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Auch über die Fruchtallee führte die Critical Mass. fotos.nocke.de/

Rekord bei Critical Mass

Mehr als 5.000 Teilnehmer sind am Freitagabend beim Radevent Critical Mass dabei gewesen. Die Route führte auch durch Eimsbüttel.

Von Ada von der Decken
Fahrräder soweit das Auge reicht auf der Edmund-Siemers-Allee Richtung Eimsbüttel. <a href="http://www.nocke.de">www.nocke.de</a>
Fahrräder soweit das Auge reicht auf der Edmund-Siemers-Allee Richtung Eimsbüttel. www.nocke.de

Auch durch Eimsbüttel rollte die Critical Mass. Von der Alster kommend, wo es um 19 Uhr an der Alsterwiese Schwanenwik losging, führte die Strecke vorbei am Dammtor, Fernsehturm und Schlump bis zur Fruchtallee. Dort bog die Masse auf den Ring 2 ab und verließ den Bezirk Eimsbüttel an der Hoheluftchaussee Richtung Eppendorf und Barmbek. Insgesamt legten die Radfahrer an dem Abend knapp 40 Kilometer zurück und waren mehr als drei Stunden lang unterwegs. So viele wie am Freitag hatten noch nie an der Aktion teilgenommen. Laut Critical-Mass-Twitter-Account standen 5069 Teilnehmer auf einem Zähler.

Die Riesenradtour ist übrigens ganz legal: Die Straßenverkehrsordnung regelt, dass mehr als 15 Radfahrer als Verband gelten und zusammen auf der Straße fahren dürfen. Auch wenn es mehrere tausend Teilnehmer sind, nach den Verkehrsregeln zählen sie als ein Fahrzeug. Der übrige Verkehr muss die Critical Mass passieren lassen. „We are not blocking traffic, WE ARE TRAFFIC!“, lautet das Motto des Events.

Auch über die Fruchtallee führte die Critical Mass. <a href="http://www.nocke.de">www.nocke.de</a>
Auch über die Fruchtallee führte die Critical Mass. www.nocke.de

In Hamburg treffen sich die Radfahrer an jedem letzten Freitag im Monat. Der Ort wird jeweils am Tag der Critical Mass bekanntgegeben. Die Polizei begleitet das Ganze und unterstützt beim Absichern. Da sich der Streckenverlauf aber spontan entwickelt, sperren auch die Radler selbst die Straßen (corken).

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