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Seit gestern haben sich die Fallzahlen von Corona-Infizierten in Hamburg verdoppelt. Foto: Wild Media
Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Hamburg fest im Griff. Foto: Wild Media
Pandemie

Corona Newsticker: Corona-Fälle steigen um 143 auf 2.882 Betroffene

Das Coronavirus ist in Hamburg angekommen. Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Von Eimsbütteler Nachrichten

In eigener Sache: Wir wollen so gut wie möglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Dafür haben wir u.a. einen kostenlosen Newsticker für euch eingerichtet. Doch auch uns stellt die Corona-Krise vor finanzielle Herausforderungen. Unsere Kunden sind in erster Linie lokale Geschäfte aus Eimsbüttel, die derzeit massive Probleme haben und daher kaum noch Anzeigen buchen. Über Eimsbüttel+ könnt ihr zum Fortbestand unseres journalistischen Angebots beitragen.


  • 2.882 Corona-Fälle in Hamburg insgesamt
  • 143 Neuinfektionen seit gestern
  • etwa 1.400 Genesene in Hamburg
  • 16 Tote mit COVID-19-Infektion
  • Bußgeldkatalog gilt seit gestern
  • Spendenstopp für Kleidung beim Eimsbütteler Gabenzaun

Corona-Fälle steigen um 143 auf 2.882 Betroffene

4. April, 14:15 Uhr: Die Gesundheitsbehörde meldet 143 weitere Corona-Fälle. Damit haben sich insgesamt 2.882 Hamburger mit COVID-19 infiziert. Die Zahl der Betroffenen, die die Erkrankung überstanden haben, schätzt die Gesundheitsbehörde auf etwa 1.400.

152 Erkrankte liegen im Krankenhaus, 52 davon auf der Intensivstation.

Das Robert-Koch-Institut spricht von 16 Verstorbenen mit COVID-19 in Hamburg. Eine rechtsmedizinische Untersuchung konnte bei 14 davon die Corona-Infektion als Todesursache feststellen.

Eigentümer erlässt 15 Eimsbüttelern für zwei Monate Grundmiete

3. April, 16:02 Uhr: Der Eigentümer eines Eimsbütteler Wohnhauses erlässt 15 Mietern für zwei Monate die Grundmiete. Für April und Mai müssen die Mieter nur die Nebenkosten zahlen. „Das nimmt hoffentlich einige Zukunftsängste, gerade bei denen, die von Kurzarbeit betroffen sind oder derzeit gar keine Einnahmen generieren können“, so der Eigentümer des Hauses. Eine Einzelfallprüfung möchte er nicht durchführen. Er wolle mit der Aktion ein Zeichen der Solidarität setzen und hoffe auf Nachahmer.

182 neue Corona-Fälle – zwei Tote

3. April, 15:45 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der Corona-Fälle auf 2.739 gestiegen. Seit gestern sind 182 neue Infektionen dazugekommen. Zwei weitere Menschen sind an einer Corona-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde auf 13.

Nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde haben etwa 1.250 Personen eine Erkrankung bereits überstanden. Demnach kann derzeit von etwa 1.500 Infizierten in Hamburg ausgegangen werden.

Aktuell werden 195 Erkranke stationär behandelt, 55 davon liegen auf der Intensivstation.

Hamburg bekommt Bußgeldkatalog

3. April, 12:17 Uhr: Hamburg führt einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen ein. Zwar halte sich die Mehrzahl der Hamburger an die neuen Regelungen, die Polizei verzeichne aber immer noch eine dreistellige Zahl an Verstößen täglich. Das geht aus einer Pressemitteilung der Innenbehörde hervor.

Der Bußgeldkatalog tritt heute in Kraft:

Verstoß gegen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (Übersicht)Regelsatz-Bußgeldhöhe
– Nichteinhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zueinander an öffentlichen Orten
– Aufenthalt im öffentlichen Raum in Begleitung von mehr als einer Person, die nicht in derselben Wohnung lebt      
-Betreten von Spielplätzen       
-Teilnahme an öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen
150,- EUR
-Durchführung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen oder Feierlichkeiten
-Fehlende Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 m in Betrieben, trotz Pflicht und Möglichkeit
bis zu 1.000,- EUR
-Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels         
-Betrieb von Gewerbe bzw. Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (u.a. Friseure, Kosmetik- oder Massagestudios)
bis zu 2.500,- EUR
-Öffnung von Spielplätzen         
-Durchführung von Busreisen zu touristischen Zwecken    
-Öffnung von Gaststätten, Speiselokalen oder Kantinen
bis zu 4.000,- EUR
-Öffnung von Gewerbebetrieben, Einrichtungen oder Vergnügungsstätten (u.a. Clubs, Diskotheken, Messen, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen, Fitnessstudios, Prostitutionsstätten)      
-Öffnung von öffentlichen und privaten Sportanlagen
bis zu 5.000,- EUR

Die Geldstrafen gelten bei einem ersten Verstoß. „Sie sind bei Folgeverstößen bzw. mehrmaligen Verstößen jeweils zu verdoppeln. Bei Wiederholungsverstößen im gewerblichen Bereich kann eine Geldbuße bis zu 25.000,- Euro verhängt werden“, heißt es in dem Schreiben.

„Mit dem heute beschlossenen Bußgeldkatalog wollen wir zwar weiterhin mit Augenmaß, aber auch zielgerichtet dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden.“

Innensenator Andy Grote

2.557 registrierte Corona-Fälle – mehr Genesene als Neuinfektionen seit gestern

2. April, 14:51 Uhr: Die Zahl der mit COVID-19 infizierten Hamburger ist auf 2.557 gestiegen. Das sind 120 Betroffene mehr als gestern. Insgesamt 183 Infizierte werden laut Gesundheitsbehörde in einer Klinik behandelt, 44 davon auf der Intensivstation.

Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gelten rund 1.000 erkrankte Hamburger als wieder geheilt, am Vortag lag diese Zahl bei etwa 860 Personen. Damit sind seit gestern mehr Geheilte als Neuinfektionen hinzugekommen.

Nach Angaben des RKI sind 14 Hamburger mit einer Corona-Infektion verstorben. Bei elf dieser Personen konnte die Infektion als Todesursache festgestellt werden, wie die Gesundheitsbehörde heute mitteilte. Damit sind seit gestern zwei weitere Menschen an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung gestorben.

dm in der Osterstraße ab morgen wieder geöffnet

2. April, 10:45 Uhr: Die dm-Filiale in der Osterstraße hat ab morgen wieder geöffnet. Das teilte Philipp von der Lohe, dm-Gebietsverantwortlicher, den Eimsbütteler Nachrichten mit. Der Markt war zuletzt vorübergehend geschlossen, da Mitarbeiter fehlten.

Spendenstopp für Kleidung beim Eimsbütteler Gabenzaun

1. April, 17:23 Uhr: Die Initiatoren vom Eimsbütteler Gabenzaun bitten, vorerst keine Kleiderspenden mehr vorbeizubringen. Es sei ihnen nicht mehr möglich, die Spenden am Zaun zu koordinieren. „Es hat uns sehr gerührt, wie sich einzelne Menschen über die Kleiderspenden gefreut haben. Es wurde aber zu einem zu großen Problem, dass sich Kleidung im Umkreis verteilt hat oder Spenden lose am Zaun abgelegt wurden“, schreiben die Initiatoren auf Instagram. Die mittlerweile angesammelte Kleidung werde an den Verein Hanseatic Help gespendet.

Foto: Vanessa Leitschuh

Corona-Soforthilfe für Studierende

1. April, 16:14 Uhr: Hamburger Studierende, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer finanziellen Notlage befinden, sollen ein zinsloses Darlehen von 400 Euro bekommen. Die Anträge dafür seien in der nächsten Woche auf der Website des Studierendenwerks online, heißt es in einer Pressemitteilung der Wissenschaftsbehörde.

Zusätzlich müssen die Semesterbeiträge für das Sommersemester statt bis zum 1. April nun bis zum 15. Juli bezahlt werden.

„Auch Studierende sind von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus stark betroffen. Verdienstmöglichkeiten brechen weg, da Jobs für Studierende häufig nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig können Studierende viele Hilfsangebote, die es für andere Personengruppen gibt, nicht in an Anspruch nehmen. Es geht jetzt darum, möglichst schnell und unbürokratisch zu helfen.“

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank

dm-Filiale an der Osterstraße geschlossen

1. April, 15:59 Uhr: Die dm-Filiale an der Osterstraße ist vorübergehend geschlossen. Es seien nicht genügend Mitarbeiter verfügbar, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, heißt es in einem Aushang im Fenster.

„Hamburg funktioniert auch in der Krise“: Bürgermeister gibt Regierungserklärung ab

1. April, 15:45 Uhr: In einer Regierungserklärung hat sich Bürgermeister Peter Tschentscher zur Lage in Hamburg in Zeiten der Corona-Krise geäußert. „Die drastischen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, sind in der Geschichte unserer Stadt ohne Beispiel”, startete der Bürgermeister seine Rede. Die Lage sei ernst. Der Schutz von Leben und Gesundheit müsse weiterhin an erster Stelle stehen.

Tschentscher appellierte an die Bürger, Geduld zu bewahren: „Es kommt jetzt darauf an, dass wir so gut es geht zuhause bleiben“. Niemand könne vorhersagen, wie lange die Einschränkungen noch gelten müssen. Der Senat werde die Maßnahmen aber nur so lange aufrechterhalten, wie es nötig sei.

Um die Pandemie finanziell zu bewältigen, will die Stadt Hamburg 1,5 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Strom sei weiterhin gesichert. „Hamburg funktioniert auch in der Krise“, versprach Tschentscher. 

Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei allen Hamburgern für ihre Unterstützung. Insbesondere bei denen, die im medizinischen Bereich und in der Versorgung arbeiten. Mehr als 800 Hamburger seien einem Aufruf der Gesundheitsbehörde gefolgt und haben sich als freiwillige medizinische Helfer in der Krise gemeldet.

„Jeden Abend um 21 Uhr bedanken sich die Hamburgerinnen und Hamburger mit einem öffentlichen Applaus. Dem schließe ich mich gerne an.“

Bürgermeister Peter Tschentscher in seiner Regierungserklärung
Symbolbild: Robin Eberhardt

147 Neuinfektionen – zwei weitere Todesfälle

1. April, 14:31 Uhr: Die Gesundheitsbehörde meldet 147 Neuinfektionen im Vergleich zu gestern. Damit zählt Hamburg 2.437 Covid-19-Patienten.

Zwei weitere Menschen seien an dem Virus gestorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Hamburg steige damit auf acht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete heute morgen 14 Corona-Tote. Die unterschiedlichen Zahlen ergeben sich, da das RKI alle Todesfälle mit Coronainfektion feststellt. Die Gesundheitsbehörde veröffentliche nur die Fälle, in denen die Infektion auch zum Tod geführt habe. „Dadurch wird medizinisch differenziert nachgewiesen, welche nicht nur mit, sondern ursächlich durch eine COVID-19-Erkrankung gestorben sind“, heißt es in einer Pressemitteilung des Senats. Die Behörde befinde sich in ständigem Austausch mit dem RKI, um die Datenlage zu verbessern.

Aktuell werden 180 Corona-Erkrankte stationär behandelt, davon liegen 45 auf der Intensivstation. Etwa 860 Menschen haben die Krankheit bereits überstanden, schätzt der Senat. Demnach seien noch 1.580 Personen in Hamburg erkrankt.

Keine Mundschutzpflicht für Hamburg

1. April, 12:24 Uhr: Hamburg will zunächst keine Mundschutzpflicht einführen. Das teilte Bürgermeister Tschentscher in der gestrigen Landespressekonferenz mit. Es gebe keine entsprechenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, an denen sich die Entscheidungen des Senats orientieren. Zudem sei Schutzkleidung in Hamburg dafür noch immer zu knapp, so Tschentscher.

