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Silvester 2018. Foto: Vanessa Leitschuh
Wer in diesem Jahr keine Lust auf Feuerwerkspektakel und eine schrille Silvesterparty hat, findet in Eimsbüttel Alternativen für den Jahreswechsel. Foto: Vanessa Leitschuh
Jahreswechsel

Silvester mal anders

Jedes Jahr stellt sich die Frage nach der angemessenen Art, das neue Jahr zu begrüßen. Die Suche nach der besten, der schrillsten, der aufregendsten Silvesterparty löst sich jedoch nicht immer in Wohlgefallen auf. Wir haben ein Alternativprogramm für all diejenigen zusammengestellt, die mal ein wenig anders ins neue Jahr rutschen wollen.

Von Nele Deutschmann

Wie jedes Jahr stellt sich zum Jahresende die Frage: Wo und wie feiert man Silvester? Ruhig und besinnlich mit den engsten Freunden oder doch mit einer rauschenden Silvesterparty? Um die Qual der Wahl ein wenig zu lindern, haben wir einige Veranstaltungen zusammengetragen.

Theater, Theater!

Den Jahreswechsel im samtig roten Theatersaal verbringen? Die Hamburger Kammerspiele machen es möglich. Gleich zwei Mal wird am Silvesterabend die Komödie „Der rechte Auserwählte“ gespielt. Um 19 Uhr und um 21.45 Uhr kann das rasante Stück, dass an die “Das wird man doch noch mal sagen dürfen”-Debatten anknüpft und von Jean-Claude Berutti inszeniert wurde, besucht werden – Gute Laune ist garantiert!

Wintermode: Das trägt Eimsbüttel

Kalt ist es geworden in Eimsbüttel - Zeit auch den eigenen Kleiderschrank auf den Winter einzustellen. Wir zeigen, wie sich die Eimsbütteler bei diesen Temperaturen kleiden und welche Trends euch erwarten.

Wie schon bei anderen Arbeiten des Dramatikers Eric Assous lebt das Stück von rasantem Wortwitz, schnellen Wechseln, präzise gezeichneten Charakteren und der Darstellung menschlicher Abgründe. Überraschende Wendungen und pointierte Unverschämtheiten halten das Publikum bei Laune und sorgen für laute Lacher.

Dies ist natürlich auch den großartigen und prominent besetzten Darstellern geschuldet. Volker Zack Michalowski, Stefan Jürgens, Ruth Marie Kröger, Wanda Perdelwitz und Ole Schlosshauer geben in ihrem Spiel einander die Klinge in die Hand.

„Der rechte Auserwählte“. Foto: Anatol Kotte

Silvester im legendären Jazzclub

Lust ins neue Jahr zu swingen? Beschwingt ins neue Jahr rutschen geht am besten mit der passenden musikalischen Untermalung. Am 31. Dezember könnt ihr im Birdland an einem ganz besonderen Silvester-Event teilnehmen. Unter dem Motto “Let’s Swing in the New Year” präsentiert die Jazzsängerin und Entertainerin Julie Silvera ein exklusives und garantiert unterhaltsames Silvesterprogramm und führt beschwingt durch den Jahreswechsel.

Selbstverständlich bekommt ihr sowohl einen Neujahrsprosecco als auch Berliner. Unterstützt wird die Sängerin von Mischa Schumann am Klavier, Thomas Biller am Bass und Moritz Hamm am Schlagzeug. Ab 00:30 Uhr könnt ihr dann das Feuerwerk genießen oder euch der “Neujahr-Jam-Session” anschließen, die im Anschluss im Birdland stattfindet.

Die Jam-Session ist im Birland eine Veranstaltung mit Tradition: Schon seit über 30 Jahren kommen hier Liebhaber der überwiegend instrumentalen Jazzmusik zusammen. Bis zum Anbruch des darauffolgenden Tages wird gejamt, was das Zeug hält.

Silvester im alteingesessenen Jazz-Club. Foto: Lea Müller

Ein Silvester für Cineasten

Keine Lust auf Party und laute Musik? Wie wäre es mit einem Kinobesuch? Ab 12.45 Uhr zeigt das Abaton verschiedene Filme. Der letzte beginnt um 20.15 Uhr, sodass ihr im Anschluss pünktlich mit dem ein oder anderen Getränk in der Hand das Feuerwerk bestaunen könnt.

Ihr habt die Wahl zwischen 12 verschiedenen Filmen. Von Komödie bis Drama, von Kinderfilm bis zur Dokumentation über die weibliche Sexualität ist alles dabei.

Nikolaus-Überraschung bei den Walrössern

Jedes Jahr überrascht der Tierpark Hagenbeck eine Tierart mit Nikolaus-Geschenken. In diesem Jahr durften die Walrösser sich über Riesengarnelen und Schnee freuen.

Los geht es um 12.45 Uhr mit „#Female Pleasure“. Frauen von fünf Kontinenten sprechen in Barbara Millers Film über weibliche Sexualität. Der Film zeigt, wie allgegenwärtig die Strukturen sind, in denen Frauen in den verschiedensten Gesellschaftsstrukturen bis heute gefangen sind. Gleichzeitig führen die fünf Protagonistinnen vor Augen, wie man mit Mut und Lebensfreude jede Mechanismen verändern kann.

Auch der Abschlussfilm des Jahres 2019 hat eine starke weibliche Hauptfigur. In „Gegen den Strom“ kämpft die Isländerin Halla gegen stromfressende Aluminiumwerke und ausländische Investoren. Zu Beginn des Films hat sie gerade eine Überlandleitung kurzgeschlossen – irgendwo draußen in der wilden Landschaft Islands. Und sie weiß: Es wird noch mehr Anschläge brauchen.

Die Eimsbütteler Nachrichten wünschen euch einen guten Rutsch!

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