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Kurz nach der Eröffnung schauen die ersten Nachbarn bei "Third Room" vorbei. Foto: Julia Haas
In Berlin war er Kaffee-Lehrer, in Eimsbüttel hat sich Tristan mit "Third Room" selbstständig gemacht. Foto: Julia Haas
Neueröffnung

„Third Room“: Neues Café in der Emilienstraße

Aus Berlin nach Hamburg: Mit dem „Third Room“ hat Tristan Wagenbach sein erstes eigenes Café eröffnet – und will Eimsbüttel damit einen Raum zwischen Arbeit und Zuhause bieten.

Von Julia Haas

Kein Schnickschnack, sondern einfach guter Kaffee, sagt Tristan Wagenbach über Third Room. Am Montag eröffnete er sein Café in der Emilienstraße 22. Der 27-Jährige freut sich, die neue Nachbarschaft kennenzulernen. Und auch die Eimsbütteler sind gespannt.

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Kaffee-Trainer aus Berlin

Vor drei Monaten zog der Berliner aus der Hauptstadt nach Hamburg – mit ihm die Liebe zum Kaffee. Ein eigenes Café zu eröffnen, plante Tristan schon länger. Als er in seiner neuen Wahlheimat eine freie Ladenfläche entdeckt – direkt neben dem vietnamesischen Restaurant Anici – , geht alles ganz schnell. Der Café-Besitzer kündigt seinen Beruf, macht sich selbstständig.

Was es braucht, um in der Kaffee-Welt zu bestehen, hat Tristan in den letzten Jahren gelernt: Er leitete ein Café in Berlin und arbeitete als Lehrer in der „Berlin School of Coffee“. Letzteres nutzte er um sein Kaffee-Wissen in Seminaren mit anderen zu teilen – angefangen bei der richtigen Zubereitung bis hin zum notwendigen Zubehör.

„Third Room“ – Zwischen Arbeit und Zuhause

Jetzt heißt es für Tristan: in Eimsbüttel ankommen, neue Kontakte knüpfen und sich an die Hamburger rantasten: „In Berlin ist das Publikum ein anderes, da redet man einfach frei Schnauze.“ Ob das auch in Eimsbüttel gut ankommt – Tristan ist sich unsicher, will seine Gäste besser kennenlernen.

Tristan Wagenbach hat sich mit „Third Room“ den Traum vom eigenen Café erfüllt. Foto: Julia Haas

In der Emilienstraße will er einen gemütlichen Treffpunkt für die Nachbarn schaffen. Foto: Julia Haas

Neben Kaffee gibt es bei „Third Room“ hausgebackene Kuchen – auch vegan. Foto: Julia Haas

Kurz nach der Eröffnung schauen die ersten Nachbarn vorbei, begrüßen den Café-Besitzer in der Emilienstraße. Der Neu-Hamburger freut sich über den Austausch mit seinen Kunden, fragt nach Anregungen und Input: „Natürlich kann ich nicht alles umsetzen, aber die Besucher sollen gerne kommen – nicht nur zum Kaffeetrinken, auch zum Quatschen.“

Tristan hofft, mit Third Room einen gemütlichen Treffpunkt für die Nachbarschaft zu schaffen. „Einen dritten Raum zwischen Arbeit und Zuhause zum Entspannen und Genießen“, erklärt er. Neben verschiedenen Kaffeespezialitäten gibt es im Third Room hausgebackene Kuchen – vegane Optionen inklusive.

Third Room, Emilienstraße 22, täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr

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