Taxis und MOIA ergänzen öffentlichen Nahverkehr

1. April, 10:37 Uhr: Ab heute ergänzen Taxis und das Unternehmen MOIA nachts von 0 bis 6 Uhr Bus und Bahn in Hamburg. Das Angebot richtet sich an Fahrgäste, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, um zum Beispiel zur Arbeit zu kommen.

Die Fahrten mit MOIA sind für Inhaber einer HVV-Karte kostenfrei. Wer das Taxi nutzt, zahlt einen Zuschlag von vier Euro. Ohne Fahrkarte kosten Fahrten mit dem MOIA vier Euro, für die Taxifahrt fallen acht Euro an.

Die Taxis können wie gewohnt über die jeweiligen Telefonnummern bestellt werden. Sie holen die Fahrgäste von zuhause ab. Wer ein MOIA buchen will, kann weiterhin die App nutzen. Die Fahrzeuge von MOIA holen Fahrgäste an den HVV-Haltestellen und eigenen Haltepunkten ab.

Ein Fahrzeug darf höchstens zwei Personen mitnehmen; diese Beschränkung gilt nicht für minderjährige Kinder mit Eltern oder Großeltern. Das Angebot richtet sich nur an Menschen, die aus triftigen Gründen darauf angewiesen sind. Wer das Angebot ausnutzt, muss möglicherweise mehr als den Vorzugspreis zahlen.

Etwa 750 Genesungen in Hamburg

1. April, 10:28 Uhr: In Hamburg sollen etwa 750 Corona-Erkrankte wieder genesen sein. Das gab Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks in der gestrigen Landespressekonferenz bekannt. Die Zahl basiert auf einem Berechnungsschlüssel des Robert-Koch-Instituts. Die lokalen Gesundheitsbehörden verfügen über keine genauen Daten, da für Genesungen keine Meldepflicht besteht.

RKI: Insgesamt 14 Corona-Todesfälle in Hamburg

1. April, 9:53 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet heute morgen 14 Corona-Tote in Hamburg. Seit gestern sind damit fünf weitere dazugekommen. Der Senat hat bislang sechs Corona-Todesfälle in Hamburg bestätigt.

340 Corona-Fälle in Eimsbüttel

31.März, 17:22 Uhr: Wie das Abendblatt berichtet, sollen in Eimsbüttel 340 Menschen am Coronavirus erkrankt sein. Mit 128 Infizierten habe der Bezirk die meisten Fälle pro 100.000 Einwohner: Im Vergleich kommen in Harburg nur 40 Infizierte auf 100.000 Einwohner.

Die meisten Fälle weise der Bezirk Wandsbek mit 402 auf. Aufgrund der hohen Einwohnerzahl kommen dort auf 100.000 Einwohner lediglich 92 Erkrankte.

RKI: Bereits neun Corona-Todesfälle in Hamburg

31. März, 17:14 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut sind in Hamburg neun Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der Senat hat gestern von sechs Todesfällen gesprochen. „Wir werden erst die virologischen Untersuchungen abwarten, bevor wir dazu etwas veröffentlichen“, so ein Sprecher der Gesundheitsbehörde auf Nachfrage.

Förderprogramm läuft gut an

31. März, 16:28 Uhr: Seit gestern Abend können Anträge auf die Gelder des Hamburger Schutzschirms gestellt werden. Das Programm werde gut angenomen, teilte Finanzsenator Andreas Dressel heute mit. Stand heute Mittag seien bereits 13.000 Anträge gestellt worden. 27.000 Menschen haben sich auf der Seite registriert, so Dressel.

Der Antrag kann auf der Website der Hamburger Investitions- und Förderbank gestellt werden.

„Wonderwall“ in der Lenzsiedlung

31. März, 16:11 Uhr: Die SAGA hat gestern in der Lenzsiedlung ein kleines Open-Air-Konzert organisiert:

Corona-Hilfetelefon für Senioren startet

31. März, 15:56 Uhr: Für Senioren ist das neuartige Coronavirus besonders gefährlich. Ihnen wird deswegen empfohlen, ihre sozialen Kontakte so weit wie möglich einzustellen. Das kann nicht nur psychisch belastend sein, sondern stellt viele ältere Menschen auch vor Probleme im Alltag.

Senioren können sich mit ihren Probleme, Anliegen und Ängsten an das heute vorgestellte Hilfetelefon wenden. Die Nummer richtet sich aber auch an Bürger, die bereit sind, älteren Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Vorstellbar seien auch Telefonfreundschaften, heißt in der Vorstellung des Programms „Hamburg hilft Senioren“.

Das Hilfetelefon ist an sieben Tagen die Woche von 9 bis 17 Uhr unter der 040 – 4 28 28 8000 erreichbar.

Keine Testzentren für Hamburg

31. März, 15:53 Uhr: Der Senat will vorerst keine Corona-Testzentren in Hamburg einrichten. Das hat Gesundheitsministerin Prüfer-Storcks in der heutigen Landespressekonferenz bekanntgegeben. Die Testkapazitäten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) seien momentan ausreichend. Das Testzentrum in Bergedorf soll als Pilotprojekt aber weiterlaufen. Insgesamt werden in Hamburg etwa 3500 Corona-Tests am Tag durchgeführt.

Prüfer-Storcks hatte in einer Pressekonferenz vor zwei Wochen angekündigt, sieben Testzentren unter freiem Himmel in Hamburg einzurichten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die KV bei den Testungen um Hilfe gebeten. Mittlerweile habe sich die Situation aber wieder beruhigt, so Prüfer-Storcks heute.

Abiturprüfungen werden verschoben – mehr Vorbereitungszeit

31. März, 13:40 Uhr: Der Beginn der Abiturprüfungen in Hamburg wird um fünf Tage auf den 21. April verschoben. Die Prüfungen laufen damit bis zum 6. Mai.

Um die Schulen zu entlasten, wird im diesem Jahr auf die Zweitkorrekturen der Prüfungen verzichtet. Schulsenator Ties Rabe versprach außerdem, dreimal mehr Nachschreibetermine anzubieten. Die Vorbereitungszeit beginnt für die Abiturienten schon in dieser Woche. Damit hätten die Prüflinge mit 20 Tagen doppelt so viel Vorbereitungszeit wie sonst üblich, so Rabe.

Die Abiturprüfungen sollen auch dann stattfinden, wenn die Schulen weiterhin geschlossen bleiben. In den Klassenräumen sollen mit nötigem Abstand der Tische und ausreichend Desinfektionsmitteln die Hygienestandards eingehalten werden. Die Haupt- und Realschulabschlüsse finden wie geplant statt.

Eine Petition hatte letzte Woche gefordert, die diesjährigen Abiturprüfungen abzusagen. Schulsenator Rabe hatte daraufhin angekündigt, den Prüflingen mit zahlreichen Maßnahmen entgegenzukommen.

Kontaktverbot soll verlängert werden

31. März, 13:29 Uhr: Das zunächst bis zum 5. April geltende Kontaktverbot soll vermutlich verlängert werden. Das gab Bürgermeister Tschentscher in der heutigen Landespressekonferenz bekannt. Das Kontaktverbot werde wahrscheinlich zwei Wochen länger dauern. Genaueres will der Senat nach Absprache mit den anderen Bundesländern bekanntgeben.

Neue Allgemeinverfügung: Besuche in Pflegeheimen verboten

31. März, 12:54 Uhr: Mit einer ab heute geltenden Allgemeinverfügung werden Besuche in Pflege- und Behindertenheimen stark beschränkt. Bis zum 30. April sind nicht notwendige Besuche verboten. Ausgenommen ist die Sterbebegleitung sowie rechtliche und medizinische Betreuung.

Der Kontakt der Bewohner mit Pflegekräften wird auf das Nötigste reduziert. Auch der Abstand des Pflegepersonals zueinander soll reduziert werden. Dazu kommt eine tägliche Temperaturkontrolle des Personals.

Aktuell gibt es 17 Corona-Fälle in Hamburger Pflegeeinrichtungen. 11 davon sind in der selben Einrichtung, die anderen Fälle verteilen sich jeweils auf verschiedene Häuser.

76 Neuinfektionen seit gestern – Gesundheitssenatorin überrascht

31. März, 12:37 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 2.290 angestiegen. Seit gestern sind 76 Neuinfektionen hinzugekommen. Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks zeigte sich über den vergleichsweise niedrigen Zuwachs überrascht. „Sie können sicher sein, dass ich mich dreimal versichert habe“, teilte sie in der heutigen Landespressekonferenz mit. In der letzten Woche hatte eine Software-Panne für falsche Zahlen gesorgt.

174 Corona-Patienten werden aktuell stationär behandelt, davon liegen 40 auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation sei in den letzten Tagen stabil geblieben, so Prüfer-Storcks.

Arztpraxis in Altona bietet Drive-in-Tests an

31. März, 11:11 Uhr: Die Arztpraxis elbpneumologie in Altona bietet einen Drive-in für Corona-Tests an. Testen lassen kann sich, wer grippale Symptome aufweist. Eine Anmeldung per Mail an corona@elbpneumologie.de ist erforderlich. Wie das Abendblatt berichtete, entstand das Projekt auf Eigeninitiative der Lungenärzte der Praxis. Die Leistung werde durch die Kassen abgerechnet und sei damit kostenlos für die Patienten.

Vergangene Woche war ein Antrag der SPD-Fraktion im Hauptauschuss der Bezirksversammlung abgelehnt worden, der ein Corona-Testzentrum für Eimsbüttel forderte. Die Koalitionspartner Grüne und CDU warnten davor, dass einzelne Bezirke Maßnahmen im Alleingang durchsetzen.

Nach technischen Schwierigkeiten: Förderanträge nun online

31. März, 10:37 Uhr: Die Förderanträge zum Hamburger Corona-Schutzschirm sind nach anfänglichen Schwierigkeiten nun online. Eigentlich sollten die Online-Anträge bereits gestern veröffentlicht werden. Die Beratungs-Hotline ging wie geplant an den Start.

Auf Nachfrage teilte eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde mit, dass bis heute um 10 Uhr 16.000 Registrierungen im Portal eingegangen sind und 4.000 Anträge gestellt wurden. Wie viele User berichten, soll es aktuell aufgrund der hohen Nachfrage immer noch Schwierigkeiten mit dem Formular geben.

„Wir sichern allen Antragstellern zu, dass die Verzögerung nicht dazu führt, dass sie leer ausgehen, Geld ist genug da. Anträge können bis Ende Mai 2020 gestellt werden.“

Statement von Finanzsenator Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann

Offener Brief von Hamburger Freizeitunternehmen

30. März, 17:39 Uhr: Zahlreiche Hamburger Freizeitunternehmen wenden sich in einem offenen Brief an den Senat. Darin machen sie auf die große Unsicherheit in der Branche aufmerksam und fordern konkrete Maßnahmen. Allein für die unterzeichnenden Unternehmen ginge es um 2.000 Arbeitsplätze, heißt es in dem Schreiben. Auch Eimsbütteler Unternehmen, wie der Tierpark Hagenbeck, das Jumphouse und das Schwarzlichtviertel haben den Brief unterschrieben.

Die Unterzeichner fordern von der Politik unter anderem Hilfe für Minijobber und studentische Aushilfen, einen kurzfristigen Nachlass bei den hohen Mieten sowie Finanzierungshilfen und Subventionen für den Mittelstand. Sie bitten die Politiker um ein Gespräch mit Vertretern der Branche in den nächsten Tagen.

“An Freizeitvergnügen denkt dabei im Moment sicher niemand – über Freizeitunternehmen spricht auch niemand. Doch unsere Branche ist mit am härtesten betroffen: Von heute auf morgen wurden alle Freizeitaktivitäten ausnahmslos eingestellt und alle Betriebe zwangsgeschlossen, es fließen keinerlei Einnahmen mehr.“

Auszug auf dem offenen Brief an den Senat

Schulbehörde: Sorgentelefon für Eltern

30. März, 16:40 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde hat ein Corona-Sorgentelefon für Eltern von Schulkindern eingerichtet. Hier können sie anonym ihre Fragen zum Unterricht zuhause stellen oder Ängste zur belastenden Situation loswerden.

