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Das Jump House in Stellingen: 40 Trampoline gehen nahtlos ineinander über. Foto: Lea Freist
Sportliche Auszeichnung

Jump House in Stellingen erhält Hamburger Gründerpreis

Die Chefs des Jump House in Stellingen sind am Montagabend mit dem Hamburger Gründerpreis 2016 ausgezeichnet worden. Im Dezember 2014 eröffneten Till Walz und Christoph Ahmadi den bis dahin größten Trampolinpark Deutschlands.

Von Lea Z. Freist

“Wie ein Känguru von Trampolin zu Trampolin springen”, so beschreibt es Isabel Albrecht vom Jump House – auf mehr als 140 Trampolinen kann man in der Kieler Straße Salti üben, sich 3D-mäßig von den Trampolin-Seitenwänden abfedern lassen oder in eine Schaumstoffgrube versinken. Schulklassen unternehmen ihre Ausflüge in den rund 2000 Quadratmeter weiten Trampolinpark, Kinder feiern ihre Geburtstage und Erwachsene üben springend das Körbewerfen am Basketballfeld.

Idee aus Las Vegas

Der undotierte Hamburger Gründerpreis würdigt unternehmerische Initiative, Mut und Erfolg. Das haben Christoph Ahmadi und Till Walz bewiesen. Seit ihrer Kindheit sind sie befreundet, haben im Verein Hockey gespielt und wollten schon immer etwas Gemeinsames auf die Beine stellen.

Christoph Ahmadi, Mitgesellschafter des Jump House und Gründer und Chef Till Walz sind Hamburgs Existenzgründer 2016. Foto: Haspa
Christoph Ahmadi und Till Walz vom Jump House sind Hamburgs Existenzgründer 2016. Foto: Haspa

Die Idee für die Trampolinparks stammt aus den USA. Auf einer Messe in Las Vegas lernten Ahmadi und Walz das Konzept des Trampolinparks kennen. Sie guckten es sich an und waren nach dem Ausprobieren überzeugt, dass der ungewöhnliche Freizeitsport auch auf dem deutschen Markt funktioniert.

Existenzgründer des Jahres

Zusammen mit der Handels- und Handwerkskammer sowie dem Fernsehsender Hamburg 1, Studio Hamburg und dem Abendblatt veranstaltet die Haspa das jährliche Event. Am Montagabend überreichte der Chefredakteur des Abendblatts Lars Haider in der Fischauktionshalle die Auszeichnung in der Kategorie Existenzgründer an die Chefs des Jump House, Till Walz und Christoph Ahmadi. “Wir sind wahnsinnig stolz”, sagt Sprecherin Albrecht.

Die Hamburger nehmen die Trampolinhalle gut an: Im ersten Jahr konnte das Jump House über 100.000 Besucher verzeichnen. Am Wochenende und in den Ferien seien sie fast ausgebucht, bestätigt Isabel Albrecht. Nicht nur Kinder gefalle es gut, meist seien ihre Eltern kaum noch von den Trampolinen wegzubekommen, erzählt Mitarbeiterin Amelie Storch.

Kunststücke auf Trampolinen: Im ersten Jahr waren über 100.000 Besucher im Jump House. Foto: Lea Freist
Kunststücke auf Trampolinen: Im ersten Jahr waren über 100.000 Besucher im Jump House. Foto: Lea Freist

Tennisfläche wird zu Trampolinspielplatz

Mittlerweile beschäftigt das Jump House 250 Mitarbeiter. Und sie wollen sich vergrößern. In diesem Jahr haben zwei weitere Häuser von Jump House in Deutschland eröffnet, im März in Berlin, das Hamburg als größten Trampolinpark ablöste und im Juli in Flensburg. Kommenden Monat feiert das Jump House in Köln Eröffnung.

Früher wurde die Fläche in der Kieler Straße als Tennishalle genutzt, erst im Herbst vergangenen Jahres vergrößerte das Jump House seine Aktionsfläche und strich die letzten Tennisplätze. Stattdessen wird dort nun Völkerball auf Trampolinen gespielt und es finden zweimal wöchentlich Fitnesskurse statt.

„Momentan sind wir immer auf der Suche nach Immobilien in ganz Deutschland“, sagt Isabel Albrecht. 2017 sollen mindestens vier neue Trampolinparks eröffnen.

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