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So könnte ein "Denkzettel" angebracht werden. Foto: Fabian Hennig
Fahrradsicherheit

„Radwegparker“: ADFC lässt Bürger „Denkzettel“ verteilen

Der "ADFC Hamburg" und das "Forum Verkehrssicherheit" starten heute die Aktion "#radwegparker" gegen Falschparker auf Radwegen. Bei den "Denkzetteln" handelt es sich um symbolische Strafzettel, die jeder zu Hause ausdrucken kann.

Von Fabian Hennig

Weil die Stadt Hamburg zur Fahrradstadt werden soll, entstehen immer mehr Fahrradspuren auf der Straße. Zwangsläufig parken Autofahrer auch immer wieder auf diesen Radwegen – so zum Beispiel auf der Osterstraße.

Aus diesem Grund möchte der Fahrradclub „ADFC“ und das „Forum Verkehrssicherheit“ mit zu Hause ausdruckbaren „Denkzetteln“ und Großflächenplakaten auf das Problem aufmerksam. Laut ADFC gefährden Falschparker auf Radstreifen durch ihr rücksichtsloses Verhalten andere Menschen im Straßenverkehr.

Problem für Radfahrer

„Zugeparkte Radfahrstreifen sind ein echtes Ärgernis“, sagte Johanna Drescher vom ADFC Hamburg. Statt auf ihrer eigenen Spur zügig radeln zu können, müssten Radfahrer sich in den schnell fließenden Autoverkehr einfädeln.

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Deswegen seien Falschparker ein Sicherheitsrisiko und eine Gefahr – vor allem für noch wenig geübte Radfahrer wie Kinder oder Menschen, die nicht jeden Tag radeln. Drescher appelliert daher an alle Autofahrer, mehr Rücksicht zu nehmen.

„Denkzettel“ und Hashtag-Aktion

Nun rufen die beteiligten Akteure die Bürger auf, die sogenannten „Denkzettel“ zu verteilen und unter dem Hashtag #radwegparker in den sozialen Medien zu teilen. Dabei muss allerdings auf das Nummernschild verzichtet werden, erklärt der ADFC.

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Die Aktion #radwegparker wird vom ADFC Hamburg gemeinsam mit dem Forum Verkehrssicherheit durchgeführt. Mehr als 25 Hamburger Organisationen hatten im Juli 2008 gemeinsam das Forum Verkehrssicherheit gegründet. Mitglieder sind unter anderem die Behörde für Inneres und Sport, Polizei Hamburg, ADFC, ADAC Hansa und der Landesbetrieb Verkehr.

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