Das Sorgentelefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Die Nummern des  Corona-Telefons:

  • 040 428 12 8209
  • 040 42812 8219
  • 040 42812 8050

Hotline für Corona-Soforthilfe

30. März, 16:26 Uhr: Ab sofort ist in Hamburg eine Hotline erreichbar, bei der Antragssteller ihre Fragen zur Corona-Soforthilfe stellen können.

2.214 Corona-Fälle in Hamburg – zwei weitere Tote

30. März, 14:49: Die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Hamburg ist auf 2.214 gestiegen. Seit gestern sind damit 136 Neuinfektionen dazugekommen.

Zwei weitere Menschen sind an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 63 und 66 Jahren. Aktuell werden 154 Corona-Patienten stationär behandelt, davon liegen 40 auf der Intensivstation.

“Virtual Walk-In”: Digitale Stabi mit größerem Angebot

30. März, 14:14 Uhr: Die Hamburger Staatsbibliothek erweitert ihr digitales Angebot. Ab sofort können auch Hamburger ohne Bibliotheksausweis bei einem “Virtual Walk-In” sämtliche Medien aus dem “KatalogPlus” ausleihen. Das Angebot gilt vorübergehend.

Studierende mit einem Bibliotheksausweis können temporär auf alle Inhalte der Stabi zugreifen. Insgesamt stehen rund 1,1 Millionen E-Books und über 73.000 digitale Zeitschriften und Zeitungen zur Verfügung.

Foto: Ada von der Decken

Kein Corona-Testzentrum für Eimsbüttel

30. März, 11:46 Uhr: Eimsbüttel bekommt vorerst kein Drive-in für Coronatests. Die grün-schwarze Koalition lehnte einen dementsprechenden Antrag der Eimsbütteler SPD-Fraktion im Hauptausschuss der Bezirksversammlung ab.

Mit dem Antrag wollte die SPD neben eines mobilen Testzentrums auch eine Hotline für ältere Menschen einrichten, die Unterstützung in der Corona-Krise benötigen. Grüne und CDU sind dagegen, dass einzelne Bezirke eigene Maßnahmen durchsetzen.

„Eimsbüttel möchte sich nicht anmaßen zu entscheiden, was wichtiger oder richtiger ist. Da ist das Vertrauen in den Krisenstab, dass dort die Kapazitäten für die einzelnen Stadtteile richtig eingeschätzt und aufgeteilt werden.“

Thomas Rave, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen Eimsbüttel

UKE nimmt Patienten aus Frankreich auf 

30. März, 11:02 Uhr: Das Universitätsklinikum Eppendorf hat zwei Corona-Patienten aus Frankreich aufgenommen. Sie sollen nach NDR-Informationen in der Nacht zum Sonntag nach Hamburg gebracht worden sein.

Solange die Krankenhauskapazitäten ausreichen, will Hamburg Patienten aus europäischen Ländern solidarisch versorgen, teilte Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks am Freitag mit.

Hamburger Schutzschirm startet heute

30. März, 10:27 Uhr: Ab heute können Unternehmen, Selbständige und Künstler einen Antrag auf Gelder des Hamburger Corona-Schutzschirms stellen. “Wir werden nicht nur Adressaten der Allgemeinverfügung unterstützen, sondern alle Gewerbetreibende, Unternehmen und Solo-Selbständige, die infolge von Corona einen Umsatzeinbruch nach dem 11. März hatten”, so Finanzsenator Andreas Dressel. Das Verfahren läuft ausschließlich digital über die Website der Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB). Die Förderrichtlinien für den Antrag sind bereits seit dem Wochenende online. 

Laut Finanzsenator Andreas Dressel stehen für den Hamburger Schutzschirm über 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm geht Hand in Hand mit dem Maßnahmenpaket des Bundes: Die Gelder können gemeinsam über die Website der IFB beantragt werden. Das Verfahren soll so besonders unbürokratisch sein, erklärte Dressel in der Landespressekonferenz am vergangenen Freitag. Er rechne mit “100.000 plus X” Anträgen in den kommenden Tagen. 

Das Förderprogramm des Bundes läuft zunächst bis Ende Mai, Hamburg möchte im Gleichschritt mitziehen. Ob es eine mögliche Verlängerung der Maßnahmen gibt, konnte Dressel am Freitag noch nicht sagen.

2.078 Corona-Fälle in Hamburg

29. März, 16:33 Uhr: Die Zahl der COVID-19-Fälle in Hamburg ist erstmals auf über 2.000 gestiegen. Seit gestern meldet die Gesundheitsbehörde 143 Neuinfektionen. Damit verzeichnet Hamburg 2.078 Infizierte.

149 Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, 40 davon auf der Intensivstation.

Die Zahl der Corona-Todesopfer ist auf vier gestiegen. Nachdem Freitagnachmittag ein 71-Jähriger am UKE verstorben ist, meldete die Gesundheitsbehörde gestern zwei weitere Todesfälle aus Bergedorf.

„coronarchiv“: Digitale Sammlung zur Pandemie

28. März, 13:36 Uhr: Eine digitale Sammlung, die die Pandemie für die Nachwelt erhalten soll, geht online: das coronarchiv. Professoren der Unis Hamburg, Gießen und Bochum sammeln schon jetzt alles, was später mal an die Pandemie erinnert. Fotos, Soundaufnahmen, Texte oder Videos. Dabei kann jeder mitwirken.

Strengere Schutzmaßnahmen für den Isemarkt

28. März, 13:10 Uhr: Bodenmarkierungen, Absperrbänder und mehr Abstand zwischen den Ständen: Die Bezirksversammlung hat neue Maßnahmen für den Isemarkt beschlossen. Diese treten ab Dienstag in Kraft.

Blick auf den Isemarkt von Norden. Foto: Leo Papenberg
Auf dem schmalen Isemarkt herrscht gewöhnlich dichtes Gedränge. Foto: Leo Papenberg

Weiterer Todesfall in Hamburg

27. März, 17:41 Uhr: In Hamburg ist ein 71-jähriger Mann an den Folgen einer Covid-19-Infektion verstorben. Das gab Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks soeben bekannt. Der Mann starb im UKE.

„Kunst kennt keinen Shutdown“: Hilfsfond für Hamburgs freie Künstler

27. März, 17:03 Uhr: Um Spenden für freie Künstler zu sammeln, hat die Kulturstiftung Hamburg gemeinsam mit anderen Hamburger Stiftungen einen Hilfsfond ins Leben gerufen. Mehr als 400.000 Euro sind bereits durch die Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen zusammengekommen.

„Ich freue mich in dieser schwierigen Zeit besonders, dass die Hamburger Stiftungen gemeinsam mit vielen Privatpersonen Verantwortung für unser Gemeinwesen übernehmen und eine lange Tradition des bürgerschaftlichen Engagements fortsetzen.“

Kultursenator Carsten Brosda

Spendenkonto: Hamburgische Kulturstiftung, IBAN: DE24 2012 0000 0052 7570 28, Stichwort: „Hilfsfonds“

145 neue Corona-Fälle in Hamburg

27. März, 14:04 Uhr: Die Gesundheitsbehörde meldet 145 Neuinfektionen in Hamburg. Damit ist die Zahl der Corona-Fälle auf 1.759 gestiegen. 104 Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, davon liegen 31 auf der Intensivstation.

Haspa ändert Öffnungszeiten

27. März, 12:26 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise schränkt die Haspa ihre Öffnungszeiten teilweise ein. Die Bankautomaten bleiben wie gewohnt geöffnet.

In diesen Eimsbütteler Filialen ändern sich die Öffnungszeiten:

Lokstedt

  • Siemersplatz 3: Mo. + Do. + Fr. 9.00 – 13.00 Uhr, Mo. + Fr. 14.00 – 16.00 Uhr, Do. 14.00 – 18.00 Uhr

Niendorf

  • Moorflagen 1: Mo. + Do. + Fr. 9.00 – 13.00 Uhr, Mo. + Fr. 14.00 – 16.00 Uhr, Do. 14.00 – 18.00 Uhr
  • Oldesloer Str. 1: Di. + Mi. 9.00 – 13.00 Uhr, Di. 14.00 – 18.00 Uhr, Mi. 14.00 – 16.00 Uhr

Rotherbaum

  • Mittelweg 157: Di. + Mi. 9.30 – 16.00 Uhr
  • Von–Melle–Park 5 (Uni Hamburg): Nur die SB-Zone ist geöffnet
  • Rothenbaumchaussee 119: Mo. + Fr. 9.30 – 16.00 Uhr, Do. 9.30 – 18.00 Uhr

Eidelstedt

  • Elbgaustr. 124: Di. 9.30 – 18.00 Uhr, Mi. 9.30 – 16.00 Uhr

Eimsbüttel

  • Weidenallee 69: Di. + Mi. 9.30 – 16.00 Uhr

Alle Filialen mit geänderten Öffnungszeiten auf einen Blick.

1.614 Corona-Fälle in Hamburg – 164 Neuinfektionen

26. März, 14:08: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 1.614 gestiegen. Seit gestern sind damit 164 neue Fälle dazu gekommen. Die Gesundheitsbehörde führt den Anstieg der Neuinfektionen weiterhin auf die vielen Reiserückkehrer zurück.

Aktuell befinden sich 103 Erkrankte in stationärer Behandlung, davon liegen 23 auf der Intensivstation.

Mieter der Hochbahn können Stundung der Mieten beantragen

26. März, 11:48 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch zahlreiche Mieter der Hochbahn, die ihre Läden an U-Bahnstationen betreiben. Sie können deswegen ab sofort die Stundung ihrer Mieten für April, Mai und Juni beantragen. Die Stundung der Zahlungen sind bis zum 31. Dezember 2020 möglich.

„Wir haben einen Schutzschirm für Hamburg aufgespannt und wollen dafür sorgen, dass auch diese Unternehmen gut durch die Krise kommen. Sie sind ein wichtiger Teil unseres Angebotes im ÖPNV und aus dem öffentlichen Raum nicht wegzudenken.“

Senator Michael Westhagemann

Eimsbütteler errichten Gabenzaun für Obdachlose

26. März, 9:50 Uhr: In Zeiten der Corona-Krise hat eine Gruppe Eimsbütteler am Kaifu-Ufer einen Gabenzaun für Bedürftige eingerichtet.

Eine Unterstützung für Bedürftige in der Krisenzeit: der Eimsbütteler Gabenzaun. Foto: Vanessa Leitschuh

Schulprüfungen in Hamburg finden regulär statt

25. März, 17:08 Uhr: Die Abschlussprüfungen finden bundesweit und damit auch in Hamburg statt. Das hat Schulsenator Ties Rabe am Nachmittag bestätigt. Insbesondere die Abiturprüfungen sollen an den geplanten Tagen oder Nachholterminen stattfinden.

Die Behörde habe die besonderen Umstände der diesjährigen Prüfungen im Blick und wolle den Schülern deswegen entgegenkommen. So soll die übliche Vorbereitungszeit für das Abitur verlängert werden. Die Schule will außerdem mehr Nachschreib- und Ausweichtermine anbieten. Konkrete Maßnahmen und Pläne werden Anfang nächster Woche vorgestellt.

„Es mag kurzfristig attraktiv scheinen, das Abiturzeugnis auch ohne Prüfungen zu bekommen. Langfristig bedeutet es aber für alle Schülerinnen und Schüler, dass sie jahrelang mit dem Makel lebe, nur ein Abitur zweiter Klasse erreicht zu haben. Zudem ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu garantieren, dass ein eingeschränktes Abiturzeugnis ohne die wichtigen Abiturprüfungen überall in Deutschland und Europa genauso wie ein reguläres Abiturzeugnis anerkannt wird.“

Schulsenator Ties Rabe

In einer Petition hatten zwei Hamburger Schüler die bundesweite Absage der diesjährigen Abiturprüfungen gefordert. Schleswig-Holstein hatte die Prüfungen gestern kurzfristig abgesagt – dieser Beschluss wurde heute wieder zurückgezogen.

