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Der provisorische Bauzaun, soll bald einem festen weichen. Foto: Ada von der Decken

Neubau am Geomatikum

Der Hamburger Senat hat am Dienstagvormittag der Finanzierung für den geplanten Neubau am Geomatikum zugestimmt. In einer Pressekonferenz stellte Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt die konkreten Pläne für das Forschungsgebäude vor.

Von Dagny Lack

Der Universitätscampus an der Bundesstraße soll modernisiert und neugestaltet werden. Hierzu bekommt die Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) ein neues Forschungsgebäude gegenüber dem Geomatikum. Noch in diesem Jahr sollen dort die Bauarbeiten beginnen. Auf einer Fläche von rund 22.000m² wird ein Neubau entstehen, in dem künftig die Klimaforschung und die Geowissenschaften untergebracht sein werden. Die voraussichtlichen Kosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 177 Millionen Euro.

Dieses Budget sei nach dem Modell des kostenstabilen Bauens berechnet worden und berücksichtige sämtliche Kostenrisiken, sagte Stapelfeldt. So wolle man Kostenexplosionen, wie sie beispielsweise beim Bau der Elbphilharmonie aufgetreten seien, verhindern. Ursprünglich waren jedoch nur zwischen 120 und 140 Millionen Euro veranschlagt worden. Spätestens 2019 solle der Bau fertiggestellt sein.

So soll der Neubau aussehen. Quelle: Wissenschaftsbehörde
So soll der Neubau aussehen. Quelle: Wissenschaftsbehörde

Neues Forschungsgebäude am Campus Bahrenfeld

Auch der Campus Bahrenfeld der Universität Hamburg soll umgestaltet werden. In der Nähe des DESY soll ein neues Forschungsgebäude für das Center for Hybrid Nanostructures (CHYN) mit rund 4.650m² Fläche entstehen. Hierfür belaufen sich die Kosten auf rund 61 Millionen Euro. „Diese Bauvorhaben sind zwei wichtige Signale für den Wissenschaftsstandort Hamburg“, sagte Stapelfeldt.

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