januar ein. Das teilte die Pressestelle des Senats mit. Sofern möglich sollen Kinder zu Hause betreut werden – die Präsenzpflicht in den Schulen bleibt ausgesetzt.

Nach Angaben des Schulsenators Ties Rabe können Eltern in dieser Zeit selbst entscheiden, ob ihr Kinder in der Schule oder zu Hause lernen. Ob und wann Schulen wieder zum regulären Präsenzunterricht zurückkehren können, wollen Bund und Länder am Dienstag gemeinsam entscheiden.

Corona-Impfzentrum startet Probelauf

30. Dezember, 17:20 Uhr: Ab Januar soll im zentralen Impfzentrum in den Messehallen gegen Corona geimpft werden. Damit alles glatt läuft, fand am Dienstag ein Probelauf statt. Test-Personen durchliefen den Prozess von der Anmeldung über die Impfung bis in den Ruhebereich und Check-Out.

Anmeldung im Impfzentrum Messehallen
Ein Test-Impfling bei der Anmeldung im Impfzentrum Messehallen. Foto: Maya Habryka

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Seit Dienstag können sich Mitarbeiter der „Beiersdorf AG“ auf dem eigenen Werksgelände impfen lassen. Im Anschluss sollen hier auch Angehörige und Anwohner aus der Nachbarschaft geimpft werden.

Der Senat hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen? Wie viele Personen darf ich treffen? Was muss ich in Restaurants beachten? Was darf ich wenn ich geimpft bin?

Seit knapp zwei Wochen können Bewohner Vorschläge zum Klimaschutz in Eimsbüttel machen. Kinder und Jugendliche können dabei bis zu 300 Euro gewinnen.

Frühlingsrollen mit Kartoffeln: Das „Citta“ vereint asiatische und deutsche Küche in veganen Gerichten. Am Freitag ging es offiziell los.

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