Weiterhin zu wenig Schutzkleidung – „Arztruf Hamburg“ in Gefahr

25. März, 16:32 Uhr: Laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) fehlt in Hamburg weiterhin viel Schutzkleidung. Die KV hat gestern mit der Auslieferung von Schutzkleidung begonnen, allerdings reicht das Material nur für Arztgruppen, die den meisten und engsten Kontakt zu Patienten haben. Sie bekommen je fünf Schutzmasken und einen Kittel. „Das ist ein kleiner Tropfen auf einen sehr heißen Stein“, kommentiert der KV-Vorsitzende Walter Plassmann.

Der Arztruf Hamburg (116117) komme laut KV ohne Nachschub an Schutzkleidung noch über das Wochenende. Danach müsse man den Dienst einstellen.

Die KV verhandle zwar mit internationalen Händlern, die Situation bleibe aber schwierig. „Zudem ist Ware, die bereits auf dem Weg zu uns war, im Ausland beschlagnahmt worden“, erklärte Plassmann, „da ist es uns so ergangen wie offenbar auch der Behörde.“ Zuletzt hatte Gesundhetssenatorin Prüfer-Storcks bestätigt, dass eine Lieferung mit Schutzmasken an die Behörde an der französichen Grenze beschlagnahmt wurde.

52-jähriger Hamburger an Covid-19 gestorben

25. März, 14:47 Uhr: Die Gesundheitsbehörde hat bestätigt, dass ein 52-jähriger Hamburger am Montag an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben ist. Der Mann war zuvor im Skiurlaub in der Schweiz und hatte leichte Symptome. Wie die Eimsbütteler Nachrichten aus internen Kreisen erfuhren, litt der Mann an einer Vorerkrankung und war Raucher.

213 Neuinfektionen in Hamburg

25. März, 14:31 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der Corona-Fälle auf 1.450 angestiegen. Seit gestern sind damit 213 neue Fälle dazugekommen. Nach wie vor gehen die Neuinfektionen zum großen Teil auf Urlaubsrückkehrer zurück.

Derzeit befinden sich 77 Erkrankte in stationärer Behandlung, davon liegen 19 auf der Intensivstation.

88 Prozent weniger Fußgänger am Jungfernstieg

25. März, 11:31 Uhr: Das Coronavirus sorgt in Hamburg für leere Straßen. Das zeigen nun auch Recherchen des Spiegel. Seit Inkrafttreten der neuen Ausgangsbeschränkungen ist die Zahl der Passanten am Jungfernstieg innerhalb einer Woche um 88 Prozent zurückgegangen. Waren am Wochende vom 14. bis zum 15. März noch 30.880 Fußgänger am Jungfernstieg unterwegs, so waren es vergangenes Wochenende nur noch 3.573.

Schulsenator will Frage um Abitur-Püfungen klären

25. März, 9:39 Uhr: Nach der Absage des Abiturs in Schleswig-Holstein will Schulsenator Ties Rabe auch in Hamburg für Klarheit sorgen.

„Ich bedaure es, dass Schleswig-Holstein im Alleingang, ohne die anderen Länder zu informieren, die Abiturprüfungen komplett ausfallen lässt. Bisher waren sich die Kultusminister darin einig, die Abiturprüfungen nicht ausfallen zu lassen. Durch die überraschende Absage des Abiturs in Schleswig-Holstein ist eine neue Lage entstanden. Alleingänge sind in dieser wichtigen Frage nicht vernünftig. Deshalb werden wir jetzt zusammen mit den anderen Ländern prüfen, welche Auswirkungen die Entscheidung in Schleswig-Holstein auf das Abitur in allen anderen Ländern und in Hamburg haben wird. Wir wollen hier zügig für Klarheit sorgen.“

Schulsenator Ties Rabe

Millerntor-Gallery wird abgesagt – Solidarität mit Clubszene

24. März, 16:09 Uhr: Die diesjährige „Millerntor-Galery“ ist abgesagt. Das Kunst-, Musik-, und Kulturfestival sollte dieses Jahr zum zehnten Mal am Millerntorstadion stattfinde. Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise haben sich die Veranstalter entschieden, die diesjährige Ausgabe 2021 nachzuholen. Stattdessen wollen die Veranstalter von Viva con Agua die Zeit nutzen, um die Hamburger Club- und Kulturszene solidarisch zu unterstützen.

„Wir prüfen, was im Sommer möglich ist: Konzerte und Party zusammen mit der Hamburger Clubszene, Kunst digital und
in Kooperation mit anderen Galerien… wir möchten Verbindungen stärken, Potenziale nutzen
und die Stärke unserer Gemeinschaft feiern.“

Arne Vogler, Geschäftsführer Viva con Agua

Keine Genesungszahlen für Hamburg

24. März, 15:52 Uhr: In Hamburg wird derzeit nicht erfasst, wie viele Erkrankte sich von einer Corona-Erkrankung erholen. Es gibt keine Meldepflicht für Genesungen. Die Gesundheitsbehörde will aber ein Monitoring aufbauen, um die Zahlen festzuhalten.

Corona-Testverfahren in Hamburg erfolgreich

24. März, 15:50 Uhr: Das Corona-Testverfahren in Hamburg laufe erfolgreich, so Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks. Bei 20 Prozent der getesteten Personen sei ein Test positiv, bei den übrigen 80 Prozent negativ. Bislang werden nur Personen getestet, die Symptome aufweisen und aus einem Risikogebiet kommen oder Kontakt zu einer erkrankten Person hatten.

Zurzeit führen acht Hamburger Labore die Tests durch. Diese Kapazitäten würden reichen, so lange sich nicht alle Hamburger testen lassen, so Prüfer-Storcks. Ob die geplanten sieben Testzentren unter freiem Himmel entstehen, ist noch unklar. Die Behörde befinde sich in Verhandlungen mit den Krankenhäusern.

Von Tests bei privaten Laboren und Unternehmen riet die Gesundheitssenatorin ab. Sie seien zu unsicher.

Gesundheitssenatorin: Zahl der Neuinfektionen bleibt konstant

24. März, 15:39 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg bleibt laut Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks konstant. Ein Software-Fehler hatte für Verwirrung gesorgt – im Vergleich zu gestern hatte sich die Zahl der Neuinfektionen nämlich um 248 erhöht. In den letzten drei bis vier Tagen waren aufgrund des Fehlers einige Fälle nicht registriert worden, erklärte Prüfer-Storcks den sprunghaften Anstieg heute.

In der Zahl der Neuinfektionen sehe man in Hamburg keine exponentielle Steigerung, sondern eine konstante Aufwärtsbewegung. Nach wie vor sei mit einem Anstieg der Fälle in den nächsten Wochen zu rechnen.

Abitur-Prüfungen sollen stattfinden

24. März, 15:22 Uhr: Nach jetzigem Stand sollen die Abitur-Prüfungen in Hamburg wie geplant stattfinden. Eine Verschiebung hätte unter anderem für die Hochschulen Folgeauswirkungen, so Bürgermeister Tschentscher. Der Schulsenator will sich in den kommenden Tagen erneut zu den Prüfungen äußern.

Zwei Hamburger Schüler hatten eine Petition gestartet, die die Absage der Prüfungen fordert. Bislang hat sie knapp 77.000 Unterstützer.

Wenig Verstöße gegen Allgemeinverfügung

24. März, 15:10 Uhr: Laut Innensenator Grote halten sich die Hamburger an die neue Allgemeinverfügung. Die Zahl der Verstöße liege im „mittleren, zweistelligen Bereich“, so Grote. Nur vereinzelt würden sich Personen den Aufforderungen der Polizisten widersetzen. Einen Bußgeldkatalog, wie in Nordrhein Westfalen, gebe es zurzeit nicht. Man entscheide im Einzelfall über strafrechtliche Maßnahmen.

„Unsere Polizei ist aufmerksam und sie ist, wenn es nötig ist, auch konsequent.“

Bürgermeister Peter Tschentscher

Innensenator warnt vor Corona-Kriminalität

24. März, 14:59 Uhr: Innensenator Andy Grote warnt vor einer neuen „Corona-Kriminalität“, die im Zuge der Corona-Krise auftaucht. Die Straftäter haben sich schnell an die Lage angepasst, so Grote. Unter anderem sollen sich Trickbetrüger als Polizisten oder Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde ausgeben, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Auch falsche Einkaufshilfen soll es geben. Grote riet zu Vorsicht bei verdächtigen Anrufen, Mails oder Besuchen.

Insgesamt sei die Kriminalität in Hamburg aber rückläufig, teilte der Innensenator mit.

Hamburg will Intensivkapazitäten ausbauen

24. März, 14:49 Uhr: Die Gesundheitsbehörde will die Intensivkapazitäten in Hamburg deutlich ausbauen. Man wolle sich so auf einen erwartbaren Anstieg der Corona-Erkrankungen vorbereiten, teilte Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks mit.

Zurzeit verfügt Hamburg über 640 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten. Die Gesundheitsbehörde sieht sich in der Lage, diese Kapazitäten zu verdoppeln, so fern genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung zu stellen. Aktuell sind 100 neue Geräte bestellt. Zudem gebe es die Option, Krankenbetten außerhalb des Krankenhauses einzurichten, so Prüfer-Storcks.

Die Behörde hat die Krankenhäuser gebeten, planbare und nicht notwendige medizinische Eingriffe zu verschieben. Medizinisches Personal soll schnellstmöglich umgeschult werden, um den Intensivbereich zu unterstützen.

Gesundheitsbehörde bittet Unternehmen um Mithilfe

24. März, 14:42 Uhr: Nach wie vor fehlt Schutzkleidung in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Der Senat bittet deswegen Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen und nicht aus dem medizinischen Bereich kommen, die Gesundheitsbehörde zu unterstützen. Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/ FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel. Unternehmen, die helfen können, wenden sich per Mail an corona-firmenspende@bgv.hamburg.de.

1.237 Corona-Fälle in Hamburg – Neuinfektionen bleiben aber konstant

24. März, 12:49 Uhr: Der Senat meldet 1.237 Corona-Fälle in Hamburg. Den sprunghaften Anstieg der Zahlen führte Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks auf einen Software-Fehler zurück. Der Anstieg von Neuinfektionen bleibe konstant.

72 Erkrankte liegen momentan im Krankenhaus, davon 18 auf der Intensivstation.

Gesundheitsbehörde: Zahl der Neuinfektionen in Hamburg geht zurück

24. März, 10:18 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg soll heute deutlich niedriger ausfallen als in den vergangenen Tagen. Das teilte ein Pressesprecher der Gesundheitsbehörde den Eimsbütteler Nachrichten mit.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnet aktuell 1.043 Corona-Fälle in Hamburg. Die Zahlen des Senats werden gegen Nachmittag erwartet.

Hamburger Abiturienten starten Petition für Absage der Abi-Prüfungen

23. März, 17:03 Uhr: Zwei Hamburger Abiturienten haben eine Petition gestartet, die sich für die Absage der diesjährigen Abitur-Klausuren ausspricht. Die Prüfungen durchzuführen sei sowohl aus gesundheitlichen als auch aus psychologischen Gründen nicht zumutbar. Stattdessen wollen die Schüler ein sogenanntes Durchschnittsabitur, bei dem sich die Abschlussnote aus dem Durchschnitt der Semesterergebnisse zusammensetzt. Mit einer freiwilligen mündlichen Prüfung können die Abiturienten ihre Abitur-Note aufbessern, so der Vorschlag.

Beinahe 25.000 Menschen haben die Petition bis heute unterzeichnet. Die Stadt Hamburg hält bislang an den Klausurterminen im April und Mai fest.

Supermärkte dürfen vor 6 Uhr beliefert werden

23. März, 16:08 Uhr: Die Umweltbehörde hat beschlossen, dass Supermärkte nun auch vor sechs Uhr beliefert werden dürfen. Damit sollen Engpässe in der Lebensmittelversorgung vermieden werden.

