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Die Lenzsiedlung in Eimsbüttel: das Ziel der Demonstration des Roten Aufbaus. Foto: Josefa Raschendorfer
Das Ziel der Demonstration des Roten Aufbaus ist die Lenzsiedlung in Eimsbüttel. Symbolfoto: Josefa Raschendorfer
Demonstration

Revolutionäre 1. Mai-Demo: Roter Aufbau zieht durch Eimsbüttel

Für den Abend des 1. Mai hat die linksgerichtete Gruppierung Roter Aufbau eine Demonstration in Eimsbüttel angemeldet. Die Polizei geht von mehr als 1.000 Demonstrierenden aus.

Von Catharina Rudschies

Die linksgerichtete Gruppierung Roter Aufbau wird am 1. Mai in Eimsbüttel demonstrieren. Starten soll die Demonstration um 18 Uhr an der S-Bahn-Station Sternschanze. Der grobe Streckenverlauf ist nach Angaben der Polizei über die Fruchtallee, den Eppendorfer Weg, die Osterstraße, den Heußweg bis zum Endpunkt an der Hagenbeckstraße. Der Rote Aufbau verkündete in den sozialen Medien, das Ziel solle die Lenzsiedlung in Eimsbüttel sein. (Demo-Liveticker zum1. Mai)

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Ausbeutung“ geht der Rote Aufbau gegen ungerechte Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen auf die Straße. Der Rote Aufbau fordert einen 4-Stunden-Tag bei vollen Löhnen und spricht sich klar gegen den Kapitalismus aus.

Mehr als 1.000 Demonstrierende

Angemeldet sind offiziell 1.000 Demonstrierende. Die Polizei geht aber davon aus, dass es auch mehr werden könnten. In Altona startet um 16 Uhr eine Demonstration der linksautonomen Gruppierung Antifa Altona Ost, die zur Station Sternschanze ziehen wird. Sie ruft dazu auf, sich im Anschluss an den Jugendblock der Demonstration des Roten Aufbaus anzuschließen. Dass sich die Demonstrationszüge der beiden Gruppen an der Sternschanze zusammenschließen, ist also wahrscheinlich.

Die Gruppierung Roter Aufbau

Der Rote Aufbau ist aus der Organisation Rote Szene Hamburg hervorgegangen. In der Vergangenheit ist es bei Demonstrationen der Gruppierung am 1. Mai schon häufiger zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Letztes Jahr verlief die Demonstration aber weitestgehend friedlich.

Laut Pressesprecher Timo Zill der Polizei Hamburg gäbe es für die diesjährige Demonstration keine Informationen zu geplanten Gewalttätigkeiten. Auf Nachfrage, wie die Polizei die Gewaltbereitschaft einschätze, sagte Zill: „Der Rote Aufbau ist eine Gruppierung mit linksextremistischen Motiven. Wir sind mit genügend Einsatzkräften vor Ort und werden am 1. Mai schauen, dass es ruhig und friedlich bleibt.“ Die Polizei Hamburg wird mit einem Großaufgebot mit Verstärkung aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie der Bundespolizei vor Ort sein.

Demonstrationen am 1. Mai

Am 1. Mai sind in Hamburg mehrere Demonstrationen geplant, darunter auch einige in Eimsbüttel. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg wird vom Bahnhof Dammtor ab 11 Uhr zur U-Bahn-Station Osterstraße ziehen, wo es nach der Kundgebung auch noch ein Rahmenprogramm geben wird. Zudem hat die islam- und ausländerfeindliche Bewegung Pegida München für den 30. April und den 1. Mai eine Versammlung am U-Bahnhof Schlump angemeldet.

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Die Bewegung „Extinction Rebellion“ hat heute die Zufahrt zum NDR Lokstedt blockiert. Die Umweltaktivisten forderten eine bessere Berichterstattung zur Klimakrise.

Die Auswirkungen von Corona zeigen sich: Im Mai waren deutlich mehr Eimsbütteler arbeitslos, als noch im letzten Jahr. Besonders betroffen sind junge Erwachsene.

Am Tag der Arbeit haben sich etwa 2.500 Menschen an einer Kundgebung des „Roten Aufbaus“ beteiligt. Die Demonstration mit dem Motto „Gemeinsam gegen Ausbeutung“ blieb weitestgehend friedlich.

Sie wollen Eimsbüttels Gastroszene aufmischen: „Mischpoké“ versorgt den Stellinger Weg ab heute mit hawaiianischen Bowls, Smoothies und gesunden Wraps.

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