Spielen und Lernen im “Kids at Work”
Kinetischer Sand - eine Mischung aus Sand und Knete. Foto: Monika Dzialas
Neueröffnung

Spielen und Lernen im “Kids at Work”

Das Spielcenter “Kids at Work” bietet Kindern die Möglichkeit, gemeinsam mit den Eltern das alltägliche Leben spielerisch zu erlernen.

Am letzten Wochenende eröffnete in der Osterfeldstraße das Spielcenter “Kids at Work”. Kinder können in der neuen Freizeiteinrichtung “Erkenntnisse gewinnen, ohne es zu merken”, berichtet die Inhaberin Natalia Magvayr. Sie und ihr Mann Paul Maguire entwickelten nach der Geburt ihres dritten Kindes ein Konzept, in dem Kinder gemeinsam mit ihren Eltern spielerisch lernen und an Problematiken des Alltags herangeführt werden.

Kreativ werden in unterschiedlichen Bereichen

Das Kinderparadies lädt täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr zu Spielreisen ein. Das Angebot richtet sich sowohl an Familien als auch an Schul- und Kitagruppen. Kinder bis zehn Jahre können in den Räumlichkeiten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zudem gibt es regelmäßig stattfindende Workshops. Diese werden auch für Kinder bis zwölf Jahren empfohlen.

Die Anlage ist in mehrere Bereiche unterteilt. Jeder Teil widmet sich dabei einem anderen Thema. Auf der sogenannten Baustelle können die Kleinen mit Steinen aus Schaumstoff Häuserfassaden bauen, Wasserleitungen legen und Haushaltsgeräte mit Strom versorgen. Die Lego-Ecke lädt zu eigenen Konstruktionen ein.

Nach der handwerklichen Betätigung geht es weiter in das “Strandcafé”. Darin können Kinder ihren Eltern und Begleitpersonen Getränke und Snacks zubereiten. Falls die nötigen Zutaten nicht vorhanden sind, können diese im “Kaufladen” erworben werden.

Experimentieren und Entspannen

Neben der Erkundung alltäglicher Bereich, spielt das Experimentieren eine große Rolle. Dabei können die Sprösslinge ihren Eltern zeigen, wie sie Gegenstände zum Fliegen bringen. Darüber hinaus kann im “magischen Garten” Licht mithilfe von Farben und Formen erforscht werden.

Neben dem “magischen Garten” bietet auch der “Strand” die Möglichkeit zur Entspannung. Das Gründerpaar organisierte dafür kinetischen Sand aus Dänemark. Diese Mischung aus Sand und Knete soll eine beruhigende Wirkung haben.

Für die jüngsten Besucher bis drei Jahre wurde der “Hafen” mit einem Schiff und Bällebad entworfen.

Barrierefreies Spielen

Außerdem wurde beim Bau auf Barrierefreiheit geachtet. Kinder mit einer Beeinträchtigung zahlen zudem nur die Hälfte des Preises und ihre Begleitpersonen haben kostenlosen Eintritt.

Individuelles Design und Ausstattung

An der Konzeption der Freizeitstätte war die Innenarchitektin Vera Schmitz beteiligt. Der Hamburger Designer Ole Schiesser illustrierte die Wände mit typischen Motiven der Stadt. Den Betreibern ist der regionale Bezug sehr wichtig und sie achteten bei der Umsetzung ihres Projekts zusätzlich auf eine umweltbewusste Umsetzung.

Mit der Ausstattung war das Unternehmen Hüttinger betraut. Der Ausstellungsplaner hat sich auf Produkte für Kinder spezialisiert und kreiert realistische Abbildungen des Alltags für Kindermuseen und nun auch für das “Kids at Work“.

Ein Familienausflug in die spielerische Bildungsstätte kostet zwischen 40 Euro und 45 Euro. Der Preis für ein Kind bis zwölf Jahren liegt zwischen sechs und zwölf Euro. Dies richtet sich danach, ob das Kind als Teil der Kitagruppe oder unabhängig zum Spielen vorbeikommt. Auch Geburtstagsfeiern können in den Räumen ausgerichtet werden.

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