102 neue Corona-Fälle in Hamburg

23. März, 16:06 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 989 gestiegen. Seit gestern sind 102 Neuerkrankungen hinzu gekommen. Aktuell befinden sich 55 Corona-Erkrankte in stationärer Behandlung, davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Hamburgs Finanzwirtschaft will zusammenstehen

23. März, 15:21 Uhr: Die Hamburger Sparkasse, die Hamburger Volksbank, die Investitions- und Förderbank, der Bankenverband Hamburg und Finanzplatz Hamburg sowie die Hamburger Finanzbehörde wollen in der Corona-Krise eng zusammenarbeiten. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervor.

„Damit geben wir das Signal in die Stadt, dass sich Wirtschaft und Gesellschaft auf die Hilfszusagen von Politik und Banken verlassen können. Das schafft Vertrauen und Zuversicht auf dem schwierigen Weg, der vor uns liegt. Hamburger Finanzbehörde und Hamburger Finanzwirtschaft werden diesen Weg im engen Austausch gehen und begleiten.“

Finanzsenator Andreas Dressel

Beiersdorf übergibt Desinfektionsmittel

23. März, 14:19 Uhr: Beiersdorf spendet die ersten 6.000 Liter Desinfektionsmittel an die Feuerwehr Hamburg und das UKE. Vergangene Woche hatte das Unternehmen angekündigt, den Kampf gegen das Coronavirus mit 500 Tonnen Desinfektionsmittel zu unterstützen. Die Produktion in der Troplowitzstraße wurde seitdem hochgefahren.

Dr. Michael Baehr, Leiter der Krankenhausapotheke am UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), und Martin Schneider, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, freuen sich über die Desinfektionsmittel-Spende von Beiersdorf.

Entspannung beim Corona-Arztruf

23. März, 11:37 Uhr: Laut Kassenärztlicher Vereinigung (KVH) hat sich die Lage beim Arztruf 116117 entspannt.

Die Zahl der Anrufe bei der Hotline ist vom Höchststand von täglich 23.000 vor einer Woche auf 6.000 am Sonntag zurückgegangen. Zuvor hatte Bürgermeister Tschentscher appelliert, die Nummer nur zu nutzen, wenn man auch Symptome einer Corona-Erkrankung hat.

„Vielleicht ist dies ein erstes Signal für den Erfolg des Hamburger Weges bei der Eindämmung der Pandemie.“

KVH-Vorsitzender Walter Plassmann

Hamburg sucht Freiwillige

23. März, 10:49 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus sucht die Stadt Hamburg nach freiwilligen Helfern mit Erfahrung in Medizin und Pflege. Sie können sich per Mail unter personal.corona@bgv.hamburg.de melden.

„Um im Bedarfsfall kurzfristig auf freiwillige Helferinnen und Helfer zurückgreifen zu können, suchen wir Menschen mit medizinischen Kenntnissen oder Pflegeerfahrung. Ich freue mich, wenn sich möglichst viele helfende Hände bei uns melden und möchte mich schon jetzt ganz herzlich bei allen Helfern und Freiwilligen für ihr Engagement in unserer Stadt bedanken.“

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks

Corona-Fälle in Hamburg weiter über Bundesdurchschnitt

23. März, 10:19 Uhr: Die Corona-Fälle in Hamburg liegen weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Pro 100.000 Einwohner zählt die Hansestadt 51 Erkrankungen. In ganz Deutschland sind es pro 100.000 Einwohner im Schnitt nur 27 Corona-Fälle.

Die Gesundheitsbehörde führt den starken Anstieg in Hamburg auf die vielen Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurück.

Max-Delbrück-Centrum Berlin

Robert-Koch-Institut: 943 Corona-Fälle in Hamburg

Das Robert-Koch-Institut zählt 943 Corona-Fälle in Hamburg.

Keine Genesungszahlen für Hamburg

23. März, 9:48 Uhr: Die Gesundheitsbehörde wird bis auf weiteres keine Genesungszahlen für die Stadt Hamburg veröffentlichen. Das hat ein Pressesprecher gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten erklärt. Grund dafür seien die steigenden Infektionszahlen, die man zunächst im Blick behalten wolle.

119 Neuerkrankungen in Hamburg

22. März, 17:50 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der Corona-Erkrankten auf 887 gestiegen. Seit gestern sind damit 119 Neuerkrankungen dazu gekommen.

Aktuell werden 51 Erkrankte stationär behandelt, davon liegen zehn auf der Intensivstation.

Maximal zu zweit draußen: Bundesregierung beschließt weitere Einschränkungen

22. März, 17:50 Uhr: Bund und Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus weitere Einschränkungen beschlossen. Für die nächsten zwei Wochen dürfen sich Personen in der Öffentlichkeit maximal zu zweit treffen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Familien.

Dienstleister im Bereich der Körperpflege, dazu gehören auch Friseure, müssen ihren Betrieb bis auf Weiteres einstellen.

Sport und Bewegung im Freien sowie notwendige Tätigkeiten bleiben weiterhin erlaubt. Gegen feiernde Gruppen in der Öffentlichkeit, aber auch in der Wohnung, will die Polizei vorgehen.

Die Bundesregierung ruft dazu auf, soziale Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden. In der Öffentlichkeit ist auf das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen zu achten.

„Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.“

Pressemitteilung der Bundesregierung

Robert-Koch-Institut: 872 Fälle in Hamburg

22. März, 15:31 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut sind 872 Menschen in Hamburg mit dem Coronavirus infiziert. Bis heute Abend wollen die Bundesländer gemeinsam über eine mögliche Ausgangssperre beraten.

768 Fälle in Hamburg – 104 Neuerkrankungen seit gestern

21. März, 16:41 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Hamburg ist auf 768 gestiegen. Damit sind die Fallzahlen seit gestern um 104 gestiegen. Den deutlichen Anstieg der Infizierten führt der Senat weiterhin in einem hohen Anteil auf Urlaubsrückkehrer zurück. Bei vielen traten Symptome erst mit Verzögerung auf.

„Es ist ruhig geworden in der Stadt, ganz überwiegend folgt die Bevölkerung den Anordnungen. Machen Sie weiter so, vermeiden Sie Kontakte! Gemeinsam können wir es schaffen, den weiteren Anstieg der Fallzahlen zu verlangsamen und noch einschneidendere Maßnahmen für unsere Bewegungsfreiheit zu vermeiden.“

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks

Mehr Besucher auf Eimsbüttels Wochenmärkten

21. März, 16:20 Uhr: Obwohl der Wochenmarkt Grundstraße gut besucht war, wahrten die Kunden Distanz. Erst gestern hatte das Bezirksamt Eimsbüttel an Marktbesucher appelliert, mehr Abstand zu halten.

Zwangsräumungen und Stromsperren werden ausgesetzt

21. März, 14:36 Uhr: Die Justizbehörde will im Kampf gegen das Coronavirus Zwangsräumungen und Zählerwegnahmen vorerst aussetzen. Davon ausgenommen sind besonders dringende Maßnahmen.

Fegebank: Medizinstudierende sollen UKE unterstützen

20. März, 17:43 Uhr: Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und der Dekan der medizinischen Fakultät des UKE, Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus fordern Medizinstudierende zur Mithilfe im UKE auf. Sie sollen vor allem den Pflegedienst unterstützen und so die Mitarbeiter des UKE entlasten.

Interessierte Medizinstudierende können sich ab sofort auf einer eingerichteten Website melden. Es handelt sich um bezahlte Tätigkeiten auf Grundlage eines Hilfskraftvertrags.

„Bitte melden Sie sich beim UKE! Sie können mit Ihrer Unterstützung einen besonders wichtigen Beitrag leisten.“

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank

Stadtreinigung bittet um Hilfe

20. März, 17:23 Uhr: Die Stadtreinigung bittet, den persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern so weit wie möglich zu unterlassen.

„Helfen Sie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich durch möglichst wenig persönlichen Kontakt Gefahren auszusetzen, die vermeidbar sind. Nur so können wir unsere Grundleistungen auch künftig erbringen.“

Geschäftsführer der Stadtreinigung, Professor Dr. Rüdiger Siechau

Hamburg fehlt Schutzkleidung

20. März, 17:21 Uhr: Der Stadt Hamburg fehlt nach Angaben des Bürgermeisters dringend benötigte Schutzkleidung. Es gebe einen Engpass in allen medizinischen Bereichen, teilte er mit. Insgesamt stehen 10 Millionen Euro für den Kauf von Schutzkleidung zur Verfügung.

Fehlende Beatmungsgeräte für den Intensivbereich sollen durch den Bund bereitgestellt werden.

Dreistelliger Millionenbetrag für Schutzschirm

20. März, 17:17 Uhr: Für den gestern angekündigten Corona-Schutzschirm will die Stadt Hamburg einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung stellen.

Genau wie die Entwicklungen um das Virus, seien auch die wirtschaftlichen Entwicklungen dynamisch. Darauf wolle man den Schutzschirm anpassen, so Finanzsenator Andreas Dressel.

Die Maßnahmen der Stadt Hamburg sollen mit denen des Bundes gemeinsam laufen und möglichst unbürokratisch gestaltet werden.

Der Finanzsenator betonte, dass das Rettungspaket auch für Unternehmen sei, die nicht konkret von den Allgemeinverfügungen der Stadt betroffen seien, aber aufgrund der Corona-Krise trotzdem mit Einbußen zu kämpfen haben.

„Wir werden das nötig machen, was nötig ist. Dafür sind wir gut gerüstet.“

Finanzsenator Andreas Dressel

Tschentscher: Kaum „Corona-Partys“ in Hamburg

20. März, 17:02 Uhr: Sogenannte „Corona-Partys“ sind nach Einschätzung von Bürgermeister Tschentscher in Hamburg nicht verbreitet. Das Wochenende werde zeigen, ob eine Ausgangssperre nötig sei. Mehrere Medien hatten zuvor von größeren Gruppen berichtet, die sich trotz Allgemeinverfügung zu Partys im öffentlichen Raum treffen.

„Ich habe den Eindruck, dass in Hamburg sehr viel Vernunft herrscht.“

Bürgermeister Peter Tschentscher

Entscheidung über Ausgangssperre am Sonntag

20. März, 16:16 Uhr: Eine Entscheidung über eine mögliche Ausgangssperre will der Senat am Sonntag treffen. Die Entscheidung hänge von den Entwicklungen der nächsten Tage ab, teilte Bürgermeister Tschentscher mit.

Tschentscher: Weitere Begrenzungen im öffentlichen Raum

20. März, 16:14 Uhr: Der Senat hat soeben eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Damit soll die Bewegung im öffentlichen Raum weiter beschränkt werden.

  • Restaurants müssen komplett geschlossen bleiben. Ausgenommen sind Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf.
  • Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als sechs Personen sind verboten. Ausgenommen sind Familien und Gruppen von Berufstätigen. Über weitere Ausnahmen will der Senat zeitnah informieren.

Polizei: Betrüger nutzen Corona-Krise aus

20. März, 15:10 Uhr: Die Hamburger Polizei warnt vor Betrügern, die die anhaltende Corona-Krise für ihre Maschen ausnutzen. Unter anderem sollen die Täter eine abgewandelte Variante des sogenannten Enkeltricks benutzen: Dabei geben sie sich als Angehörige aus, die an Corona erkrankt sind und nun dringend Geld benötigen.

In anderen Fällen sollen die Betrüger sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamt ausgeben, um sich so Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Auch im Netz sollen die Betrüger mit Webshops und gefälschten E-Mails unterwegs sein.

In Hamburg handelt es sich laut Polizei bislang um Einzelfälle. Sie rät, bei verdächtigen Anrufen, Besuchen oder Mails misstrauisch zu bleiben.

Stadt Hamburg ruft zu Blutspenden auf

20. März, 14:53 Uhr: Die Gesundheitsbehörde appelliert an alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, auch weiterhin Blut zu spenden. Zuletzt hatten Krankenhäuser über Engpässe geklagt.

Neue Allgemeinverfügung zu Beschäftigung an Sonntagen und Arbeitszeiten

20. März, 14:46 Uhr: Der Senat hat eine bis 30. April geltende Allgemeinverfügung erlassen.

Folgende Tätigkeiten sind nun an Sonn- und Feiertagen erlaubt:

  • Produktion, Verpacken (inkl. Abfüllen), Kommissionieren, Liefern, Be- und Entladen und Einräumen
  • Medizinische Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten einschließlich Assistenz- und Hilfstätigkeiten

Außerdem darf bei bestimmten Berufsgruppen die Arbeitszeit auf zwölf Stunden am Tag erhöht werden. Die vollständige Allgemeinverfügung mit allen Informationen ist unter  www.hamburg.de/coronavirus veröffentlicht.

158 Neuerkrankungen – 664 Fälle insgesamt

20. März, 14:40 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 664 gestiegen. Im Vergleich zu den gestrigen Zahlen des Senats sind damit 158 neue Fälle dazugekommen.

Der deutliche Anstieg der Fallzahlen in Hamburg gehe weiterhin auf Reiserückkehrer zurück, heißt es in einer Pressemitteilung. Aktuell befinden sich 26 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, davon liegen sechs auf der Intensivstation.

„Die Zahlen derjenigen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, steigen sowohl in Hamburg als auch bundesweit deutlich. Ich appelliere deshalb eindringlich an alle Hamburgerinnen und Hamburger, sich an die Regeln und Einschränkungen des Senats zu halten.“

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks

Corona-Flashmob: Eimsbüttel klatscht für Helfer

Moia stellt vorübergehend Betrieb

20. März, 11:37 Uhr: Der Fahrdienstleister Moia stellt ab 1. April vorübergehend seinen Betrieb in Hamburg ein. Durch die Corona-Krise habe sich die Nachfrage nach Fahrten in den letzten Tagen drastisch reduziert, heißt es vom Unternehmen.

Polizei Hamburg: „Bleibt daheim!“

20. März, 11:25 Uhr: Die Polizei Hamburg hat dazu aufgerufen, sich an die Verfügungen des Senats zu halten und wenn möglich zuhause zu bleiben.

Bezirksamt rät: Abstand auf Wochenmärkten einhalten

20. März, 11:18 Uhr: Das Bezirksamt Eimsbüttel hat dazu aufgerufen, auf Wochenmärkten den empfohlenen Abstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen einzuhalten. Zurzeit halten sich noch zu wenige Besucher an das Abstandsgebot, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Bezirksamt Eimsbüttel kontrolliert die Einhaltung auf den Märkten.

„Jeder kann und muss helfen, indem er auch auf dem Markt etwa zwei Meter Abstand zu seinem Vordermann hält, vor allem beim Warten vor den Marktständen!“

Bezirkssprecher Kay Becker

586 Corona-Fälle in Hamburg

20. März, 10:09 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut sind 586 Menschen in Hamburg am Corona-Virus erkrankt. Im Vergleich zu gestern hat das Institut seine Zahl um 154 nach oben korrigiert. Die neuesten Fallzahlen des Senats werden gegen Nachmittag erwartet.

Unterstützung für Sportvereine

19. März, 16:54 Uhr: Die Behörde für Inneres und Sport bringt finanzielle Unterstützung für Sportvereine und Organisatoren von Sportveranstaltungen auf den Weg. Über die Hamburgische Investitions- und Förderbank können sie Förderkredite von bis zu 150.00 Euro in Anspruch nehmen. Zins- und Tilgungsbestimmungen sollen auf die Lage der Kreditnehmer angepasst werden.

Zusätzlich können Vereine über die „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HSC) unterstützt werden.

„Wir müssen alles dafür tun, dass wir nach Ende der Maßnahmen wie bisher über einen leistungsstarken Sportbetrieb verfügen.“

Sportsenator Andy Grote

Corona-Schutzschirm für Unternehmen

19. März, 16:37 Uhr: Der Hamburger Senat hat ein Rettungspaket für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler und Privatbetreiber vorgestellt.

Medizinstudierende unterstützen Gesundheitsämter

19. März, 15:45 Uhr: Zurzeit unterstützen 18 Medizinstudierende die Gesundheitsämter der Stadt Hamburg im Kampf gegen das Coronavirus. Sie identifizieren zum Beispiel Kontaktpersonen von Erkrankten und betreuen Personen in Quarantäne.

Die Stadt baut das Programm aus, es soll bereits über hundert Bewerber geben.

506 Corona-Fälle in Hamburg – 92 Neuerkrankungen

19. März, 15:40 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 506 gestiegen. Im Vergleich zu gestern verzeichnet der Senat damit 92 Neuerkrankungen. Der hohe Anstieg der Zahlen ist nach wie vor mit den vielen Rückkehrern aus Risikogebieten zu erklären.

18 Erkrankte befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon liegen vier auf der Intensivstation.

Agentur „RalphaelBrinkert“: Kreativfonds im Wert von 150.000 Euro für Unternehmen

19. März, 15:35 Uhr: Die Hamburger PR-Agentur RaphaelBrinkert will Corona-geschädigten Unternehmen mit Kreativfonds aus der Krise helfen. Bis zum 31. Mai können Leiter von gemeinnützigen Einrichtungen sowie mittelständische Unternehmer unter contact@raphaelbrinkert.com Digital- und Strategie-Leistungen sowie Unterstützung bei PR-und Krisenkommunikation anfragen.

„RaphaelBrinkert“ stellt den Unternehmen dann Eigenleistungen im Wert von bis zu 150.00 Euro kostenfrei zur Verfügung.

„Die Corona-Krise trifft uns alle unverschuldet. Wenn wir nur einem Verein, einer sozialen Einrichtung oder einem Unternehmen aus dem Mittelstand mit unserem Kreativ-Fonds helfen können, die Krise besser zu überstehen oder mittels Kommunikation Hoffnung zu geben, dann hat sich unser Invest gelohnt.“

Raphael Brinkert

Kein Wildfleischverkauf im Niendorfer Gehege

19. März, 15:20 Uhr: Der diesjährige Wildfleischverkauf am 4. April im Niendorfer Gehege fällt aufgrund der Entwicklungen um das Coronavirus aus.

Hamster- oder Vorratskauf? Wir erklären, wie eure Corona-Einkaufsliste aussehen sollte.

Beiersdorf stellt 500 Tonnen Desinfektionsmittel her

19. März, 14:59 Uhr: Der Hamburger Konzern Beiersdorf stellt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie 500 Tonnen Desinfiktionsmittel her. Die Desinfektionsmittel werden vorrangig Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen, wie Polizei und Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Produziert werden soll an Standorten in Hamburg, Tres Cantos (Spanien) und Waldheim (Sachsen).

Teamleiter Johannes Engert bei der Herstellung der Emulsion. Foto: Beiersdorf
Teamleiter Johannes Engert bei der Herstellung der Emulsion. Foto: Beiersdorf

432 Corona-Fälle in Hamburg

19. März, 12:17 Uhr: Das Robert-Koch-Institut zählt nun 432 Corona-Infizierte in Hamburg. Ein Update der Fallzahlen durch den Senat wird gegen Abend erwartet.

Auch Kitas länger geschlossen

19. März, 11:05 Uhr: Die Hamburger Kitas sollen ebenfalls bis zum 19. April geschlossen bleiben. Das berichtet der NDR.

SAGA will Mieter unterstützen

19. März, 10:44 Uhr: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA hat angekündigt, Mieter zu unterstützen, die durch die Corona-Krise in finanzieller Not sind. Bis Ende April sollen folgende Maßnahmen helfen:

  • Fristlose Kündigungen und Zwangsräumungen sollen vermieden werden
  • Stundungsvereinbarungen werden verlängert
  • Mieterhöhungen werden ausgesetzt
  • Gewerbemietern werden Stundungen ermöglicht

 „In dieser außergewöhnlichen Situation ist das der richtige Schritt, um den Menschen – bei all der Sorge um die Gesundheit – die Angst um ihre Wohnung zu nehmen.“

Wohnsenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt

BAföG wird weitergezahlt

19. März, 10:20 Uhr: Trotz des verschobenen Semesterstarts erhalten Hamburger Studierende weiterhin BAföG. Das Sommersemester der Hamburger Hochschulen startet aufgrund der Entwicklungen um die Corona-Krise erst am 20. April.

„Es ist wichtig, dass die Studierenden in Hamburg trotz der Verschiebung der Vorlesungszeit in dieser Ausnahmesituation finanzielle Sicherheit haben.“

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank

Hamburger Schulen bleiben länger geschlossen

18. März, 21:48 Uhr: Die Hamburger Schulen bleiben vorerst bis zum 19. April geschlossen. Das gab Schulsenator Ties Rabe im NDR-Hamburg Journal bekannt. Ursprünglich sollten die Schulen bis zum 29. März geschlossen bleiben.

Ob auch die Kitas länger schließen, ist noch nicht bekannt.

SPD will Testzentrum für Eimsbüttel

18. März, 16:43 Uhr: Die Eimsbütteler SPD-Fraktion schlägt vor, ein Corona-Testzentrum für den Stadtteil einzurichten.

414 Corona-Fälle in Hamburg – 102 Neuerkrankungen

18. März, 16:29 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg hat sich auf 414 erhöht. Im Vergleich zu gestern sind damit 102 weitere Personen erkrankt. Bei den Neuerkrankungen handelt es sich zum größten Teil um Reiserückkehrer.

Durch die vielen Rükkehrer aus Risikogebieten sei in den nächsten Tagen mit einem starken Anstieg an Fällen zu rechnen, teilte die Stadt Hamburg in einer Pressemitteilung mit.

Elf Corona-Patienten befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon liegen zwei auf der Intensivstation.

Arztruf „116117“ wird ausgebaut

18. März, 16:09 Uhr: Die Hotline 116117 wird weiter ausgebaut – sie war durch die vielen Anrufer überlastet. Bürgermeister Tschentscher appellierte gestern aber, den Arztruf nur in begründeten Fällen zu nutzen.

Der Arztruf ist für diejenigen, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem Erkrankten hatten und selbst Symptome aufweisen. Für allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus gibt es die Hotline 428 284 000.

“Wir müssen darum bitten, dass man sich nur meldet, wenn es bestimmte Situationen gibt.”

Bürgermeister Peter Tschentscher

Hamburgs Corona-Fälle liegen weiter über Bundesdurchschnitt

18. März, 14:43 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut zählt Hamburg pro 100.000 Einwohner 19,4 Corona-Erkrankte. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 9,9 Fälle.

358 Corona-Fälle in Hamburg

18. März, 12:44 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg hat sich laut Robert-Koch-Institut auf 358 erhöht. Im Vergleich zum Vortag verzeichnete das Institut 48 neue Fälle.

Hamburger Gastronomen wenden sich in Brief an Stadt

18. März, 12:31 Uhr: In einem offenen Brief machen Hamburger Gastronomen, darunter auch zahlreiche Eimsbütteler Restaurants, auf ihre Existenzängste aufmerksam. Unter dem Hashtag #wirsindbereit fordern sie klare Worte und finanzielle Unterstützung von der Stadt Hamburg.

COVID-19: Offener Brief an die Stadt Hamburg wegen drohender Schließungen von Gastronomie- und HotelbetriebenAn die…

Gepostet von Gastronomie & Hotellerie Deutschland am Dienstag, 17. März 2020

Osterstraßenfest 2020 wird verschoben

18. März, 09:45 Uhr: Das diesjährige Osterstraßenfest wird verschoben. Das teilte der Osterstraße e.V. gemeinsam mit dem Veranstalter Schankwerk mit.

Ansicht von oben: Das Osterstraßenfest 2018. Foto: Vanessa Leitschuh
Osterstraßenfest 2018. Foto: Vanessa Leitschuh

17. März, 16:45 Uhr: „Lange Nacht der Museen“ abgesagt

Auch die „Lange Nacht der Museen“ wurde nun offiziell abgesagt. Sie sollte am Samstag, dem 25. April stattfinden. Ob es einen Nachholtermin gibt, ist noch nicht bekannt.

17. März, 14:44 Uhr: Einzelhandel muss schließen

Seit heute müssen Läden, die keine Lebensmittel oder Drogerieartikel verkaufen, schließen. Einen Monat lang bleiben die Geschäfte zwangsgeschlossen.

Das hatte die Stadt Hamburg Montagabend in einer Ergänzung der Allgemeinverfügung erlassen.

Einige Geschäfte in Hamburg öffneten heute trotzdem. Wer in der Osterstraße allerdings etwas erledigen wollte, stand meist vor verschlossenen Türen:

Bei Edeka Niemerszein in der Osterstraße warteten die Einkäufer teilweise vor der Tür, bis die Regale wieder aufgefüllt waren.

Nicht von der Schließung betroffen sind: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Baumärkte, Tierbedarfsmärkte, Großhandel

17. März, 13:33 Uhr: Weitere Corona-Teststationen geplant

Die Hamburger Behörden planen, weitere Corona-Teststationen einzurichten.

Tests für Beschäftigte kritischer Infrastrukturen:

Für Beschäftigte von sensiblen Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen (Beschäftigte der Feuerwehr, der Polizei, Schulen und Kitas, der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und der Unternehmen der Daseinsvorsorge), die sich in häuslicher Quarantäne befinden, werden drei mobile Teststationen eingerichtet. Bei einem negativen Ergebnis können sie die Arbeit wieder aufnehmen. Die Kosten für den Test werden von den entsprechenden Einrichtungen und Unternehmen getragen.

Tests für Betroffene ohne Symptomatik:

Auch wer bisher keine Symptome aufweist, kann sich künftig auf das Coronavirus testen lassen. Dafür werden sieben Teststationen in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern unter freiem Himmel eingerichtet. Bei negativem Ergebnis müssen die Kosten für den Test selbst getragen werden.

17. März, 13:29 Uhr: Schulen und Kitas bleiben vermutlich länger geschlossen

Die Hamburger Kitas und Schulen sollen vermutlich länger geschlossen bleiben, als bisher angekündigt. Eine Verlängerung sei wahrscheinlich, gab Bürgermeister Tschentscher in einer Pressekonferenz bekannt.

In der Zeit nach Ostern sei ein neues Update in Absprache mit den anderen Bundesländern geplant.

17. März, 13:25 Uhr: Bürgermeister schließt weitere Maßnahmen nicht aus

Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks und Bürgermeister Tschentscher schließen weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise nicht aus. Eine neue Allgemeinverfügung für den Einzelhandel sei bereits in Arbeit.

Eine Ausgangssperre, wie in anderen EU-Ländern sei derzeit aber nicht geplant.

17. März, 13:08 Uhr: Neue Allgemeinverfügung zum Schutz von Risikogruppen

Gesundheitsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks hat eine weitere Allgemeinverfügung verordnet. Sie soll vor allem ältere Menschen schützen. Betroffen sind:

  • Pflegeeinrichtungen
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Krankenhäuser
  • Reha-Einrichtungen
  • Wohngruppen
  • Einrichtungen für Kinder mit seelischer Behinderung
  • Jugendeinrichtungen

Bis auf Weiteres gilt hier ein Betretungsverbot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Kinder unter 16 Jahren sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen.

Die betroffenen Einrichtungen dürfen pro Nutzer maximal einen Besucher für maximal eine Stunde pro Tag empfangen. Kantinen und Cafeterien sind zu schließen.

Tagespflegeeinrichtungen für Senioren werden bis auf Weiteres geschlossen. Eine Notfallbetreuung ist vorgesehen.

Eine zentrale Stelle für hilfsbedürftige ältere Menschen soll eingerichtet werden.

17. März, 12:46 Uhr: 312 Corona-Fälle in Hamburg

Die Zahl der Corona-Patienten in Hamburg hat sich im Vergleich zu gestern um 52 auf 312 Fälle erhöht. In den meisten Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer oder Menschen, die mit Erkrankten Kontakt hatten.

Die Infektionsketten seien immer noch nachvollziehbar, teilte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks mit. Zehn Patienten befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon liegen sechs auf der Intensivstation.

17. März, 11:06 Uhr: Bezirksämter nur für dringende Fälle geöffnet

Auch die Bezirksämter fahren den Publikumsverkehr herunter. Bis auf Weiteres bleiben sie nur für dringende Fälle und Terminkunden geöffnet.

Dafür wird die telefonische Erreichbarkeit erhöht.

„Gerade jetzt erwarten viele Bürgerinnen und Bürger, dass ihre Stadt ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das geht häufig aber auch telefonisch und per Mail.“

Finanzsenator Andreas Dressel

16. März, 18:30 Uhr: Bundesregierung beschließt weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit den Bundesländern weitere Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens in Deutschland beschlossen. Die Umsetzung unterliegt den einzelnen Ländern. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Pressekonferenz um 18 Uhr bekannt gegeben.

Zusätzlich zu den bisherigen Einschränkungen sollen nun auch

  • Verkaufsstellen des Einzelhandels
  • Tierparks
  • Spielplätze

geschlossen bleiben.

Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen und andere Läden, die zur Versorgung der Bürger beitragen, bleiben offen. Diese Läden könnten künftig auch sonntags öffnen.

Zusammenkünfte in Gotteshäusern, wie zum Beispiel Gottesdienste, werden verboten. Es soll Besuchsregelungen für Krankenhäuser und Pflegeheime geben.

Restaurants sollen frühestens um 6 Uhr öffnen und spätestens um 18 Uhr schließen. Deutsche sollen Urlaubsreisen im In- und Ausland unterlassen.

“Wir kommen schneller durch diese Einschränkungen, je besser wir uns an sie halten.”

Bundeskanzlerin Angela Merkel

16. März, 17:31 Uhr: Eimsbütteler wollen „Ode an die Freude“ spielen

In einer Facebook-Veranstaltung ruft eine Eimsbüttelerin dazu auf, täglich um 19 Uhr gemeinsam die „Ode an die Freude“ zu spielen. Die Eimsbütteler sind dazu aufgefordert, aus ihren Fenstern mitzusingen oder auf einem Instrument zu musizieren. Ähnliche Aktionen aus Italien haben die Idee inspiriert.

16. März, 16:51 Uhr: Zugang zu Gerichten eingeschränkt

Auch die Hamburger Justiz reagiert auf die Corona-Krise. Ab sofort ist der Zugang zu Gerichten und Gebäuden der Staatsanwaltschaft für alle verboten, die in den letzen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person hatten. Alle außenstehenden Personen werden ebenfalls gebeten, auf Besuche zu verzichten.

Verhandlungen werden auf dringende Fälle reduziert. Die vorsitzenden Richter entscheiden darüber im Einzelfall.

„Auch die Justiz steht vor immensen Herausforderungen. Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Das bedeutet erhebliche Einschnitte bei fast allen Abläufen.“

Jusizsenator Dr. Till Steffen

16. März, 16:41 Uhr: Finanzämter bleiben geschlossen

Alle Hamburger Finanzämter bleiben bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ämter bauen dafür ihre telefonische Erreichbarkeit aus.

„Es geht darum, die Einsatzfähigkeit unserer Steuerverwaltung auch in Krisenzeiten sicherzustellen und eine weitere Verbreitung des Virus z. B. durch Übertragung in Wartebereichen einzudämmen.“

Finanzsenator Andreas Dressel

16. März, 15:04 Uhr: 260 Corona-Fälle in Hamburg

Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 260 gestiegen. Bei den 64 neuen Fällen soll es sich überweigend um Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder um Personen, die mit Erkrankten Kontakt hatten, handeln. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Hamburg hervor.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz rechnet in den kommenden Tagen mit einem starken Anstieg der Erkrankungen. Grund ist die Rückreisewelle aus Risikogebieten. Aktuell werden in Hamburg 16 Corona-Patienten stationär behandelt – vier davon auf der Intensivstation.

16. März, 14:59 Uhr: Erster Todesfall in Verbindung mit Coronavirus in Hamburg bestätigt

In Hamburg ist ein 76-Jähriger verstorben, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde. Noch ist unklar, ob das Virus auch Todesursache war. Der Bewohner des Hospiz Alstertal verstarb bereits am Freitag, das Virus wurde erst am Sonntag nachgewiesen. Weitere Ermittlungen laufen, heißt es in einer Pressemitteilung.

16. März, 12:48 Uhr: Winternotprogramm in Lokstedt bleibt geöffnet

Das Winternotprogramm für Obdachlose in der Kollaustraße bleibt regulär geöffnet. Die Vorsichtsmaßnahmen seien aber erhöht worden, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Besuchern zu gewährleisten, so ein Pressesprecher der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. Der Standort sei auf die Isolierung von möglichen Verdachtsfällen vorbereitet.

Zuvor war ein Nutzer der Unterkunft in der Friesenstraße positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Nutzer des Standorts stehen seitdem unter Quarantäne. „Das bedeutet, dass die üblicherweise nur zur Übernachtung genutzte Unterkunft für die kommenden 14 Tage zum dauerhaften Aufenthaltsort der obdachlosen Menschen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung.

16. März, 12:20 Uhr: Osterstraßenfest wird vermutlich verschoben

Das Osterstraßenfest 2020 wird vermutlich verschoben. Das teilte die Quartiersmanagerin des Osterstraße e.V., Arlette Andrae den Eimsbütteler Nachrichten mit. Eine abschließende Entscheidung wolle man nächste Woche treffen, so der Veranstalter Schankwerk. Das Osterstraßenfest sollte ursprünglich vom 2. bis zum 3. Mai stattfinden. Bis zum 30. April sind alle öffentlichen Veranstaltungen in Hamburg untersagt.

16. März, 11:37 Uhr: Corona-Fälle in Hamburg über Bundesdurchschnitt

In Hamburg sind 8,8 Personen pro 100.000 Einwohner am neuartigen Coronavirus erkrankt. Damit liegt die Stadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,8 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner.

Ein starker Anstieg der Fälle ist seit dem 10. März zu verzeichnen. Das zeigt eine Grafik des Max-Delbrück-Centrum aus Berlin. Ein möglicher Grund dafür sind die Rückkehrer aus Risikogebieten zum Ende der Frühjahrsferien in Hamburg. 

16. März, 11:07 Uhr: Ausschüsse im Bezirksamt Eimsbüttel fallen aus

Im Bezirksamt Eimsbüttel fallen folgende Ausschüsse aus:

  • Kerngebietsausschuss (Montag, 16. März)
  • Stadtplanungsausschuss (Dienstag, 17. März)
  • Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit, Umwelt, Verbraucherschutz, Wirtschaft und Digitalisierung (Mittwoch, 18. März).

Im Regionalausschuss Lokstedt/Niendorf/Schnelsen (Montag, 16. März) findet nur der nicht-öffentliche Teil der Sitzung statt.

„Weil sich die Sachlage täglich ändert, wird es wahrscheinlich zu weiteren, spontan angekündigten Änderungen im Ablauf der Bezirksversammlung kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.“

Dr. Miriam Putz, Vorsitzende der Bezirksversammlung

16. März, 10:46 Uhr: Stadt Hamburg erlässt weitere Allgemeinverfügung

Seit heute morgen gilt eine weitere Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg. Damit wird das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind unabhängig von der Teilnehmerzahl bis zum 30. April 2020 untersagt.

Bis auf Weiteres schließen müssen unter anderem:

  • Clubs, Bars und Diskotheken
  • Kinos
  • Schwimmbäder, Fitness- und Sportstudios sowie Sportvereine
  • Bordelle
  • Jugend- und Stadtteilkulturzentren
  • Seniorentreffs
  • Bibliotheken
  • Musikschulen und Einrichtungen der Hamburger Volkshochschule
  • Messen und Ausstellungen
  • Theater

Gaststätten und Restaurants dürfen nur öffnen, wenn ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sitz- oder Stehplätzen eingehalten wird. Einige Restaurants haben sich bereits dazu entschieden, trotzdem zu schließen.

Private Veranstaltungen sind für bis zu 100 Personen erlaubt. Die Behörde empfiehlt aber, auch diese Veranstaltungen wenn möglich zu verschieben.

Wochenmärkte finden weiterhin statt.

„Es handelt sich um den umfassendsten Eingriff in das öffentliche Leben Hamburgs seit vielen Jahrzehnten. Ich werbe bei den Hamburgerinnen und Hamburgern um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und bitte, mit der Situation besonnen und hilfsbereit umzugehen.“

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer Storcks

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg zum Nachlesen.

16. März, 10:44 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hamburg ist auf 196 angestiegen (Stand 15. März)

14. März, 17:54 Uhr: Gesundheitsbehörde arbeitet an verschärften Regeln für Veranstaltungen

Die Gesundheitsbehörde Hamburg plant derzeit, eine weitere Allgemeinverfügung für Veranstaltungen zu erlassen.

14. März, 17:50 Uhr: Hamburg zählt 158 bestätigte Fälle

Laut der Gesundheitsbehörde wurden seit gestern 35 weitere Fälle von Erkrankungen mit COVID-19 in Hamburg bestätigt. Damit ist die Zahl der Infizierten in der Hansestadt auf 158 Menschen gestiegen.

Trotz steigender Infektionszahlen seien die Fälle immer noch nachverfolgbar.

14. März, 17:30 Uhr: Prüfungen an der Uni Hamburg verschoben

In Abstimmung mit Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank gab der Präsident der Universität Hamburg nun bekannt, dass alle Prüfungen bis zum 20. April untersagt sind.

In welchem Zeitraum die Prüfungen nachgeholt werden, steht derzeit noch nicht fest.

14. März, 13:12 Uhr: Klausuren an Uni Hamburg finden statt – Petition gestartet

Obwohl der Semesterbeginn an der Uni Hamburg gestern auf den 20. April verschoben wurde, sollen die noch anstehenden Prüfungen des laufenden Semesters stattfinden.

Nun wurde eine Petition gestartet, die sich an den Präsidenten der Universität sowie an den Ersten Bürgermeister richtet. Die Initiatoren fordern, die Klausuren zu verschieben.

14. März, 07:52 Uhr: Hankook-Sportcenter stellt den Betrieb ein

Auch das Hankook-Sportcenter in Stellingen stellt den gesamten Betrieb bis auf Weiteres ein.

Der Hamburger Sportbund (HSB) hatte gestern aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation seinen Mitgliedsorganisationen dringend empfohlen den Sportbetrieb komplett einzustellen.

„Viele Vereine und Fachverbände planen dies bereits oder haben das schon umgesetzt. Dieser Schritt ist sicher in der Sportgeschichte unserer Stadt einmalig, aber wir haben in der jetzigen Situation als größte freiwillige Personenorganisation auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung.“

Olaf Jessen, Inhaber Hankook-Sportcenter

13. März, 18:54 Uhr: Abaton-Kino bleibt geöffnet

Das Abaton-Kino bleibt trotz des Coronavirus geöffnet, erhöht aber die Hygienemaßnahmen. Besucher werden gebeten, Tickets online zu buchen und bargeldlos zu bezahlen.

13. März, 18:45 Uhr: KVH warnt: Wegen Corona nicht in die Arztpraxen gehen!

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) rät bei Corona-Verdacht keine Arztpraxis zu besuchen. „Wenn die nachfolgenden Hinweise nicht beachtet werden, droht eine Gefährdung der Behandlung von Patienten mit anderen Erkrankungen“, warnt Walter Plassmann, KVH-Vorsitzender.

Wie soll ich mich bei Verdacht auf COVID-19 also verhalten?

  • Wer aus einem Risikogebiet kommt oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte und Erkältungs-Symptome aufweist, sollte telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf Hamburg (116117) kontaktieren. Eine Praxis, Notfallpraxis oder ein Krankenhaus sollten unter keinen Umständen aufgesucht werden.
  • Personen, die aus einem Risikogebiet kommen und keine Erkältungs-Symptome aufweisen, werden nach einer „Allgemeinverfügung“ der Behörde für Gesundheit und Soziales „dringend“ angehalten, eine freiwillige 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Informationen hierzu gibt es weder beim Arzt noch bei der Rufnummer 116117, sondern ausschließlich unter der BGV-Hotline 040 428 284 000.

„Nur wenn wir alle uns an diese Regeln halten, können wir die Funktionsfähigkeit des ambulanten Gesundheitssystems aufrechterhalten“,
appelliert KV-Chef Plassmann an die Bevölkerung. Ein einziger Corona-Patient, der unangemeldet in die Praxis gehe, könne die
Schließung dieser Praxis verursachen.

13. März, 18:18 Uhr: Museum am Rothenbaum (MARKK) und Bücherhallen schließen bis auf Weiteres

Auch das MARKK schließt ab morgen bis auf Weiteres seine Türen. Die Schließung geschieht in Absprache mit der Behörde für Kultur und Medien Hamburgs. Sämtliche andere staatliche Kultureinrichtungen haben sich ebenfalls dazu entschlossen, vorläufig zu schließen. Dazu gehört auch die Bücherhalle Eimsbüttel im Doormannsweg.

13. März, 17:50 Uhr: Universität Hamburg verschiebt Sommersemester

Die Universität Hamburg verschiebt das Sommersemester vom 1. auf den 20. April. Alle öffentlichen Gebäude der Universität bleiben bis dahin geschlossen, dazu gehören auch Bibliotheken und Museen. Sämtliche Veranstaltungen werden abgesagt. Die einzelnen Fakultäten suchen nach Lösungen für anstehende Prüfungen. Die Universität informiert fortlaufend über ihre Website.

Die Universität Hamburg bleibt bis zum 20. April geschlossen. Foto: Fabian Henning

13. März, 17:44 Uhr: „Tonali-Saal“ vorläufig geschlossen

Der Tonali-Saal ist von heute bis zum 30. April geschlossen. Sämtliche Hamburger Schulkonzerte wurden abgesagt. Weitere Informationen auf der Website von Tonali.

13. März, 17:09 Uhr: „Logo“ rechnet mit Ausfällen

Der Musikclub Logo rechnet mit Konzert-Ausfällen. Unter anderem wird die Irish Party am Samstag verlegt. Weitere Informationen zu den betroffenen Shows findet ihr auf der Website des Logo.

Das Logo Hamburg. Foto: Marianne Bruhns

13. März, 17:07 Uhr: „Birdland“ bleibt geöffnet

Der Musikclub Birdland in der Gärtnerstraße bleibt trotz des Coronavirus bis auf Weiteres geöffnet. „Da wir ein recht kleiner Club sind und es bis jetzt kein klares Verbot der Politik und der Behörden gibt, finden unsere geplanten Konzerte weiterhin statt“, heißt es auf Facebook.

13. März, 16:59 Uhr: Tierpark Hagenbeck schließt Tropenaquarium

Auch das Tropenaquarium im Tierpark Hagenbeck bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das teilte der Tierpark soeben auf seiner Website mit. Weiter bittet der Zoo Besucher darum, nicht mehr mit Bargeld zu bezahlen, sondern elektronische Bezahlmethoden zu nutzen.

13. März, 16:58 Uhr: Hamburger Kammerspiele stellen Betrieb ein

Auch die Hamburger Kammerspiele in der Hartungstraße stellen den Betrieb ab Samstag, den 14. März vorläufig ein. „Es ist uns ein Anliegen, der Gesundheitssicherheit der Bevölkerung Rechnung zu tragen und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten“, heißt es auf der Website.

13. März, 16:31 Uhr: 123 Infizierte in Hamburg

123 Personen in Hamburg sind nach heutigem Stand mit dem Coronavirus infiziert.

  • Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: “Wir haben von gestern auf heute eine Steigerung der Fallzahlen um 50 Prozent. (…) Die Fälle sind immer noch zurückverfolgbar. Isolation der Betroffenen und Kontaktpersonen läuft weiter.”

13. März, 16:24 Uhr: ETV stellt Sportbetrieb komplett ein

Der ETV stellt ab Sonnabend, den 14. März bis zum 29. März den kompletten Sportbetrieb ein. „Wir wollen mit diesem Schritt helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und seine Verbreitung zu verlangsamen“, so ETV-Vorstandsvorsitzender Frank Fechner am Freitagnachmittag. Auch der Kinderflohmarkt am 19. April wird abgesagt. Aktuell gibt es keine Verdachtsfälle im Verein.

13. März, 16:06 Uhr: KAIFU-Lodge über Maßnahmen zum Coronavirus

Auch die KAIFU-Lodge informiert ihre Mitglieder über geplante Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Kursteilnehmerzahl soll pro Kurs reduziert werden. Einige Trainingsgeräte und Trainingsflächen werden gesperrt. Zudem schließt die Kinderbetreuung und es kommt zu Einschränkungen im Restaurantbetrieb.

Der Hamburger Sportbund empfiehlt seinen Mitgliedern, den Sportbetrieb bis auf Weiteres komplett einzustellen.

13. März, 16:04 Uhr: Tierpark Hagenbeck reagiert auf Coronavirus

Derweil werden immer mehr öffentliche Veranstaltungen in Hamburg abgesagt, darunter auch die Aktion „Hamburg räumt auf“ der Hamburger Stadtreinigung. Auch der Tierpark Hagenbeck reagiert auf das Virus: Die Schaufütterungen bei den Orang-Utans und im Tropenaquarium werden abgesagt. „Somit findet keine Bollerwagen- und Obst- und Gemüseausgabe statt“, teilt der Zoo auf seiner Internetseite mit.

13. März, 15:53 Uhr: Vordere Bustüren beim HVV bleiben geschlossen

Ab Samstag bleiben die vorderen Bustüren beim HVV geschlossen. Tickets können dann nicht mehr beim Busfahrer gekauft werden. Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrkarten über die App oder am Ticketautomaten zu kaufen. Die Maßnahme wird präventiv getroffen, um die Busfahrer vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, teilt der HVV in einer Pressemitteilung mit.

Viele Türen der U- und S-Bahnen sowie der Busse öffnen sich künftig automatisch.

13. März, 15:32 Uhr: Hamburg schließt Schulen und Kitas

Die Stadt Hamburg folgt anderen Bundesländern und schließt als Folge der zunehmenden Corona-Infektionen alle Schulen bis zum 29. März. Für Schüler bis 14 Jahre gibt es eine Notfallbetreuung. Alle Prüfungen finden wie geplant statt, auch um die Abiturprüfungen sicherzustellen.

  • Schulsenator Ties Rabe: „Über tägliche Newsletter werden wir die Eltern und die Schulöffentlichkeit sowie die Schulleitungen zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren.“ Weitere Informationen zu den verlängerten Ferien hier.
  • Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: “Wir müssen abwägen, das öffentliche Leben vollständig einzustellen oder das sein zu lassen, worauf man gut verzichten kann. Oder worauf man zeitweise unter Schmerzen verzichten kann – nämlich den Schulunterricht.”

Auch der Kita-Betrieb wird eingestellt. Eltern werden gebeten, ihre Kinder bis zum 29. März zuhause zu betreuen. Die Behörde rät von einer Betreuung durch Großeltern oder andere Personen der Risikogruppe ab. Eine Betreuung ist nur für diejenigen sichergestellt, die unbedingt darauf angewiesen sind: Vor allem für Kinder von Eltern, deren Arbeit wichtig für die „Aufrechterhaltung der Infrastruktur“ ist (z.B. Polizisten, Feuerwehrleute oder Ärzte).


Am Donnerstag informierte die Leiterin des Gesundheitsamts Eimsbüttel im Hauptauschuss der Bezirksversammlung über die gestrige Lage zum Coronavirus:

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